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    <updated>2026-09-19T18:02:13+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Die Superellipse von Fritz Hansen zum Superpreis!</title>
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                                            Kaum eine Tischform hat sich so leise und so dauerhaft in skandinavische Wohn- und Esszimmer eingeschrieben wie die Super-Ellipse von Fritz Hansen. Seit 1968 begleitet sie Familienessen, Meetings und lange Abende, ohne dabei an Aktualität zu verlieren – und in diesem Herbst ze...
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                 Ihren Ursprung hat der&amp;nbsp;Super-Ellipse Tisch nicht am Zeichenbrett eines Möbeldesigners, sondern in einem Verkehrsproblem: Der dänische Mathematiker, Erfinder und Dichter Piet Hein wurde gebeten, eine Form für den Sergels Torg in Stockholm zu finden, die zwischen Kreis und Rechteck vermittelt – harmonisch, aber ohne Ecken, an denen sich der Verkehr staut. Aus dieser mathematischen Lösung entstand eine Form, die sich als Tischplatte als ebenso klug erwies. 1968 entwickelte Piet Hein gemeinsam mit den Designern Bruno Mathsson und Arne Jacobsen daraus für Fritz Hansen den Superellipse Tisch. Während Piet Hein die Plattenform beisteuerte, zeichneten Mathsson und Jacobsen für das grazile Gestell aus verchromtem, abnehmbarem Spannbeinen verantwortlich. 
 Das Ergebnis ist bis heute ein &quot;demokratischer&quot; Tisch: Die geschlossene, endlose Kurve der Platte schafft gleichwertige Plätze rundum, ganz ohne Kopfende. Genau diese Eigenschaft hat die Superellipse Tische zu einem festen Bestandteil des skandinavischen Design-Kanons gemacht (und natürlich die praktischen, schnell abnehmbaren Spannbeine) und ihr über Jahrzehnte hinweg Relevanz in privaten Esszimmern ebenso wie in Konferenzräumen gesichert. 
 Neue Farben und Ausführungen zum Herbst 2026 
 Zur Herbstkollektion 2026 erweitert Fritz Hansen die&amp;nbsp;Super-Ellipse Tische um neue warme Laminatfarben. Diese Farben&amp;nbsp; sind in allen Standardvarianten der Tische erhältlich, sodass sich der Tisch weiterhin passgenau in unterschiedlichste Wohnkonzepte einfügen lässt.&amp;nbsp;Die Tischkollektion ist in zahlreichen Größen erhältlich, vom kompakten kleinen Tisch bis zur großen Tafel für gesellige Runden. Eine Auswahl der Tischmodelle von Fritz Hansen finden Sie hier: 
 
 
  Modell  Maße (B x L)  Sitzhöhe  
 
 
 
 B611 
 90 x 135 cm 
 70 oder 72 cm 
 
 
 B612 
 100 x 150 cm 
 70 oder 72 cm 
 
 
 B613 
 120 x 180 cm 
 70 oder 72 cm 
 
 
 B614 
 120 x 240 cm 
 70 oder 72 cm 
 
 
 B617 
 130 x 300 cm 
 70 oder 72 cm 
 
 
 B619 / B620 
 100–120 x 170–300 cm, ausziehbar 
 70 oder 72 cm 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Die beiden großen Superellipse Tiische B619 und B620 sind ausziehbar und eröffnen zusätzliche Flexibilität für Haushalte, die zwischen kompaktem Alltagstisch und großer Tafel für Gäste wechseln möchten. 
 Die Fritz Hansen Superellipse Kampagne bei Markanto 
 Passend zum Launch der neuen Farben bietet Fritz ahnsen bis zum 28. Februar 2027 eine Promotion-Kampagne mit attraktiven Preisen: Die Tische sind in diesem Zeitraum um ca. 20% unter der regulären Preisliste erhältlich – je nach Größe und Ausführung beginnend bei rund 1.759 € für den&amp;nbsp;Superellipse&amp;nbsp; Tisch Modell B611. Wer sich für einen der Tische interessiert, sollte angesichts einer Lieferzeit von rund acht Wochen nicht zu lange warten. 
 Ob als eleganter Esstisch für vier Personen oder als große, ausziehbare Tafel für den Konferenzraum: Die Superellipse ist&amp;nbsp; ein Beweis dafür, dass gute Formgebung selten altert. Bei Markanto, Fachhändler für Designklassiker seit 1999, beraten wir Sie gerne zu Größe, Farbe und Gestellvariante und begleiten Sie von der Auswahl bis zur Lieferung Ihres neuen Superellipse Tisches. 
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                            <updated>2026-09-11T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Das Zebra-Dekor von Artek: die Richtigstellung einer Designlegende</title>
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                                            Kaum ein Textildesign ist mit Artek und Alvar und Aino Aalto so eng verbunden wie das Zebra-Dekor, dass seit den 1930er Jahren immer wieder als Eyecatcher auf den Artek Möbeln wie dem Hocker 60 oder dem Sessel 400 „Tank Chair&quot; verwendet wurde. Lange Jahre wurde der Entwurf Ain...
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                 Erstmalig wurde der Zebra-Textilstoff von den Aaltos Anfang der 1930er Jahre in der Schweiz verwendet. Hintergrund war damals, dass die Firma Wohnbedarf AG, Arteks Fachhändler für die Schweiz, den Stoff für die Möblierung des Corso Theaters in Zürich verwendete. Dort wurde der opulente Barbereich komplett von den Aaltos eingerichtet, als Stoffe wurde der Zebra-Stoff und ein Textilstoff der Bauhaus-Textilkünstlerin Otti Berger verwendet. Bereits in der Inventurliste 1933 findet sich bei Wohnbedarf ein Zebrastoff, auch verwendete die Schweizer Firma Embru im gleichen Jahr ebenso einen Zebra-Stoff für die Präsentation eines Lounge Chair aus Aluminium von Marcel Breuer in Paris. 
 Aber bereits Ende der 1920er Jahre verwendete der französische Art déco Designer Michel Dufet für seine Inneneinrichtungen einen Stoff mit einem Zebra-Dekor, wie uns später bei unserem Recherchen auch das Musée des Arts décoratifs im Louvre in Paris bestätigte. Denn dort findet sich das früheste Möbel - ein Sessel mit einem Polsterung mit einem Zebra-Stoff. Denn im französischen&amp;nbsp;Art déco wurden gerne exotische Dekore und Materialien wie Rochenhaut oder Tierfelle verwendet, selbst Le Corbusier und Charlotte Periand präsentierten die LC4 Liegen bei einer Ausstellung in Düsseldorf in den 1930er Jahren mit Leopardenfell. 
 Der exotischen Zebra-Stoff traf jedenfalls den Geschmack der Aaltos, die ihn dann immer wieder gerne für Polsterungen verwendeten (das erste Foto zeigt den Zebra-Stoff im ersten Artek Store 1936 in Helsinki). Vermutlich entdeckte Aino Aalto den Stoff erstmalig 1935 bei Styleclair, Arteks Fachhändler für Frankreich, in Paris, wo sie während einer Europareise anschließend später in Zürich auch wohl Otti Berger traf. Jedenfalls kam es hier auch zu einer Zusammenarbeit, Otti Berger Stoffe wurden auch in Finnland verwendet. 
 Im Laufe der Zeit wurde der Entwurf des Zebra-Stoffes dann lange Jahre Aino Aalto zugeordnet. Erst in den 2010er Jahren war klar, dass sie den Stoff während ihrer Europareisen nur entdeckt hatte. 2024 veröffentlichte dann ein norwegischer Wissenschaftler die These, das Zebra-Dekor stamme von der Bauhaus-Entwerferin Otti Berger. Sven Vorderstrase, Inhaber von Markanto, widersprach dieser Einordnung damals: Stoffe mit Tiermotiven dieser Art passten seiner Einschätzung nach eher in die Formensprache des französischen Art déco als in Bergers streng funktionalistisches, an Bauhaus-Prinzipien orientiertes Werk. Zudem war ihm das Zebra-Dekor bereits aus den Inneneinrichtungen des französischen Designers Michel Dufet bekannt, die schon in den 1920er-Jahren entstanden – deutlich früher, als Otti Berger für das Zebra-Muster überhaupt infrage kommen konnte. Dieser Einwand traf einen wichtigen Punkt. 
 Die Berliner Künstlerin und Otti-Berger-Forscherin Judith Raum, Autorin der ersten umfassenden Monografie zu Bergers Werk  „Otti Berger. Weaving for Modernist Architecture&quot;  (Hatje Cantz, 2024) ist in ihrer Recherche zur Herkunft des Zebra-Stoffs unabhängig zu demselben Ergebnis gekommen: Das Muster wurde bereits Ende der 1920er-Jahre in Frankreich gewoben und war Teil der zeitgenössischen Mode, exotische Tierfelle in Innenausstattung und Interieur zu verwenden. Michel Dufet zeigte bereits 1929 auf dem Pariser Salon d&#039;Automne gepolsterte Sessel mit Zebra-Bezug – Jahre bevor Otti Berger überhaupt für Wohnbedarf AG in Zürich tätig wurde. Vermutlich stand der von Michel Dufet verwendete Stoff in Lyon, wo in den 1920er Jahren die französische Textilindustrie zuhause war. Eine andere Theorie ist, dass der Stoff im familären Umfeld des Designers in der Bretagne erfunden wurde. 
   
  Zwei Hocker 60: links mit dem berühmten Zebra-Dekor, rechts mit einem rekonstruierten Stoff von Otti Berger&amp;nbsp;  
  Wie es zur Verwechslung kam  
 Die Verwechslung hat eine nachvollziehbare Ursache: Ab Mitte 1933 entwickelte Otti Berger im Auftrag von Wohnbedarf AG eine eigene Kollektion aus Vorhang-, Wand- und Polsterstoffen, die zeitgleich mit dem Zebra-Dekor in den Verkaufsräumen und Werbematerialien der Schweizer Firma auftauchte. Auch der Reisenotiz, in der Aino Aalto das Zebra-Dekor 1935 erstmals festhielt, folgt in derselben Aufzeichnung ein Hinweis auf Bergers Stoffe – zwei getrennte Beobachtungen, die im Rückblick leicht zu einem einzigen Fund verschmolzen wurden. Otti Bergers eigene Formensprache folgte jedoch einem anderen Prinzip: zurückhaltende, aus der Materialbeschaffenheit entwickelte Strukturen statt grafisch auffälliger Kontrastmuster – dem Zebra-Dekor damit denkbar unähnlich. 
  Otti Bergers tatsächlicher Beitrag: die Wohnbedarf-Kollektion  
 Statt des Zebra-Musters entwarf Otti Berger nach ihrer Flucht aus Deutschland für Wohnbedarf AG verschiedene eigene Stoffe wie das hochtechnische Sirius-Dekor und das sogenannte Windmühlen-Dekor, gewebt aus grobem, kostengünstigem Werg-Garn, ergänzt um Varianten in Naturtönen und einem kräftigen Orange-Rot. Im Vergleich zum Zebra-Dekor sind Bergers Arbeiten technisch deutlich anspruchsvoller und typisch für ihren funktionalen, materialgetriebenen Ansatz. Gleichzeitig sind diese Entwürfe der 1944 in Auschwitz ermordeten Jüdin in wichtiger Bindeglied zwischen dem deutschen Bauhaus-Design und dem organischen finnischen Design der Aaltos. 
  Die Markanto Edition: eine Hommage an Otti Berger  
 Zusammen mit Artek und der Otti-Berger-Forscherin Judith Raum ist daher die Idee entstanden, einen originalen Otti Berger-Stoff als Hommage an ihr Werk und tragisches Leben als kleine Edition neu aufzulegen. Umgesetzt und rekonstruiert wurde der Stoff von der vielfach ausgezeichneten Weberin Katja Stelz, die bereits auch Judith Raum tatkräftig bei ihren Forschungen zu Otti Berger unterstützte. Als Würdigung einer Künstlerin, deren Werk lange im Schatten falscher Zuschreibungen stand, soll diese Edition im Frühjahr 2027 realisiert werden. Aktuell wurde dafür bereits der Windmühlenstoff von Otti Berger in verschiedenen Farben rekosntruiert, auch ein erster Stool 60 wurde in dem historischen Stoff gepolstert. Erhältlich sein wird sie voraussichtlich bei Markanto in Köln sowie bei Artek in Helsinki und Tokio. 
 Zum Vergleich: Das heutige Zebra-Dekor auf dem Hocker 60 wird seit 1996 vom deutschen Textilhersteller Krall+Roth produziert – mit zweifarbigem Kettgarn und einem Wollanteil, der die Tiefe des historischen Vorbilds nachbildet, ohne eine exakte Reproduktion zu sein. Wie bereits bei der limitierten Artek Moomin-Edition zeigt sich: Solche Sonderauflagen des Hocker 60 verbinden Designgeschichte mit handwerklicher Neuinterpretation – und sind meist nur in kleiner Stückzahl erhältlich. 
   Häufige Fragen zu Otti Berger und dem Zebra-Stoff   
  Stammt der Artek Zebra-Stoff von Otti Berger?  
 Nein. Der Stoff wurde bereits Ende der 1920er Jahre in Frankreich gewoben und lässt sich bis zu Michel Dufets Entwürfen von 1929 zurückverfolgen – mehrere Jahre bevor Otti Berger für Wohnbedarf AG tätig wurde. 
  Wer hat das Zebra-Muster tatsächlich entworfen?  
 Der Hersteller und ursprüngliche Gestalter des Stoffs sind bis heute nicht eindeutig belegt. Der französische Designer Michel Dufet zeigte das Muster 1929 erstmals öffentlich in Paris; vermutlich stammt das Design aus einer Lyoner Jacquard-Weberei. 
  Was hat Otti Berger dann mit Wohnbedarf AG und Artek zu tun?  
 Otti Berger entwarf ab 1933 im Auftrag von Wohnbedarf AG eine eigene Kollektion aus Vorhang-, Wand- und Polsterstoffen – darunter einen eigenständigen, schwarz-weiß kontrastierten Bezugsstoff aus Werg-Garn, der die Grundlage der kommenden Markanto Edition bildet. Aino und Alvar Aalto verwendeten verschiedene Stoffe von Otto Berger bereits in den 1930er Jahren. 
  Was ist die Markanto Edition zu Otti Berger?  
 Eine in Zusammenarbeit mit Textildesignerin Katja Stelz und Forscherin Judith Raum entwickelte Sonderedition des Artek Hocker 60, die Otti Bergers eigenen, bislang wenig bekannten Stoffentwurf für Wohnbedarf AG neu interpretiert. Die Realisierung ist für Frühjahr 2027 geplant. 
  Wo wird die Otti-Berger-Edition erhältlich sein?  
 Voraussichtlich bei Markanto in Köln sowie bei Artek in Helsinki und Tokio, in kleiner Auflage. 
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                            <updated>2026-09-08T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Panton Cubes: Verner Pantons verspielte Designikonen feiern ihr Comeback</title>
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                                            Zum 100 Geburtstag von Verner Panton legt Vita die Panton Cubes aus den 1970er Jahren in vier verschiedenen Formen und in zwei Farben auf.
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                 Mitte der 1970er Jahre entwarf Verner Panton für den Schweizer Spielzeughersteller Naef eine Serie modularer Tierfiguren aus geometrischen Grundformen – die  Panton Cubes . Giraffe, Katze oder Flamingo im&amp;nbsp;Baukastenprinzip&amp;nbsp; bringen genau jene spielerische, farbenfrohe Formsprache auf den Punkt, für die Verner Panton bis heute gefeiert wird.&amp;nbsp;Zum 100jährigen Geburtstag von Panton legt Vitra die Panton Cubes nun in vier verschiedenen Versionen und in zwei Farben auf. 
  Was die Panton Cubes so besonders macht  
 Verner Panton war nie an geraden Linien oder klassischen Proportionen interessiert. Mit den Panton Cubes übertrug er sein Baukastenprinzip vom Möbeldesign auf ein Spielobjekt: einfache geometrische Körper, die sich zu Tierfiguren zusammensetzen lassen, gefertigt aus glänzendem, farbigem Kunststoff. Genau diese Lust am Experiment mit neuen Materialien und an klaren, verspielten Formen prägte Pantons gesamtes Werk – von den psychedelischen Rauminstallationen Visiona für die Bayer AG 1968 und 1970 bis zu Klassikern wie dem Panton Chair und dem sogenannten Eistütenstuhl.&amp;nbsp;Weil die originalen Panton Cubes aus den 1970er Jahren von Naef nie in großer Stückzahl produziert wurden, gehören sie heute zu den seltenen Fundstücken des Designklassiker-Marktes. Auf internationalen Vintage-Plattformen wie 1stDibs werden einzelne Exemplare mitunter für bis zu 5.000 US-Dollar gehandelt. 
  Unser Panton Cubes Prototyp: eine Giraffe mit eigener Geschichte  
 Ein kleines Kapitel der Panton Cubes können wir mit einem Objekt aus unserem Vintage-Bereich erzählen: Diese kleine Giraffe entstand um die Jahrtausendwende und war der Prototyp einer geplanten Reedition durch Naef oder einen anderen Hersteller – ein Vorhaben, das allerdings nie umgesetzt wurde, wie uns&amp;nbsp;Carin Panton von Halem, die Tochter von Verner Panton,&amp;nbsp;und verschiedene Panton-Sammler bestätigten. Aus dieser Edition sind heute nur sehr wenige Prototypen bekannt, was unsere Giraffe zu einer echten Rarität für Sammler macht.&amp;nbsp;Die 20 cm hohe Giraffe besteht aus Kunststoff und ruht auf einer Bodenplatte aus Metall mit eingeprägtem Verner-Panton-Schriftzug; sie ist mit vier Inbusschrauben befestigt und kann einfach gelöst werden. Dieser Prototyp hat auch bereits eine längere Reise hinter sich: er fungierte als unser Fotomodell während der diesjährigen  3 Days of Design  in Kopenhagen und durfte im Vitra-Showroom im Nordhafen die ersten neuen Cubes der neuen Edition begrüßen.... 
  Vitra legt die Panton Cubes 2026 neu auf  
 Denn 2026 markiert den 100. Geburtstag von Verner Panton, und Vitra widmet dem dänischen Ausnahmedesigner gemeinsam mit dem Vitra Design Museum und der Familie Panton ein ganzes Jubiläumsjahr mit Ausstellungen, limitierten Editionen und Neuauflagen. Ein zentrales Element dieses Programms ist die offizielle Wiederauflage der Panton Cubes, erstmalig in Kopenhagen zu den&amp;nbsp; 3 Days of Design  im Vitra Showroom vorgestellt.&amp;nbsp; Zeitgleich sind archivarische Originale der Panton Cubes in der Ausstellung „ Verner Panton: Form, Colour, Space&quot;  im Schaudepot des Vitra Design Museums in Weil am Rhein sehen. 
 Für Sammler und Liebhaber von Designklassikern ergibt sich damit ein reizvoller Moment: Während Vitra die Formensprache der Panton Cubes einem neuen Publikum zugänglich macht, bleibt ein Original oder ein früher Prototyp wie unsere Giraffe ein Stück gelebter Designgeschichte – handgefertigt, limitiert und mit einer Herkunft, die sich nicht reproduzieren lässt. Wer sich für die aktuelle Interpretation interessiert, findet mit den vier Panton Cubes die neuen Editionen von Vitra in unserem Internetshop. Gefertigt aus&amp;nbsp;recyceltem ABS-Kunststoff sind die&amp;nbsp;Panton Cubes als modulare Bausätze in je zwei Farben (verchromt oder zweifarbig) und vier Formen ( Ente, Flamingo, Giraffe und Katze) erhältlich. Jeder dieser Bausätze enthält die Elemente, mit denen die jeweilige Tierfigur erschaffen werden kann – der Fantasie sind aber keine Grenzen gesetzt und es lassen sich unzählige weitere Ideen umsetzen.  
  Häufige Fragen zu den Panton Cubes 
   Wann und für wen entwarf Verner Panton die Panton Cubes?  
 Verner Panton entwarf die Panton Cubes 1975 für einen Schweizer Spielzeughersteller. Zur Serie gehörten unter anderem eine Giraffe, ein Huhn und ein Kamel aus geometrischen Grundformen. 
  Was ist an der Markanto-Giraffe ein „Prototyp&quot;?  
 Unsere Giraffe enstand um 2000 und war ein Prototyp für eine geplante, aber nie realisierte Reedition der Panton Cubes durch Naef oder einen anderen Hersteller. Nur wenige Exemplare dieser Prototyp-Serie sind heute bekannt. 
  Legt Vitra die Panton Cubes offiziell neu auf?  
 Ja. Anlässlich von Verner Pantons 100. Geburtstag bringt Vitra die Panton Cubes 2026 neu heraus; die erste Präsenation fand im Juni in Kopenhagen im Vitra-Showroom statt. 
  Sind Original-Panton-Cubes aus den 1970err Jahren von Naef noch erhältlich?  
 Originale aus den 1970er Jahren sind sehr selten und werden auf dem internationalen Vintage-Markt, etwa bei 1stDibs, bereits für mehrere Tausend US-Dollar gehandelt. 
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                            <updated>2026-09-05T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pressglas neu betrachtet: Bölgeblick von Aino Aalto und Heilbronn von Wilhelm...</title>
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                                            In unserer neuen Ausstellung zeigen wir ab September ikonische Glasarbeiten von Aino Aalto und Wilhelm Wagenfeld aus den 1930er Jahren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Markanto Depot.
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                 Zwei Rillendekore, ein Werkstoff, zwei völlig unterschiedliche Beweggründe: Ab dem 5. September 2026 zeigen wir in unserem Showroom in Köln eine neue Ausstellung, die sich dem europäischen Pressglas der frühen 1930er Jahre widmet – mit der Bölgeblick Serie von Aino Aalto für die finnischen Karhula-Iittala Glaswerke und der Serie Heilbronn von Wilhelm Wagenfeld für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke (VLG). Beide Entwürfe tragen ein geripptes Dekor, beide entstanden fast zeitgleich – und doch verfolgten die beiden Gestalter mit ihren Rillen gegensätzliche Ziele. 
  Was ist Pressglas?  
 Pressglas entsteht, indem flüssige Glasmasse in eine Form gepresst statt frei geblasen wird. Das Verfahren machte Glas ab dem 19. Jahrhundert industriell in großen Stückzahlen herstellbar und damit erschwinglich – ein Gegenentwurf zum handwerklich mundgeblasenen Luxusglas. Der Preis dieser Effizienz waren jedoch häufige Produktionsmängel: Luftblasen, ungleichmäßige Wandstärken und sichtbare Pressnähte galten lange als hinnehmbare Schwächen eines „billigen&quot; Materials. Genau an diesem Punkt setzen die beiden Entwürfe unserer Ausstellung an – wenn auch mit sehr unterschiedlichen Antworten. 
  Die Ausstellung ab 5. September im Markanto Depot in der Kölner Südstadt  
 In unserem Kölner Showroom in der Südstadt (Mainzer Straße 26, 50678 Köln) stellen wir ab dem 5. September ausgewählte Originale beider Serien aus den 1930er Jahren nebeneinander aus: Gläser, Teller oder Schalen, die trotz ihrer nüchternen Alltagsbestimmung zu Ikonen des europäischen Glasdesigns wurden. Als Fachhändler für Designklassiker seit 1999 ordnen wir die Stücke dabei bewusst in ihren historischen Entstehungskontext ein – die frühen 1930er Jahre, eine Zeit, in der Funktionalismus und wirtschaftliche Not das Gestalten von Gebrauchsglas gleichermaßen prägten. Zur Eröffnung am Samstag, den 5. September, erwarten Sie der erste Federweißer der Saison, wir freuen uns auf Ihren Besuch. 
  Bölgeblick von Aino Aalto: Rillen als Kaschierung  
 1932 entwarf Aino Aalto, Ehefrau und Geschäftspartnerin von Alvar Aalto sowie spätere Geschäftsführerin von Artek, ihre berühmte Glasserie Bölgeblick für einen von den Karhula-iittala Glaswerken ausgeschriebenen Designwettbewerb. Der Name bedeutet sinngemäß „Wellenblick&quot; und bezieht sich auf die konzentrischen, treppenartig abgestuften Rillen, die an die Ringe erinnern, die ein ins Wasser geworfener Stein erzeugt. Diese Optik war jedoch kein reiner Selbstzweck. Das Pressglas jener Zeit enthielt häufig Luftbläschen, die bei einer glatten, transparenten Oberfläche sofort ins Auge gefallen wären. Aaltos Rillenstruktur bricht das Licht so, dass genau diese Unregelmäßigkeiten optisch verschwinden – ein pragmatischer Kniff, der aus einem Produktionsmangel ein gestalterisches Markenzeichen macht. Der Entwurf belegte beim Wettbewerb 1932 den zweiten Platz, ging 1934 in Serie und wurde 1936 auf der Triennale in Mailand mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Bis heute produziert Iittala die Serie – ein seltener Fall, in dem aus einer technischen Notlösung ein zeitloser Klassiker wurde. 
  Heilbronn von Wilhelm Wagenfeld: Rillen als reines Gestaltungsmittel  
 Auf den ersten Blick wirkt die Serie Heilbronn, die Wilhelm Wagenfeld Anfang der 1930er Jahre für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke in Weißwasser entwarf, wie eine deutsche Antwort auf Bölgeblick: gepresstes Glas, konzentrisch gerillte Wandungen, gedacht für den täglichen Gebrauch. Wagenfeld war ab 1931 zunächst als freier Gestalter, ab 1935 dann als künstlerischer Leiter für die VLG tätig und machte es sich dort zur Aufgabe, ausgerechnet das als „Billigmaterial&quot; verachtete Pressglas aufzuwerten – unter dem programmatischen Motto, dass auch das allereinfachste Glas schön sein könne. Aber bereits 1932 entwarf auch Wilhelm Wagenfeld schon Pressglas mit einem Rippendekor für die Jenaer Glaswerke, ein früher Teller ist ebenso Exponat unserer Ausstellung. Das Rippendekor oder gerillte Dekor lag damals in der Luft, so setzte es die Bauhäuslerin Marguerite Friedlaender bereits als Dekor für ihre Prozellanserie Burg Giebichenstein um 1930 ein. 
 Der entscheidende Unterschied der Serie Heilbronn von Wilhelm Wagenfeld zur Serie Bölgeblick von Aino Aalto liegt jedoch im technischen Anspruch: Wagenfeld ging es nicht darum, Fehler zu verstecken, sondern darum, sie von vornherein zu vermeiden. Er ließ die Glasmasse so gründlich durchmischen und die Pressnähte gezielt an den oberen Rand der Gefäße legen, wo sie durch Feuerpolitur – also nachträgliches Überschmelzen – vollständig verschwanden. Bei der Serie Heilbronn ist die Rillung deshalb tatsächlich freie gestalterische Entscheidung: ein rhythmisches, dekoratives Element, das die Form gliedert und Licht einfängt, ohne dass die Technik dahinter etwas zu kaschieren hätte. 
 Der Vergleich zeigt, wie unterschiedlich zwei Gestalter im selben Jahrzehnt auf dieselbe Materialfrage reagierten. Aino Aalto machte aus einer Schwäche der Pressglastechnik eine Tugend, während Wilhelm Wagenfeld die Technik selbst weiterentwickelte, um sich vom Dekor als Kaschierungsmittel unabhängig zu machen – und die Rille stattdessen frei als Formsprache einsetzen konnte. 
  Warum Pressglas heute wieder aktuell ist  
 Gerade weil beide Serien einst für den einfachen Alltagsgebrauch gedacht waren, sind Originale aus dieser Zeit heute begehrte Sammlerstücke: erschwinglich in der Anschaffung im Vergleich zu mundgeblasenem Glas jener Epoche, aber mit einer klaren, nachvollziehbaren Designgeschichte. Wer die feinen Unterschiede in Rillentiefe, Glasfarbe und Verarbeitung mit eigenen Augen sehen möchte, ist herzlich eingeladen, sich die Gegenüberstellung ab dem 1. August in unserem Showroom in Köln anzusehen. Abgerundet wird die Ausstellung natürlich auch durch Bölgeblick Glasobjekte aus der aktuellen iittala-Produktion. 
 Wir bedanken uns bei dem Wagenfeld-Experten Christoph Wowarra für seine Unterstützung. 
 &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Die Carl Hansen Masterpieces von Hans Wegner zum Aktionspreis</title>
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                                            Im Rahmen der Masterpieces-Kampagne von Carl Hansen sind fünf der wichtigsten Sitzmöbel von Hans Wegner in geölter Eiche bis zum 31. Dezember 2026 um ca. 20% reduziert, wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
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                <![CDATA[
                 Mit der Kampagne „Masterpieces&quot; würdigt&amp;nbsp;Carl Hansen &amp;amp; Søn fünf Meisterwerke von Hans J. Wegner. Dabei handelt es sich um die ersten Sitzmöbel, welche Wegner für die dänische Manufaktur&amp;nbsp;Carl Hansen &amp;amp; Søn entwarf. Jedes einzelne&amp;nbsp;Sitzmöbel verkörpert auf ganz eigene, skulpturale Weise Wegners außergewöhnliche Handwerkskunst und sein tiefes Verständnis für das Zusammenspiel von Form und Komfort. 
 An der Masterpieces-Kampagne nehmen nur wenige ausgewählte Carl Hansen Fachhändler teil, sie&amp;nbsp;umfasst folgende drei Stühle: CH23 Chair, CH24 Wishbone Chair, CH26 Chair sowie die beiden Sessel CH22 und CH25. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-09-01T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">An important update for our EU customers </title>
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                                            Ab dem 12. August 2026 sind Online-Händler gemäß der neuen Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) gesetzlich verpflichtet, in jedem EU-Land, in das sie liefern, einen Bevollmächtigten zu benennen. Dadurch können wir leider nur noch in wenige EU-Länder liefern.
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                <![CDATA[
                 Gemäß der Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) ist der Handel ab dem 12. August 2026 gesetzlich verpflichtet, in jedem EU-Land, in das Lieferungen erfolgen, einen Bevollmächtigten zu benennen. Für kleinere Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeiter:innen oder einem Umsatz von bis zu zwei Millionen Euro sind die dabei entstehenden Kosten nicht tragbar. Denn pro EU-Land entstehen bei einem Bevollmächtigten Verwaltungskosten zwischen 100,00 und 500,00 Euro. Hinzu kommt der sehr umfangreiche Verwaltungsaufwand für die erforderlichen Mengenmeldungen. Da wir beispielsweise nach Portugal nur drei bis fünf Sendungen pro Jahr verschicken, rechnet sich das für uns - wie auch für viele andere Kleinunternehmen - nicht. 
  Gut gedacht, schlecht gemacht:  Eigentlich sind wir große Anhänger der Europäischen Union und versuchen seit Jahren, Verpackungsmüll zu reduzieren (z. B. durch die mehrfache Verwendung von Verpackungen). Die Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung sorgt jedoch dafür, dass der Handel in Europa nur noch sehr reglementiert wird bzw. für kleine Firmen oder Online-Händler unwirtschaftlich ist. Gewinner werden wohl die großen Global Player wie Amazon oder Zalando sein. Hinzu kommt, dass die Verordnungen in Europa je nach Land ganz anders umgesetzt bzw. gelebt werden. Ein Beispiel ist die WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment) zur Vermeidung, Sammlung und zum Recycling von Elektro- und Elektronik-Altgeräten. In Deutschland wird aufgrund der Abmahnindustrie und drakonischer Strafandrohungen seitens des Bundesumweltministeriums penibel auf die Umsetzung geachtet, während unsere Geschäftspartner in Südeuropa teilweise bis heute nichts von dieser WEEE-Verordnung gehört haben.&amp;nbsp; 
  Ab dem 12. August können wir daher nur noch nach Deutschland, Österreich, Belgien, Italien und in die Niederlande liefern.  Wir bitten um Verständnis. 
 Sollte Ihnen diese Regelung nicht gefallen, können Sie Ihre Meinung gerne unter dem folgenden Link der Europäischen Union mitteilen:&amp;nbsp; https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/15352-Packaging-and-packaging-waste-rules-on-national-registers-of-producers_en &amp;nbsp;Wir hoffen, dass die&amp;nbsp;Europäische Union diese Regelung noch einmal überdenkt. In ihrer jetzigen Form besteht die Gefahr, dass kleine, unabhängige Händler vollständig aus dem grenzüberschreitenden Handel verdrängt werden. 
 Ein Hinweis für gewerbliche EU-Kunden: Wir beliefern Sie gerne weiter, sofern die bestellten Objekte für den Weiterverkauf bestimmt sind. Senden Sie uns dazu bitte eine Anfrage per E-Mail. 
  From 12 August 2026, EU law requires online retailers to appoint an authorised representative in every EU country they ship to, under the new Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR).&amp;nbsp;  For a small business like ours, that cost simply doesn&#039;t add up. From 12 August, we can only continue shipping to Austria, Belgium, Italy and the Netherlands.&amp;nbsp;  We hope the EU reconsiders this rule. As it stands, it risks pushing small, independent retailers out of cross-border trade entirely.  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Zwei Lido Liegen am Haus Auerbach: Wenn Bauhaus auf Schweizer Design trifft</title>
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                                            Die vom Bauhaus-Gründer Walter Gropius und Adolf Meyer entworfene Villa Haus Auerbach in Jena gilt als eine der wichtigsten Bauten im Bauhaus-Umfeld, ist es doch das erste von Gropius geplante Privathaus überhaupt. Wir freuen uns, den Außenbereich dieser Architekturikone mit z...
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                 Manchmal erzählt ein Möbelstück am eindrücklichsten von sich, wenn es vor der richtigen Architektur steht. Für ein aktuelles Referenzprojekt haben wir zwei  Lido Liegen  von wbform an das Haus Auerbach in Jena geliefert – eines der bedeutendsten Wohnhäuser des frühen Bauhaus-Umfelds. Zwei Designklassiker, die rund ein Jahrzehnt und einige hundert Kilometer trennen, treffen hier auf denkbar stimmige Weise aufeinander. 
 Das Haus Auerbach – Architekturikone der Moderne 
 1924 errichteten Walter Gropius und Adolf Meyer im Jenaer Westviertel das Haus Auerbach für denjüdischen Physikprofessor Felix Auerbach und seine Frau Anna. Es war das erste private Wohnhaus, in dem der damalige Bauhausdirektor sein „Baukastenprinzip&quot; umsetzte: zwei ineinander verschränkte Kuben unterschiedlicher Höhe, klare Kubatur statt Erker und Türmchen, wie sie die gründerzeitliche Nachbarschaft prägten. Die farbige Innenraumgestaltung nach Entwürfen von Alfred Arndt in rund 37 Pastelltönen wurde erst bei der Restaurierung 1994/95 durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wiederentdeckt. Bis heute gilt das Haus Auerbach als eines der authentischsten erhaltenen Gropius-Bauten überhaupt – ein Ort, an dem sich die Prinzipien des Bauhaus unmittelbar ablesen lassen. 
 Die Lido Liege – ein Schweizer Klassiker seit 1936 
 Rund zwölf Jahre nach dem Bau des Hauses entwarf der gelernte Schlosser Battista Giudici gemeinsam mit seinem Bruder Guido die Lido Liege für das gleichnamige Lido von Locarno am Lago Maggiore. Das verzinkte Stahlrohrgestell macht die Liege wetterfest und robust, die Stoffbahn lässt sich von der Sitz- in eine Liegeposition umhängen, und ohne Bezug stapeln sich die Gestelle platzsparend ineinander.  wbform  aus Zürich fertigt die Lido Liege bis heute nach dem Originalentwurf, ergänzt um eine Fußstütze und witterungsbeständigere PVC-Schnüre an den Armlehnen. Damit steht sie in einer Reihe mit anderen Stahlrohrikonen jener Jahre, etwa den  Entwürfen von Marcel Breuer,  die das Material zur gleichen Zeit für den Innen- wie Außenraum neu dachten. 
 Zwei Klassiker, ein gemeinsames Anliegen 
 Was die Lido Liege und das Haus Auerbach verbindet, ist mehr als ein Zufall der Fotografie: Beide stehen für eine Designhaltung der 1920er und 30er Jahre, die Funktion, Material und Fertigung radikal neu dachte – das Bauhaus in der Architektur, die Tessiner Werkstätten im Möbelbau. Vor der klaren, kubischen Fassade des Hauses Auerbach entfaltet die rote Stoffbahn der Lido Liege genau jene Wirkung, für die Klassiker wie sie geschätzt werden: zeitlos, aber nie museal. 
 Als Fachhändler für Designklassiker begleiten wir solche Projekte seit 1999 – von der Beratung bis zur Auslieferung. Wer selbst mit dem Gedanken spielt, Terrasse oder Wintergarten mit einem Stück Designgeschichte auszustatten, findet die Lido Liege sowie weitere  Gartenmöbel -Klassiker im Markanto Shop. 
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                            <updated>2026-08-03T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Markanto Katalog 2026 ist da!</title>
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                                            Heute erhielten wir von der Druckerei den neuen Markanto Katalog. Das Cover zeigt zum 100jährigen Jubiläum von Verner Panton passend seine Sitzlandschaft Living Tower. Sortiert ist der Katalog wieder nach der Entwurfsepoche, von Jugendstil, Bauhaus, Mid-Century Modern bis hin ...
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                <![CDATA[
                 Neben Designern und Architekten wie Alvar Aalto, Marcel Breuer, Charles und Ray Eames, Le Corbusier, Eero Saarinen oder Ettore Sottsass zählt Verner Panton zu den wesentlichen Entwerfern des 20. Jahrhunderts. Am 13. Februar 2026 wäre der dänische Architekt und Designer (1926–1998) 100 Jahre alt geworden.&amp;nbsp;Seinen radikalsten Ausdruck fand sein Denken in den begehbaren Wohnlandschaften: Auf der Visiona-II-Ausstellung der Kölner Möbelmesse 1970 inszenierte er mit der „Fantasy Landscape” eine höhlenartige, durchgehend farbige Welt, in der Boden, Wand und Decke zu einer einzigen organischen Form verschmolzen. Bereits ein Jahr vorher entwarf Panton mit dem Living Tower eine zweiteilige Möbelskulptur, welche konsequent die Dreidimensionalität des Raums nutzte. Der Living Tower, heute hergestellt von Vitra, schmückt daher die Titelseite unseres neuen Katalogs. 
 Der Markanto Katalog 20256 enthält 52 Seiten und ist wie immer nach der Entwurfsepoche (Jugendstil, Bauhaus und Moderne, Art Déco, Mid-Century, Pop-Space-Design, Memphis...) angeordnet. Gerne senden wir Ihnen den Katalog postalisch zu, bitte senden Sie uns dazu eine E-Mail mit Ihrer Anschrift.&amp;nbsp;Selbstverständlich können Sie sich den Katalog auch auf unserer Internetseite als pdf-Datei herunterladen, der Link lautet: 
  www.markanto.de/media/pdf/07/e1/63/Markanto-Katalog-2026.pdf  
  Wir bedanken uns bei Verner Panton Design AG für die historische Abbildung der Panton Chairs im Katalog.  
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                            <updated>2026-07-06T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Trissen Kollektion von Nanna Ditzel - jetzt bei Fredericia</title>
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                                            Die Trissen Kollektion von Nanna Ditzel wird ab sofort von Fredericia vertrieben. Damit ziehen einige der charmantesten dänischen Entwürfe der 1960er Jahre zu jener Manufaktur, mit der die Designerin über Jahrzehnte eng verbunden war. Die spulenförmigen Möbel bekommen eine neu...
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                 1962 entwarf Nanna Ditzel die Serie Trissen, deren Name sich vom dänischen Wort für eine Webspule ableitet. Ursprünglich waren die Möbel als Kindermöbel gedacht, inspiriert von einer schlichten Beobachtung: Kinder sitzen keine zwei Minuten still. Sie stehen auf, klettern hinauf, kippen das Möbel um. Statt dagegen anzukämpfen, machte Ditzel die Bewegung zum Prinzip. Der Trissen Hocker lässt sich drehen, auf die Seite legen und rollen, stapeln und mühelos durch den Raum tragen. 
 Aus diesem ersten Entwurf wuchs über die Jahre eine ganze Familie: niedrige Kinderhocker und höhere Sitzhocker, dazu die passenden Tische in unterschiedlichen Höhen und Durchmessern. Bis 2004 wurde die Kollektion weiterentwickelt und ist längst zum Klassiker geworden. Ihr Reiz liegt in der Doppelnatur - die Trissen-Möbel sind Sitzmöbel und Spielzeug zugleich, ebenso passend im Kinderzimmer wie als Beistellhocker neben dem Lesesessel oder als kleiner Tisch im Wohnraum. Wie konsequent Ditzel ihre gedrechselte Formensprache durch die ganze Serie geführt hat, zeigt etwa der Trissen Esstisch ND107, der die Sprache der Hocker auf Tischhöhe übersetzt. 
  Nanna Ditzel&amp;nbsp;- Strenge und Spielfreude  
 Nanna Ditzel (1923–2005) gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des dänischen Designs. Sie absolvierte zunächst eine Schreinerlehre, bevor sie an der Kopenhagener Kunstgewerbeschule und an der Königlich Dänischen Kunstakademie bei Kaare Klint studierte. Diese handwerkliche Schule ist ihren Möbeln bis heute anzumerken: Die Trissen-Serie kommt ganz ohne sichtbare Mechanik aus. Ihre Beweglichkeit steckt allein in Proportion, Balance und der präzise gedrechselten Form. 
 Charakteristisch für Nanna Ditzel war, dass sie die Regeln der dänischen Moderne kannte – und sie immer wieder dehnte. Sie experimentierte früh mit Glasfaser und Schaumstoff, entwarf Textilien und Schmuck und blieb bis ins hohe Alter neugierig. Ihre enge Verbindung zu  Fredericia  begann 1989 mit der Bænk for to; mit dem Trinidad Stuhl von 1993 schuf sie einen ihrer größten Erfolge und wurde nach Børge Mogensen zur zweiten Hausgestalterin der Manufaktur. Mehr über ihr Werk lesen Sie in unserem Designerporträt zu  Nanna Ditzel.  
  Von Snedkergaarden zu Fredericia  
 Lange wurde die Trissen Kollektion von der dänischen Manufaktur Snedkergaarden gefertigt. In diesem Jahr ist die Werkstatt von Fredericia übernommen worden und so kehren Hocker und Tische zu dem Haus zurück, dem Ditzel als Designerin am engsten verbunden war. Für Fredericia ist das mehr als eine Sortimentserweiterung: Mit der eigenen Tischlerei gewinnt die seit 1911 bestehende Manufaktur die volle Kontrolle über Handwerk und Fertigung und führt Ditzels Erbe an einem Ort zusammen. 
 In der Neuauflage zeigt sich Trissen in massiver, FSC®-zertifizierter Eiche, wahlweise geölt oder geräuchert. Geblieben ist alles, was die Entwürfe ausmacht: die gedrechselte Form aus Sockel und Platte, die weichen Profile, die unmittelbare Einladung, die Möbel zu drehen, zu rollen und zu stapeln. Eine Kollektion, die die Hände wechselt, ohne sich zu verändern. 
  Die Trissen Kollektion bei Markanto  
 Als Fachhändler für Designklassiker begleiten wir die Möbel von Nanna Ditzel seit vielen Jahren - von den Trissen-Hockern und -Tischen bis zum Trinidad Stuhl. Aktuell haben wir noch zwei Trissen Hocker aus der Snedkergaarden-Fertigung vorrätig. Ein letzter Moment also, ein Stück aus der bisherigen Produktion zu sichern, bevor die Kollektion vollständig unter dem Namen Fredericia weiterläuft. 
 Ob als bespielbares Möbel fürs Kinderzimmer, als wandelbarer Beistellhocker oder als kleiner Tisch mit Designgeschichte: Trissen bleibt, was Nanna Ditzel vor über sechzig Jahren angelegt hat, eine Kollektion, die sich nicht festlegen lässt. 
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                            <updated>2026-07-01T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">100 Jahre Kurt Naef</title>
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                                            Der Gründer des Schweizer Spielzeugherstellers Naef wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Zur Feier legt die Manufaktur sein Naef-Spiel aus dem Jahr 1956 als limitierte Edition neu auf und das Schweizer Kindermuseum in Baden widmet seinem Werk eine eigene Ausstellung. Ein g...
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                 Naturverbundenheit, die Liebe zum Handwerk und zum Material Holz waren wegleitend für Kurt Naefs beruflichen Werdegang. Geboren 1926, verbrachte er seine Kindheit in Eptingen und Trimbach, absolvierte von 1942 bis 1945 eine Schreinerlehre in Olten und sammelte anschließend praktische Erfahrung, unter anderem in einem Betrieb für Holzwaren. 1951 schloss er sein Studium an den Kunstgewerbeschulen in Basel und Amsterdam mit dem Diplom als Innenarchitekt ab und entwarf erste Möbel. 1954 eröffnete er gemeinsam mit seiner ersten Frau Alice in Basel ein Geschäft für Innenarchitektur und Kunstgewerbe, in dem ausgesuchte Möbel und Accessoires in moderner Formensprache sowie ab 1956&amp;nbsp; Kunsthandwerk aus Dänemark verkauft wurden. 
 Es war die Nachfrage seiner Kundschaft nach qualitativ hochstehendem Spielzeug, die  Naef  zu eigenen Entwürfen inspirierte. 1956 erfand er den  „Naef-Stein“ , einen Würfel mit diagonalen Einschnitten, die weit raffiniertere Konstruktionen erlaubten als der herkömmliche Bauklotz: Die Würfel lassen sich nicht nur stapeln und aneinanderreihen, sondern auch ineinander verkeilen, sodass auskragende, filigrane, scheinbar schwebende Türme entstehen. Das Naef-Spiel war geboren – und wird seither ohne Unterbrechung produziert. 1960 erhielt es die Auszeichnung „Die gute Form“. Mit dem „Kauring“ gelang Naef 1958 ein erstes Spielzeug für die Allerkleinsten, das ebenfalls bis heute zum Sortiment gehört. 
 Aus dem Gestalter wurde nach und nach ein Unternehmer. Ab 1967 ließ Naef sein Spielzeug serienmäßig in der neuen Produktionsstätte im aargauischen Zeiningen fertigen und handelte zugleich mit ausgesuchten Designobjekten aus aller Welt. Er führte sein Geschäft mit Herzblut und verstand es, seine Kundschaft mit Begeisterung zu gewinnen. Immer auf der Suche nach Neuem bereiste er die Welt und knüpfte Kontakte zu kreativen Menschen – die Begegnung und Zusammenarbeit mit dem Künstler Peer Clahsen und vielen weiteren Gestaltern war für die Entwicklung des Unternehmens prägend. Im Lauf der Jahre wirkten über hundert Gestalterinnen und Gestalter aus aller Welt an der Naef-Produktpalette mit, darunter auch  Verner Panton . Besonders in Japan wurde die Marke ab den 1970er-Jahren erfolgreich, wo gutes pädagogisches Spielzeug und hohe ästhetische Ansprüche zusammenfinden. 
 Über 60 Produkte für Kinder hat Kurt Naef im Lauf der Zeit entworfen, viele davon werden bis heute hergestellt. Topqualität war für ihn oberstes Gebot: Schön sollten seine Spiele aussehen, in harmonischen Farben und Formen, angenehm in der Hand liegen und zum Experimentieren einladen. Als gelernter Schreiner und diplomierter Innenarchitekt lag ihm das Material Holz dabei naheliegend nahe. Den oft intensiven Gebrauch sieht man seinen Objekten selten an – seit drei Generationen finden sie sich in Kinderzimmern, in Babybetten, auf Regalen und Schreibtischen. 
 Genau hier knüpft die Jubiläumsausgabe an. Zum hundertsten Geburtstag des Firmengründers erscheint die  Naef Spiel Signature Edition : nummeriert und auf 200 Exemplare limitiert, mit einer Farbanmutung, die sich an den historischen Farben der ersten Naef-Spiele der späten 1950er- und 1960er-Jahre orientiert. Die Edition umfasst 15 Naef-Spiel-Würfel und 8 Mini-Würfel aus farbigem Ahornholz, geliefert mit Booklet und Einlageblatt im Format 20 × 20 × 5 cm. Jedes Holzelement greift exakt ineinander – ein haptisches Erlebnis, das sich ebenso als kreatives Werkzeug auf dem Schreibtisch wie als minimalistischer Eyecatcher im Regal eignet. Als Sammlerstück ist sie zugleich ein schöner Einstieg in die Geschichte von Naef; bei Markanto erhalten Sie die Edition wahlweise online oder in unserem  Showroom in Köln . 
 1992 zog sich Kurt Naef aus dem Berufsleben zurück, blieb aber kreativ und tüftelte weiter in seiner Werkstatt, zunächst in Frankreich, später in Zofingen. Bereits 2006 zeigte das Kindermuseum in Baden eine erste Werkschau, in deren Zentrum auch das Buch  „Kurt Naef – Der Spielzeugmacher / The Toymaker“  stand. Dass der endgültige Abschied kurz bevorstand, ahnte damals niemand: Im selben Jahr starb Naef im Alter von 80 Jahren. Zu seinen Ehren ist nun, 20Jahre später, am selben Ort erneut eine Ausstellung zu sehen – und mit der Signature Edition lässt sich sein wohl bekanntester Entwurf neu erleben. 
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                            <updated>2026-06-29T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zur Geschichte des Hauses Melchior</title>
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                                            Das Markanto-Büro befindet sich in den ehemaligen Räumen einer Glasmalerei im Haus Melchior im Zentrum von Köln. Ein Kellerfund brachte nun Erstaunliches zutage.
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                 Unser Büro befindet sich im Kölner Kunibertsviertel in direkter Nähe zur Musikhochschule und zur Basilika St. Kunibert, die zu den zwölf romanischen Kirchen Kölns zählt. Das Haus wurde 1960 erbaut und hat eine Fassade im Stil der 1950er Jahre mit einem spektakulären Bleiglasfenster im Treppenhaus. 
 Die drei Krönchen über dem historischen Schild mit dem Markanto-Schriftzug weisen einerseits auf die drei heiligen Könige Kaspar, David und Melchior hin, deren Gebeine sich im Kölner Dom befinden sollen. Gleichzeitig war Melchior auch der Name der Glasmalerei, die früher in unseren Räumen ihren Sitz hatte. 
 1961 zog die Glasmalerei Franz Melchior von der ursprünglichen Adresse „Im Klapperhof” in den Neubau „An der Linde&quot;. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs benötigten viele Kirchen in Köln und im Umland neue Kirchenfenster, die im Haus Melchior ausgeführt wurden. Zu diesem Zweck befand sich an der Nordseite zum Innenhof ein rund sechs Meter hohes Fenster, in dem die Bleiglasfenster zur Probe gehängt wurden. Die dazu notwendige Konstruktion kann man noch heute in unserem Büro begutachten, ebenso wie verschiedene Bleiglasfenster in unserem Garten. 
 Die Glasmalerei Franz Melchior blickt auf eine erstaunliche Vergangenheit zurück, denn sie ist Kölns älteste Kunstglasmalerei und Kunstglaserei. Das Unternehmen wurde im Jahr 1853 unter dem Namen „Glasmalerei Friedrich Baudri” gegründet. Dort absolvierte der junge Jacob Melchior von 1858 bis 1862 seine Ausbildung. Rund zehn Jahre später übernahm er die Firma zusammen mit seinem Bruder und führte sie unter dem Namen „Jacob &amp;amp; Carl Leop. Melchior, Fr. Baudris Nachfolger” in der Follerstraße 43 weiter. Die Manufaktur war recht erfolgreich und wurde mehrfach auf Handwerksmessen in Köln und München ausgezeichnet. 1880 erfolgte daher ein weiterer Umzug in die Zeughausstraße 13. Die Firma befand sich nun im historischen Römerturm. 
 Bedingt durch einen Brand erfolgte 1895 der nächste Umzug in die St.-Apern-Straße 35. Zwei Jahre später übernahm Sophia Melchior nach dem Tod ihres Mannes Jacob die Firma und führte sie unter dem Namen „Rheinische Kunstglasmalerei und Kunstglaserei Jacob Melchior, Ww” weiter. Gleichzeitig stieg der erst 15-jährige Franz Melchior in den Familienbetrieb ein. Nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 1916 führte er den Betrieb weiter. Die Firma hieß nun „Rheinische Glasmalerei Melchior &amp;amp; Co.” und hatte ihren Sitz im Klapperhof 18. 
 Ende der 1960er Jahre starb Franz Melchior, sein Bruder Jakob Melchior wurde daraufhin Geschäftsführer. 1984 erfolgte die Übernahme durch Hermann Josef Nettekoven, der mit der Enkelin von Franz Melchior verheiratet war. In den 1980er und 1990er Jahren schrumpfte jedoch der Markt für Bleiglasfenster immer weiter, sodass die Glasmalerei Melchior GmbH 1996/97 endgültig geschlossen wurde. Anschließend wurden die Räume von einem Verlag genutzt. Seit 2016 befindet sich das Büro von Markanto in den historischen Räumen. 
 Im Keller wurden zahlreiche Entwurfszeichnungen aus der Zeit von Jakob Melchior und Hanns Kirchner gefunden (siehe Abbildung). Besonders die Entwürfe von Jakob Melchior im Stil der 1950er Jahre sind künstlerisch sehr gelungen. Auf der Internetseite der  Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e. V.  konnten wir zahlreiche der Entwürfe in der Umsetzung als Kirchenfenster entdecken. Die Entwurfszeichnungen werden voraussichtlich von einem Kölner Museum übernommen, entweder vom Stadtmuseum oder vom Historischen Archiv des Erzbistums Köln. 
   
  Konvolut von Entwurfszeichnungen für Kirchenfenster aus de 1950er Jahren nach dem Entwurf von&amp;nbsp;Jakob Melchior  
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                            <updated>2026-06-23T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">3 Days of Design 2026</title>
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                                            Zu den 3 Days of Design in Kopenhagen präsentierten unsere Hersteller wieder zahlreiche Neuheiten. Hier geben wir Ihnen einen ersten Einblick.
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                  Neuer Showroom vom Lange Production  
 Premiere hatte der neue Showroom von  Lange Production  (siehe oben) in der Innenstadt von Kopenhagen, wo Designlassiker von Grete Jalk, Fabricius &amp;amp; Kastholm und Horst Brüning präsentiert werden. Wir freuen uns besonders, dass der Barwagen HB128 von Brüning bei Markanto nun in einer exklusiven Sonderedition erhältlich ist (siehe unten). Die Idee dazu stammt von einem Kunden, ab sofort ist diese Edition mit der Kombination verchromtes Edelstahl und Nussbaum bei uns lieferbar. 
  Besuch bei PP Møbler  
 Der Showroom von PP Møbler liegt ein wenig ausserhalb des Zentrums auf dem historischen Gelände der Carlsberg Brauerei direkt am berühmten  Elefantentor   (dänisch:  Elefantporten  ) im heutigen Trendviertel.&amp;nbsp;Wie kaum eine andere Manufaktur steht  PP Møbler  für dänische Handwerkskunst. Im Fokus stehen dabei die Möbelentwürfe von Hans Wegner, mit dem die Manufaktur eng zusammenarbeitete, er entwarf z.B. auch das PP Signet und die damaligen Werbematerialien. Wir freuen uns, nun wieder eine Auswahl der Manufaktur anzubieten. 
   
  PP505 Cow Horn Chair von Hans Wegner im&amp;nbsp;Showroom von PP Møbler  
  Kunst bei House of Finn Juhl  
 Im Showroom von  House of Finn Juhl  stand dieses Jahr eine Kunstpräsentation im Fokus. Auf abstrakten Staffeleien wurden u.a. Originale des dänischen Malers Vilhelm Lundstrøm gezeigt. Abgerundet wurde die Präsenation durch die Edition eines Kabinetts für Silbergeschirr, welches Finn Juhl ursprünglich für Kay Bojesen entwarf. 
   
  Der historische Showroom von House of Finn Juhl 2026  
  Einer unserer Lieblingssessel bei Carl Hansen  
 Bei  Carl Hansen &amp;amp; Søn  feierte die neue Edition des Scimitar Chair von Fabricius &amp;amp; Kastholm Premiere, einer unserer Lieblingssessel. Der dänische Klassiker wurde vorher von Boex produziert und in Deutschland jahrelang exklusiv von Markanto vertrieben. Zusätzlich präsentierte der Hersteller erste Ausblicke auf spannende Herbstaktionen, bald dazu mehr! 
   
  Der&amp;nbsp;Scimitar Chair von Fabricius &amp;amp; Kastolm in einer Stoffversion von Zimmer &amp;amp; Rohde  
  Fritz Hansen und Technics  
 Eine besonders spannende Kooperation präsentierte dieses Jahr  Fritz Hansen . In Kombination mit der Kaiser Idell Luxus Tischleuchte von Christian Dell zeigte der dänische Hersteller einen Plattenspieler von Technics in der gleichen Farbanmutung. Passend dazu gab es verschiedene DJ-Sets und eine wunderbare Party. Die Edition ist voraussichtlich ab Herbst 2026 erhältlich. 
   
  Schallplattenspieler Technics SL-40CBTFH trifft deutsches Bauhaus-Design  
  100 Jahre Verner Panton im Dänischen Designmuseum  
 Das dänische Designmuseum präsentierte zusammen mit Verpan und Vitra eine spannende Sonderausstellung zum 100jährigen Geburtstag von Verner Panton. Zusätzlich zeigt das Museum in der permanenten Ausstellung eine umfassende Retroperspektive über Panton. 
 Passend zu den 3 Days of Design brachten wir übrigens unser Maskottchen und Fotomodell mit – den Prototyp der Panton Giraffe von Naef, wovon nur zwei Exemplare bekannt sind Die Erlebnisse unserer Giraffe finden Sie bei Instragram.&amp;nbsp;Im September bringt Vitra die Panton Cubes Tierfiguren als neue Edition heraus.   I    
   
  Unsere Panton Cubes Mini Giraffe trifft die neue Edition von Vitra im Designmuseum  
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                            <updated>2026-06-16T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Louis Poulsen kehrt nach Dänemark zurück!</title>
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                                            Es war das Thema während der 3 Days of Design: Die Leuchtenmarke Louis Poulsen wird von dem dänischen Investor Chr. Augustinus Fabrikker übernommen. Passend dazu das obere Bild aus der berühmten alternativen Wohnsiedlung Freistadt Christiania in Kopenhagen, auch dort finden si...
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                 Diese Neuigkeit verbreitete sich während der 3 Days of Design in Kopenhagen wie ein Lauffeuer:&amp;nbsp;Mit der Übernahme von&amp;nbsp; Louis Poulsen &amp;nbsp;wird Chr. Augustinus Fabrikker alleiniger Eigentümer einer der wichtigsten Designmarken Dänemarks. Zu dem Portfolio der dänischen&amp;nbsp;Treuhandgesellschaft zählt ebenso Fritz Hansen... 
 Seit 1874 steht Louis Poulsen für die Gestaltung von Licht. Verwurzelt im dänischen Designerbe und durch die Zusammenarbeit mit legendären Designern wie Poul Henningsen, Arne Jacobsen, Verner Panton, Finn Juhl und vielen anderen gilt Louis Poulsen als „The First House of Light“ mit einer starken globalen Präsenz.&amp;nbsp; „Louis Poulsen befindet sich in einer sehr positiven Entwicklung, und wir sehen große Chancen für das nächste Kapitel. Mit Chr. Augustinus Fabrikker gewinnen wir einen Eigentümer, der versteht, wie man unverwechselbare dänische Unternehmen weiterentwickelt und dabei das wertschätzt, was sie besonders macht. Dies bietet uns eine gute Ausgangsbasis, um unsere internationale Entwicklung fortzusetzen und unsere Position weiter zu stärken.“  so Søren Mygind Eskildsen, CEO von Louis Poulsen. 
 Chr. Augustinus Fabrikker ist eine Treuhandgesellschaft, deren Geschichte bis ins Jahr 1750 zurückreicht. Ihre Investitionen verteilen sich auf eine Reihe dänischer Unternehmen und Anlageformen, wobei der Schwerpunkt auf der Schaffung langfristigen Wachstums liegt, das nicht nur Renditen generiert, sondern diese auch zum Wohle der Gesellschaft erhält und weiterentwickelt.&amp;nbsp; „Louis Poulsen verbindet eine ikonische Stellung im dänischen Design mit einem gut geführten Unternehmen und erheblichem internationalem Wachstumspotenzial. Für Chr. Augustinus Fabrikker ist dies daher die richtige und eine sehr attraktive Investition, bei der eine starke Marke und ein starkes Unternehmen Hand in Hand gehen.“ &amp;nbsp;erläutert Claus Gregersen, CEO von Chr. Augustinus Fabrikker. 
 Seit 2018 befand sich Louis Poulsen im Besitz der Flos B&amp;amp;B Italia Group, eines italienischen Design-Konzerns. Mit der Übernahme durch Chr. Augustinus Fabrikker kehrt Louis Poulsen zu seinen dänischen Wurzeln zurück. Wir hoffen, dass damit auch eine Neuausrichtung der Preispolitik stattfindet, die leider in den letzten Jahren der bedeutenden Marke nicht gerecht wurde. 
  Abbildung:&amp;nbsp;die PH5 von Poul Henningsen findet man in Dänemark überall – selbst in der alternativen Wohnsiedlung Freistadt Christiania in Kopenhagen  
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                            <updated>2026-06-15T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">PP Møbler wieder bei Markanto: Hans Wegner Klassiker aus Allerød</title>
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                                            Wir freuen uns über eine Nachricht in eigener Sache: Markanto führt die Originale von PP Møbler ab sofort wieder im Sortiment. Die dänische Tischlerei aus Allerød nördlich von Kopenhagen zählt zu den letzten Werkstätten, die ihre Möbel nahezu vollständig im eigenen Haus fertig...
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                 Ab sofort finden Designinteressierte bei Markanto wiedereine kuratierte Auswahl der Manufaktur PP Møbler.&amp;nbsp;Die dänische Tischlerei zählt zu den letzten Werkstätten, die ihre Möbel nahezu vollständig im eigenen Haus fertigen, was man den Arbeiten direkt ansieht und fühlt. Unvergessen ist der tischler, der bei Markanto im Showroom fast zwei stunden die Herstellung und Verarbeitung des 501 THe Chair bewunderte undden Stuhl fast zärtlich streichelte.... 
 Geführt wird PP Møbler heute in dritter Generation von Tischlermeister Kasper Holst Pedersen, dem Enkel des Firmengründers Ejnar Pedersen. Als Fachhändler für Designklassiker zeigen wir die Wegner-Entwürfe aus Allerød in einer kuratierten Auswahl – vom Sessel bis zum Stuhl. Wer die skandinavischen Klassiker in Ruhe erleben möchte, ist in unserem Kölner Showroom willkommen; zu Holzart, Polsterung und Lieferzeiten beraten unsere Experten gern unter 0221/9723920. Dieses Jahr feiert PP Møbler übrigens zwei Jubiläen: 
  40 Jahre Circle Chair (PP130)  
 Der 1986 entworfene Circle Chair zählt zu den ungewöhnlichsten Entwürfen Wegners – ein nahezu kreisrunder Rahmen, in den eine Sitzfläche aus gespanntem Flechtwerk eingehängt ist. Seine technisch anspruchsvolle Fertigung wurde erst durch die enge Zusammenarbeit zwischen PP Møbler und Wegner möglich. Bis heute entsteht jedes Exemplar in Handarbeit in Allerød. 
  75 Jahre Papa Bear Chair (PP19)  
 Der Papa Bear Chair – im Dänischen liebevoll „Bamsestolen&quot; genannt – wurde 1951 entworfen und gilt bis heute als einer der bequemsten Sessel der dänischen Moderne. PP Møbler bietet ihn in verschiedenen Ausführungen an und hat den Textilbereich zuletzt deutlich erweitert: Eine neue Zusammenarbeit vergrößert die Auswahl an Bezugsstoffen.   
 Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. 
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 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-06-02T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">100 Jahre Gianfranco Frattini</title>
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                                            Der italienische Architekt und Designer Gianfranco Frattini wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Sein Werk, das vor allem in der Phase des kulturellen und wirtschaftlichen Aufbruchs nach dem Zweiten Weltkrieg entstand, bewegt sich mit bemerkenswerter Selbstverständlichk...
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                 Gianfranco Frattini wurde 1926 in Padua geboren und studierte am Politecnico di Milano, wo er 1953 sein Architekturdiplom erwarb. Die Mailänder Ausbildung fiel in eine Phase, in der Architektur und Design als gesellschaftliche Disziplinen grundlegend neu verhandelt wurden und prägte Frattinis Denken nachhaltig. Er zählt zu jener Generation italienischer Architekten und Designer, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue gestalterische Ordnung zwischen Industrie, Handwerk und Alltag etablierten. Nach dem Abschluss eröffnete er ein eigenes Studio in Mailand und begann jene engen Arbeitsbeziehungen aufzubauen, die sein Werk bis in die 1980er-Jahre bestimmen sollten. Im Austausch mit Persönlichkeiten wie Gio Ponti und Franco Albini entwickelte er eine gestalterische Haltung, die Rationalität, Maß und menschliche Bedürfnisse konsequent in den Mittelpunkt stellte. Während das italienische Design der Nachkriegszeit international zunehmend durch expressive Formen Aufmerksamkeit erlangte, blieb Frattini einer stilleren, präzisen Sprache verpflichtet, einer Haltung, die sich von der expressiven Formensprache seiner Zeitgenossen bewusst absetzte. Seine Entwürfe verstehen sich weniger als Statements denn als durchdachte Werkzeuge für das Wohnen und Leben einer modernen Gesellschaft. 
 Ab den späten 1950er Jahren begann Frattini, mit führenden italienischen Herstellern zusammenzuarbeiten, darunter Cassina, Artemide und Bernini, Kooperationen, die ihn zu einem der produktivsten Gestalter seiner Generation machen sollten. Diese Haltung zeigt sich besonders deutlich in seinen Möbelentwürfen der 1960er- und 1970er-Jahre, die heute als Schlüsselwerke des italienischen Modernismus gelten. Für Cassina entwickelte er das modulare Regalsystem „597&quot;, ein flexibel kombinierbares Möbel, das sich an unterschiedliche Räume und Nutzungen anpassen lässt. Die klare Konstruktion, die sichtbare Logik der Verbindungselemente und die Zurückhaltung in der Form machen das System zu einem frühen Beispiel für funktionalen Minimalismus, der nicht asketisch wirkt, sondern warm und benutzerfreundlich bleibt. Das Sofa „Sesann&quot; von 1970, ebenfalls für Cassina, verbindet großzügige Polsterung mit klar konturierten Metallrahmen und zeigt Frattinis Fähigkeit, Eleganz nicht über Dekor, sondern über Proportion und Materialqualität zu definieren. Das Möbel steht exemplarisch für seine Überzeugung, Luxus nicht über Ornament, sondern über Proportion und Materialqualität zu formulieren. 
   
  Boalum Leuchte von&amp;nbsp;Gianfranco Frattini und&amp;nbsp;Livio Castiglioni&amp;nbsp;  
 1970 entstand in Zusammenarbeit mit Livio Castiglioni für Artemide die Leuchte „Boalum&quot;, heute sein bekanntester Entwurf. Der flexible, schlangenförmige Lichtkörper aus Kunststoff, frei im Raum positionierbar, stellt die traditionelle Vorstellung einer Leuchte radikal infrage und folgt dabei dennoch einer klaren funktionalen Idee: Licht als bewegliches, räumlich erfahrbares Element. Dass die Boalum noch im selben Jahr auf dem New Yorker Markt eingeführt wurde und internationale Aufmerksamkeit erlangte, spricht für die Reichweite, die Frattinis Arbeit trotz ihrer programmatischen Zurückhaltung entfaltete. Gerade dieses Spannungsverhältnis zwischen technischer Innovation und spielerischer Offenheit macht den Entwurf zu einem der eigenwilligsten Beiträge der italienischen Designgeschichte jener Dekade und erklärt seine anhaltende Präsenz in Sammlungen und Ausstellungen. 
 Parallel dazu entstanden für Bernini zahlreiche Tische, Sitzmöbel und Aufbewahrungssysteme, in denen Massivholz nicht als dekoratives Element, sondern als konstruktives Prinzip erscheint. Frattini, der zeitlebens auch als Architekt tätig blieb und Inneneinrichtungen sowie Ausstellungsgestaltungen verantwortete, verstand das Möbel stets im räumlichen Zusammenhang, als Teil einer umfassenderen gestalterischen Ordnung. Die sichtbaren Verbindungen, die präzise Verarbeitung und die ausgewogenen Proportionen verleihen diesen Möbeln eine zeitlose Qualität, die sie deutlich von kurzlebigen Designtrends abhebt. Frattinis Objekte wirken nie laut, sie entfalten ihre Wirkung im täglichen Gebrauch, in der Selbstverständlichkeit, mit der sie Teil eines Raumes werden. 
 Sein Vermächtnis besteht nicht in ikonischer Überzeichnung, sondern in einer stillen, rationalen Eleganz, die den Maßstäben des italienischen Modernismus in ihrer konsequentesten Form entspricht und die auch ein Jahrhundert nach seiner Geburt nichts von ihrer Überzeugungskraft verloren hat. 
   
  Gianfranco Frattini Satztische für Cassina (heute bei Karakter)  
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-05-29T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neue Knoll Tischkollektion von Dozie Kanu</title>
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                                            Zur Mailänder Möbelmesse 2026 stellte Knoll International eine erste Kollektion des Künstlers und Bildhauers Dozie Kanu vor. Auch ein Klassiker wurde wieder agezeigt - der sogenannte Morrison-Hannah-Stuhl aus dem Jahr 1973, der nun auch wieder in Europa erhältlich ist.
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  Die erste Kollektion des Künstlers und Bildhauers Dozie Kanu für Knoll, eine raffinierte Tischserie, stand im Mittelpunkt der Präsentation von&amp;nbsp; Knoll International  auf dem Salone del Mobile 2026.&amp;nbsp;Dozie Kanu Designansatz bringt einen Hauch zeitgenössischer Kultur in Wohnräume und verwandelt mit dem Konsolen-, Couchtisch und Beistelltisch ein typischerweise statisches Objekt in ein lebendiges Erlebnis.&amp;nbsp; Stahlstangen treffen auf glattes, straff gespanntes Leder und frei hängende Quasten, die sich bei der kleinsten Berührung verführerisch und ausdrucksstark in Bewegung setzen. So entstehen flüchtige Einblicke auf Objekte darunter oder daneben. Die straff gespannte Lederplatte, die herabhängenden Quasten und die Bindungen spiegeln eine taktile Sprache wider.  „Es ist keine Dekoration“,  sagt Dozie Kanu.  „Es ist ein formaler Ausdruck von Erkundung und Sehnsucht.“ Seine&amp;nbsp; &amp;nbsp;Arbeit vereint Einflüsse aus seinen nigerianischen Wurzeln, seiner Kindheit in Texas und seinem derzeitigen Wohn- und Atelierort in Santarem, Portugal. Die Lederplatte erinnert an eine&amp;nbsp;afrikanische Trommel aus der Sammlung von Dozie Kanu, während der Fransenrock afrikanische Zeremonienkleidung und die texanische Cowboy-Kultur miteinander verbindet. Die Kollektion ist wahlweise in Bronze- oder Mangan-Metallic-Lackierung und Leder erhältlich. 
 
 
 
 
 
 
   „Getreu den Designprinzipien von Knoll bringt Dozie in seinen Arbeiten eine einzigartige kulturelle Perspektive zum Ausdruck, die unverkennbar zeitgenössisch wirkt. Indem er sich auf vielfältige Einflüsse stützt – von der texanischen Cowboy-Kultur bis hin zu afrikanischen Maskenritualen –, verwandelt er diese Referenzen in eine Art künstlerische Alchemie. Durch seine skulpturale Herangehensweise an das Design verleihen seine Entwürfe für Knoll dem Raum eine unverwechselbare Ausstrahlung, bleiben dabei jedoch in Struktur und Funktion klar und direkt“,  erklärt Jonathan Olivares, Creative Director bei Knoll.  
  Die Neuauflage des Morrison-Hannah-Stuhls  
 Im Rampenlicht stand auch die Neuauflage des Morrison-Hannah-Stuhls, der bereits von Knoll 2024 in Nordamerika wieder auf den Markt gebracht wurde und nun in diesem Jahr auch in Europa wieder lieferbar&amp;nbsp; ist. Entworfen von Bruce Hannah und Andrew Morrison im Jahr 1973, wurde der Stuhl von Knoll als „einfach herzustellen, einfach zu leben und einfach zu lieben“ vorgestellt.&amp;nbsp;Durch ein aktualisiertes Design mit einfachen Einstellmöglichkeiten und ganzheitlicher Ergonomie wurde der Morrison Hannah Chair zu einem neu belebten, innovativen Design mit komfortablerem Schaumstoff und einem größeren Neigungsbereich – und sich intuitiv an jeden Sitzenden anpasst. Der Stuhl eignet sich ideal für den hybriden Einsatz und bringt wohnlichen&amp;nbsp;Komfort in eine Vielzahl von Arbeits- und Gastronomiebereichen – ein sympathischer Ansatz, der den Arbeitsstuhl neu dachte und sich nun selbstverständlich ins Wohnambiente einfügt. 
 
 
 
  Lella und Massimo Vignelli Ausstellung&amp;nbsp;im&amp;nbsp;Triennale&amp;nbsp;Museum in Mailand  
 
 
 
 Bis zum&amp;nbsp;6. September 2026 findet&amp;nbsp;in der Triennale Milano die Ausstellung über&amp;nbsp;Lella und Massimo Vignelli statt. Die große Retrospektive beleuchtet den weitreichenden Einfluss der Vignellis auf das Design des 20. Jahrhunderts, der sich über grafische Systeme, Produktdesign, Innenarchitektur und Ausstellungen erstreckt. Gezeigt werden dabei auch zahlreiche Arbeiten aus dem grafischen Werk wie das Knoll Logo der Vignellis oder die Unterlagen der umfangreichen&amp;nbsp;Ausstellung „Knoll au Louvre“ im Jahr 1972 sowie die Knoll Entwürfe Handkerchief Chair und der PaperClip Table.&amp;nbsp;„ Die Vignellis haben Knoll in einer entscheidenden Phase seiner internationalen Expansion eine außergewöhnliche Klarheit verliehen“, s agte Amy Auscherman, Leiterin des Bereichs Archive &amp;amp; Brand Heritage bei MillerKnoll.  „Sie entwickelten die Identität des Unternehmens zu einem kohärenten System, das weltweit funktionieren konnte und sich von Typografie und Ausstellungen bis hin zu Produkten und Umgebung erstreckte.“  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
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                            <updated>2026-05-13T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Lumina feiert das 50-jährige Jubiläum der Daphine</title>
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                                            Zum 50jährigen Entwurfsjubiläum der Daphine Leuchtenserie aus dem Jahr 1976 legt Lumina den Lichtklassiker in drei passenden Farben aus den 1970er Jahren auf. 
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                 Die Daphine Tischleuchte und Stehleuchte wurde 1976 von Tommaso Cimini, dem Gründer von  Lumina , entworfen und verkörpert perfekt sein Leitprinzip: „Viel Licht, wenig Leuchte“. Dank ihrer zeitlosen Ästhetik und Funktionalität gilt die Daphine als italienische Designikone. Ihr Erfolg liegt in ihrer Reduktion, die sich in Minimalismus und Eleganz widerspiegelt - Eigenschaften, die für Luminas Designansatz charakteristisch sind. Eine Philosophie, die dauerhafte Qualität und Zweckmäßigkeit über Trends stellt, hat es der Daphine ermöglicht, auch fünf Jahrzehnte später noch eine sehr erfolgreiche Leuchte zu sein. Die Leuchte ist heute in vielen internationalen Museen auf der ganzen Welt zu sehen und wird von Tausenden von Kunden geschätzt. Produziert wird der Klassiker noch heute im Lumina-Werk in Arluno, Italien, wahlweise als klassische Halogen-Version oder als zeitgemäße, aber teurere LED-Version. 
 Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums bringt Lumina neue Varianten der Daphine mit farbenfrohen Details und einem Jubiläumslogo auf den Markt. Diese verleihen der Kollektion einen frischen, neuen Farbstil. Die Farbwahl (Grün, Orange und Senfgelb) ist von dem Jahrzehnt inspiriert, in dem die Daphine entstand – den 1970er Jahren.&amp;nbsp;Am Fuß der Leuchte steht auf einer Seite die große Jahreszahl des Jubiläums. 
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                            <updated>2026-05-08T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Das Archiv von Carlo Mollino </title>
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                                            Zur Mailänder Möbelmesse legte Zanotta einen bisher noch nie industriell produzierten Tisch von Carlo Mollino auf. Gleichzeitig verkündigte die italienische Marke, dass sie sich die Exklusivrechte zur Produktion einer Reihe von weiteren Entwürfen des italienischen Allrounders ...
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                 Das Archiv von Carlo Mollino umfasst rund 17.000 grafische Vorlagen, technische Zeichnungen und Skizzen. Darunter befinden sich etwa 15.000 Fotografien, über 70 handschriftliche und maschinengeschriebene Dokumente sowie eine umfangreiche Sammlung persönlicher und beruflicher Korrespondenz. Es wird aktuell an der Fakultät für Architektur der Polytechnischen Universität Turin aufbewahrt, an der Mollino als Professor für Architektur tätig war. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung des italienischen Staates wurde Zanotta nun die Lizenz erteilt, weitere Entwürfe aus diesem bedeutenden Archiv zu editieren. Dieser Schritt baut auf der langjährigen Beziehung (seit 1981) zwischen Zanotta und dem Nachlass sowie dem Archiv von Mollino auf. Durch sorgfältig recherchierte Neuauflagen hat die Marke den Nachlass über mehrere Jahrzehnte hinweg einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nun wird erstmals ein größerer Teil seiner für die industrielle Produktion bestimmten Entwürfe unter einer einzigen Lizenz entwickelt und hergestellt. 
 Den Anfang macht der Tisch „Vertebra” aus dem Jahr 1950, der eher ein Kunstwerk als ein Möbelstück ist. Durch seine skelettartige Struktur und die fließenden Linien wird deutlich, wie Carlo Mollino Möbel als Erweiterung des menschlichen Körpers betrachtete – ein Interesse, das durch seine parallelen Aktivitäten als Skifahrer, Rennfahrer und Luftfahrtenthusiast geprägt war. Von dem Tisch wurden in den 1950er Jahren nur zwei Exemplare hergestellt, die 2020 bei Designauktionen für jeweils über sechs Millionen Euro verkauft wurden. 
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                            <updated>2026-05-05T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vom Monoblock zur Designikone: Der Z. Stuhl von Ernst Moeckl</title>
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                                            Der Z. Stuhl gehört zu jenen Entwürfen, die weniger laut als selbstverständlich Geschichte geschrieben haben: entstanden an der Schnittstelle von industriellem Fortschrittsglauben, neuen Materialien und einer Gestaltergeneration, die Form nicht als Stil, sondern als Haltung ve...
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                 Mit dem Revival des Z. Stuhls zur Milan Design Week 2026 setzte  Richard Lampert  ein Zeichen gegen die Kurzlebigkeit des Zeitgeists und für die nachhaltige Kraft guter Gestaltung.Die Inszenierung im Showroom in Bera folgte dabei einem erzählerischen Ansatz: Zwischen Mimosengelb und Stahlblau, zwischen Monoblock und final lackierter Form entfaltet sich die Geschichte eines Stuhls, der wie kaum ein anderer für die gestalterischen, technologischen und gesellschaftlichen Umbrüche der frühen 1970er Jahre steht. 
 Der Z.Stuhl geht auf einen Entwurf von Ernst Moeckl zurück, der 1971 als Gebrauchsmuster eingetragen wurde und 1972 auf der Kölner Möbelmesse erstmals einer breiten Öffentlichkeit begegnete. Ernst Moeckl, Absolvent der hfg Hochschule für Gestaltung Ulm, war geprägt von jener rationalen, systematischen Entwurfshaltung, die die hfg als geistige Nachfolgerin von Bauhaus und Werkbund auszeichnete. Gleichzeitig fiel sein Schaffen in eine Zeit, in der neue Kunststoffe, allen voran Polyurethan, das formale Repertoire des Möbeldesigns radikal erweiterten. Inspiriert von Raumfahrtästhetik und Science-Fiction-Narrativen entstanden Möbel, die sich bewusst von traditionellen Konstruktionsprinzipien lösten. Der Z.Stuhl ist ein Kind dieser Epoche: ein Freischwinger aus einem einzigen gegossenen Kunststoffblock, bei dem Rückenlehne, Sitzfläche und Beine eine untrennbare Einheit bilden. 
 Formal zeichnet der Stuhl eine gespannte, fast abstrakte Silhouette, deren Konstruktion sich aus einer gespiegelten Z-Form ableitet. Die Rückenlehne fließt in die Sitzfläche über, diese knickt spitzwinklig ab und führt in die markanten, nach hinten gezogenen Beine, die schließlich als Kufenfüße wieder nach vorne verlaufen. Diese Form ist nicht dekorativ, sondern funktional gedacht: Sie erzeugt jene federnde Bewegung, die dem Stuhl zeitweise auch den Namen „Federnder Stuhl“ einbrachte. Dass der Entwurf unter verschiedenen Bezeichnungen wie „Hockender Mann“, „Känguru-Stuhl“ oder schlicht „Z-Stuhl“ bekannt wurde, verweist auf seine starke ikonografische Präsenz im kollektiven Gedächtnis. 
 Eine Besonderheit des Z.Stuhls liegt in seiner deutsch-deutschen Geschichte. Parallel zur westdeutschen Produktion der Horn Collection wurde der Entwurf ab 1974 auch in der DDR gefertigt, dort im Rahmen eines staatlichen Wohnungsbauprogramms im VEB Petrolchemisches Kombinat Schwedt. Als „Stuhl Schwedt 1“ hielt er Einzug in private Haushalte ebenso wie in öffentliche Räume und wurde zu einem selbstverständlichen Alltagsobjekt. In beiden deutschen Staaten verband der Stuhl industrielle Fertigung mit einem modernen, progressiven Formverständnis, ein seltener Fall gestalterischer Kontinuität über politische Systeme hinweg. Er war stapelbar, robust, für den Innen- und Außenbereich geeignet und in unterschiedlichen Farben erhältlich, von zurückhaltenden Tönen bis zu kräftigen Akzenten. 
 Nach der Wiedervereinigung verschwand der Z.Stuhl zunächst weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein, bis seine Geschichte eine unerwartete Wendung nahm. In Chemnitz entdeckte der Unternehmer Pestel bei der Aufarbeitung stillgelegter Maschinen einen originalen Formträger des Stuhls, auf dem sich noch ein Exemplar befand. Diese Entdeckung wurde zum Ausgangspunkt einer intensiven Recherche, die schließlich zur Wiederauflage des Entwurfs führte. In Zusammenarbeit mit den Erben von Ernst Moeckl und auf Basis des überlieferten technischen Know-hows gelang es, den Stuhl ab 2022 in einer Kleinserie erneut zu produzieren, leicht skaliert auf heutige Proportionen, aber der ursprünglichen Form und Idee verpflichtet. 
 Mit der Aufnahme des Z.Stuhls in seine Kollektion führt Richard Lampert diese Geschichte nun konsequent weiter. Das Stuttgarter Unternehmen ist bekannt für seine präzise kuratierte Auswahl an Möbeln, die gestalterische Klarheit, handwerkliche Qualität und historische Relevanz verbinden. Neben Entwürfen von Egon Eiermann, Herbert Hirche oder Paul Schneider-Esleben markiert der Z.Stuhl den ersten Kunststoffklassiker im Programm und erweitert das Spektrum um ein Objekt, das industrielle Innovation und kulturelle Bedeutung in besonderer Weise vereint. Gefertigt wird der Stuhl weiterhin bei Pestel PUR-Kunststofftechnik aus einem Monoblock und in Handarbeit lackiert, was den Anspruch „Made in Germany“ nicht als Marketingformel, sondern als gelebte Praxis verstehen lässt. 
 Die Präsentation in Mailand übersetzt diese vielschichtige Historie in eine räumliche Erzählung. Gestapelte Stühle im Schaufenster machen die Produktionsschritte sichtbar, von der rohen Form bis zur finalen Oberfläche. Eine Videoinstallation in Gestalt eines historischen Fernsehgeräts verweist auf die industrielle Herkunft des Entwurfs und verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Die Farbwahl – allen voran das leuchtende Mimosengelb – verleiht dem Objekt eine zeitgenössische Präsenz, während schokoladenbraune Elemente bewusst an Farbcodes des DDR-Designs erinnern und die historische Dimension subtil mitführen. 
 Der Z.Stuhl erscheint so nicht als nostalgisches Relikt, sondern als zeitloses Gebrauchsmöbel, das auch heutigen Wohn- und Arbeitswelten gerecht wird. Mit und ohne Armlehne, stapelbar, pflegeleicht und für den Innen- wie Außenbereich geeignet, erfüllt er weiterhin jene funktionalen Anforderungen, die bereits seine frühe Verbreitung begünstigten. In seiner Wiederauflage zeigt sich, dass gute Gestaltung nicht an eine Epoche gebunden ist, sondern sich immer wieder neu behaupten kann, wenn sie aus einer klaren Idee heraus entstanden ist. 
 Das Revival des Z.Stuhls zur Milan Design Week 2026 ist damit mehr als die Rückkehr eines einzelnen Produkts. Es ist ein Statement für den bewussten Umgang mit Designgeschichte und für die Überzeugung, dass manche Dinge ein Comeback verdienen nicht aus Sentimentalität, sondern weil sie auch heute noch etwas zu erzählen haben. 
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                            <updated>2026-05-04T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Keramiken von Barbara und Gisbert Haberland</title>
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                                            In einer kleinen Ausstellung zeigen wir aktuell im Markanto Depot die brutalistischen Keramiken des Berliner Ehepaars Barbara und Gisbert Haberland aus den 1960er und 70er Jahren.
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                 In den 1960er und 70er Jahren schuf das Ehepaar Barbara und Gisbert Haberland in Berlin außergewöhnliche Keramiken im Stil des Brutalismus, die aktuell wiederentdeckt werden. Sowohl Barbara wie Gisbert Haberland studierten an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, wo sie sich vermutlich kennenlernten. 1961 eröffneten sie die gemeinsame Keramikwerkstatt in Berlin. 
 Ihre Arbeiten sind häufig sehr dunkel glasiert und wirken durch die bewusst eingearbeiteten Strukturen – Kreise, Spiralen, Stacheln – gleichzeitig futuristisch und geheimnisvoll. So erinnern die organisch geformten Keramiken zum Teil an den Science Fiction-Universum von HR Giger, dem Erfinder der Alien-Filmwelten. Durch die tiefdunkle, fast schwarze Oberfläche treten die Strukturen subtil hervor und verleihen den Keramiken Tiefe. Unterseitig sind die Arbeiten zumeist mit einem handschriftlichen, schwarzen H signiert, welches im Kontrast zum verwendeten roten Ton steht. 
 Aktuell zeigen wir im Markanto Depot in der Kölner Südstadt eine Auswahl ihrer Arbeiten, wir freuen uns auf Ihren Besuch. 
  Leider liegen aktuell wenige Informationen über die Künstler vor, nur ihre Lebensläufe sind uns bekannt (vielen Dank an&amp;nbsp;Dr. Walter Lokau). Über weitere Informationen würden wir uns sehr freuen!    
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                            <updated>2026-04-23T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nun bei Gubi: die ikonischen Rattanmöbel von Tito Agnoli</title>
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                                            In den 1960er Jahren entwarf der italienische Designer Tito Agnoli für Bonacina 1889 den P3 Lounge Chair und die P3S Chaise Longue aus Rattan. Nun wurdn diese Designklassiker durch eine Outdoor-Version ergänzt, der Vertrieb erfolgt exklusiv durch Gubi.
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                 1964 entwarf Tito Agnoli die beiden ikinoschen Rattanmöbel P3 Lounge Chair und die P3S Chaise Longue. Tito Agnoli, bekannt für seine raffinierte modernistische Sensibilität und sein Materialverständnis, arbeitete bei der Entwicklung damals eng mit Bonacina 1889 zusammen, welche die Möbel über Jahrzehnte herstellten und auch vertrieben.&amp;nbsp;Mit ihrer linearen und zugleich organischen Formensprache zählen die beiden Sitzmöbel zu den herausragendsten Mid Century Beispielen für Design aus Rattan. 
 Mehr als 60 Jahre nach ihrer Premiere bei Bonacina 1889 bringt  Gubi  diese skulpturalen Möbelstücke wieder auf den Markt – originalgetreu gefertigt in Zusammenarbeit mit den ursprünglichen Rattan-Meistern und erstmals für den Außenbereich angepasst. 
  Die Kunst des Webens  
 Handgewebtes Rattan prägt das Design der Agnoli Entwürfe. Die Fertigstellung jedes P3 Sessels oder der P3S Ruheliege dauert mehrere Tage, wobei der Großteil dieser Zeit darauf verwendet wird, die durchgehende Oberfläche von Hand zu weben. In jeden P3 Lounge Chair werden rund 200 Meter gespaltenes Rattan eingewebt – bei der Ruheliege ist es fast doppelt so viel. Kein Stück gleicht dem anderen; ihre subtilen Variationen offenbaren den Rhythmus menschlicher Handwerkskunst.&amp;nbsp;Die Webtechnik verleiht jeder Oberfläche ihre Festigkeit, Flexibilität und ihren Charakter und sorgt dafür, dass jedes Stück Jahrzehnte überdauert und über Generationen hinweg repariert, restauriert und geschätzt werden kann. 
 Für die Indoor-Edition verwenden die Handwerker gespaltenes Naturrattan, das mit einer hellen, honigfarbenen Beize veredelt ist, die mit der Zeit eine wunderschöne Tiefe entwickelt. Für die Outdoor-Edition setzt Gubi&amp;nbsp;synthetisches Rattan ein – eine extrudierte Polyethylenfaser, die die Wärme und Textur von Naturrattan nachahmt und gleichzeitig außergewöhnliche Haltbarkeit im Außenbereich bietet. Beide Materialien gewährleisten ergonomischen Komfort und sanfte Lendenwirbelstütze. 
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                            <updated>2026-04-21T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Domus Chair von Artek als Beauty Version</title>
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                                            Einer unserer erklärten Lieblingsstühle ist der Domus Stuhl von Ilmari Tapiovaara. Zu 80-jährigen Entwurfsjubiläum legt Artek den finnischen Designerklassiker in ausgewählten farblich, abgestimmten Versionen auf.
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                 Entworfen wurde der Domus Chair ursprünglich 1946 vom finnischen Designer  Ilmari Tapiovaara  für das Studentenwohnheim Domus Academica in Helsinki. Was den Entwurf besonders macht, war die präzise Verbindung von Ergonomie und Zurückhaltung. Die leicht geschwungene Sitz- und Rückenfläche aus formgepresstem Holz folgt dem Körper auf eine überraschend bequeme Weise, ohne weich oder überinszeniert zu wirken. Charakteristisch für den Domus Stuhl sind vor allem die verkürzten Armlehnen: Sie geben Halt, ohne den Stuhl schwer erscheinen zu lassen, und erlauben es zugleich, ihn nah an einen Tisch zu ziehen. Genau dieses Detail zeigt, wie sorgfältig Tapiovaara Nutzung, Bewegung und Raum zusammengedacht hat. 
 ormal wirkt der Domus Chair fast selbstverständlich – und genau darin liegt seine Qualität. Der Domus Chair braucht keine dekorative Geste, um Präsenz zu haben. Seine Form ist klar, ruhig und konstruktiv, aber nie kalt. Er steht exemplarisch für einen nordischen Modernismus, der nicht nur ästhetisch reduziert ist, sondern vor allem auf Alltagstauglichkeit, Materialehrlichkeit und soziale Zugänglichkeit setzt. Damit verkörpert er ein Designverständnis, bei dem Gestaltung nicht Luxus ist, sondern eine Verbesserung des täglichen Lebens. 
 Dies alles macht den stapelbaren Domus Chair zu einem unserer Lieblingsstühle überhaupt, Markanto-Gründer Sven Vorderstrase nutzt den Domus Stuhl seit Jahren am Esstisch zuhause. Dabei hat er noch Stühle von der Edition von Aero Design, die vor Artek den finnischen Klassiker produzierten und Markanto für den deutschsprachigen Raum als Exklusivpartner hatten. 
 Seinen Durchbruch hat der Entwurf im Jahr 1947, als Knoll International den Stuhl in sein Sortiment aufnahm und anfing ihn unter dem Namen „Finn Chair“ in Pennsylvania in den Vereinigten Staaten zu produzieren (wir haben einen ganzen frühen Stuhl aus dieser Produktion in unserer Sammlung). Dass ein ursprünglich für studentisches Wohnen entwickelter Stuhl später in Bibliotheken, Cafés, Universitäten und privaten Esszimmern auf der ganzen Welt eingesetzt wurde, zeigt seine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit. 
 Heute wirkt der Domus Chair aktueller denn je. In einer Zeit, in der viele Möbel zwischen dekorativem Objekt und schnelllebigem Konsumprodukt schwanken, erinnert er daran, dass Langlebigkeit, Klarheit und Nutzungsintelligenz zeitlos sind. Der Stuhl ist nicht laut, aber präzise. Nicht spektakulär, aber dauerhaft relevant. Gerade deshalb ist er ein Möbel, das man nicht nur betrachtet, sondern versteht. 
 Zum Jubiläum legt  Artek  den Stuhl nun in verschiedenen abgestimmten Beauty Versionen in Stoff oder Leder auf, die sich zusätzlich über einen umlaufenden Keder bei der Rückenlehne ausweichen. Das Gestell ist dazu abgestimmt in gebeizter Birke oder in Eiche. Eine umfangreiche Auswahl der Edition finden Sie im Markanto Showroom in der Kölner Südstadt. 
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                            <updated>2026-04-13T01:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">100 Jahre PH-System von Poul Henningsen: das Drei-Schirme-System</title>
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                                            Anlässlich des 100-jährigen Entwurfjubiläums des von Poul Henningsen entwickeltem PH-Systems bringt Louis Poulsen eine neue Centenary Edition, bestehend aus dem PH 1/1 Kronleuchter, der PH 3/2 Tischleuchte und 3½-2½ Stehleuchte, heraus. 
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                 Vor 100 Jahren, im Jahr 1926, entwickelte der dänische Designer  Poul Henningsen  basierend auf seiner gestalterischen und wissenschaftlichen Denkweise das PH-System für durchdachte Lichtlösungen.&amp;nbsp;Elektrisches Licht war zwar längst verfügbar, doch es war selten angenehm. Unkontrollierte Helligkeit, harte Kontraste, sichtbar glühende Birnen und blendende Kegel bestimmten das Alltagsleben. Poul Henningsen, der sich intensiv mit Physik, Architektur, Licht und menschlicher Wahrnehmung beschäftigte, war überzeugt, dass Licht weit über reine Funktion hinausgeht. Er verstand es als kulturelles Medium, das unseren Umgang miteinander, unseren Wohnkomfort und unsere Wahrnehmung von Räumen prägt. Sein Drei-Schirme-System war das Ergebnis jahrelanger Forschung mit Zeichnungen, Modellen und Messungen, die darauf abzielten, Licht in Schichten zu brechen und so zu verteilen, dass es weich, gleichmäßig und blendfrei erscheint. 
 Zentral für dieses System ist die logarithmische Spirale, eine Form, die sich in der Natur häufig findet und durch ihre gleichmäßige Ausweitung besonders geeignet ist, Licht zu führen und Streuwinkel kontrolliert zu gestalten. Die Schirme der PH-Leuchten wurden so proportioniert, dass der obere Schirm den intensivsten Lichtanteil lenkt, der mittlere Schirm ihn bricht und weiterleitet, und der untere Schirm schließlich als Schutz vor direkter Blendung fungiert. Durch diese abgestufte Lichtführung entstand ein Licht, das in seiner Natürlichkeit an Tageslicht erinnerte und dennoch die intime Wärme traditioneller Lichtquellen bewahrte. Diese Mischung aus wissenschaftlicher Präzision und kultureller Sensibilität machte Henningsens Entwürfe bereits zu Lebzeiten zu einem Meilenstein der Moderne und später zu Klassikern des internationalen Designs. 
 Ein besonderes Merkmal des PH-Systems ist das klare Nummerierungsschema, das bis heute jede Leuchte eindeutig charakterisiert. Modellbezeichnungen wie PH 4/3 oder PH 4/4 bestehen aus zwei Zahlen, die sowohl Proportion als auch visuellen Ausdruck definieren. Die erste Ziffer gibt den Durchmesser des Oberschirms in Dezimetern an – eine „4“ entspricht etwa 40 Zentimetern. Die zweite Ziffer zeigt an, zu welcher Größenfamilie die unteren Schirme gehören. Bei Modellen, deren Ziffern identisch sind, wie PH 3/3 oder PH 4/4, stammen alle drei Schirme aus einem konsistenten Größenverhältnis. Bei Varianten wie PH 3/2 oder PH 4/3 wird der größere obere Schirm mit unteren Schirmen einer kleineren Leuchte kombiniert, was zu einem leichteren Ausdruck und einer stärkeren Lichtlenkung nach unten führt. Diese Variationen waren insbesondere für Tisch- und Arbeitsplatzbeleuchtungen von Bedeutung, da sie Henningsens Vision eines blendfreien, funktionalen und gleichzeitig atmosphärischen Lichtes besonders wirkungsvoll umsetzen. 
 Die sogenannte  Centenary Edition  von  Louis Poulsen  greift die diese historische Systematik auf und spannt so einen Bogen über ein ganzes Jahrhundert Lichtdesign. Sie zeigt, wie konsequent und zugleich flexibel das PH-System ist – ein Entwurf, der in den 1920er Jahren auf wissenschaftlicher Neugier, technischer Präzision und einer zutiefst menschlichen Lichtauffassung beruhte und bis heute in zeitgenössischen Räumen eine unvergleichliche Wirkung entfaltet. Die neue Edition feiert nicht nur ein Jubiläum, sondern eine Idee, die Generationen von Designerin und Architekten bis heute inspiriert. 
 &amp;nbsp;Die PH-Edition umfasst ausgewählte historische Modelle, die in einer zeitgemäßen Materialisierung wiederaufleben: brüniertes, lackiertes Messing, opale Glasoberflächen und farbige Glasvarianten verleihen den ikonischen Formen eine frisch interpretierte Präsenz. Besonders hervortritt der  PH 1/1 Kronleuchter , der als limitierte Edition gefertigt wird und die feine Proportionierung der kleinsten PH-Schirme in einem beinahe schwebenden, skulpturalen Objekt vereint. Die Centenary Edition ist weniger eine nostalgische Rückschau als eine präzise kuratierte Hommage an ein Lichtsystem, das auch im Zeitalter von LED-Technologie, Smart-HomeS-teuerungen und digitaler Lichtgestaltung nichts von seiner Gültigkeit verloren hat. Die Edition zeigt, wie aktuell Henningsens Grundidee noch immer ist: blendfreies, harmonisches, atmosphärisch geschichtetes Licht, das dem Menschen dient und den Raum strukturiert und beruhigt beleuchtet. 
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                            <updated>2026-04-07T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nur für kurze Zeit: Vitra 3+1 Aktion</title>
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                                            Beim Kauf von drei gepolsterten Dining-Stühlen von Vitra erhalten Sie den vierten Stuhl ohne Berechnung, was rund 25% Rabatt entspricht. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung.
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                <![CDATA[
                 Schöner Sitzen:&amp;nbsp;Bis zum 30. Juni 2026 erhalten Sie beim Kauf von vier gepolsterten Vitra Stühlen rund 25% Rabatt auf ausgewählte Dining Chairs von Vitra in den gepolsterten Varianten. Dazu zählen folgende Stuhlmodelle: 
 
 Eames Plastic Side Chair und Arm Chair Chair von Charles &amp;amp; Ray Eames   
 Eames Wire Chair&amp;nbsp;von Charles &amp;amp; Ray Eames   
 Softshell Side Chair und Arm Chair von Ronan und Erwan Bouroullec   
 Mikado Side Chair und Arm Chair&amp;nbsp;von Barber Osgerby   
 Fauteuil Direction Armlehnstuhl von Jean Prouvé 
 
 &amp;nbsp; 
 Da wir bei Markanto primär die Eames Stühle mit der Vollpolsterung anbieten, bitte ggf. weitere Varianten mit dem integrierten Sitzpolster per E-Mail anfragen (gilt auch für die Eames Fiberglass Chairs). Bitte beachten Sie bei Ihrer Bestellung auch, dass der angezeigte Preis pro Stuhl ist. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-04-02T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fritz Hansen und Verner Panton: Eine vergessene Partnerschaft </title>
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                                            Zum 100. Geburtstag von Verner Panton legt Fritz Hansen mit der 3107 Panton Edition eine Hommage aufs, die zugleich an eine außergewöhnliche, heute fast vergessene Zusammenarbeit anknüpft.
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                 Zum 100. Geburtstag von Verner Panton hat  Fritz Hansen  eine besondere Hommage geschaffen: die 3107 Panton Edition - vier leuchtende Farben aus Pantons ikonischer Farbpalette aus dem Jahr 1972, exklusiv für das Jahr 2026 neu aufgelegt. Diese Sonderedition erinnert nicht nur an das visionäre Werk Pantons, sondern auch an eine jahrzehntelange Zusammenarbeit, die heute fast in Vergessenheit geraten ist. Denn, obwohl die Möbel von Verner Panton heute meist mit anderen Herstellern verbunden werden, war Fritz Hansen einer seiner wichtigsten frühen Partner des Designers – und einer der wenigen, die seinen Mut zu Farbe, Experiment und radikaler Formensprache bereits in den 1950er‑ und 60er Jahren unterstützten. 
 Als&amp;nbsp;Verner Panton in den frühen 1950er Jahren im Büro von Arne Jacobsen seine Laufbahn startete, befand sich die dänische Moderne im Aufbruch. Während Jacobsen die Ästhetik des rationalen Funktionalismus verkörperte, begann Panton schon damals, sich davon zu lösen. Seine spätere Zusammenarbeit mit Fritz Hansen fällt genau in diese Phase - eine Zeit, in der das moderne Wohnen neu gedacht wurde und Möbel zunehmend zu Experimentierfeldern des gesellschaftlichen Wandels wurden. Fritz Hansen erkannte früh das Potenzial dieses jungen Gestalters, der sich nicht mit einer Fortsetzung des Modernismus zufriedengab, sondern dessen Grenzen radikal überschritt. 
 Der  Bachelor Chair , Mitte der 1950er Jahre als erstes gemeinsames Projekt gefertigt, zeigt dies eindrücklich: ein unkompliziertes, flach verpackbares Sitzmöbel, das entsprechend dem Zeitgeist einer jungen, mobilen Bevölkerung entsprach. Dass dieses Modell fast zwei Jahrzehnte im Programm blieb, unterstreicht die Rolle Fritz Hansens als Ermöglicher von Pantons frühen Erfolgen. 
 Nur wenig später folgte die  Tivoli‑Stuhlserie , deren Stahlrohrkonstruktion dieselbe leichte Robustheit aufwies, die auch Pantons Bachelor Chair ausgezeichnet hatte. Für Fritz Hansen waren diese Entwürfe nicht bloß Produkte, sondern Zeichen einer Verschiebung im dänischen Design - hin zu einer gestalterischen Sprache, die Farbe, Atmosphäre und räumliche Wirkung als wesentliche Kategorien verstand. Diese Entwicklung kulminierte in den 1970er‑Jahren in Projekten wie  Pantonova , einer modulartigen Drahtserie, die im Restaurant Varna in Aarhus erstmals öffentlich sichtbar wurde. Die visuelle Leichtigkeit des Drahtgeflechts, kombiniert mit kräftigen Polsterfarben und den unendlichen Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Module, spiegelten Pantons gesamträumliches Denken wider. Dass Fritz Hansen dieses ambitionierte System auf den Markt brachte, zeigt seine Bereitschaft, über traditionelle Möbelproduktion hinauszugehen und Räume als harmonische Gesamtsysteme zu verstehen. 
 Auch experimentelle Großformen wie der berühmte&amp;nbsp; Living Tower  oder das&amp;nbsp;&amp;nbsp; Cloverleaf‑Sofa  fanden ihren Weg in die Fertigung von Fritz Hansen. Diese Arbeiten, die in Visiona II 1970 ihren Höhepunkt erreichten, waren weniger Möbel als vielmehr organische Landschaften, die soziale Interaktion bewusst neu inszenierten. Dass Fritz Hansen sich auf derartige radikale Konzepte einließ, macht die Zusammenarbeit so einzigartig. Sie zeugt von einem Unternehmen, das zu jener Zeit nicht nur hochwertige Möbel fertigte, sondern aktiv an der Zukunft des Wohnens mitgestaltete. Selbst spätere Projekte wie das  System 1‑2‑3  oder der  Wire Cone Chair  von 1988 zeigen das fortgesetzte Vertrauen zwischen Gestalter und Hersteller. Hier wurde industrielle Fertigung durch neue Methoden optimiert, ohne Pantons charakteristische Formensprache zu verwässern. Ein Beleg dafür, wie sehr die gegenseitige Wertschätzung den langen Zeitraum der Kooperation prägte. Heute sind viele dieser Entwürfe nicht mehr bei Fritz Hansen im Programm, und im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit wird Panton stärker mit anderen Marken verbunden. Doch gerade deshalb ist die 3107 Panton Edition so bedeutend: Sie bringt eine historische Beziehung zurück ins Licht, die wesentlich zur Entfaltung einer der wichtigsten Designerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts beigetragen hat. Als Verner Panton 1972 zum 100‑jährigen Jubiläum von Fritz Hansen eine kühne Farbpalette für die Series 7™ entwickelte, verband er erstmals Jacobsens ikonische Form mit seiner eigenen farbintensiven Gestaltungssprache. Dass ausgerechnet diese vier Farben – Gelb, Orange, Rot und Braun – nun im Jahr 2026 erneut erscheinen, verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eine Weise, die kaum symbolträchtiger sein könnte. 
 So schließt sich der Kreis: Die exklusive 3107 Panton Edition führt die Geschichte einer Kooperation fort, die einst zu den progressivsten des skandinavischen Designs gehörte. Sie erinnert daran, wie bedeutend der Beitrag von Fritz Hansen zur Entwicklung Pantons war, und zugleich daran, wie relevant Pantons Denken für die Gegenwart geblieben ist. Man sitzt, wie Panton sagte, immer am bequemsten auf einer Farbe, die man mag – und diese Edition lässt uns spüren, wie kraftvoll seine Farben noch immer wirken. 
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                            <updated>2026-03-30T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">15% Rabatt auf Saarinen-TIsche</title>
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                                            Bis zum 31. März 2026 erhalten Sie 15% Rabatt auf die berühmten Saarinen-Tische von Knoll International in der Variante mit weißer Laminat- oder schwarzer Fenix-Tischplatte. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                 Um 1956 entwarf der amerikanische Architekt Eero Saarinen für Knoll International die Tische der „ Pedestal Collection ”. Basierend auf dem Konzept des ersten einbeinigen Stuhls entstand damals eine ganze Serie verschiedener runder und ovaler einbeiniger Tuliptische.&amp;nbsp;Bis zum 31. März 2026 erhalten Sie. nun 15% Rabatt auf die berühmten Saarinen-Tische von Knoll International in der Variante mit weißer Laminat- oder schwarzer Fenix-Tischplatte. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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                            <updated>2026-03-14T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">100 Jahre Arne Vodder</title>
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                                            Dieses Jahr wäre nicht nur Verner Panton 100 Jahre alt geworden, ebenso ein Landsmann Arne Vodder feiert dieses Jahr sein Jubiläum. Zeit für eine kleine Würdigung...
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                 Im Jahr seines 100. Geburtstags bietet sich die Gelegenheit, Arne Vodders Werk nicht nur als ästhetisches Phänomen des Mid Century Modern zu würdigen, sondern es als Beitrag zu einer spezifischen Form von Ordnungsdenken im Möbeldesign zu untersuchen.&amp;nbsp;Arne Vodder gehört zu jener Generation dänischer Gestalter, die zwischen handwerklicher Tradition und industrieller Moderne vermittelten – jedoch mit einer bemerkenswert eigenständigen formalen und konstruktiven Haltung. 
 Arne Vodder studierte zuerst an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen unter Finn Juhl. Während Juhl für seine skulpturale, teils expressive Formensprache bekannt wurde, entwickelte Vodder eine diszipliniertere, strukturell argumentierende Gestaltung.Sein Werk lässt sich im Spannungsfeld zwischen organischer Moderne und funktionalistischer Systematik verorten. Anders als die radikal rationalistische Linie des Bauhauses zielt Vodders Arbeit nicht auf Reduktion im Sinne geometrischer Strenge, sondern auf eine kontrollierte Weichheit: Radien, Fasen, leicht konvexe Flächen und subtile Materialübergänge erzeugen eine visuelle wie haptische Kohärenz. 
 Besonders deutlich wird Arne Vodders Beitrag im Bereich der Aufbewahrungsmöbel – Sideboards, Highboards, Schreibtische. Diese Objekte sind keine bloßen Stauraumlösungen, sondern räumliche Ordnungssysteme. Besinders hervorzuheben ist das sogenannte Vodder Sideboard, ausgezeichnet auf der Tiennale in Mailand, (Abbildung oben), mit dem typischen Farbverlauf, den Vodder wohl von Finn Juhl übernommen hatte.&amp;nbsp;Seine Möbelentwürfe, meist produziert von Sibast Furniture, folgen einer klaren konstruktiven Logik. Die Fronten erscheinen geschlossen und ruhig, während das Innere differenziert organisiert ist. Dieses Wechselspiel zwischen äußerer Reduktion und innerer Komplexität verweist auf ein zentrales Motiv: Ordnung als kulturelle Praxis, nicht als visuelle Strenge.&amp;nbsp;Arne Vodder&amp;nbsp;gestaltet Möbel, die Verhalten strukturieren. Schubladenhöhen, Fachteilungen und Proportionen sind so angelegt, dass sie bestimmte Formen der Nutzung nahelegen. Ordnung wird hier nicht moralisch eingefordert, sondern konstruktiv vorbereitet.&amp;nbsp;Die häufig weich auslaufenden Kanten seiner Arbeiten reduzieren nicht allein Verletzungsgefahr oder visuelle Härte, sondern erzeugen eine kontinuierliche Lichtbrechung. Dadurch verlieren die Möbel ihre Massivität; sie erscheinen leichter, beinahe schwebend.&amp;nbsp;Diese subtile Bearbeitung lässt sich als Form taktiler Intelligenz verstehen: Die Möbel adressieren nicht nur den Blick, sondern die Hand. In einer Zeit zunehmender Industrialisierung bleibt bei Vodder das haptische Erlebnis integraler Bestandteil der Gestaltung. 
 Arne Vodder Arbeiten&amp;nbsp;fanden in den 1950er und 60er Jahren internationale Verbreitung, insbesondere auf dem nordamerikanischen Markt. Sie wurden unter anderem in diplomatischen und politischen Kontexten eingesetzt – unter der Präsidentschaft von Jimmy Carter befanden sich seine Entwürfe&amp;nbsp; im Weißen Haus. 
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                            <updated>2026-03-10T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">60 Jahre Stapelliege von Rolf Heide</title>
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                                            Ein weiteres Jubiläum: dieses Jahr feiert der Entwurf der Stapelliege (oder Stapelbett) des deutschen Designers Rolf Heide das 60. Entwurfsjubiläum.
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                 Die Stapelliege von Rolf Heide steht seit 1966 für intelligentes Design, das Generationen überdauert. Was einst als durchdachte, modulare Lösung für flexible Wohnräume begann, ist heute ein vielfach ausgezeichneter Designklassiker – und aktueller denn je. Ob im Kinderzimmer, im Gästezimmer oder im kleinen Apartment: Wann immer eine zusätzliche Schlafmöglichkeit gebraucht wird, ist die Stapelliege sofort zur Stelle. 
 Entworfen wurde das Modulmöbel von Rolf Heide, einem der prägenden deutschen Designer seiner Generation. Gemeinsam mit Gestaltern wie Dieter Rams und Ingo Maurer entwickelte er ein neues Verständnis von Produktdesign: funktional, ehrlich und handwerklich durchdacht. Seine Ausbildung als Tischler und das Studium der Innenarchitektur an der Muthesius-Werkschule in Kiel legten den Grundstein für seine Möbeentwürfel, die sich auf das Wesentliche konzentrieren – und dabei ästhetisch überzeugen. 
 Die Stapelliege, noch heute hergestellt von den Müller Möbelwerkstätten, verkörpert diese Haltung perfekt. Die clevere Stapelfunktion macht die Liege zum echten Raumwunder, die Formgebung ist auf ein Minimum reduziert. Ob als Sofa mit Rückenkissen, als gestapeltes Kinderbett, als Doppelbett oder flexibles Gästebett: die&amp;nbsp;Stapelliege, passt sich dem Leben an und nicht umgekehrt.&amp;nbsp;2019 wurde die Stapelliege mit dem German Design Award in der Kategorie „Design Classics and Re-editions“ ausgezeichnet.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-02-18T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zum 100. Geburtstag von Verner Panton</title>
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                                            Eine Würdigung des genialen Designers und Architekten, der am 13. Februar 2026 100 Jahre alt geworden wäre.
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                  Verner Panton, geboren am 13. Februar 1926 in Gamtofte auf der dänischen Insel Fünen, zählt heute zu den prägendsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Ein Visionär, der sich früh von dem skandinavischen Mid Century Design löste und stattdessen radikale Inneneinrichtungen mt leuchtende Farben und futuristische Formen entwickelte. Nach seinem Studium an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen begann er zunächst eine kurze Zusammenarbeit mit Arne Jacobsen, die sein Verständnis für formale Strenge schärfte, ihn aber gleichzeitig in seinem Wunsch bestärkte, das gestalterische Korsett der Nachkriegsmoderne hinter sich zu lassen. In einer Zeit, in der Europa vom Wiederaufbau geprägt war und die Designwelt auf funktionale Schlichtheit setzte, begann&amp;nbsp;Verner Panton sich bewusst gegen die Normen zu stellen, ein Gestalter, der die Möglichkeiten industrieller Produktion, neuer Kunststoffe und einer von Technik geprägten Zukunft nicht als Bedrohung, sondern als kreatives Versprechen begriff.  
  Seine frühen Jahre waren geprägt von Designreisen durch Europa, bei denen er eine Art nomadische Studio-Praxis entwickelte, die sich deutlich von den etablierten Ateliers seiner Zeit unterschied. Dieser unorthodoxe Arbeitsstil führte zu ersten Möbelentwürfen, die in den 1950er Jahren zunehmend Aufmerksamkeit fanden. Es war vor allem die Hinwendung zu neuen Materialien wie Schaumstoff, Vinyl und später Spritzgusskunststoffen, die Pantons Designphilosophie bestimmte: Möbel sollten nicht länger aus einzelnen traditionellen Komponenten bestehen, sondern als fließende, beinahe organische Körper erscheinen. Dieser Gedanke kulminierte sich Ende der 1950er Jahre im Entwurf des  Panton Chair , der nach langer Entwicklungszeit schließlich 1967 in Zusammenarbeit mit Vitra als erster freischwingender Kunststoffstuhl aus einem Guss produziert wurde. Er wurde zu einer Ikone des Pop-Designs und zugleich zu einem Symbol für die technologische und gesellschaftliche Aufbruchsstimmung der 1960er Jahre. Während die Welt den Wettlauf ins All, neue Jugendkulturen und ein wachsendes Vertrauen in die Zukunft erlebte, formte Panton Möbel, die genauso experimentell und optimistisch wirkten wie die Zeit selbst.  
     
  Verner Panton, Rolf Fehlbaum, Manfred Diebold und Josef Stürmlinger bei der Entwicklung des Panton Chairs  
  Doch Pantons Schaffen ging weit über einzelne Möbel oder Leuchten hinaus. Besonders seine ganzheitlichen Rauminszenierungen zeigten, wie radikal sein gestalterisches Denken war: Räume waren für ihn Gesamterfahrungen, in denen Licht, Farbe, Textur und Form ineinandergreifen sollten. Panton verstand Interieurgestaltung als eine Art räumliche Malerei, die psychologische Wirkung und räumliche Wahrnehmung beeinflusst. Projekte wie seine Visiona‑Installationen zur Kölner Möbelmese im Auftrag der BAYER AG oder die Inneneinrichtung des Verlagshaus DER SPIEGEL in Hamburg,&amp;nbsp; verwandelten Besucher in Reisende durch psychedelische Farbwelten, futuristische Höhlenlandschaften und organisch modellierte Sitzlandschaften. Diese Installationen waren nicht nur spektakuläre Ausstellungsräume, sondern Manifestationen einer gestalterischen Haltung, die das Wohnen als spielerische, sinnliche und ständig im Wandel befindliche Praxis verstand. In einer Epoche gesellschaftlicher Umbrüche, geprägt von Protestbewegungen, beginnender Globalisierung und wachsendem Konsum, formulierte Panton eine Utopie des Wohnens, die zugleich experimentell und zutiefst menschlich war.  
 In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich Panton als international gefragter Designer, dessen Entwürfe für Unternehmen wie Vitra, Louis Poulsen oder Mira-X zu Klassikern wurden. Die späten 1970er&amp;nbsp; und 1980er Jahre brachten eine gewisse Abkehr vom exzessiven Farbrausch, doch Pantons Fähigkeit, Trends vorauszudenken, blieb ungebrochen. Selbst als postmoderne Strömungen aufkamen, hielt er an seinem Glauben an die emotionale Kraft von Farbe fest und entwickelte Leuchten und Interieurs, die ebenso expressiv wie präzise konstruiert waren. Mit Projekten wie dem Einrichtungskonzept für das Hotel Astoria in Kopenhagen bewies er, dass seine Designauffassung nicht auf spektakuläre Messeinstallationen beschränkt war, sondern auch im Alltag funktionierte. Sein Werk blieb dabei stets ein Spiegel der Zeitgeschichte: von den optimistischen 1960ern über die technologisch geprägten 1980er Jahre bis hin zu den minimalistischen Tendenzen der 1990er, in denen seine Entwürfe plötzlich wieder überraschend zeitgemäß wirkten. 
   
  Installation nach Verner Panton zu Milano Design Week 2024  
 Als Verner Panton 1998 in Kopenhagen starb, hinterließ er ein Werk, das zugleich provozierte und begeisterte und das seither kontinuierlich neu bewertet wird. Zum 100. Geburtstag im Jahr 2026 lässt sich sein Einfluss deutlicher denn je erkennen: in der Wiederentdeckung mutiger Farben in der Architektur, in modularen Wohnkonzepten, in der heutigen Lust am Experiment zwischen Kunst, Design und Technologie. Pantons Gestaltungen wirken nicht nostalgisch, sondern erstaunlich gegenwärtig; sie erinnern daran, dass Design nicht nur funktional, sondern auch visionär sein darf. Sein Vermächtnis besteht weniger aus Ikonen, so berühmt diese auch sind, als aus einer Haltung: dem unerschütterlichen Glauben an die transformative Kraft von Form und Farbe. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-02-04T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">60 Jahre Ball Chair von Eero Aarnio</title>
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                                            Heute von 60 Jahren wurde während der Kölner Möbelmesse 1966 erstmals der Kugelsessel von Eero Aarnio und dem damaligen Hersteller Asko vorgestellt. Der ungewöhnliche Entwurf stieß direkt auf Begeisterung.
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                 Bereits 1963 entwickelte der finnische Designer und Architekt   Eero Aarnio   den Ball Chair – einen Sessel, der heute als Ikone des Space Age und der 1960er Jahre gilt. Mit seiner geschlossenen Kugelform stellte er einen radikalen Bruch zur traditionellen Sitzmöbeltypologie dar: Statt Offenheit und Repräsentation ging es um Rückzug, Abschirmung und eine neue Form von Intimität im Raum.&amp;nbsp;Bis zur seriellen Produktion vergingen jedoch noch drei Jahre. Die vollständig runde Schale aus Fiberglas stellte Anfang der 1960er Jahre eine technische Herausforderung dar und musste vom finnischen Hersteller  Asko  umfangreich getestet werden. Erst 1966 war die Konstruktion ausgereift genug für die Markteinführung. Die erste Präsentation fand auf der Internationalen Möbelmesse in Köln statt, die damals als wichtigste Möbelmesse der Welt galt. 
 Die Resonanz der Presse war unmittelbar begeistert.  Die Welt  schrieb am 25. Januar 1966 über den neuartigen Kugelsessel:&amp;nbsp; „Er stammt aus Finnland und wird bis zum 30. Januar auf der internationalen Möbelmesse in Köln gezeigt… Das von dem Architekten Eero Aarnio entworfene Möbelstück ist aus Kunststoff hergestellt, innen gibt es dicke bunte Schaumgummikissen.“ Besonders hervorgehoben wurde die Idee des Rückzugs: Der Ball Chair sollte es dem Menschen ermöglichen, sich selbst in überfüllten Flughafenhallen, auf dem Deck von Passagierschiffen oder im Garten und Wohnraum akustisch wie visuell abzuschirmen.  
 Damit verkörpert der Ball Chair nicht nur den Optimismus und die Materialexperimente seiner Zeit, sondern auch ein neues Verständnis von Wohnen: als persönlicher, temporärer Kokon innerhalb einer immer lauter und dichter werdenden Umwelt. 
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            <title type="text">Ausstellung ALUMINIUM zu den Passagen 2026</title>
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                                            Zu den Passagen 2026, dem kulturellen Begleitprogramm zur Kölner Möbelmesse, zeigen wir nochmals unsere Ausstellung ALUMINIUM mit den wichtigsten Aluminium-Möbeln des 20. Jahrhunderts. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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                <![CDATA[
                 Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Neues Jahr und alles Gute für 2026! Mit den Passagen, dem kulturellen Begleitprogramm zur Kölner Möbelmesse IMM, fängt das Jahr direkt spannend an. Ab dem 16. Januar wird Köln wieder zum Hotspot für Designfans. Passend dazu zeigen wir im Markanto Depot nochmals&amp;nbsp;unsere Ausstellung&amp;nbsp;ALUMINIUM mit den wichtigsten Aluminium-Möbeln des 20. Jahrhunderts, die Öffnungszeiten sind wie folgt: 
 Freitag, 16. Januar, 14.00 bis 18.00 Uhr Samstag, 17. Januar, 11.00 bis 18.00 Uhr (ab 19.00 findet dann der sogenannte Passagen-Cocktail in Form eines kleinen Umtrunks bei uns statt) Sonntag, 18. Januar, 11.00 bis 18.00 Uhr&amp;nbsp; Montag, 19. Januar, 14.00 bis 18.00 Uhr&amp;nbsp; Dienstag, 20. Januar, 14.00 bis 18.00 Uhr&amp;nbsp; Mittwoch, 21. Januar, 14.00 bis 18.00 Uhr&amp;nbsp; Donnerstag, 22. Januar, 14.00 bis 18.00 Uhr&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Zusätzlich finden Designinteressierte in der Kölner Designpost eine zweite Ausstellung von Markanto zum Thema Hocker. Hier wird eine kuratierte Auswahl von Designklassikern (Marcel Breuer, Frank Gehry, Johannes Itten, Charlotte Perriand, Gerrit Rietveld), Editionen (Verner Panton, Paul-Schneider-Esleben, Rosemarie Trockel) und aktuellen Entwürfen (Jelly Berlin, e15, Johannes Budde) gezeigt. 
 Weitere Informationen zu unserer Ausstellung und der Geschichte von Aluminium-Möbeln finden Sie  hier . 
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                            <updated>2026-01-06T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Panthella „The Originals&quot; – Neuauflage zum 100. Geburtstag Verner Pantons</title>
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                                            Anlässlich des 100. Geburtstags von Verner Panton am 13. Februar 2026 bringt Louis Poulsen eine neue Edition der Panthella Leuchte heraus, die sich in den Größen 160 und 250 bewusst auf den Geist der frühen 1970er Jahre zurückbesinnt und dabei überraschend zeitgemäß wirkt 
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                 Herausgegeben zum 100. Geburtstag Verner Pantons im Jahr 2026, greift die „The Originals Edition” für die Panthella Portable 160 und 250 (im Herbst 2026 soll dann die Stehleuchte folgen) historische Farben von Verner Panton der 1970er Jahre wieder auf, die damals bei  Louis Poulsen  im Programm waren. Der opale Schirm in den Farben Orange, Rot, Braun, Blau-Grau und Grün, verbunden mit einem verchromten Fuß, verweist direkt auf Pantons Farbwelten und macht die Leuchte erneut zu einem farblichen Statement im Raum, ohne in Nostalgie zu verfallen. Gerade in zeitgenössischen, oft reduzierten Interieurs wirken diese Farbtöne wieder überraschend frisch und unterstreichen den skulpturalen Charakter der Form. 
 Als Verner Panton 1971 die Panthella entwarf, befand sich das skandinavische Design an einem Wendepunkt. Während große Teile der nordischen Moderne weiterhin auf Zurückhaltung, Naturmaterialien und funktionale Strenge setzten, verfolgte Panton einen radikal anderen Ansatz. Ihn interessierten organische Formen, industrielle Werkstoffe und vor allem die emotionale Wirkung von Farbe und Licht im Raum. Die Panthella entstand in einer Zeit, in der Kunststoff erstmals als vollwertiges Gestaltungsmaterial begriffen wurde und neue Produktionsmethoden eine nie dagewesene Freiheit in der Formgebung erlaubten. Charakteristisch für die Leuchte ist das Zusammenspiel von halbkugelförmigem Schirm und trompetenförmigem Fuß, die beide als Reflektoren fungieren und ein weiches, blendfreies Licht erzeugen – ein Prinzip, das Pantons Verständnis für Lichtlenkung und Atmosphäre widerspiegelt. Gleichzeitig vermittelte die Panthella mit ihrer fast skulpturalen Erscheinung eine neue Leichtigkeit, die den Aufbruch der Pop- und Space-Age-Ära ebenso spiegelte wie Pantons Wunsch, Innenräume emotional aufzuladen und aus der „graubeigen Konformität&quot; der Nachkriegsjahre zu lösen. 
 Louis Poulsen, seit Jahrzehnten enger Partner Verner Pantons, bewahrte diesen Entwurf kontinuierlich im Programm und entwickelte ihn über die Jahre technisch weiter, ohne das ursprüngliche Lichtkonzept zu verfälschen. Die Panthella wurde so zu einer der wenigen Leuchten, die sowohl designhistorisch relevant als auch alltagsnah blieben. Die Einführung der portablen Version im 21. Jahrhundert lässt sich als konsequente Fortführung von Pantons Ansatz lesen: Licht sollte flexibel sein, sich dem Menschen anpassen und neue Nutzungsorte erschließen. Die Panthella Portable ist daher keine bloße Miniatur, sondern eine in Proportion und Lichtwirkung präzise übersetzte Neuinterpretation der klassischen Tischleuchte von 1971. Dass sowohl Schirm als auch Fuß weiterhin als Lichtlenker dienen, bleibt das zentrale gestalterische Motiv. 
 Trotz des Rückbezugs auf die Siebziger entspricht die Panthella Portable „The Originals&quot; technisch vollständig heutigen Anforderungen. Die Größen 160 und 250 verfügen über integrierte LED-Module mit warmem Licht, stufenweise Dimmung per Touch-Schalter und einen wiederaufladbaren Akku, der kabellose Nutzung ermöglicht. USB-C-Ladetechnik, klare Bedienlogik und eine sorgsam kalibrierte Lichtleistung sorgen dafür, dass die Leuchte sowohl als atmosphärisches Objektlicht als auch als funktionale Tischleuchte eingesetzt werden kann. Die größere Variante 250 verstärkt dabei die Präsenz im Raum und nähert sich stärker der klassischen Tischleuchte an, während die 160 eine intime, fast objekthafte Lichtquelle darstellt. In beiden Fällen bleibt das Licht weich, gleichmäßig und blendfrei – ganz im Sinne Pantons ursprünglicher Intention. 
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                            <updated>2026-01-05T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Willkommen bei Markanto! Erhalten Sie 10% Rabatt auf Ihre Erstbestellung!</title>
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                                            Lernen Sie uns kennen! Seit 25 Jahren ist Markanto eine der führenden Internetadressen für Designklassiker des 20. Jahrhunderts.
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                 Bereits seit 1999 ist Markanto online und zählt zu den Internetpionieren im Designbereich im deutschsprachigen Bereich, 2024 feierten wir unseres 25jähriges Firmenjubiläum. Ein ausführliches Portrait über unsere Marke und unsere Unternehmensphilosphie finden Sie im&amp;nbsp; Markanto Blog.  Lernen Sie uns kennen und nutzen Sie unseren 10% Gutscheincode* für Ihre erste Bestellung bei Markanto: 
  Welcome2026  
 Bezahlen können Sie wahlweise per Rechnung, per PayPal,&amp;nbsp;per Kreditkarte oder mittels Vorauszahlung mit 3% Skonto. Selbstverständlich haben Sie als Verbraucher dabei das gesetzliche Widerrufsrecht – bei Markanto beträgt die Widerrufsfrist (abweichend von den gesetzlichen Bedingungen von 14 Tagen) sogar 30 Tage. Bitte beachten Sie auch di eüber 2.000 positiven Bewertungen anderer Kunden beim Bewertungsporal&amp;nbsp; eKomi . Wir freuen uns auch auf Ihre Bestellung! 
  *Der Rabatt gilt nicht für folgende Hersteller, Designer oder Produkte: Editions Serge Mouille, Swiss Pearls, Christiane Bernstiel, Vitra Design Museum sowie für Bücher und bereits reduzierte Produkte. Eine Addition mit anderen Rabatten ist nicht möglich.  
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                            <updated>2025-12-30T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Frohe Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr 2026!</title>
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                                            Merry Christmas and best wishes for 2026!
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                 Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen besinnliche Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr! Wir freuen uns auf ein gemeinsames und hoffentlich friedvolles Jahr 2026. 
 Ihr Markanto-Team 
   Zwischen Weihnachten und Neujahr ist unser Büro nur unregelmäßig besetzt, ab dem 5. Januar 2025 stehen wir wieder gerne zur Verfügung. Das Markanto Depot hat am 27. Dezember 2025 und am&amp;nbsp; 3. Januar 2026 geöffnet.  
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                            <updated>2025-12-22T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">La Pittura Keramikkollektion von Emma Kohlmann</title>
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                                            HAY präsentiert zum Jahresende die farbenfrohe Steingut-Kollektion der amerikanischen Künstlerin Emma Kohlmann. Ab jetzt bei Markanto.
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                 Die amerikanische Künstlerin Emma Kohlmann (geb. 1989) lebt und arbeitet in Massachusetts. Ihr farbenfrohes Werk umfasst Zeichnung, Malerei, digitale Kunst und Literatur. Charakteristisch ist ihre Arbeit mit Tusche und Aquarell – Techniken, die ihr erlauben, ein stetig wachsendes, intuitives Œuvre zu entwickeln. In den letzten zehn Jahren hat&amp;nbsp;Emma Kohlmanm ein unverkennbares Werk geschaffen: amorphe, hybride Figuren, spielerisch und zugleich vielschichtig, Körper, die sich verwandeln, wachsen, Grenzen überschreiten. Oft treten sie in Szenen auf, die zwischen Traum und Realität schweben und Themen wie Identität, Geschlecht und fluides Dazwischensein verhandeln. 
 Kohlmanns künstlerischer Hintergrund ist ebenso vielfältig wie ihr Werk: Aufgewachsen in der Bronx, zunächst im Tanz verortet,  studierte sie am Hampshire College in&amp;nbsp;Massachusetts&amp;nbsp;Philosophie und feministische Theorie.&amp;nbsp; Emma Kohlmann&amp;nbsp;Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und ihr charakteristischer Stil – organisch, poetisch, leicht naiv und zugleich subversiv – ist sofort erkennbar. Für HAY überführt die Künstlerin diesen Stil erstmals in eine Keramikkollektion.&amp;nbsp; Ihr Zuhause in Massachusetts – geprägt von Aktivismus und liberalen Ideen – beeinflusste entscheidend ihre Haltung zu Kunst als zugängliche, demokratische Form. Als Mitbegründerin von Mundus Press setzt sie sich gemeinsam mit ihrer Schwester für faire, kollaborative und erschwingliche Publikationen ein. 
 Die Pittura-Kollektion, hergestellt in Handarbeit in Sri Lanka, ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit: Jedes Dekor wirkt wie ein Ausschnitt aus einem ihrer Bilder, jeder Pinselstrich trägt ihre Handschrift. So verbindet die Kollektion Kunst und Alltag auf selbstverständliche Weise und lädt dazu ein künstlerische Präsenz im täglichen Leben zu erleben.&amp;nbsp;Pittura – italienisch für „das Gemälde“ – bringt Kohlmanns unverwechselbares visuelles Universum in Form charmanter, handbemalter Keramik in die häusliche Umgebung. Verspielte Motive verwandeln sich in farbenfrohe Teller, Schalen, Tassen, Untersetzer, Vasen und Krüge, deren lebendige Farbtöne und vielfältige Designs sowohl im täglichen Gebrauch als auch als eigenständige Kunstobjekte überzeugen. 
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                            <updated>2025-12-09T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Pastoe ist wieder da! Über die Rückkehr einer niederländischen Traditionsmarke</title>
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                                            Seit über einem Jahrhundert steht Pastoe für visionäres Möbeldesign, das Funktionalität und Ästhetik auf einzigartige Weise vereint. Nun beginnt ein neues Kapitel: Mit einem frischen Logo, einer überarbeiteten Farbpalette und der Wiederauflage ikonischer Klassiker meldet sich ...
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                 Seit Herbst 2025 ist die&amp;nbsp;niederländische Traditionsmarke&amp;nbsp; Pastoe  wieder zurück. Das  Sortiment  umfasst niederländische Klassiker aus der&amp;nbsp;Pastoe-Produktion des letzten Jahrhunderts wie die Möbel von&amp;nbsp;Cees Braakman oder das Schranksystem von&amp;nbsp;Aldo Van den Nieuwelaar. Zusätzlich wurden die Kollektionen der drei niederländischen Marken  Spectrum ,  Rietveld Originals  und Atelier Artiforte in das Pastoe Sortiment integriert. Mit diesem Zusammenschluß ist so die wichtigste Marke für holländisches Design entstanden. 
  Zur Unternehmensgeschichte  
 Die Geschichte von Pastoe beginnt im Jahr 1913, als Frits Loeb in Utrecht die „Machinale Stoel- en Meubelfabriek“ (UMS) gründet – ein Unternehmen, das sich früh auf die Herstellung von Stahlmöbeln konzentriert, die sich leicht zerlegen lassen. Schon in den frühen Jahren zeigt sich die Ambition, Möbel zu gestalten, die nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch wegweisend sind. Die Entwürfe dieser Zeit verbinden traditionelle Linien mit modernen Formen und spiegeln die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen konservativer Ästhetik und dem Versprechen der Moderne wider. Diese Spannung zwischen Alt und Neu prägt die DNA von Pastoe bis heute. 
 Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt Pastoe eine Neuausrichtung. Die Wohnverhältnisse sind bescheiden, die Räume klein – Möbel müssen sich anpassen, flexibel sein und dennoch stilvoll wirken. 1948 übernimmt  Cees Braakman  die Leitung – sowohl als Manager als auch als Designer. Geprägt von einer Studienreise in die USA, wo er die Arbeiten von Charles und Ray Eames entdeckt, bringt Braakman frische Impulse in das Unternehmen. Er erkennt das Potenzial modularer Möbel und richtet den Fokus zunehmend auf flexible Stauraumlösungen. 1949 wird die „Pas-Toe“-Kollektion vorgestellt, deren Name – abgeleitet vom französischen „passe-partout“ – Programm ist: Möbel, die überall hineinpassen. 1955 wird dann die Serie „Pastoe naar Maat“ vorgestellt – ein revolutionäres Konzept, das es den Kunden erlaubt, ihre Schränke selbst zu konfigurieren und später zu erweitern. 1958 folgt dann der ikonische Wire Chair, sicherlich inspiriert von den Entwürfen des amerikanischen Bildhauers Harry Bertoia, der durch sein minimalistisches Drahtgestell und klare Linienführung besticht.&amp;nbsp; 
 In den 1960er Jahren wird es für Pastoe zunehmend herausfordernd, sich in einem Markt voller austauschbarer Möbel zu behaupten. Die Antwort liegt in strategischen Partnerschaften und einem neuen Selbstverständnis. 1963 kooperiert Pastoe mit der renommierten niederländischen Marke Artifort. Gemeinsam entwickeln sie Kampagnen, die Möbel nicht nur als Objekte, sondern als Ausdruck eines modernen Lebensstils inszenieren. Ein Meilenstein in der Designgeschichte von Pastoe ist die Einführung des „A’dammer“-Schranks im Jahr 1978, entworfen von Aldo van den Nieuwelaar. Mit seiner vertikal geriffelten Rolltür und der ikonischen Silhouette wird der A’dammer schnell zum Symbol für radikalen Minimalismus und funktionale Eleganz. Inspiriert von den Amsterdammer Pöllern, den sogenannten Amsterdammertjes, ist der Schrank mehr als ein Möbelstück – ein Kunstobjekt, das die Grenzen zwischen Design und Architektur verschwimmen lässt. Bis heute zählt der A’dammer zu den bekanntesten Entwürfen der Marke. Auch mit Beginn des 21. Jahrhunderts setzte Pastoe die Zusammenarbeit mit renommierten Designern fort. So entstand noch 2005 in Kooperation mit Maarten van Severen der „Leather Lounge Chair“, der heute in bedeutenden Designmuseen zu finden ist. 
 Nach einer Phase der Unsicherheit wurde Pastoe 2024 von einem Joint Venture bestehend aus Moooi und RSGA Design übernommen. Diese Partnerschaft sichert nicht nur die Fortführung der Produktion, sondern auch die internationale Distribution und kreative Weiterentwicklung der Marke. Ziel ist es, Pastoe wieder als festen Bestandteil der globalen Designlandschaft zu etablieren. Dabei konzentriert sich der Relaunch zunächst auf zwei ikonische Produkte: den A’dammer-Schrank von Aldo van den Nieuwelaar und den Wire Chair von Cees Braakman. Beide Klassiker erscheinen in einer frischen Farbpalette, die historische Archivfarben aufgreift und um neue, zeitgemäße Nuancen erweitert. 
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                            <updated>2025-11-26T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein neuer Marmor für die Saarinen Tische von Knoll International</title>
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                                            Letztes Jahr wurde der beliebte Marmor Calacatta von Knoll International leider eingestellt. Nun präsentiert Knoll einen würdigen Nachfolger...
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                 Letztes Jahr wurde der beliebte Marmor Calacatta mit seinem goldbraunen Farbton von Knoll International&amp;nbsp;eingestellt. Hintergrund war, dass die Bestände in den italienischen Steinbrüchen nach Jahrtausenden erschöpft waren. Auch die Farbgebung des Steins war nicht mehr zufriedenstellend, der Marmor viel häufiger graubraun statt goldbraun aus. 
 Nun präsentiert Knoll International für die Tische der  Saarinen-Kollektion  mit dem  Marmor Emperador Light  einen würdigen Nachfolger, der uns direkt begeistert. Der Stein ein warmer Marmor in neutralen Farbtönen, ideal für Wohn- und Gastronomiebereiche. Seine zarten Maserungen und sanften Farbtöne harmonieren wunderbar mit Eiche und anderen Hölzern und ermöglichen Designern die Gestaltung stimmiger, eleganter Räume. Wie bei allen Saarinen Tischen ist der neue Marmor wahlweise mit einer glänzenden Cellophanierung oder einer matten Satinbeschichtung bei Knoll erhältlich. 
 Bitte beachten Sie, dass der neue Marmot bei uns noch nicht als vorkonfigurierte Auswahl im Onlineshop auswählbar ist, dies erfolgt aber zeitnah.&amp;nbsp;Erwerben Sie die neuen Saarinen Tische von Knoll International selbstverständlich bei Ihrem Knoll Fachhändler Markanto. 
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                            <updated>2025-11-10T00:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Vitra Home Stories for Winter: kostenloses Lederupgrade. für den Eames Lounge...</title>
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                                            Bis zum 31. Januar 2026 ist der Eames Lounge Chair von Vitra in Leder Premium zum Preis der Stoffversion erhältlich. Sie sparen so rund 15% gegenüber dem regulären Verkaufspreis. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
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                 Neu von Vitra ist der  Eames Lounge Chair  mit dem samtartigen Stoff Calma (Abbildung oben), der ausschließlich aus Naturfasern besteht. Seine dichte, samtartige Oberfläche verdankt er seinem Aufbau: Der Flor besteht zu 100 % aus Mohair, changiert je nach Lichteinfall und verleiht dem Stoff Tiefe und einen natürlichen Glanz. Das Trägermaterial wiederum besteht zu 100 % aus Baumwolle und macht Calma strapazierfähig, formstabil und pflegeleicht. Die Materialverteilung beträgt 60 % Mohair und 40 % Baumwolle. Die Farben passen zu den neuen Holzfurnieroptionen des Eames Lounge Chairs und lassen sich ideal mit den Lederfarben und den Farben des Bouclé-Stoffs Nubia kombinieren. Calma ist in sechs Farben bei Vitra erhältlich. 
 Zusätzlich ist der beliebte Klassiker bis Ende Januar 2026 zum Aktionspreis erhältlich: Beim Kauf des Eames Lounge Chairs mit oder ohne Ottoman erhalten Sie bis zum 31. Januar ein kostenloses Leder-Upgrade. Sie sparen so rund 15 % gegenüber dem regulären Verkaufspreis. Das Angebot gilt für folgende Furnier-Varianten: 
 – Eames Lounge Chair, europäische Kirsche – Eames Lounge Chair, europäische Kastanie (wahlweise klar oder schwarz lackiert) – Eames Lounge Chair, europäischer Nussbaum (wahlweise hell oder dunkel) – Eames Lounge Chair, Santos Palisander 
  Das Angebot gilt nicht für die Varianten aus amerikanischem Kirschbaum und Nussbaum. 
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            <title type="text">100 Jahre Art déco</title>
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                                            1925 fand in Paris die „Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes“ statt – eine Weltausstellung, die nicht nur den Namen einer neuen Stilrichtung prägte, sondern auch deren internationale Durchsetzung markierte. 
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                 Vom 28. April bis zum 8. November 1925 fand in Paris die Ausstellung  Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes &amp;nbsp;mit über 16 Millionen Besucher&amp;nbsp;statt. Nach ihr ist der Stil  Art déco  benannt,&amp;nbsp;ein Begriff, der sich aus dem Titel dieser Ausstellung ableitet, steht seither für eine Ästhetik, die geometrische Klarheit, luxuriöse Materialien und technische Innovation miteinander vereint. 
 Die Ursprünge des  Art déco  liegen in den gestalterischen Experimenten der 1910er Jahre, die sich von der floralen Verspieltheit des Jugendstils abgrenzten. Die Bewegung entwickelte sich in den 1920er Jahren zu einem internationalen Phänomen, das sich durch stilisierte Formen, hochwertige Materialien wie Ebenholz, Elfenbein und Hai- und Rochenhaut sowie durch eine neue funktionale Eleganz auszeichnete. In einem empfehlenswerten  Podcast  der ARD Audiothek erläutert Dr. Romana Rebbelmund, Kuratorin am Museum für Angewandte Kunst Köln, die charakteristischen Merkmale des Art déco-Stils. Typisch für Art déco sind abstrakte, geometrische Elemente – klare Linien, symmetrische Formen und stilisierte Ornamente. Auch historische Einflüsse wirkten prägend, zum Beispiel die Entdeckung des altägyptischen Grabes Tutanchamuns, dessen Ornamentik und geflügelte Wesen in die Gestaltung der 1920er Jahre einflossen. Das Unbekannte war ein zentrales Motiv: fremde Kulturen, luxuriöse Materialien und dekorative Oberflächen wurden bewusst eingesetzt, um eine neue visuelle Sprache zu schaffen, die sowohl modern als auch sinnlich war. Art Déco war damit nicht nur eine stilistische Bewegung, sondern auch Ausdruck eines kulturellen Aufbruchs – zwischen Fortschritt und Faszination für das Fremde.  Besonders hervorzuheben ist die Rolle Frankreichs als stilprägende Nation. Designer wie  Jacques-Émile Ruhlmann ,  Pierre Chareau ,  Jean Michel Frank  (Abbildung&amp;nbsp;Dossier Droit fauteuil oben) und  André Groult  prägten mit ihren Möbeln und Interieurs das Bild des französischen Art déco. Ruhlmanns  „Hôtel du Collectionneur “, das 1925 auf der  „Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes“  präsentiert wurde, gilt bis heute als Inbegriff französischer Eleganz. Auch die Gegenüberstellung mit internationalen Positionen – etwa dem funktionalistischen Pavillon von  Robert Mallet-Stevens  oder dem radikal modernen  „Pavillon de l’Esprit Nouveau“  von  Le Corbusier  – zeigt die Spannbreite und die inneren Widersprüche der Bewegung. 
 Die Weltausstellung erstreckte sich über 23 Hektar zwischen dem Grand Palais, dem Invalidendom und den Ufern der Seine. Über 15.000 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten ihre Werke – Möbel, Architektur, Mode, Schmuck, Glas und Keramik. Die Besucherzahl überstieg 16 Millionen, ein Beleg für das immense öffentliche Interesse an einer neuen Formensprache, die Moderne, Luxus und Funktionalität miteinander verband. Die französische Regierung hatte die Ausstellung bewusst als kulturelles Statement konzipiert. Nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs sollte Frankreich seine Rolle als stilbildende Nation behaupten. Die Organisatoren – darunter die  Société des Artistes Décorateurs  – legten fest, dass alle ausgestellten Werke „klar moderne Tendenzen“ zeigen mussten. Historisierende Stile waren ausdrücklich unerwünscht. Diese Regelung führte zu einer bemerkenswerten stilistischen Kohärenz, die sich in den Pavillons und Objekten widerspiegelte. 
 Die Ausstellung war nicht nur ein ästhetisches Ereignis, sondern auch ein wirtschaftlicher Erfolg. Mit einem Nettogewinn von über 14 Millionen Francs bewies sie, dass modernes Design auch kommerziell tragfähig sein konnte. Dennoch hinterließ sie keine dauerhaften architektonischen Relikte – die Pavillons waren temporär und wurden nach der Ausstellung abgebaut. Ihre Wirkung jedoch war nachhaltig: Art déco verbreitete sich in den folgenden Jahren weltweit und beeinflusste Architektur, Möbelbau, Mode und Grafik bis weit in die 1940er Jahre hinein. 
 100 Jahre nach der bahnbrechenden Weltausstellung von 1925 ist Art déco mehr als ein nostalgischer Rückblick – er ist eine gestalterische Haltung, die heute aktueller denn je erscheint. In einer Zeit, in der sich viele Wohnräume durch digitale Standardisierung und visuelle Beliebigkeit auszeichnen steht Art Déco für Materialität, Präzision und Ausdruck. Seine klaren Linien, edlen Oberflächen und die Balance von Funktion und Ästhetik machen Art Déco bis heute zu einer zeitlosen Inspirationsquelle für modernes Design. 
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            <title type="text">Ausstellung ALUMINIUM zur idd cologne 2025 und zu den Passagen 2026</title>
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                                            Am Samstag, den 25. Oktober 2025, beginnt im Rahmen der neuen Premium-Messe idd cologne unsere neue Ausstellung „ALUMINIUM”. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Markanto Depot!
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                 Die idd cologne feierte im Oktober 2025 Premiere und&amp;nbsp;Markanto war als Showroom-Partner mit dabei. Gezeigt wird im Markanto Depot eine Installation mit den wichtigsten Aluminium-Möbeln des 20. Jahrhunderts – von Entwerfern wie Marcel Breuer, Isamu Noguchi oder Gio Ponti. Das 21. Jahrhundert wird durch aktuelle Entwürfe von Sabine Marcelis, Muller van Severen, Linde Freya Tangelder und&amp;nbsp;Oskar Zięta repräsentiert. 
  Markanto Depot, Mainzer Straße 26, 50678 Köln  jeden Samstag von 11:00 bis 1600 Uhr Zu den Passagen im Januar 2026 besondere Öffnungszeiten! 
  Die Ausstellung geht noch bis Ende Januar 2026!  
  Zur Ausstellung:  
 Das Leichtmetall Aluminium (chemische Bezeichnung Al) ist das in der Erdkruste am häufigsten vorkommende Metall. Allerdings ist es in der Natur fast ausschließlich in Form von chemischen Verbindungen zu finden. Daher wurde Aluminium erst im 19. Jahrhundert entdeckt und seit dem 20. Jahrhundert industriell produziert. Hergestellt wird das Leichtmetall in sogenannten Aluminiumhütten, die Produktion ist heute ökologisch umstritten, da beim Abbau des Rohstoffs Bauxit im Tagebau teilweise große Flächen zerstört werden. Auch ist die Weiterverarbeitung energieintensiv und führt zu hohen CO₂-Emissionen, wenn kein Strom aus erneuerbaren Quellen Verwendung findet. Dafür ist das Metall ohne Qualitätsverlust gut recycelbar, die heutige Quote liegt weltweit bei ca. 40%, in Europa sogar bei über 50%. Das bekannteste Produkt aus Aluminium ist die Alufolie, die sich in fast jedem Haushalt befindet. Hergestellt wird sie seit 1910 durch das Walzen des Metalls. Zusätzlich findet sich Aluminium in Fahrzeugen, Maschinen, elektrischen Leitungen, Rohren, Dosen und anderen Haushaltsgegenständen. Da es als Leichtmetall auch für die Herstellung von Möbeln gut geeignet ist, gab es auch immer wieder Initiativen, den Entwurf und die Produktion von Aluminiummöbeln zu fördern. 
  Aluminiummöbel in den 1930er Jahren   
 In den 1920er und 30er Jahren wurde Aluminium zum Werkstoff der Moderne. Dies wurde von der Aluminiumindustrie forciert, die hierzu extra Wettbewerbe für Entwürfe von Aluminium-Möbeln ausschrieb – wie den „Concours international du meilleur siège en aluminium” in Paris. Der Entwurf von  Marcel Breuer , eine Kombination aus Stahlband und Aluminium-Latten (Abbildung oben) erhielt den 1. Platz der Jury, welcher auch der Bauhaus-Gründer Walter Gropius angehörte. Die Liege wird noch heute von Embru in der Schweiz hergestellt und ist Exponat der Ausstellung. 
 Ab 1935 entwarf  Gio Ponti  den Hauptsitz des aluminiumverarbeitenden Unternehmens Montecatini in Mailand.&amp;nbsp;Für die Inneneinrichtung des Bürogebäudes im Stadtzentrum entwickelte der Architekt verschiedene Arbeitsstühle aus dem Werkstoff seines Auftraggebers. Insgesamt entstanden damals sechs Modelle, die designhistorisch einen Vorbildcharakter haben. Denn nicht nur durch die damalige Kombination modernster Materialien (Aluminium, Bakelit und Sika-Kunstleder) ist dieser Entwurf einzigartig, die Serie wurde später in großen Stückzahlen als anonymer Entwurf in den USA gefertigt und fand sich in zahlreichen Büros und US-Diners. Der in unserer Ausstellung gezeigt Stuhl ist ein Original aus dem Jahr 1938. 
 Mit dem Entwurf des Landi-Stuhls für die schweizerische Landesausstellung in Zürich hatte der Schweizer Industriedesigner  Hans Coray  seinen Durchbruch. Denn der aus gelochtem Aluminiumblech gefertigte Stapelstuhl wurde zu einer Ikone des Industrial Design. Das fast unverwüstliche Material macht den Landi-Stuhl zum idealen Allwettermöbel. 
  Aluminiummöbel des Mid Century Modern   
 Während des Zweiten Weltkriegs wurde Aluminium als Metall kriegswichtig und entsprechend rationiert, Möbel wurden aus dem Material bis Ende der 1940er Jahre kaum noch produziert. Mitte der 1950er Jahre legte der amerikanische Aluminiumhersteller Alcoa ein Programm auf, um die Attraktivität und technischen Möglichkeiten von Aluminium herauszustellen. Dazu wurde der amerikanisch-japanische Bildhauer  Isamu Noguchi  um einen Entwurf gebeten. Inspiriert von der traditionellen japanischen Papierfalttechnik entstand ein Beistelltisch, der aus drei Teilen gefalzten Aluminiumblechs hergestellt wird. Die heutige Edition wird von Vitra gefertigt, Markanto zeigt einen Rohling aus der Herstellung. 
 Ab 1953 entwarf der amerikanische Architekt und Designer  Eero Saarinen  das Miller-House in Indiana. Für die Inneneinrichtung war derr Innenarchitekt Alexander Girard verantwortlich, der dort ein Gesamtkunstwerk des Mid Century Designs schuf (die Villa ist heute ein Museum). Für den Terrassenbereich der Villa suchte er lange passende Sitzmöbel, aber ohne Erfolg. Daher fragte er das befreundete  Eames-Ehepaar  nach einem Entwurf - heraus kam der Aluminium-Chair, der heute erfolgreichste Bürostuhl weltweit. 
 1964 entwickelte der Schweizer Industriedesigner  Andreas Christen  für Lehni ein modulares Regalsystem aus Aluminium. Dank des geringen Gewichts lässt sich das Regal mühelos verschieben und kann ohne Spezialwerkzeug demontiert werden. Ein weiteres Lehni-Möbel in unserer Ausstellung ist der Beistelltisch aus dem Jahr 1979. Diese Möbel führten dazu, dass ab 1984 bei Lehni der Minimal-Künstler Donald Judd eine ikonischen Möbelkollektion von 15 Objekten herstellen ließ, die bis heute als Sammleredition produziert werden. 
 Aluminium wird auch gerne für die Herstellung von Leuchten verwendet. In gelungenes Beispiel ist die P376 Pendelleuchte. Inspiriert von dem Werk von Poul Henningsen wurde die Pendelleuchte aus Aluminium von den beiden dänischen Designern  Preben Fabricius  und  Jørgen Kastholm i m Jahr 1963 entworfen.Ein weiteres Beispiel ist die Chiara Tischleuchte von  Mario Bellini  für Flos aus dem Jahr 1969. Geformt wird die Leuchte aus einem Bogen polierten Metalls (Stahl oder Aluminium), der zu einem Zylinder gerollt und zugeschnitten wird. Diese freistehende, origamiartige Struktur verbirgt das Leuchtmittel dezent im Leuchtenboden. 
  Moderne Aluminiummöbel  
 1992 entwarf der belgische Minimalist  Maarten van Severen  den .02 Chair Stuhl, der später von Vitra sehr erfolgreich in der .03 Chair Variante mit einer Sitzschale aus Polyurethan in großen Stückzahlen produziert wurde. 2012 präsentierte das Künstler- und Designerduo  Fien Muller  und  Hannes van Severen  (Sohn von Maarten van Severen) auf der Biennale Interieur im belgischen Kortrijk eine vielbeachtete Installation. Dazu zählte ihr erster Stuhlentwurf, unser Exponat ist einer der frühesten Stühle dieser Serie. Aus dem First Chair entstanden später die von valerie_objects industriell produzierten Alu Chairs. 
 Für ClassiCon entwarf der brasilianische Architekt und Designer  Guilherme Torres  aus Sao Paulo die Tore Tischserie, die sich seit 2025 auch in Aluminium und mit verspiegelter Glasplatte präsentiert. 
 Über Jahrzehnte war der Superleggera Chair von Gio Ponti aus den 1950er Jahren mit 1.700 Gramm der leichteste Stuhl der Welt. Das änderte sich 2019, als der polnische Designer  Oskar Zięta  seine Version des Stuhls mit 1.660 Gramm entwarf. Dafür hat dieser Aluminiumstuhl ein Benutzergewicht von 1.200 kg. 
 Der künstlerisch anmutende Assemble Side Table wird aus gebürstetem Aluminium gefertigt. Hinter Destroyers / Builders steckt die niederländische Möbel-, Produkt- und Innenarchitektin  Linde Freya Tangelder  mit Sitz in Belgien, die aktuell neben Sabine Marcelis zu den gefragtesten Designerinnen weltweit zählt.&amp;nbsp;Für das gleichnamige Stedelijk Museum in Amsterdam entwarf die niederländische Künstlerin und Designerin  Sabine Marcelis  2024 den stapelbaren Aluminiumstuhl, der von bd barcelona in Spanien produziert wird. Zusätzlich ist der Stedelijk Chair seit 2025 auch in farbig lackiertem Aluminium erhältlich. 
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