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Der Schweizer Architekt Werner Max Moser entwarf 1930 einen Freischwingersessel, der sich durch ein wesentliches Merkmal von anderen, gleichzeitig oder früher im Ausland entwickelten Modellen unterscheidet. Er trennte den Polsterrahmen vom Freischwingergestell und betonte dies optisch und konstruktiv, indem er diese in zwei unterschiedlichen Stahlprofilen ausführte. Das Möbel ist dadurch in der Sitzposition verstellbar, der lose eingehängte Rahmen kann aufrecht oder leicht schräg auf das Gestell gelegt werden. Die Sitz- und Rückenkissen liegen ebenfalls ohne feste Verbindung auf dem gefederten Sitzrahmen auf, wodurch die noch heute schlüssige, leicht und einfach wirkende Konstruktion unterstrichen wird. Das Grundgestell, auf dem der Winkelstahl von Sitz- und Rückenlehne einrastet, ist wie beim Original aus 24 mm dickem Rohr hergestellt. Diese heute unübliche Rohrdimension, die unterschiedlichen Biegeradien und das aufwendig hergestellte Federkernpolster erfordern präzise Handarbeit, damit die Reedition dieses Sessel bis ins Detail der ab 1931 bei Embru produzierten Serienausführung entspricht. Lieferbar in vier Hallingdal-Tönen (grau, anthrazit, grün, orange) oder in Leder (Preis gerne auf Anfrage). Optional passender Hocker erhältlich. Ausführung: Stahlrohr verchromt, Sitzrahmen und Armlehnen schwarz lackiert, Federkernpolster, Bezug Hallingdal, Maße: 78 x 59 cm, Höhe: 72 cm Lieferung: ca. 6 Wochen frei Haus innerhalb Deutschlands |