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        <name>Markanto</name>
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    <updated>2026-08-02T14:27:45+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Neue Knoll Tischkollektion von Dozie Kanu</title>
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                                            Zur Mailänder Möbelmesse 2026 stellte Knoll International eine erste Kollektion des Künstlers und Bildhauers Dozie Kanu vor. Auch ein Klassiker wurde wieder agezeigt - der sogenannte Morrison-Hannah-Stuhl aus dem Jahr 1973, der nun auch wieder in Europa erhältlich ist.
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  Die erste Kollektion des Künstlers und Bildhauers Dozie Kanu für Knoll, eine raffinierte Tischserie, stand im Mittelpunkt der Präsentation von&amp;nbsp; Knoll International  auf dem Salone del Mobile 2026.&amp;nbsp;Dozie Kanu Designansatz bringt einen Hauch zeitgenössischer Kultur in Wohnräume und verwandelt mit dem Konsolen-, Couchtisch und Beistelltisch ein typischerweise statisches Objekt in ein lebendiges Erlebnis.&amp;nbsp; Stahlstangen treffen auf glattes, straff gespanntes Leder und frei hängende Quasten, die sich bei der kleinsten Berührung verführerisch und ausdrucksstark in Bewegung setzen. So entstehen flüchtige Einblicke auf Objekte darunter oder daneben. Die straff gespannte Lederplatte, die herabhängenden Quasten und die Bindungen spiegeln eine taktile Sprache wider.  „Es ist keine Dekoration“,  sagt Dozie Kanu.  „Es ist ein formaler Ausdruck von Erkundung und Sehnsucht.“ Seine&amp;nbsp; &amp;nbsp;Arbeit vereint Einflüsse aus seinen nigerianischen Wurzeln, seiner Kindheit in Texas und seinem derzeitigen Wohn- und Atelierort in Santarem, Portugal. Die Lederplatte erinnert an eine&amp;nbsp;afrikanische Trommel aus der Sammlung von Dozie Kanu, während der Fransenrock afrikanische Zeremonienkleidung und die texanische Cowboy-Kultur miteinander verbindet. Die Kollektion ist wahlweise in Bronze- oder Mangan-Metallic-Lackierung und Leder erhältlich. 
 
 
 
 
 
 
   „Getreu den Designprinzipien von Knoll bringt Dozie in seinen Arbeiten eine einzigartige kulturelle Perspektive zum Ausdruck, die unverkennbar zeitgenössisch wirkt. Indem er sich auf vielfältige Einflüsse stützt – von der texanischen Cowboy-Kultur bis hin zu afrikanischen Maskenritualen –, verwandelt er diese Referenzen in eine Art künstlerische Alchemie. Durch seine skulpturale Herangehensweise an das Design verleihen seine Entwürfe für Knoll dem Raum eine unverwechselbare Ausstrahlung, bleiben dabei jedoch in Struktur und Funktion klar und direkt“,  erklärt Jonathan Olivares, Creative Director bei Knoll.  
  Die Neuauflage des Morrison-Hannah-Stuhls  
 Im Rampenlicht stand auch die Neuauflage des Morrison-Hannah-Stuhls, der bereits von Knoll 2024 in Nordamerika wieder auf den Markt gebracht wurde und nun in diesem Jahr auch in Europa wieder lieferbar&amp;nbsp; ist. Entworfen von Bruce Hannah und Andrew Morrison im Jahr 1973, wurde der Stuhl von Knoll als „einfach herzustellen, einfach zu leben und einfach zu lieben“ vorgestellt.&amp;nbsp;Durch ein aktualisiertes Design mit einfachen Einstellmöglichkeiten und ganzheitlicher Ergonomie wurde der Morrison Hannah Chair zu einem neu belebten, innovativen Design mit komfortablerem Schaumstoff und einem größeren Neigungsbereich – und sich intuitiv an jeden Sitzenden anpasst. Der Stuhl eignet sich ideal für den hybriden Einsatz und bringt wohnlichen&amp;nbsp;Komfort in eine Vielzahl von Arbeits- und Gastronomiebereichen – ein sympathischer Ansatz, der den Arbeitsstuhl neu dachte und sich nun selbstverständlich ins Wohnambiente einfügt. 
 
 
 
  Lella und Massimo Vignelli Ausstellung&amp;nbsp;im&amp;nbsp;Triennale&amp;nbsp;Museum in Mailand  
 
 
 
 Bis zum&amp;nbsp;6. September 2026 findet&amp;nbsp;in der Triennale Milano die Ausstellung über&amp;nbsp;Lella und Massimo Vignelli statt. Die große Retrospektive beleuchtet den weitreichenden Einfluss der Vignellis auf das Design des 20. Jahrhunderts, der sich über grafische Systeme, Produktdesign, Innenarchitektur und Ausstellungen erstreckt. Gezeigt werden dabei auch zahlreiche Arbeiten aus dem grafischen Werk wie das Knoll Logo der Vignellis oder die Unterlagen der umfangreichen&amp;nbsp;Ausstellung „Knoll au Louvre“ im Jahr 1972 sowie die Knoll Entwürfe Handkerchief Chair und der PaperClip Table.&amp;nbsp;„ Die Vignellis haben Knoll in einer entscheidenden Phase seiner internationalen Expansion eine außergewöhnliche Klarheit verliehen“, s agte Amy Auscherman, Leiterin des Bereichs Archive &amp;amp; Brand Heritage bei MillerKnoll.  „Sie entwickelten die Identität des Unternehmens zu einem kohärenten System, das weltweit funktionieren konnte und sich von Typografie und Ausstellungen bis hin zu Produkten und Umgebung erstreckte.“  
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                            <updated>2026-05-13T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">15% Rabatt auf Saarinen-TIsche</title>
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                                            Bis zum 31. März 2026 erhalten Sie 15% Rabatt auf die berühmten Saarinen-Tische von Knoll International in der Variante mit weißer Laminat- oder schwarzer Fenix-Tischplatte. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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                 Um 1956 entwarf der amerikanische Architekt Eero Saarinen für Knoll International die Tische der „ Pedestal Collection ”. Basierend auf dem Konzept des ersten einbeinigen Stuhls entstand damals eine ganze Serie verschiedener runder und ovaler einbeiniger Tuliptische.&amp;nbsp;Bis zum 31. März 2026 erhalten Sie. nun 15% Rabatt auf die berühmten Saarinen-Tische von Knoll International in der Variante mit weißer Laminat- oder schwarzer Fenix-Tischplatte. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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                            <updated>2026-03-14T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">La Pittura Keramikkollektion von Emma Kohlmann</title>
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                                            HAY präsentiert zum Jahresende die farbenfrohe Steingut-Kollektion der amerikanischen Künstlerin Emma Kohlmann. Ab jetzt bei Markanto.
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                 Die amerikanische Künstlerin Emma Kohlmann (geb. 1989) lebt und arbeitet in Massachusetts. Ihr farbenfrohes Werk umfasst Zeichnung, Malerei, digitale Kunst und Literatur. Charakteristisch ist ihre Arbeit mit Tusche und Aquarell – Techniken, die ihr erlauben, ein stetig wachsendes, intuitives Œuvre zu entwickeln. In den letzten zehn Jahren hat&amp;nbsp;Emma Kohlmanm ein unverkennbares Werk geschaffen: amorphe, hybride Figuren, spielerisch und zugleich vielschichtig, Körper, die sich verwandeln, wachsen, Grenzen überschreiten. Oft treten sie in Szenen auf, die zwischen Traum und Realität schweben und Themen wie Identität, Geschlecht und fluides Dazwischensein verhandeln. 
 Kohlmanns künstlerischer Hintergrund ist ebenso vielfältig wie ihr Werk: Aufgewachsen in der Bronx, zunächst im Tanz verortet,  studierte sie am Hampshire College in&amp;nbsp;Massachusetts&amp;nbsp;Philosophie und feministische Theorie.&amp;nbsp; Emma Kohlmann&amp;nbsp;Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und ihr charakteristischer Stil – organisch, poetisch, leicht naiv und zugleich subversiv – ist sofort erkennbar. Für HAY überführt die Künstlerin diesen Stil erstmals in eine Keramikkollektion.&amp;nbsp; Ihr Zuhause in Massachusetts – geprägt von Aktivismus und liberalen Ideen – beeinflusste entscheidend ihre Haltung zu Kunst als zugängliche, demokratische Form. Als Mitbegründerin von Mundus Press setzt sie sich gemeinsam mit ihrer Schwester für faire, kollaborative und erschwingliche Publikationen ein. 
 Die Pittura-Kollektion, hergestellt in Handarbeit in Sri Lanka, ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit: Jedes Dekor wirkt wie ein Ausschnitt aus einem ihrer Bilder, jeder Pinselstrich trägt ihre Handschrift. So verbindet die Kollektion Kunst und Alltag auf selbstverständliche Weise und lädt dazu ein künstlerische Präsenz im täglichen Leben zu erleben.&amp;nbsp;Pittura – italienisch für „das Gemälde“ – bringt Kohlmanns unverwechselbares visuelles Universum in Form charmanter, handbemalter Keramik in die häusliche Umgebung. Verspielte Motive verwandeln sich in farbenfrohe Teller, Schalen, Tassen, Untersetzer, Vasen und Krüge, deren lebendige Farbtöne und vielfältige Designs sowohl im täglichen Gebrauch als auch als eigenständige Kunstobjekte überzeugen. 
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                            <updated>2025-12-09T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein neuer Marmor für die Saarinen Tische von Knoll International</title>
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                                            Letztes Jahr wurde der beliebte Marmor Calacatta von Knoll International leider eingestellt. Nun präsentiert Knoll einen würdigen Nachfolger...
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                 Letztes Jahr wurde der beliebte Marmor Calacatta mit seinem goldbraunen Farbton von Knoll International&amp;nbsp;eingestellt. Hintergrund war, dass die Bestände in den italienischen Steinbrüchen nach Jahrtausenden erschöpft waren. Auch die Farbgebung des Steins war nicht mehr zufriedenstellend, der Marmor viel häufiger graubraun statt goldbraun aus. 
 Nun präsentiert Knoll International für die Tische der  Saarinen-Kollektion  mit dem  Marmor Emperador Light  einen würdigen Nachfolger, der uns direkt begeistert. Der Stein ein warmer Marmor in neutralen Farbtönen, ideal für Wohn- und Gastronomiebereiche. Seine zarten Maserungen und sanften Farbtöne harmonieren wunderbar mit Eiche und anderen Hölzern und ermöglichen Designern die Gestaltung stimmiger, eleganter Räume. Wie bei allen Saarinen Tischen ist der neue Marmor wahlweise mit einer glänzenden Cellophanierung oder einer matten Satinbeschichtung bei Knoll erhältlich. 
 Bitte beachten Sie, dass der neue Marmot bei uns noch nicht als vorkonfigurierte Auswahl im Onlineshop auswählbar ist, dies erfolgt aber zeitnah.&amp;nbsp;Erwerben Sie die neuen Saarinen Tische von Knoll International selbstverständlich bei Ihrem Knoll Fachhändler Markanto. 
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                            <updated>2025-11-10T00:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Vitra Home Stories for Winter: kostenloses Lederupgrade. für den Eames Lounge...</title>
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                                            Bis zum 31. Januar 2026 ist der Eames Lounge Chair von Vitra in Leder Premium zum Preis der Stoffversion erhältlich. Sie sparen so rund 15% gegenüber dem regulären Verkaufspreis. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
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                 Neu von Vitra ist der  Eames Lounge Chair  mit dem samtartigen Stoff Calma (Abbildung oben), der ausschließlich aus Naturfasern besteht. Seine dichte, samtartige Oberfläche verdankt er seinem Aufbau: Der Flor besteht zu 100 % aus Mohair, changiert je nach Lichteinfall und verleiht dem Stoff Tiefe und einen natürlichen Glanz. Das Trägermaterial wiederum besteht zu 100 % aus Baumwolle und macht Calma strapazierfähig, formstabil und pflegeleicht. Die Materialverteilung beträgt 60 % Mohair und 40 % Baumwolle. Die Farben passen zu den neuen Holzfurnieroptionen des Eames Lounge Chairs und lassen sich ideal mit den Lederfarben und den Farben des Bouclé-Stoffs Nubia kombinieren. Calma ist in sechs Farben bei Vitra erhältlich. 
 Zusätzlich ist der beliebte Klassiker bis Ende Januar 2026 zum Aktionspreis erhältlich: Beim Kauf des Eames Lounge Chairs mit oder ohne Ottoman erhalten Sie bis zum 31. Januar ein kostenloses Leder-Upgrade. Sie sparen so rund 15 % gegenüber dem regulären Verkaufspreis. Das Angebot gilt für folgende Furnier-Varianten: 
 – Eames Lounge Chair, europäische Kirsche – Eames Lounge Chair, europäische Kastanie (wahlweise klar oder schwarz lackiert) – Eames Lounge Chair, europäischer Nussbaum (wahlweise hell oder dunkel) – Eames Lounge Chair, Santos Palisander 
  Das Angebot gilt nicht für die Varianten aus amerikanischem Kirschbaum und Nussbaum. 
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                            <updated>2025-11-01T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neue Hölzer und Farben für die Eames Kollektion von Vitra</title>
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                                            Zu Beginn des Septembers präsentiert Vitra die Eames Kollektion in neuen Farben und Materialien. Im Fokus sind nun europäische Hölzer, wie Kastanie oder Nussbaum, und natürlichere Behandlungen der Oberflächen.
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                 In Abstimmung mit dem Eames Office hat Vitra viele Produkte der  Eames Kollektion  wie die Hang it All Garderobe, die Eames Elephants, die Eames&amp;nbsp;Stools, die Occasional Tables LTR und den Eames Lounge Chair überarbeitet und auch das Farbschemata aktualisiert. Hintergrund ist bei die Umstellung auf europäische Hölzer aus ökologischen Gründen. So wird der amerikanische Nussbaum durch europäische Schwarznuss ersetzt, ebenso die amerikanische Kirsche durch&amp;nbsp;europäischen Nussbaum. Hinzu gekommen ist Kastanie, ein Holz, dass uns ein wenig an den Farbton der Eiche erinnert und nun für viele Eames Produkte wie den Lounge Chair oder die Stools (Abbildung oben) verwendet werden kann.&amp;nbsp;Die alten Versionen der Eames Klassiker sind voraussichtlich noch bis Jahresende erhältlich (oder solange der Vorrat reicht). Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie z. B. noch einen alten Eames Lounge Chair mit dem bisherigen Nussbaum haben möchten und ggf. die Stools in dem&amp;nbsp;amerikanischen Nussbaum. 
 Das  La Fonda-Gestell  war bisher nur für die Eames Shell Arm Chairs erhältlich. Nun hat Vitra das Gestell überarbeitet und präsentiert es in einer neuen Sitzhöhe. Auch ist das a Fonda Gestell nun für die Eames Shell Side Chairs und die Wire Chairs wahlweise in poliertem Alumnium oder schwarz und weiß pulverbeschichtet erhältlich. Das Gestell wurde ursprünglich im Auftrag von Alexander Girard als Basis für die Bestuhlung des gleichnamigen Restaurants in New York entwickelt.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-09-08T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Licht ohne Reflexion: Die Stehleuchte von Philip Johnson und Richard Kelly </title>
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                                            Anlässlich der diesjährigen 3daysofdesign in Kopenhagen präsentierte BassamFellows die neue Edition der ikonischen Stehleuchte von Philip Johnson und Richard Kelly aus dem Glass House – ein Stück Architektur inmitten von Architektur.
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                 Als 1949 das ikonische  Glass House  in Connecticut, USA fertiggestellt wurde – ein radikal transparenter Bau, den der amerikanische Architekt Philip Johnson im Internationalen Stil&amp;nbsp;entwarf – stellte sich unmittelbar die Frage nach einer passenden Inneneinrichtung.  Denn das gläsernde Haus besteht aus nur einem einzigen Raum mit 960 cm Breite und 1680 cm Länge. Die transparenten Außenwände sind Glasscheiben und werden nur von den nötigen Metallverstrebungen unterbrochen. Dazu passend musste natürlich auch eine minimalistische Einrichtung im Stil der Moderne und des Bauhaus sein.&amp;nbsp; Während viele Möbelstücke aus Philip Johnson&amp;nbsp;Wohnung in&amp;nbsp;New York&amp;nbsp;stammten und größtenteils von seinem Mentor Ludwig Mies van der Rohe entworfen worden waren, blieb insbesondere die Beleuchtung eine Herausforderung. Gerade wegen der vier vollständig verglasten Wände bedurfte es einer Leuchte, die sich unaufdringlich in die Architektur einfügte und zugleich funktional wie atmosphärisch überzeugte. 
 Um dieser Herausforderung zu begegnen, wandte sich&amp;nbsp;Philip Johnson an den Lichtdesigner Richard Kelly, mit dem er bereits zuvor zusammengearbeitet hatte. Gemeinsam entwickelten sie eine Lösung, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und konzeptuell wegweisend war: eine bodennahe Lichtquelle, deren Licht indirekt über einen konischen Reflektor in den Raum gelenkt wurde. Diese subtile Lichtführung vermied störende Reflexionen an den Glaswänden und schuf eine warme, atmosphärische Umgebung – ein Ansatz, der sich deutlich von der damals üblichen Deckenbeleuchtung abhob. 
 Die Leuchte war mehr als ein Gebrauchsgegenstand; sie wurde zu einem integralen Bestandteil der Architektur selbst. Ihre Gestaltung folgte einem szenografischen Prinzip, das Kelly als „focal glow“ bezeichnete – ein gezielter Lichtakzent, der Räume strukturiert und Aufmerksamkeit lenkt. Dieses Konzept stand im Kontrast zur diffusen „Umgebungsluminiszenz“ und dem dramatischen „Spiel der Brillanten“, das Kelly mit dem Lichtermeer des Times Square verglich. Die Leuchte wurde damit zum Ausdruck eines neuen Verständnisses von Licht als gestalterischem Medium in der Architektur. 
 Die erste Version der Stehleuchte wurde 1952 umgesetzt und 1953 von Edison Price produziert. Ihr zylindrischer Korpus bestand aus massivem Bronze- oder Aluminiumguss, der nicht nur als Gehäuse, sondern auch als thermischer Puffer für die leistungsstarke Glühbirne diente. Diese war tief im Inneren verborgen und strahlte ihr Licht nach oben gegen die Unterseite eines präzisen geformten, konischen Reflektors. Die Innenseite des Reflektors war mit hochreflektierendem Weiß beschichtet, um das Licht gleichmäßig nach unten zu streuen. Durch diese indirekte Lichtführung entstand ein weicher, blendfreier Lichtkegel, der den Raum subtil modellierte. Ein integrierter Dimmer ermöglichte zudem eine feinfühlige Steuerung der Lichtintensität – ein für die damalige Zeit bemerkenswertes Detail, das Philip Johnson erlaubte, die Balance zwischen Innenraumbeleuchtung und der nächtlichen Außenwelt exakt auszutarieren. Aufgrund von Stabilitätsproblemen wurde das Design 1954 überarbeitet und mit vier Beinen versehen. Die erste Version schenkte Johnson dem von ihm entworfenen MoMa Museum of Modern Art in New York, wo sie noch heute in der ständigen Sammlung als Objekt aufbewahrt wird. Bei der neueren Version wurde der bronzene Kern mit farbiger Emaille in Blau, Gelb, Rot und Schwarz überzogen und somit das gestalterische Spektrum erweitertet und bis 1967 produziert. 
 Die Stehleuchte wurde unter anderem in weiteren Kontexten des International Style eingesetzt – etwa im Davis House in Minneapolis, im Gästehaus von Blanchette Rockefeller oder im Tremaine Estate in Connecticut. Sie stand dort neben Werken des abstrakten Expressionismus und der minimalistischen Kunst und wurde so Teil eines kulturellen Narrativs, das Architektur, Design und bildende Kunst miteinander verknüpfte. Auch im Four Seasons Restaurant im Seagram Building, einem weiteren Gemeinschaftsprojekt von&amp;nbsp;Philip Johnson&amp;nbsp; und Ludwig Mies van der Rohe wurde das Prinzip der szenografischen Lichtgestaltung weitergeführt. 
   
  Eine amerikanische Architekturikone: Das Glass House von Philipp Johnson bei Nacht&amp;nbsp;  
 Nach Jahrzehnten der Abwesenheit wird die Leuchte nun von  BassamFellows  neu aufgelegt. Craig Bassam und Scott Fellows, die selbst in einem von&amp;nbsp;Philip Johnson entworfenen Haus leben, stießen dort auf eines der Originalmodelle. Ihre Auseinandersetzung mit dem Objekt war keine sentimentale Rückschau, sondern eine präzise Analyse im architektonischen Kontext. Sie beobachteten, wie die Leuchte auch heute noch architektonische Klarheit unterstützt – insbesondere bei Nacht (siehe Foto des Glass House), indem sie Blendungen reduziert und visuelle Störungen vermeidet. Die Entscheidung, das Design zu lizenzieren und wieder in Produktion zu bringen, ging direkt aus dieser persönlichen Erfahrung hervor. Die neue Edition orientiert sich an der vierbeinigen Version aus dem Jahr 1954 und bleibt den ursprünglichen Materialien und Proportionen treu: ein zylindrischer Korpus aus satiniertem Edelstahl, ein konischer Aluminiumschirm mit weiß beschichteter Innenfläche. Die Leuchte entfaltet ihre Wirkung durch eine räumliche Intelligenz, die Licht als Mittel zur intuitiven Erfassung von Architektur einsetzt – zurückhaltend, präzise und zeitlos. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage nach dem Klassiker. 
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            <title type="text">Klarheit, Einfachheit, Spiritualität: Die Shaker im Vitra Design Museum</title>
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                                            Im Rahmen einer umfangreichen Kooperation zwischen dem Vitra Design Museum, der Wüstenrot Stiftung, dem Milwaukee Art Museum, dem ICA Philadelphia und dem Shaker Museum entstand die neue Ausstellung auf dem Vitra Campus. Wir haben uns umgesehen....
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                 Mit der neuen Ausstellung „Shaker Design: Glauben in der Form“ widmet sich das Vitra Design Museum einer einflussreichen Bewegung zu Beginn der Designgeschichte: dem Schaffen der Shaker. Die gleichnamige Glaubensgemeinschaft prägte mit ihrer kompromisslosen Haltung zur Schlichtheit nicht nur eine eigene Formensprache, sondern auch das Selbstverständnis moderner Gestaltung – funktional, reduziert, zeitlos.&amp;nbsp;Gegründet wurde diese Bewegung Mitte 18. Jahrhunderts ursprünglich in England, bekannt wurde sie aber primär in den USA, wo es im 19. Jahrhundert über 20 Siedlungen gab. Geürägt waren die. Gemeinschaften von einer Weltanschauung, welche auf Gleichheit, Pazifismus, Gemeinbesitz und Arbeitsritualen&amp;nbsp;basierte. 
 Die von dem Mailänder Studio Formafantasma gestaltete Ausstellung entführt in eine Welt, in der Spiritualität und Handwerk untrennbar miteinander verbunden sind. Möbel, Architekturfragmente, Alltagsgegenstände, Zeichnungen und historische Fotografien zeugen von einem Lebensstil, der auf Ordnung, Nützlichkeit und Schönheit basiert – und damit frappierend aktuell wirkt. Besonders eindrucksvoll: die berühmten Shaker-Stühle mit ihren klaren Linien und das wandhängende Ordnungssystem der Shaker-Garderobe, das nicht nur als gestalterisches Statement, sondern auch als spirituelle Praxis verstanden wurde.&amp;nbsp;Kuratiert mit großer Sorgfalt, gelingt der Ausstellung ein spannender Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Zeitgenössische Designer, darunter Jasper Morrison und George Nakashima, reflektieren die Prinzipien der Shaker in ihren Arbeiten – und zeigen, wie sehr uns diese Haltung auch heute noch inspirieren kann. Die wirklich sehenswerte Ausstellung, zu der auch ein umfangreiches Buch erscheint,&amp;nbsp;geht bis zum 28. September 2025. 
 In Deutschland wurden die Möbel der Shaker vor allem durch die Firma Habit bekannt, die noch heute den Shaker-Tisch und die berühmte Garderobe herstellen. Zusätzlich bieten wir noch einige Plakate aus dem Shaker-Umfeld an, die auch als vergleichbare Exponate Bestandteil der Ausstellung in Weil am Rhein sind. 
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                            <updated>2025-07-01T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Das Eames House in Gefahr</title>
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                                            Das Eames House in Los Angeles gilt als eine wichtige Architekturikone des kalifornischen Mid Century Designs. Aktuell besteht die Gefahr, dass es Opfer der Brandkatastrophe werden könnte. 
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                 Zuerst die guten Nachrichten: Bisher ist das Eames House von den Flammen der Brandkatastrophe in Los Angeles verschont geblieben (Stand 13. Januar 2024). Dabei liegt das 1949 von Charles und Ray Eames geplante Haus in dem sehr betroffenen Ortsteil Pacific Palisades, wo mittlerweile über 1.200 Häuser abgebrannt sind, darunter sicherlich auch verschiedene Architekturikonen des kalifornischen Mid Century Designs. Das Eames House war Bestandteil des sogenannten Case House Study Programms, dass Ende der 1940er Jahren neue, preiswerte Möglichkeiten des Neuen Bauens in den Vereinigten Staaten aufzeigen sollte und wurde von dem Eames Ehepaar immer selbst bewohnt wurde. Heute ist das Anwesen ein Museum und gilt als eine der wichtigsten Architekturikonen in Kalifornien) (zusammen mit dem Kings Road House von Rudolf Schindler in Ost Hollywood und dem Kaufmann House von Richard Neutra in Palm Springs)), wie die LA Times im Dezember 2008 schrieb. Allerdings ist die Brandgefahr wohl immer noch nicht vorbei, Architekturinteressierte werden aktuell über die Instagram-Accounts des Eames Office und des Eames House täglich zur aktuellen Lage informiert. 
 Man kann nur hoffen, dass das Eames House nicht auch ein Opfer der Flammen des Pacific Palisades Feuers wird. Denn es ist eines der ganz wenigen Beispiele für die Arbeit des Architekten Charles Eames, der primär für seine Möbelentwürfe berühmt wurde. Die Farbkomposition des Eames House stammt wohl von Ray Eames, die als Künstlerin zusammen mit ihrem Mann ein Team bildete. Das Ehepaar wirkte im Bereich Film, Ausstellungsplanung, Fotografie Architektur und natürlich im Design - schufen Charles und Ray Eames mit den Plywood Chairs, den Shell Chairs, dem Eames Lounge Chair und der Aluminium Group einige der wichtigsten Möbelentwürfe des 20. Jahrhunderts. 
 Entdecken Sie die fast gleichzeitig mit dem Eames House entstandenen Eames Shell Chairs von Vitra, die ersten Kunststoffstühle der Welt, wahlweise hergestellt aus recyceltem Polypropylen (aus den Eames Plastic Chairs) oder aus Fiberglas (Eames Fiberglass Chairs) und nutzen Sie den Gutschein-Code für eine Bestellung: 
  Fiberglass15  
 Dann erhalten Sie bis zum 31. Januar 2025 15% Rabatt auf die Klassiker des kalifornischen Mid Century Designs. 
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                            <updated>2025-01-13T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Lounge Chair FK31 und Sofa FK33 von Florence Knoll</title>
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                                            1954 entwarf Florence Knoll den Easy Chair 31 sowie das Sofa 33. Die Sitzmöbel wurden von Knoll International bis 1968 produziert und erfreuen sich als Vintage-Version großer Beliebtheit. Nun hat Knoll auch in Europa diese Möbel der amerikanischen Innenarchitektin, Geschäftsfr...
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                 Nur wenige Künstlerinnen oder Designerinnen haben in Amerika die bedeutende „National Medal of Arts” erhalten, die höchste Anerkennung, die die amerikanische Regierung an Künstler verleiht. Florence Knoll erhielt ihr Exemplar im Jahr 2003 von dem damaligen Präsidenten George Bush überreicht. Was machte diese Frau so besonders? 
 Sicherlich wurde Knoll im Jahr 1938 von dem deutschen Auswanderer Hans Knoll, ihrem späteren Ehemann, gegründet. Dieser entstammte der Möbel-Dynastie von Walter Knoll und war aus politischen Gründen in die Vereinigten Staaten gegangen. Das junge Unternehmen war bereits auf einem guten Weg, als Hans Knoll und Florence Schust, so ihr Mächenname, sich kennenlernten. Durch ihren Einstieg begann Knoll erst richtig zu expandieren, denn sie brachte ihre ganzen Kontakte zu den Künstlern, Architekten und Designern wie Harry Bertoia, Eero Saarinen, Ralph Risom, Marcel Breuer oder Ludwig Mies van der Rohe mit. Was diese nicht entwarfen, übernahm die junge Innenarchitekton selbst.&amp;nbsp;Dabei sah Florence Knoll sich selbst nie als Möbeldesignerin, wie sie 2001 bescheiden zu Protokoll gab:  „Saarinen und Bertoia haben skulpturale Entwürfe geschaffen. Meine waren architektonisch.“  Dabei war es gerade der zurückhaltende Minimalismus ihrer Entwürfe, der dafür sorgte, dass sie sich gut in die jeweiligen Umgebungen einfügten und der zu einem typischen Knoll-Look beitrug. Auh ihre Planungen in der legendären Knoll Planning Unit trug sehr zu dem Erfolg von Knoll und em funktionalen Stil bei. Nur hat Knoll zwei ihrer Sitzmöbel aus dem Jahr 1954 neu aufgelegt.In den USA waren dies bereits schon zum Jahrsanfang erhältlich in Europa sind der&amp;nbsp;Easy Chair 31 und das Sofa 33 ab jetzt sofort bestellbar. 
 Zusätzlich bietet Knoll International den Barcelona Sessel nach dem Entwurf von Ludwig Mies van der Rohe erstmalig offiziell zu einem Aktionspreis an. Bis zum Ende des Jahres ist der deutsche Designklassiker in der Relax Version mit dem Venezia-Leder um fast 15% reduziert. Weiterhin&amp;nbsp;bietet Knoll auch die beiden großen ovalen Saarinen-Esstische (Länge 198 cm und 244 cm) sowie den runden 120 cm großen Tisch in Laminat oder in Marmor zum Aktionspreis an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! 
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                            <updated>2024-10-18T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Knoll International hat den Calacatta Marmor eingestellt!</title>
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                                            Gerade in den letzten Jahren erfreute sich der Calacatta Marmor wieder großer Beliebtheit als Tischplatte für die Saarinen- und Platner-Tische von Knoll International. Leider musste Knoll nun den beliebten Marmor aber einstellen.
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                 Mit dem Erscheinen der neuen Preisliste hat  Knoll International  den beliebten&amp;nbsp;Calacatta Marmor eingestellt. Hintergrund ist, dass der aus der Toskana stammende Stein in der Natur kaum noch in der gewünschten Qualität für die Knoll International Tische zu finden ist. Ebenso wie der&amp;nbsp;Carrara&amp;nbsp;Marmor stammte der Calacatta Marmor aus den Steinbrüchen der Berge Carraras und wurde schon zu Zeiten Michelangelos verwendet.&amp;nbsp;Der Calacatta Marmor zeichnete sich besonders durch seine goldgelbe Färbung und die schöne Maserung aus. 
 Aber leider waren die im letzten Jahr geschlagenen Steine bzw. Tischplatten häufig eher graugelb als goldgelb und entsprachen nicht mehr der&amp;nbsp;Knoll International Qualität bzw. der Erwartung der Kunden. Dabei erlebte gerade diese&amp;nbsp;Marmor eine Renaissance und erfreute sich in den letzten Jahren wieder großer Beliebtheit als Tischplatte für die  Saarinen-Tische  und Platner-Tische von Knoll International. Im Markanto Depot findet sich aktuell noch einer letzter Saarinen-Beistelltisch mit der einer wunderbaren Calacatta-Tischplatte (siehe Foto). 
 Eine weitere Änderung ergibt sich beim Womb Chair von Eero Saarinen, hier hat Knoll Internationaldie klassische Version eingestellt und bietet nur noch die Relax-Variante an. Dies macht aber für uns Sinn, da sich alle Kunden wegen dem Preisvorteil in letzter Vergangenheit für die preisgünstigere Relax-Edition entschieden hatten, auch waren beide Womb Chair optisch nicht zu unterscheiden. Unser Womb Chair im Depot ist die aktuelle Relax-Version, wir laden gerne zum Probesitzen ein.&amp;nbsp;Erwerben Sie die Knoll International Möbel elbstverständlich bei Ihrem Knoll Fachhändler Markanto. 
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                            <updated>2024-09-24T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gemütlichkeit kennt keine Grenzen – das Pillo Sofa von Knoll</title>
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                                            Zur Möbelmesse 2024 in Mailand präsentierte Knoll International das modulare „Pillo Sofa“ nach dem Entwurf des amerikanisch-kanadischen Designer und Grammy-Gewinner Willo Perron. Wir haben uns mit ihm während der Messe kurz unterhalten.
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                 Auf der Salone del Mobile 2024 in Mailand stellte Knoll International erstmals das neue Pillo Sofa vor, das in Zusammenarbeit mit dem amerikanisch-kanadischen Designer Willo Perron entstanden ist. Es ist nicht nur weich, sondern auch äußerst bequem – wir hatten die Gelegenheit, das Sofa selbst auszuprobieren und uns mit dem Designer zu unterhalten. Das Pillo Sofa besteht, wie der Name vermuten lässt, aus übereinandergestapelten, überdimensionierten Kissen. Durch seine Schlichtheit wird betont, was wichtig ist: Gemütlichkeit. Das Sofa lädt zum Entspannen ein und ist unglaublich bequem. Als modulares System kann es beliebig an den Raum und die Bedürfnisse angepasst werden. Neben der Standardausführung mit 108 cm Tiefe bietet Knoll zusätzlich optional noch eine zweite, noch tiefere Version an, für beide Sofas sind zahlreiche Stoffe möglich. 
 Willo Perron&amp;nbsp;wuchs in einer Künstlerfamilie in Montreal auf, umgeben von Kreativität und Musik, und verbrachte dort seine ersten 25 Lebensjahre. Seine kreative Ader wurde früh gefördert; er besuchte eine Kunstschule, zeichnete viel und entwarf erste Modekollektionen. In seiner Jugend gestaltete er Flyer und Kleidung für die Skateboard-Szene und eröffnete später seinen eigenen Plattenladen. Lange hielt es ihn jedoch nicht in Montreal. Über Los Angeles ging Willo Perro nach New York, wo er für die Plattenfirma Rawkus arbeitete. Zurück in Montreal lernte er Dov Charney, den Gründer von American Apparel, kennen und entwarf zusammen mit seinem Bruder den ersten Store für das Unternehmen. 2006 traf er Kanye West und begann seine Karriere als Kreativdirektor im Musikbereich, gestaltete Shows und Kampagnen für Künstler wie Rihanna, Jay-Z oder c. Dabei gewann er einen Grammy für seine Gestaltung und steht immer wieder auf den Nominierungslisten für weitere namenhafte Preisverleihungen. Für&amp;nbsp;Willo Perron ist Zusammenarbeit essenziell: Statt zu kopieren, bringt er lieber Künstler aus verschiedenen Branchen zusammen, um gegenseitige Inspiration zu fördern. Neben seiner Arbeit an Liveshows und als Kreativdirektor in der Musikbranche konzentriert er sich heute zunehmend auf Interior Design und Einrichtungsprojekte. 
 Auch in Deutschland war&amp;nbsp;Willo Perron&amp;nbsp;schon aktiv, wie er uns im Gespräch verriet, während seines Studiums lebte er eine Zeit lang in Düsseldorf, die Abende verbrachte er aber lieber in Köln (wo sonst?). Als Kosmopolit lebt er aktuell in Paris, sein Studio ist weiterhin in Los Angeles. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-07-25T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sparen Sie 15%: Die Knoll Saarinentisch Promotion von Knoll International</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Bis zum 31. Mai 2024 sind alle Saarinen Tische von Knoll International mit einer Laminatoberfläche um rund 15% reduziert, wir freuen uns auf Ihre Bestellung.
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                <![CDATA[
                 Bis Ende Mai 2024 sind alle  Saarinen Tische  von Knoll International mit einer Laminatoberfläche um rund 15% reduziert, dies gilt für folgende Modelle der Pedestal Collection: 
 
 Beistelltisch mit 41 cm oder 51 cm Durchmesser 
 Couchtisch mit 91 cm Durchmesser&amp;nbsp; 
 Couchtisch oval 
 Esstisch mit 91 cm, 107 cm, 120 cm und 137 cm Durchmesser (Abbildung oben) 
 Esstisch, oval 
 Loungetisch mit 91 cm und 107 cm 
 
 &amp;nbsp; 
 Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. Bitte beachten Sie, dass das Angebot nicht für die Marmortischplatten oder Holztischplatten gilt! 
  Mitte der 1950er Jahren stellte sich der Architekt und Designer Eero Saarinen stellte sich die Aufgabe, einen völlig neuen Stuhltyp für Knoll International zu erfinden. Die Grundidee war dabei, einen Stuhl zu entwickeln, der nur ein Bein hat. Denn Saarinen ärgerte sich immer wieder, dass durch viele Stuhl- und Tischbeine eine optische Unruhe entstand. Gedacht war es von ihm auch, den Stuhl aus einem Material herzustellen. Dies war aber aus technischen Gründen damals noch nicht möglich, so wurde sich nach längerer Entwicklung darauf geeinigt, dass der Fuß aus Aluminium hergestellt werden sollte und die Sitzschale aus Fiberglas. Hinzu kam, dass Eero Saarinen die Sitzschale ähnlich wie ein Tulpenblatt formte und somit der Stuhl direkt den Spitznamen Tulip Chair (Tulpenstuhl) erhielt. Dabei lautet der richtige Name der Tulip-Reihe „Pedestal Collection”. Basierend auf dem Konzept des einbeinigen Stuhls entstand eine ganze Serie verschiedener runder und ovaler einbeiniger Tische. Diese so genannten Saarinen-Tische wurden ab ca. 1956 von Knoll produziert und erfreuen sich heute immer noch großer Beliebtheit.  
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                            <updated>2024-04-02T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Getting High with Vitra</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Im Rahmen der „Home Stories for Spring” Kampagne 2024 präsentiert Vitra nicht nur die recycelte Version des Eames Plastic Chairs RE, sondern auch verschiedene Eames Sitzmöbel als Counter- oder Bar-Stool.
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                <![CDATA[
                 Bereits am Anfang des Jahres stellte Vitra still und leise die neuen Eames Plastic Chairs RE aus recyceltem Post-Consumer-Kunststoff&amp;nbsp;vor. Hintergrund ist die Tatsache, dass der bisher verwendete Kunststoff etwa 80% des CO2-Fussabdrucks von Vitra ausmacht (Faktoren sind hier Beschaffung, Verarbeitung und Nutzung. Darum sollen die neuen&amp;nbsp;Eames Plastic Chairs RE so nachhaltig sein und so geringe Umweltauswirkungen wie möglich haben&amp;nbsp; Die Sitzschalen der Eames Plastic Chairs RE werden daher aus gebrauchten Haushaltsverpackungen hergestellt und enthalten je nach Farbe winzige Farbsprenkel (fällt kaum auf). Dies liegt an dem Herstellungsprozess des recycelten Materials und den aktuellen technischen Möglichkeiten der Kunststoffverarbeitung. Die bisherige weiße Schale wird wohl bis Jahresende dagegen weiterhin als normale Version lieferbar sein, da ein reines Weiß nur durch den Zusatz von Bleichmitteln erreicht werden könnte. Da dies dem Nachhaltigkeitsgedanken von Vitra widerspricht, wird die Variante in reinem Weiß aus recyceltem Kunststoff zukünftig nicht erhältlich sein.&amp;nbsp; 
 Zusätzlich stellt Vitra zur&amp;nbsp;„Home Stories for Spring” Kampagne verschiedene Eames Stühle als Counter- oder Bar-Stool vor, dazu zählen der Eames Plastic Stool, der&amp;nbsp;Eames Fiberglass Stool und der Eames Wire Stool. Alle Stühle sind in den beiden Sitzhöhen&amp;nbsp;67 und 79,5 cm erhältlich. Passend dazu ist der hohe Tisch der Contract Table Serie mit einer Tischhöhe von 110 cm (passend für die 79,5 cm hohen Barstühle). 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-03-21T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Eames Plastic Chairs aus recyceltem Kunststoff</title>
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                                            Seit diesem Jahr stellt Vitra die beliebten Eames Plastic Chairs umweltfreundlich aus recyceltem Post-Consumer-Kunststoff her. Die Sitzschalen der Eames Plastic Chairs RE werden aus gebrauchten Haushaltsverpackungen hergestellt und enthalten daher winzig kleine Farbsprenkel.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Für Vitra sind Materialien von grösster Bedeutung, da ihre Beschaffung, Verarbeitung und Nutzung in Produkten etwa 80% des CO2-Fussabdrucks des Unternehmens ausmachen. Darum sollen die Werkstoffe so nachhaltig sein und so geringe Umweltauswirkungen wie möglich haben. Ein Weg dazu ist Recycling: So wird Abfall als wertvoller Rohstoff im Kreislauf gehalten und zur Herstellung langlebiger Produkte wiederverwendet. Aus diesem Grund stellt Vitra seit 2024 die Eames Plastic Chairs umweltfreundlich aus recyceltem Post-Consumer-Kunststoff her, welcher&amp;nbsp;aus der deutschen Haushaltabfallsammlung „Der Gelbe Sack” stammt. Eine Ausnahme ist noch die Farbe Weiss, die es bis Ende diesen Jahres aus dem bisherigen Polypropylen geben wird. 
  „Die Details sind nicht die Details. Sie machen das Produkt aus. Am Ende sind es diese Details, die ein Produkt zum Leben erwecken.”  Charles &amp;amp; Ray Eames 
 Die Sitzschalen der Eames Plastic Chairs RE werden aus gebrauchten Haushaltsverpackungen hergestellt und enthalten daher winzig kleine Farbsprenkel. Dies liegt an dem Herstellungsprozess des recycelten Materials&amp;nbsp;bei Vitra und den aktuellen technischen Möglichkeiten der Kunststoffverarbeitung. Bei hellen Farben können so aus nächster Nähe kleine Punkte entdeckt werden, die schon aus kleiner Entfernung nicht mehr zu erkennen sind. Bei dunklen Farben ist kein Unterschied zwischen dem originären und dem recycelten Material zu erkennen. Allerdings ist mit dem Wechsel auf das Post-Consumer-Recyclingmaterial auch eine Anpassung der Farbpalette der Eames Stühle verbunden: Aus der Farbe Grün und wurde die neue Farbe&amp;nbsp;Smaragd, aus der Farbe Sunlight die neue Farbe Citron. 
 Neu eingeführt wurde zusätzlich die Farbe Cotton Weiss, dabei&amp;nbsp;handelt es sich nicht um ein reines, sondern um ein natürliches Weiss mit den erwähnten Pigmenten. Denn ein reines Weiss kann nur durch den Zusatz von Bleichmitteln erreicht werden. Da dies dem Nachhaltigkeitsgedanken bei der Umstellung auf RE-Schalen widerspricht, wird eine Variante in reinem Weiss aus recyceltem Kunststoff nicht erhältlich sein. Das bisherige Weiss 04 wird für eine Übergangszeit (wohl bis Ende 2024) bei Bestellungen weiterhin erhältlich sein.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-02-15T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ready! Steady! Go! Vitra Home Stories for Winter 2023/24</title>
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                                            Heute startet die Vitra Winter-Kampagne, die sich ganz dem Werk von Charles und Ray Eames widmet. Verbunden sind die verschiedenen, zeitlich limitierten Editionen noch mit zwei großen Preisvorteilen! Weitere Informationen zu den neuen Eames Editionen und Angeboten von Vitra fi...
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                 Am 1. November 2023 startet die neue Vitra Winter-Kampagne, die sich ganz dem Werk von Charles und Ray Eames widmet. Dazu zählt unter anderem die neue  Eames Lounge Chair&amp;nbsp; Special Edition mit einer Stoffpolsterung in dem Cordstoff Phlox von Kvadrat (Abbildung oben). Ergänzt wird die&amp;nbsp;Eames Special Collection mit zwei großen Preisvorteilen, die wir hier kurz vorstellen: 
  Das Holz-Upgrade für den Eames Lounge Chair:&amp;nbsp; Beim Kauf eines Eames Lounge Chair mit Ottomane erhalten Sie ein kostenloses Holz-Upgrade, das heißt, Sie zahlen den Preis für die jeweils nächst-günstigere Version: So kostet die Palisander-Version bis zum 31. Januar 2024 dann den Preis der Nussbaum-Version, die Nussbaum-Version hat den Preis der Kirschholz-Version. Dies gilt für alle Ledervarianten und die neue Version in dem Bouclé-Stoff Nubia. Sie sparen so rund EURO 1.000,00 beim Erwerb Ihres&amp;nbsp;Eames Lounge Chair!&amp;nbsp; 
  Das Leder-Upgrade für die Eames Aluminium  Group&amp;nbsp; und Soft Pad Group:&amp;nbsp; Beim Kauf eines Stuhls oder Sessels aus der&amp;nbsp;Eames Aluminium Group oder Eames Soft Pad Group erhalten Sie bei den Lederausführungen auch bis zum 31. Januar 2024 das Vitra Premium-Leder zum Preis des Standard-Leders. Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen oder Anfragen! 
 Nachfolgend erhalten Sie noch eine Übersicht der Eames Special Collection, die zeitlich limitiert bis zum 31. Januar erhältlich sind, bzw. so lange der Vorrat reicht! 
  Eames Lounge Chair Special Edition : Gefertigt wird diese Edition von Vitra aus bolivanischem Santos-Palisander aus zertifiziertem Anbau, die Polsterung besteht aus dem dunkelgrünen Phlox-Cordstoff nach dem Entwurf von Raf Simons, dem ehemaligen Art Director der Modemarke Dior. Passend dazu ist das Gestell in der Farbe Pine Green abgesetzt.&amp;nbsp; 
  Eames Elephant Plywood : In Dunkelgrün präsentiert sich dazu passend der Eames Elefant aus dreidimensional&amp;nbsp;geformtem Schichtholz. Der Entwurf des Kindermöbels stammt übrigens aus dem Jahr 1945, heute ist nur ein einziger, originaler Elephant bekannt, der sich noch im Besitz der Eames Familie befindet.&amp;nbsp; 
  Eames House Bird : Natürlich kommt auch der Eames Vogel in Dunkelgrün daher, ergänzt um eine zweite feminine Variante in einem Zartrose, die uns noch an den Barbie-Film denken lässt. 
 Ergänzt werden diese Editionen noch um eine&amp;nbsp;bordeauxfarbige Version der Eames Wolldecke und einer zeitgemäßen Interpretation der zwei Eames Mobiles. 
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                            <updated>2023-11-01T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein Tisch wie Origami: Der Prismatic Table von Isamu Noguchi</title>
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                                            Der Prismatic Table ist ein geometrisch anmutender Entwurf, den Isamu Noguchi in den 1950er Jahren schuf. Seit 2002 wird der Beistelltisch von Vitra bzw. dem Vitra Design Museum hergestellt und nun in einer neuen Farbgebung editiert.
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                 Mit dem gleichseitigen Sechseck als Grundfläche, setzt sich der Prismatic Table vo&amp;nbsp;&amp;nbsp;Isamu Noguchi aus drei identischen Bauteilen zusammen. Bei jedem der drei Bauteile bilden zwei aneinander angrenzende Seitenflächen gemeinsam ein Bein, das sich von einem schlanken Fußpunkt ausgehend nach oben hin weitet. Dort, wo das Bein durch eine weitere Falzkante in die Tischplatte übergeht, definiert es drei Ecken: eine am oberen Endpunkt der Falzkante zwischen seinen beiden Seitenflächen, sowie die beiden benachbarten Ecken an den oberen Endpunkten der beiden sich nach oben hin weitenden Seitenflächen. Eine vierte – der erstgenannten gegenüberliegende – Ecke vervollständigt die obere Fläche eines jeden der drei Bauteile zu einer Rautenform. Zusammengefügt schließlich, ergeben die drei Bauteile einen Beistelltisch mit einer Tischplatte in Form eines gleichseitigen Sechsecks, die auf drei Beinen ruht. 
 Nun hat Vitra den Tisch in drei historischen Grautönen neu aufgelegt. Der Pismatic Tisch funktioniert dabei als Solitär oder in Kombination mehrerer Tische als abstrakter, künstlerischer Couchtisch. Aus Aluminiumblech gefaltet und mit einer robusten Pulverbeschichtung versehen, erinnert der Prismatic Table an übergroße Origamiobjekte. Um die aus drei gleichen Teilen gefügte Konstruktion des Tisches zu betonen, weist die Pulverbeschichtung der drei Komponenten jeweils eine andere Farbe auf. Vitra hat hierfür verschiedene Graustufen gewählt, wobei der Tisch in drei Varianten erhältlich ist: einer hellen, einer mittleren und einer dunklen. Die verwendeten Graustufen überschneiden sich dabei teilweise. So ist ein Grauton mittlerer Helligkeit bei allen drei Varianten jeweils bei einer Komponente vertreten. Da es sich anbietet, mehrere der hexagonalen Tische in der Art von Bienenwaben aneinander zu fügen, kann diese Farbigkeit sowohl bei mehreren Tischen der gleichen Farbvariante als auch bei Kombination verschiedener Varianten für reizvolle Effekte sorgen. 
 Isamu Noguchi zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des Zwanzigsten Jahrhunderts. Darüber hinaus arbeitete er als Designer und als Landschaftsarchitekt. Noguchi wurde im Jahr 1904 als Sohn des japanischen Dichters Yone Noguchi und dessen amerikanischer Lektorin Léonie Gilmour, in Los Angeles geboren, und verbrachte seine Kindheit größtenteils in Japan. Nachdem er 1918 in die USA zurückkehrte, wo er im US-Bundesstaat Indiana die Schule besuchte, kam er im Jahr 1922 nach New York City, wo er die Leonardo Da Vinci Art School besuchte und schon bald erste Werke ausstellte. Beeindruckt von einer Ausstellung mit Werken von Contantin Brancusi, bewarb sich Noguchi 1926 auf ein Reisestipendium der Guggenheim Stiftung, das ihm gewährt wurde, obwohl ihm zum Erreichen des vorgeschriebenen Mindestalters noch drei Lebensjahre fehlten. Noguchi reiste nach Paris, wo er als Assistent Brancusis arbeitete und weitere Künstler, wie etwa Alexander Calder und Arno Breker kennenlernte. Nach seiner Rückkehr nach New York im Jahr 1929 arbeitete Noguchi gemeinsam mit Richard Buckminster Fuller und war etwa am Entwurf von dessen sogenanntem Dymaxion Car beteiligt. Im Jahr 1930 begann Noguchi erneut eine Reise, die in nach Paris, Peking, Tokio und Kyoto führen sollte. Nach seiner Rückkehr fand er aufgrund der Wirtschaftskrise jedoch kaum noch Arbeit, so dass er sich mit kleineren Aufträgen für Portraitbüsten über Wasser halten musste. Parallel dazu begann er, Entwürfe für Skulpturen für den öffentlichen Raum, sowie landschaftsarchitektonische Entwürfe für öffentliche Grünflächen – insbesondere Spielplätze – an die zuständigen Behörden einzusenden, erntete jedoch ausnahmslos Absagen. 
 Im Jahr 1937 widmete sich Isamu Noguchi im Auftrag der Zenith Radio Corporation dem Produktdesign und gestaltete die sogenannte Radio Nurse, das erste Babyphon überhaupt. Insbesondere das Empfangsteil, dessen Bakelitgehäuse an eine japanische Maske erinnert, gilt bis heute als Designikone. Im Jahr 1940 wurde sein tonnenschweres Edelstahlrelief  News  am Eingang des Associated Press Building im Rockefeller Center enthüllt, das als Noguchis Durchbruch gilt. 
 Nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour im Jahr 1941, kamen in den USA Ressentiments gegenüber japanischen Einwanderern auf. Isamu Noguchi war beteiligt an der Gründung einer Vereinigung japanischstämmiger Autoren und Künstler, die sich für den Frieden und gegen die Internierung japanischstämmiger US-Bürger einsetzte, schließlich jedoch erfolgslos blieb. Isamu Noguchi, der den US-Behörden zunächst nicht verdächtig schien, meldete sich freiwillig zur Internierung und wurde ab Mai 1942 in einem Internierungslager in Poston, Arizona gefangen gehalten. Schon im Juni hatte Noguchi von dieser Erfahrung genug und stellte einen Antrag auf Freilassung, dem allerdings zunächst nicht stattgegeben wurde. Erst im November wurde ihm eine einjährige Beurlaubung gestattet. Tatsächlich kehrte er auch nach Ablauf der Jahresfrist nicht in das Lager zurück. 
 1944 entwarf Isamu Noguchi, basierend auf früheren eigenen Entwürfen, mit dem Noguchi Coffee Table, wohl sein bekanntestes Werk. Der organisch geformte Beistelltisch mit skulpturalem Untergestell nahm die Strömung der sogenannten Nierentische vorweg und wurde ab 1947 von dem Möbelhersteller Herman Miller gefertigt. In der Folgezeit arbeitet Noguchi weiter mit Herman Miller zusammen und schuf noch einige weitere Möbelentwürfe für das Unternehmen. Im Jahr 1951 wurde Noguchi auf einer Reise durch das japanische Gifu auf die dort traditionell gefertigten Leuchten aus Washi-Papier aufmerksam, die damals bedroht waren, durch Elektrifizierung und Modernisierung in die Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Noguchi entwarf auf Bitten der örtlichen Handwerker mehr als hundert Varianten dieser Papierleuchten, wobei er eine moderne, oftmals skulpturale Formgebung wählte und die traditionelle Beleuchtung mittels Kerzen durch elektrisches Licht ersetzt wurde. Die von ihm entworfenen, sogenannten Akari-Leuchten, werden bis heute in Gifu gefertigt. In Europa erfolgt ihr Vertrieb durch Vitra. 
 Den Prismatic Table schuf Isamu Noguchi im Jahr 1957 im Auftrag des Unternehmens Alcoa. Der in Pittsburgh beheimatete Aluminiumriese (kurz für  Al uminum  Co mpany of  A merica) operiert bis heute und deckt vom Bauxitabbau über Verhüttung und Verarbeitung bis hin zum Recycling alle Aspekte des Leichtmetalls ab. Die Beauftragung eines namhaften Designers durch Alcoa war eine Marketingmaßnahme, die die Möglichkeiten von Aluminium im Möbelbau publikumswirksam aufzeigen sollte. 
 Ab den späten 1950er Jahren wurden auch immer mehr von Isamu Noguchis landschaftsarchitektonischen Werken umgesetzt. So entwarf er 1958 den sogenannten Garten des Friedens am UNESCO Hauptquartier in Paris und in den 1960er Jahren Gärten für die Plaza der Chase Manhattan Bank und den Firmensitz von IBM. Zur Weltausstellung 1970 in Osaka trug er mehrere Brunnen bei und 1976 wurde ein Spielplatz nach seinem Entwurf in einem Park in Atlanta fertiggestellt. Die USA ehrten Noguchis Lebenswerk im Jahr 1987 mit der National Medal of Arts, Japan folgte dem Beispiel im Folgejahr mit dem Orden des heiligen Schatzes. Isamu Noguchi starb Ende des Jahres 1988 in New York City. 
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                            <updated>2023-09-13T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Exklusiv bei Markanto: Der Flower Table von Alexander Girard in Gold</title>
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                                            Zusammen mit Vitra präsentieren wir im Rahmen unserer Alexander Girard den Flower Table aus dem Miller House in einer goldenen Version. Ab sofort ist die amerikanische Designikone bei Markanto in dem Goldton erhältlich.
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                 Die Inneneinrichtung des Miller House in Colombus, Indiana, zählt zu dem Hauptwerk von Alexander Girard und war ein wichtiger Bestandteil unserer Ausstellung über den amerikanischen Architekt, Inneneinrichter, Designer und Kurator. Der Bungalow entstand in den 1950er Jahren für den Industriellen Irwin Miller, der damals sehr der Modene zugewandt war und den Architekten Eero Saarinen für den Bau beauftragte. Eero Saarinen beauftragte wiederum seinen Freund Alexander Girard, die Inneneinrichtung zu übernehmen. Das Budget spielte anscheinend keine Rolle, die Wände schmückten Kunstwerke von Pierre Bonnard,&amp;nbsp;Marc Chagall, Claude Monet und Pablo Picasso, im Wohnzimmer findet sich noch heute der größte Saarinen-Esstisch mit einer indirekten Beleuchtung von unten, Charles und Ray Eames entwarfen für das Miller House auf Wunsch von Girard extra einen Gartenstuhl, aus dem später die Aluminium Group, die erfolgreichste Büromöbelserie der Welt entstand. 
 Das Herzstück des 1957 fertiggestellten Hauses, das heute als Museum zugänglich ist, bildete ein&amp;nbsp; Conversation Pit , eine vertiefte Sitzecke. Mit diesem Detail setzte das Haus einen Trend, der bis in die 1970er Jahre anhielt. Mittelpunkt des&amp;nbsp;Conversation Pit war wiederum der runde Flower Table. Dabei verfügte die erste Version des Tisches in den 1950er Jahren noch über eine schwarze Tischplatte mit einem dekorativen Stern, den Alexander Girard vermutlich aus seiner umfangreichen Folklore-Sammlung beisteuerte und auf ein extra von ihm entworfenes Schlaufengestell aus Messing platzierte. Später wünschte sich Xenia Miller, die Frau von Irwin Miller, eine neue Tischplatte. Da die Millers und Girards im Laufe der Jahre zu Freunden wurden, entdeckte Xenia Miller bei einem Besuch der Girards in Santa Fee einen ähnlichen Ttisch, aber mit einer gehämmerten Tischplatte mit einer Blumenform. 1977 entwarf Alexander Girard dann die neue Tischplatte basierend auf seinem Tisch in Santa Fee aber aus massivem Messing und mit einem Durchmesser von 80 cm. Das alte Schlaufengestell aus dem 1950er Jahren wurde behalten und die neue Tischplatte einfach draufgelegt – fertig war der Flower Table. 
 Die die Messingtischplatte sehr teuer in der Herstellung war, blieb es bei dem Einzelstück im Miller House. Erst 2021 wurde der Flower Tisch von Vitra erstmalig industriell als Outdoor-Variante in Stahl produziert, in zwei Größen und in den zwei Farben&amp;nbsp; Anthrazitgrau oder Rot&amp;nbsp;pulverbeschichtet. Für unsere Ausstellung entstand die Idee, den Flower Table nun in seiner ursprünglichen Variante in Messing anfertigen zu lassen und nach über 50 Jahren erstmalig in seiner ursprünglichen Anmutung zu produzieren.&amp;nbsp;Mit Erlaubnis von Vitra versuchten wir den Tisch in Messing bzw. mit einer Messing oder alternativ mit einer Blattgoldbeschichtung herzustellen.&amp;nbsp;Allerdings mussten wir schnell feststellen, dass es in Deutschland kaum ein Unternehmen gibt, dass dies in der Tischgröße von 80 cm überhaupt anbietet, und wenn nur zu enormen Kosten. Wir unternahmen einen Versuch mit einer Blattgoldbeschichtung, die interessanter sogar preiswerter als eine Messingbeschichtung war., allerdings war das Ergebnis unbefriedigend.&amp;nbsp;Daher griffen wir bei der Rekonstruktion auf eine professionelle Lackierung aus dem Automotive-Bereich zurück und präsentierten im Rahmen unserer Ausstellung erstmalig den Tisch mit einer Goldlackierung. Ab sofort ist diese Version bei Markanto erhältlich, wir freuen uns auf Ihre Bestellung.  
 Weitere Informationen zum Miller House und dem Flower Table finden Interessierte übrigens hier: 
  www.vitra.com/de-de/magazine/details/a-pit-for-conversation  
  www.markanto.de/blog/ein-meisterwerk-der-moderne-mitten-in-der-praerie-das-miller-house  
 Das Miller House and Garden, Columbus, Indiana is owned and cared for by the Indianapolis Museum of Art at Newfields. Führungen des Miller House und Gartens können über das Columbus Area Visitors Center gebucht werden:  https://columbus.in.us/miller-house-and-garden-tour/  
 Wir bedanken uns auch nochmals für die Unterstützung unserer Ausstellung durch&amp;nbsp; Vitra ,&amp;nbsp; Knoll International&amp;nbsp; und vor allem dem Designarchiv  www.toadatelier.com &amp;nbsp;mit seiner eindrucksvollen Sammlung amerikanischer Artifakte des Designs aus den 1940er bis 1970er Jahren für die zahlreichen Leihgaben! 
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                            <updated>2023-08-28T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Bequem und geborgen: 75 Jahre Womb Chair</title>
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                                            Der Womb Chair nach Entwurf von Eero Saarinen ist eine Ikone des modernen Designs und ein wichtiger Pfeiler im Sortiment von Knoll. Nun feiert der wegweisende Sessel, der aus der kreativen Kollaboration von Florence Knoll und Eero Saarinen hervorgegangen ist, 75-jähriges Jubil...
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                 Der 1910 in Finnland geborene Eero Saarinen ist als einer der prägenden Architekten um die Mitte des Zwanzigsten Jahrhunderts, beispielsweise für das TWA Terminal am Flughafen JFK oder für den Gateway Arch, das Wahrzeichen der Stadt St. Louis, bekannt. 1923 wanderte er gemeinsam mit seiner Familie im Kindesalter in die USA ein. Sein Vater Eliel Saarinen – ebenfalls Architekt – dozierte ab 1925 an der Cranbrook Academy in Michigan, einer Hochschule nach Vorbild des Bauhaus, die heute als Wiege des amerikanischen Mid Century Modern gilt. Die Saarinens lebten auf dem Campus, der außerdem ein Mädcheninternat beherbergt. Eine der Schülerinnen dieses Internats war das Waisenmädchen Florence Schust, das die Saarinens bald wie eine eigene Tochter ins Herz schlossen und das die Familie auf Reisen nach Europa begleitete. Mit Eero Saarinen verband sie daher eine geschwisterliche Freundschaft, die in eine berufliche Kooperation mündete, nachdem Florence Schust ab 1943 für die Möbelfabrik des deutschen Einwanderers Hans Knoll arbeitete, den sie 1946 heiratete und den Namen Florence Knoll annahm. 
 Als Architektin ausgebildet, leitete Florence Knoll im Unternehmen die sogenannte Planning Unit und hatte in künstlerischen Fragen stets das letzte Wort. Vielfach nutzte sie ihre zahlreichen Kontakte zu Designern und Architekten, die sie über die Familie Saarinen und ihr Studium an der Cranbrook Academy sowie am Illinois Institute of Technology bei Ludwig Mies van der Rohe gewonnen hatte, um diese mit Entwürfen zu beauftragen. So bat sie ihren langjährigen Freund Eero Saarinen im Jahr 1946 um einen Sessel, der mit den damaligen Konventionen brechen sollte. Insbesondere was die Sitzposition von Frauen anging, gab es in den 1940er Jahren klare Vorstellungen: der Rücken gerade, die Fußgelenke überkreuzt, die Hände gefaltet. „Ich sagte Eero, dass ich die Nase voll habe von eindimensionalen Sesseln. Ich will einen Sessel in dem ich seitwärts sitzen kann, oder wie auch immer es mir gefällt“, erinnerte sich Florence Knoll. „Wie ein Korb voller Kissen“, sollte dieser vollkommen neuartige Sessel möglichst jede Sitzposition ermöglichen und unterstützen. Eero Saarinen nahm die Herausforderung an. Dabei schwebte ihm ein großer, außerordentlich bequemer Sessel vor, der sich schlüssig in moderne Interieurs fügen sollte. 
 Diese Anforderungen erfüllte Saarinen mit einer weit ausladenden, organisch geformten Sitzschale, die leicht nach hinten geneigt auf einem filigranen Metallgestell gelagert ist. Die flachen und breiten Armlehnen gehen fließend in die Sitzschale über und laden so zum entspannten Sitzen in seitlichen und diagonalen Positionen ein. Die Sitzschale selbst ist gepolstert; zusätzlich ist der Sessel mit zwei aufgelegten Polstern für Sitzfläche und Rückenlehne versehen. 
 Neben den Feinheiten der Formfindung in Hinblick auf die Ergonomie, erwies sich auch die statische Beanspruchung der Sitzschale als technische Herausforderung. Nachdem Eero Saarinen zuvor bereits gemeinsam mit Charles Eames Sitzschalen aus formverleimtem Schichtholz entwickelt hatte, versuchte er zunächst auch für den Womb Chair eine Sitzschale aus diesem – auch als Plywood bezeichneten – Material zu konstruieren, doch hielten seine Prototypen den auftretenden Belastungen nicht stand. Florence Knoll regte schließlich an, mit einem lokalen Bootsbauer zu kooperieren, der damals bereits Rümpfe aus glasfaserverstärktem Kunststoff fertigte. Dieses Material erlaubte nicht nur noch größere Gestaltungsfreiheiten als Plywood, es erreichte auch bei geringerer Wandstärke und geringerem Gewicht eine höhere Festigkeit. 
 1948 kam der neuartige Sessel bei Knoll zunächst unter der Bezeichnung „Model 70“ auf den Markt. Er erlangte bald große Bekanntheit. So veröffentlichte Coca-Cola einen Werbespot, der den Weihnachtsmann bei einer wohlverdienten Pause zeigt: Er trinkt eine Cola und entspannt sich in einem Knoll Sessel Model 70. Die große Popularität und die markanten Formen des Sessels sind auch verantwortlich für die Bezeichnung Womb Chair, die zunächst als Spitzname entstand und später von Knoll offiziell übernommen wurde. Das Wort „womb“ bezeichnet im Englischen die Gebärmutter. Mit seinem großen Komfort und seiner organischen Formgebung weckte der Sessel entsprechende Assoziationen: bequemer und geborgener als in diesem Sessel kann es wohl nur im Mutterleib sein. 
 Der Womb Chair und die preiswertere Version Womb Chair Relax sind bei Knoll heute in zahlreichen Farbvarianten&amp;nbsp; erhältlich. Ein optionaler Fußhocker ergänzt den Sessel in harmonischer Weise und macht den Komfort perfekt. Neben der raumgreifenden Originalversion bietet Knoll eine etwas kleinere Medium-Variante, sowie eine entsprechendes Zweiersofa an. 
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            <title type="text">Ausstellung zu den Passagen 2023: Das Œuvre von Alexander Girard</title>
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                                            Der 1907 in New York geborene Alexander Girard zählt zusammen mit Charles &amp; Ray Eames, George Nelson und Eero Saarinen, mit denen er auch freundschaftlich eng verbunden war, zu den prägenden Persönlichkeiten des amerikanischen Designs des 20. Jahrhunderts. Sein vielfältiges un...
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                 Der in New York geborene Alexander Girard (Spitzname Sandro) zählt zusammen mit Charles &amp;amp; Ray Eames, George Nelson und Eero Saarinen, mit denen er auch freundschaftlich eng verbunden war, zu den prägenden Persönlichkeiten des amerikanischen Designs des 20. Jahrhunderts. Sein vielfältiges und farbenfrohes Œuvre umfasst Textil- und Produktdesign, Architektur, Corporate Identity und Grafik. Zusammen mit  Vitra ,  Knoll International  und dem Designarchiv t oadarchive.com  zeigt Markanto Arbeiten aus seinem Werk. 
   
  Alexander Girard in den 1950er Jahren, Abbildung&amp;nbsp;© (2023) Girard Studio, LLC. All rights reserved.  
 1907 als Sohn einer Amerikanerin und eines Italieners mit französischen Wurzeln geboren, wuchs Alexander Girard zunächst auf dem väterlichen Anwesen in Florenz auf. Geprägt von seinem familiären, internationalen Hintergrund, verbrachte Alexander Girard seine Jugend und Ausbildungszeit in verschiedenen europäischen Ländern, bevor er sich schließ- lich in den USA niederließ: Im Alter von zehn Jahren besuchte er die Bedford Modern School, ein Internat in England. Anschließend studierte er Architektur an der renom- mierten Architectural Association School of Architecture in London. Nach seinem Studien- abschluss im Jahr 1929 nahm er erste Aufträge an und gestaltete etwa für die Gilde der Florentiner Kunsthandwerker einen Showroom auf der Weltausstellung in Barcelona. In den Jahren 1930 und 1931 vertiefte er seine Architekturstudien an der Scuola Reale di Architettura in Rom. Gleichzeitig arbeitete er zudem für Architekturbüros in Paris und Stockholm, bevor es ihn 1932 zurück an seinen Geburtsort New York zog. 
 Dort eröffnete er das Design Office, in dem er sowohl ausgewählte Möbel und Dekorationsartikel verkaufte, als auch seine Dienste als Innenarchitekt anbot. So gestaltete er etwa das Interieur des Café Trouville in der 52nd Street mit europäisch-internationaler Thematisierung. Gleichzeitig absolvierte er an der New York University bis 1935 ein wei- teres Architekturstudium. Mit Abschluss dieses Studiums durfte sich Girard als selbstständiger Architekt in den USA niederlassen. Im Jahr 1935 heiratete er Susan Needham und zog mit ihr im Folgejahr nach Detroit im Bundesstaat Michigan. Dort arbeitete er unter anderem im Auftrag von Ford, der Lincoln Motor Company und des Radioherstellers Detrola. Für alle drei Unternehmen gestaltete er die Interieurs von Büroräumen und Betriebskantinen. Für Detrola lieferte er außerdem Produktentwürfe. 
 Im Jahr 1948 ließen sich Girard und Needham mit ihren zwei Kindern in einem von dem Architekten entworfenen Haus in Grosse Pointe, einem Vorort von Detroit nieder, wo Girard erneut ein Geschäft eröffnete. Dort verkaufte er dekorative Figuren und Spielzeuge. Für das Detroit Institute of Arts kuratierte Girard zu dieser Zeit die Ausstellung „For Modern Living“, die aktuelle Möbel, Gebrauchsgegenstände, Spielzeuge und Textilien präsentierte. Zu den Exponaten zählten auch die damals noch vollkommen neuen Plywood Chairs nach Entwurf von Charles und Ray Eames. Zum Ehepaar Eames entwickelte sich zu dieser Zeit eine enge Freundschaft. Ab 1951 leitete Girard die Textilabteilung des ebenfalls in Michigan, allerdings im rund 250 km von Detroit entfernten Ort Zeeland, beheimateten Möbelherstellers Herman Miller. Dort arbeitete er neben den Eames auch eng mit dem George Nelson Office zusammen. In seiner mehr als 20 Jahre währenden Tätigkeit für Herman Miller entwarf Girard rund 300 Muster für Textilien. Seine meist verspielten und farbenfrohen Motive reichen von geometrischen Rapporten über typographische Gestaltungen – etwa das bekannte Love Heart – bis hin zu floralen Ornamenten und Motiven, die von der lateinamerikanischen und asiatischen Volkskunst inspiriert sind, die er auf zahlreichen Reisen erkundete und sammelte. Im Rahmen der Ausstellung zeigt Markanto in Zusammenarbeit mit dem Designarchiv toadarchive.com eine Auswahl seiner vielfältigen Textilentwürfe. 
 Im Jahr 1953 zog die Girard-Familie weiter nach Santa Fe im Bundesstaat New Mexico. Alexander Girard hatte dort ein jahrhundertealtes Haus, das der lokalen Bautradition entsprechend aus Lehm errichtet war, erworben. Das Haus, in dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1993 wohnte, diente dem Innenarchitekten gleichzeitig als eine Art lebendes Labor, das er immer wieder von Grund auf neu einrichtete. Aus New Mexico setzte er seine Arbeit für Herman Miller fort und nahm außerdem Aufträge als Innenarchitekt und Designer an. So richtete er etwa im Jahr 1957 das Haus des Regisseurs Billy Wilder ein. 
 Die Ausstellung zu den Passagen in Köln konzentriert sich auf vier Ausschnitte aus dem überwältigend großen Werk Girards. Neben den schon erwähnten Textilentwürfen für Herman Miller handelt es sich dabei um zwei Interieurs und ein Corporate Design: &amp;nbsp;  
  Das Restaurant La Fonda del Sol, New York  
 &amp;nbsp;Für das 1959 im Erdgeschoss des New Yorker Time &amp;amp; Life Building (Redaktionssitz der beiden gleichnamigen Magazine) eröffnete Restaurant La Fonda del Sol entwarf Girard die Inneneinrichtung. Für die knapp vierhundert Sitzplätze des lateinamerikanischen Restaurants griff er dabei auf hierfür entworfene Stühle von Charles und Ray Eames zurück (La Fonda Chair), die mit einem eigens von ihm entworfenen Polsterstoff bezogen wurden. Zudem dekorierte Girard den Innenraum mit Volkskunstobjekten aus seiner Sammlung. Leitmotiv war ein in Anlehnung an den Namen des Restaurants – aus dem Spanischen übersetzt etwa: Gasthof der Sonne – entworfenes Sonnenemblem (obere Abbildung), das Girard in über vierzig Varianten auf Speisekarten, Tischsets, Zuckerverpackungen etc. platzierte. Heute ist das Sonnenmotiv ein ikonischer Entwurf innerhalb des Werks von Girard. 
     
  Inneneinrichtung des&amp;nbsp;Restaurants La Fonda del Sol mit den dafür entworfenen La Fonda Chairs von Charles &amp;amp; Ray Eames,&amp;nbsp;Abbildung:&amp;nbsp;© (2023) Girard Studio, LLC. All rights reserved  
  Miller House, Columbus, Indiana  
 &amp;nbsp;Einen weiteren Fokus der Ausstellung bildet Girards Einrichtung des Miller House in Columbus, Indiana. Die Villa des Industriellen Irwin Miller wurde von Eero Saarinen entworfen, der Girard einlud, die Inneneinrichtung zu übernehmen. Das Herzstück des 1957 fertiggestellten Hauses, das heute als Museum zugänglich ist, bildete – wohl auf Anregung Girards – eine sogenannte Conversation Pit, also eine vertiefte Sitzecke. Mit diesem Detail setzte das Haus einen Trend, der bis in die 1970er Jahre anhielt. Während Girard für die Einrichtung des Miller House überwiegend auf Möbel nach Saarinens Entwurf zurückgriff, plazierte er im Jahr 1977 in der Conversation Pit einen von ihm selbst eigens für diesen Standort geschaffenen Messingtisch, dessen Tischplatte an eine Blüte erinnert. Eine Edition dieses Tisches wird während der Ausstellung gezeigt. 
   
  Inneneinrichtung des Miller House mit dem beleuchteten Saarinen-Tisch, Copyright&amp;nbsp; Miller House and Garden, Columbus, Indiana   
  Corporate Design Braniff Airlines  
 Abgerundet wird die Ausstellung mit einigen Beiträgen zu Girards Corporate Design für Braniff Airlines, das bezeichnend ist für eine Zeit, in der Fluglinien in den USA aufgrund regulatorischer Eingriffe nicht über den Preis konkurrieren konnten, sondern sich stattdessen über Komfort und heute teils exzentrisch scheinende Extravaganzen von der Konkurrenz abzuheben versuchten. Unter dem wortspielerischen Motto „The end of the plain plane“ (Das Ende des langweiligen Flugzeugs gestaltete Girard ab 1965 nicht nur die Interieurs der Passagierkabinen und Wartebereiche, sondern auch Logo, Tickets und Lackierung der Flugzeuge. 
   
  Logo für Braniff Airlines und Flugzeuggestaltung von Alexander Girard, Stewardess-Uniform von Emilio Pucci,&amp;nbsp;© (2023) Girard Studio, LLC. All rights reserved.  
 Zusätzlich entwarf der italienische Modedesigner Emilio Pucci, mit dem Girard kooperierte, die sehr farbenfrohen Uniformen der Stewardessen. Das aus heutiger Sicht sehr frauenfeindliche Konzept sah eine Ausstattung mit einem transparenten Regenmantel und einer Art Astronautenhelm vor. Während des Fluges legten die Stewardessen dann im Rahmen des sogenannten „Air Strip“ Lage um Lage ihrer farbenfrohen Uniformen ab, bis sie die Fluggäste schließlich im Bikini verabschieden sollten. 
 Die Ausstellung findet im Rahmen der Passagen zur Möbelmesse IMM 2023 statt, wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
  Ort: Markanto Depot, Mainzer Straße 26, 50678 Köln   Datum: 2. - 7. Juni (zu den Passagen 2023)   Öffnungszeiten: Mo - Fr 14.00 bis 19.00 Uhr, Sa und So 11.00 bis 19.00 Uhr   Vernissage:&amp;nbsp;Samstag, 3. Juni ab 19.00 Uhr (Passagen Cocktail)  
 Nach Ende der Passagen wird die Ausstellung noch bis Ende August 2023 jeden Samstag gezeigt. 
  Wir danken Vitra, Knoll International, dem Toad Archive, dem Girard Studio und dem Miller House and Garden, Columbus, Indiana für die Unterstützung.  
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                            <updated>2023-05-04T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Einer neuer Saarinen Tisch von Knoll</title>
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                                            Zur Mailänder Möbelmesse erweiterte Knoll seit Jahren erstmalig die Tulip Kollektion (Pedestal Collection) von Eero Saarinen um zwei Tische mit einer Höhe von 64 cm. Gedacht sind diese sogenannten Loungetische als Zwischengröße zwischen Esstisch und Couchtisch. Zusätzlich hat ...
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                 An dem Thema ” Mobiles Arbeiten ” kommt auch ein Klassiker wie der  Saarinen-Tisch  von Knoll nicht vorbei. 1956 von dem amerikanischen Architekten zusammen mit den Tulpenstühlen (der erste einbeinige Stuhl der Welt!) entworfen, ist nun die&amp;nbsp;Pedestal Collection um zwei Mitglieder größer geworden: Die neuen Saarinen-Loungetische haben dabei eine Tischhöhe von 64 cm und sind in den zwei Durchmessern 91 cm und 107 cm erhältlich. Gedacht ist diese Tischhöhe für das praktische Arbeiten mit einem Laptop oder iPad von einem Bertoia-Sesel oder dem Florence Knoll-Sofa heraus (die Abbildung zeigt den Tisch mit der Klismos Kollektion von Mario Bellini). Selbstverständlich können die Loungetische ebenso wie die Knoll Esstische wahlweise mit Laminat, Marmor oder verschiedenen Hölzern als Tischplatte bestellt werden. 
 Zusätzlich präsentierte Knoll in Mailand eine umfangreiche Gartenmöbelkollektion nach dem Design von Piero Lissoni im Rahmen der&amp;nbsp;CONTEMPORARY COLLECTION (gerne bei uns auf Anfrage). Ein weiteres kleines Highlight war das Farbupdate der 1966 Collection von Richard Schultz. Während es in den Vereinigten Staaten die Möbel in zahlreichen Farben gibt, waren für den europäischen Markt bisher nur weiße oder schwarze Gartenmöbel bei Knoll im Sortiment. Nun hat Knoll die Farben der Kollektion um ein dunkles Rot erweitert (siehe unsere Abbildung, dass von den Freischwingern von Ludwig Mies van der Rohe aus den 1930er Jahren abgeleitet ist. Allerdings warten wir immer noch auf die früher erhältlichen farbigen Porzellantischplatten der 1966 Collection. 
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                            <updated>2023-05-03T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Original und Fälschung: Der Eames Lounge Chair von Vitra</title>
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                                            Einer der bekanntestes Designklassiker ist sicherlich der Eames Lounge Chair, das Original wird in Europa ausschließlich von Vitra mit Lizenz des Eames Office hergestellt. Der große Erfolg der Mid Century-Ikone in Tradition eines englischen Clubsessels hat leider verschiedenst...
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                 Schon auf den ersten Blick entpuppt sich die Replika des Eames Lounge Chair aus China als billige Kopie (Abbildung links). Im Vergleich zum  Original von Vitra  sind die&amp;nbsp;Proportionen ganz anders, die Armlehnen viel zu wuchtig und das Palisanderholz viel zu rot (wenn es überhaupt Palisander sein sollte, dies konnten wir bei unserer Prüfung leider nicht feststellen). Bestellt hatten wir die Kopie des&amp;nbsp;Eames Lounge Chair bei einem Online-Anbieter, der nur diese Fakes (bzw. nicht lizensierte Nachbauten, wie es offiziell heißt) über das Internet verkauft. Natürlich hat dieser Anbieter seinen Sitz nicht in Deutschland – denn hier ist der Verkauf strafbar und wird von Vitra, dem Zoll und den Justizbehörden regelmäßig verfolgt. Hergestellt werden die meisten Replikas in China, so auch unser Exemplar, wie wir Anhand der Verpackung feststellen mussten. Natürlich sind die gefälschten Eames Lounge Chairs deutlich billiger als das Original von Vitra: während das Original in der Variante mit Palisander-Furnier EURO 7.115,00 kostet (Stand Vitra Preisliste 2022), beträgt der Preis für den Replika-Sessel ein Zehntel der Summe - nur EURO 695,00.... Aber auch das ist der Sessel nicht wert! 
 Natürlich ist der Anschaffungspreis des Originals von Vitra auf den ersten Blick sehr hoch. Wenn man aber bedenkt, wie viel der Eames Lounge Chair&amp;nbsp;nach 25 Jahren noch Wert ist (gute Pflege vorausgesetzt),&amp;nbsp;relativiert sich der Preis recht schnell. So hatten wir in der Vergangenheit zusammen mit Vitra den  Anschaffungspreis eines&amp;nbsp;Eames Lounge Chair  um 1985 ermittelt und mit dem Wiederverkäuferpreis 2016 verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass der&amp;nbsp;Wiederverkäuferpreis sogar höher als der ursprüngliche Kaufpreis war! So kostete der Eames Lounge Chair inklusive des&amp;nbsp;dazugehörigen Fußhockers 1986 bei Vitra in der damals teuersten Variante in Palisander ungefähr DM 6.000,00. Im guten gebrauchten Zustand wurden diese Exemplare 2016 (also nach fast 30 Jahren) mit&amp;nbsp;EURO 4.500,00 bis EURO 5.500,00 gehandelt.&amp;nbsp;Auch heute, sieben Jahre später, erzielen die Designikonen immernoch Spitzenpreise: aktuell kostet ein Exemplar aus den 1970er oder 80er Jahren bei ebay rund EURO 6.000,00 (seltene Spitzenexemplare in Designauktionen übrigens bis zu EURO 15.000,00)! Das bedeutet, dass man fast 30 Jahre den Sessel nutzt und anschließend sogar eine Wertsteigerung beim Verkauf erzielen kann. So ist die heutige Investition in den beliebten Klassiker wirtschaftlicher als die heutige Verzinsung... 
     
  Anlieferung als Bausatz: der Eames Lounge Chair Fake aus China  
 Zurück zum Produkttest: Hierbei verglichen wir einen Eames Lounge Chair in der XL-Version mit Palisander-Furnier mit dem Fake aus China. Die erste Überraschung kam bei der Lieferung: der Eames Lounge Chair Replika entpuppte sich als Bausatz, den wir erst aufwendig zusammenbauen mussten. Fast eine Stunde dauerte die Montage. Dabei mussten wir feststellen, dass – trotz einer relativ guten Verpackung – der Fake-Sessel schon aber Werk mehrere kleinen Macken hatte. Am Untergestell waren direkt kleine Beschädigungen sichtbar, auch an der Palisander-Schale&amp;nbsp;war ein kleiner, weißer Blitzer im Holz. Völlig unklar war auch die Farbe oder Qualität des&amp;nbsp;Palisanders, den der Hersteller im Internet mit Rosenholz (für Rosewood, der englische Begriff für Palisander) bewarb. Während das Palisander-Furnier von Vitra aus einem zertifizierten Anbau stammt, ist hier die Herkunft völlig unklar. Denn das Edelholz Palisander aus der&amp;nbsp;Gattung der Dalbergien zählt zu den bedrohten Baumarten, welches nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen weltweit geschützt ist und wo der Verkauf nur mit den entsprechenden Nachweisen erlaubt ist. Diese fehlen leider völlig, ebenso erhielt man von dem Anbieter keine Rechnung. Damit wäre ein späterer Weiterverkauf in Deutschland auch illegal, es drohen empfindliche Geldbußen. 
     
  Das Original von Vitra (rechte Abbildung) hat ganz andere&amp;nbsp;Proportionen als der Fake-Sessel&amp;nbsp;  
 Nach der aufwendigen Montage stellten wir beide Sessel – das Original von Vitra wie den Replika-Sessel – bei uns auf dem Kirchhof der Kunibertskirche nebeneinander auf. Während der originale Eames Lounge Chair von Vitra durch die durchdachten&amp;nbsp;Proportionen überzeugt, wirkt die Kopie einfach billig. Der Zwischenabstand zwischen den Lederpolstern der Sitzfläche und des Rückens ist im Vergleich zum Original von Vitra viel zu groß. Gleichzeitig die Armpolster sind weit weg vom dem Original, wirken plump und ungleichmäßig. Was auch unangenehm auffällt ist, das die Kante des Palisander-Furniers auch wohl gefärbt ist, beim original Eames Lounge Chair ist diese hell und man erkennt eindeutig die verschiedenen Schichtholzschichten des Furniers. 
     
  Ein Blick von hinten...  
 Rückseitig betrachtet wirkt vor allem die sehr rötliche Farbe des sogenannten Rosewood bei der Kopie irritierend und unnatürlich (Abbildung links). Zusätzlich sind die Metallklammern beim Replika-Sessel nicht schwarz wie beim Original sondern verchromt, was natürlich zur Gesamtanmutung des Klassikers nicht passt. So zeigt auch die Abbildung des Eames Lounge Chairs auf der Internetseite des Fake-Shops eindeutig schwarze Metallklammern – vermutlich haben es hier die chinesischen Herstellern nicht so genau genommen. Von unten betrachtet fällt natürlich auf, dass der Replika-Sessel keine Kennzeichnung oder ein Herstellerlogo hat. Daran können Laien auch direkt eine Fälschung erkennen, denn die Originale von Vitra haben unterseitig immer eine Plakette mit dem Namen des Designers, des Herstellers und ein Piktogramm des Eames Lounge Chairs. Während im letzten Jahrtausend die Möbel häufig noch unbezeichnet waren, achten heute fast alle Hersteller darauf, dass ihre Möbel entsprechend gekennzeichnet sind. So können Endverbraucher sehr schnell identizieren, ob Ihr Möbel wirklich echt ist. Bis heute haben wir auch noch keinen Fall erlebt, wo ein Fake-Shop sich traute, das Logo des richtigen Herstellers nachzumachen. Denn dann drohen nicht nur in Europa drakonische Strafen wegen des Verstoßes des Markenrechts.... 
  Unser Fazit.  
 Von einem Fake sollte man immer die Finger lassen! Wie das Beispiel zeigt, unterscheiden sich das Original und die Kopie in zahlreichen Details. Auch ist die&amp;nbsp;Provenienz sehr zweifelhaft, denn die Onlineshops mit nichtlizensierten Möbeln existieren nach unserer Erfahrung oft nicht lange. Daher ist eine Garantie oder ein möglicher Regressanspruch mit Vorsicht zu genießen. Wenn man das Impressum des Shops ansieht, stellt man fest, dass der Sitz der Firma (aktuell) meist in Spanien, China oder Irland ist, hier nutzt das Fälschernetzwerk das unterschiedliche Urheberrecht und Markenrecht in der Europäischen Union zu ihrem Vorteil aus. Der billige Preis der Replika rechtfertigt auch moralisch nicht den Erwerb. Denn der Originalhersteller bezahlt nicht nur die höheren Herstellungskosten in Europa, sondern auch die Lizenzgebühren an den jeweiligen Designer und Architekten oder an deren Nachfahren. Wer das Budget für einen neuen Eames Lounge Chair von Vitra nicht hat, dem empfehlen wir gerne ein Angebot zur Ratenzahlung (bitte senden Sie uns dazu eine Mail) oder alternativ auf einen gebrauchtes Original auszuweichen, was man machmal mit Glück auch relativ günstig erwerben kann. Kaufen Sie auf jeden Fall immer den original Eames Lounge Chair von Vitra – es lohnt sich:&amp;nbsp; www.markanto.de/hersteller/vitra/eames-lounge-chair/  
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                            <updated>2022-03-21T01:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Knoll International legt die Conference Chairs 71 und 72 mit neuen Untergeste...</title>
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                                            Ein Klassiker des Mid Century Designs ist der Conference Chair von Eero Saarinen. Nun legt Knoll diese Stuhlserie wieder in der drehbaren Variante für das Home Office auf.
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                 2021 bringt Knoll International eine Neuauflage der Conference Chairs 71 und 72 als Drehstuhl-Variante, wahlweise auf Rollen oder mit einem Vier-Stern-Fuß aus Aluminium-Spritzguss, auf den Markt. Die Stühle sind Teil einer der ersten Büromöbel-Kollektionen des finnisch-amerikanischen Architekten und Designers Eero Saarinen und wurden 1951 für Knoll International entworfen. Damit gehören sie, nach dem Womb Chair aus dem Jahr 1948 (bei Markanto erhältlich), zu den zweiten Arbeiten Saarinens für Knoll International.&amp;nbsp;Die neu aufgelegten Varianten sind wahlweise für das Home Office oder moderne Büro gedacht. Dabei sorgt die Drehbarkeit, sowie die pneumatische Sitzhöhenverstellung für ein Maximum an Komfort und Flexibilität. Bei Markanto werden die Gestelle wahlweise verchromt oder schwarz lackiert angeboten. Die Rollen sind für Teppich und Parkett geeignet. 
 Eero Saarinen zählt neben Charles Eames zu den wichtigsten Vertretern des amerikanischen Organic Design. Wie auch die Tulip Stühle der Pedestal Group aus dem Jahr 1956 basieren der Conference Chair 71 (Variante mit Armlehnen) und Conference Chair 72&amp;nbsp;(Variante ohne Armlehnen)&amp;nbsp;auf den Entwürfen, die Eero Saarinen und Charles Eames gemeinsam für den Wettbewerb „Organic Design in Home Furnishings“ des Museums of Modern Art 1940 entwickelten.&amp;nbsp; 
 Zusätzlich haben die klassischen&amp;nbsp;Conference Chairs 71 und 72 in der Variante mit dem Holzfuß ein neues Fußkreuz erhalten, das ein wenig von der früheren Konstruktion abweicht. Dieses Detail ist aber kaum sichtbar und betrifft nur Kunden, die darüber nachdenken, eine ältere Sitzgruppe zu ergänzen (die alte Beinkonstruktion ist nach wie vor erhältlich). 
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                            <updated>2021-07-06T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Herman Miller übernimmt Knoll!</title>
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                                            Wie gestern bekannt wurde, hat der amerikanische Möbelproduzent Herman Miller seinen ewigen Konkurrenten Knoll für 1,8 Milliarden Dollar übernommen.
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                 Seit den 1940er Jahren stehen&amp;nbsp;Herman Miller und Knoll, bzw.  Knoll International &amp;nbsp;in Europa, für das moderne amerikanische Design des 20. Jahrhunderts und sind für uns die wichtigsten Möbelhersteller des Mid Century Designs. Während die Designer beider Hersteller meist eng befreundet waren, befanden sich die beiden erman Miller und Knoll in einem ewigen Wettbewerb um die interessantesten Aufträge. Die Herman Miller Kollektion wurde dabei maßgeblich von Charles Eames und George Nelson geprägt, für Knoll arbeiteten Harry Bertoia, Eero Saarinen und Florence Knoll. Einige Entwerfer wie Isamu Noguchi, Charles Pollock oder Alexander Girard waren für beide Hersteller tätig. 
 Wie gestern bekannt wurde, hat nun Herman Miller Knoll für 1,8 Milliarden Dollar übernommen. Zusätzlich hatte Herman Miller bereits die Möbelmarke HAY und den führenden amerikanischen Online-Händler Design in Reach übernommen, während&amp;nbsp;Knoll International&amp;nbsp; sich 2020 die junge Marke Muuto in das Portfolio holte. Über die weitere Entwicklung dürfen wir gespannt sein. 
 Anzumerken ist, dass die klassische Kollektion von Herman Miller (Eames und Nelson) in Europa nicht vertrieben wird, hier liegen die Vertriebsrechte bei Vitra. DIe ganzen &amp;nbsp;Knoll International Möbel finden Sie selbstverständlich weiterhin bei Ihrem Fachhändler Markanto. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2021-04-20T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ein Rot ist nicht wie das andere: Limitierter Teppich von Josef Albers</title>
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                                            Der britische Hersteller Christopher Farr präsentiert in limitierter Edition den Teppich „The Many Faces of Red“, der ein Motiv des Bauhauskünstlers Josef Albers trägt. Ab sofort ist dieser Teppich bei Markanto erhältlich.
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                 Der 1888 in Bottrop geborene Josef Albers gab 1913 seinen Beruf als Volksschullehrer auf, um eine Karriere als Künstler zu verfolgen. Er studierte zunächst an verschiedenen Kunsthochschulen in Essen, München und Berlin, bevor er 1920 – im Alter von 32 Jahren – ein Studium am Bauhaus begann. Ab 1923 lehrte er dort als Jungmeister im Vorkurs. In der Folge wurde er außerdem Werkmeister in der Bauhaus-Werkstatt für Glasmalerei und übernahm von Marcel Breuer die Leitung der Möbelwerkstatt, als dieser 1928 das Bauhaus verließ. Albers blieb am Bauhaus, bis es 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen wurde – zuletzt als stellvertretender Rektor unter Ludwig Mies van der Rohe. Gemeinsam mit seiner Frau Anni emigrierte Josef Albers in die USA, wo er zunächst am neugegründeten Black Mountain College in North Carolina und später an der Yale University lehrte. 
 Albers wirkte als Maler, Graphiker und Möbeldesigner. Eine zentrale Rolle in seinem künstlerischen Werk spielen Fragen der subjektiven Wahrnehmung von Farbeindrücken. In zahlreichen Gemälden und Drucken kombinierte er Farben immer wieder neu, um die Wechselwirkungen nebeneinander positionierter Farbflächen zu erforschen. Dabei ging er von der Beobachtung aus, dass derselbe Farbton eben nicht immer gleich wahrgenommen wird, sondern – neben anderen Faktoren – abhängig von seiner Umgebung unterschiedlich erscheint. Die größte Bekanntheit erlangte dabei die Bildserie „Homage to the Square“. Während der geometrisch konstruierte Bildaufbau bei dieser Serie – eine Überlappung von drei oder vier asymmetrisch konzentrischen Quadraten – unverändert bleibt, variieren die Farben der Quadratflächen. Teils bilden die gewählten Farbkombinationen starke Kontraste, teils erscheinen Sie Ton in Ton. Verschiedene Motive aus dieser Serie, sowie auch von Anni Albers sind ebenfalls auf hochwertigen Teppichen von Christopher Farr erhältlich 
 Ähnlich ging Josef Albers bei der Serie „Interaction of Color“ vor, aus der das Motiv des nun von Christopher Farr vorgestellten Teppichs stammt. Gleichzeitig diente dieses Motiv als Titelbild für Albers 1963 veröffentlichtes Lehrbuch, das ebenfalls den Titel „Interaction of Color“ trug, und in dem er seine Erkenntnisse zur Farbwahrnehmung sammelte. Das Motiv zeigt auf weißem Grund acht rechteckige Farbflächen in verschiedenen Rottönen, die von einem blassen Rosa bis hin zu einem dunklen Rotbraun reichen. Die Farbflächen sind in scheinbar zufälliger Anordnung zwar ungefähr parallel, jedoch nicht genau rechtwinklig ausgerichtet und überlappen sich vielfach. Es scheint als seien die Farbflächen aus Papier ausgeschnitten und zunächst akkurat angeordnet, dann aber wieder unachtsam durcheinander gebracht worden. 
 Der Teppich ist auf 250 Exemplare limitiert. Er weist ein Format von 180 x 150 cm auf und besteht aus reiner Wolle.  Christopher Farr  lässt seine getufteten Teppiche in Indien, Pakistan oder Nepal von Hand fertigen. Sie sind mit dem Fair Trade Siegel ausgezeichnet und werden mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert. Ab sofort erhalten Sie den limitierten Teppich „The Many Faces of Red“ bei Markanto.   
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                            <updated>2020-12-04T01:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Formvollendetes Jubiläum: Die Eames Plywood Kollektion wird 75 Jahre</title>
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                                            Im Jahr 1945, also vor genau 75 Jahren, präsentierten Charles und Ray Eames der Öffentlichkeit ihre Plywood Chairs. Für Vitra ist dieses Jubiläum Anlass zu Sondereditionen des Sessels LCW und des Eames Elephant. Beide Sondereditionen erhalten Sie ab sofort bei Markanto.
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                 Plywood, also Sperrholz, ist ein Material, das sich aus mehreren dünnen Lagen Holz zusammensetzt, die in alternierender Faserrichtung verleimt sind. Während es im Baumarkt als Plattenware zu finden ist, kommt es in der industriellen Fertigung hochwertiger Möbel zu besonderer Geltung. Dann nämlich kann es formverleimt werden und verschiedenste elegant geschwungene Formen annehmen. Zu den Pionieren dieses Verfahrens zählen neben Alvar Aalto und Eero Saarinen auch Charles und Ray Eames. Das Designerehepaar beschäftigte sich ab den frühen 1940er Jahren mit der Herstellung von Formteilen aus Sperrholz und baute dazu eine Maschine, der sie den Namen „Ala Kazam! Like Magic“ gaben, was sich etwa mit „Abrakadabra! Wie Zauberei“ übersetzen lässt. In ihrer Entwicklungsarbeit wurden die Eames vom US-Militär unterstützt, das sie noch während des Zweiten Weltkriegs mit Arm- und Beinschienen aus formverleimtem Sperrholz beliefern konnten. Die zuvor verwendeten Schienen aus Metall hatten beim Transport verwundeter Soldaten deren Verletzungen durch Vibrationen oft noch verschlimmert, wohingegen die schwingungsdämpfenden Eigenschaften des Sperrholzes diesen Effekt verhinderten. 
 Im Jahr 1945 präsentierten die Eames dann die zivile Anwendung ihrer Entwicklungsarbeit: die Plywood Chairs. Die Kollektion umfasst einen Stuhl mit aufrechter Sitzposition und normaler Sitzhöhe, den sogenannten Dining Chair Wood (DCW) und einen tiefen Sessel, den Low Chair Wood (LCW). Beiden Modellen ist dabei die gleiche Konstruktionsweise gemein. Sie bestehen jeweils aus fünf Formholzteilen: einer Sitzfläche, einer Rückenlehne, einem vorderen und einem hinteren Beinpaar, sowie einem fünften Teil, das alle anderen – einem Rückgrat gleich – miteinander verbindet. Auch die Befestigung von Sitzfläche und Rückenlehne ist auf bemerkenswerte Art gelöst. Hierbei kommen die sogenannten Shock Mounts zum Einsatz – Schraubverbindungen mit einem Gummielement als Abstandshalter. Auf diese Weise wird der Stuhl nicht nur angenehm abgefedert, die Gummielemente erzeugen auch eine ansprechende Schattenfuge, die die einzelnen Bauteile des Stuhls fast schwebend erscheinen lässt und so zu seinem eleganten Erscheinungsbild beiträgt. 
 Zum 75. Jubiläum der Plywood Chairs bietet  Vitra  das Modell LCW in einer limitierten Sonderauflage an. Diese Anniversary Edition kommt zweifarbig daher und kombiniert ein Untergestell in schwarz gebeizter Esche mit Sitzfläche und Rückenlehne aus Nussbaumholz. 
 Ebenfalls im Jahr 1945 präsentierten Charles und Ray Eames einen weiteren Entwurf aus Formsperrholz. Dabei handelt es sich um den sogenannten Eames Elephant, ein multifunktionales Objekt fürs Kinderzimmer, das sich – in Form eines Elephanten – unter anderem als Hocker eignet. Im Jubiläumsjahr 2020 bietet Vitra auch diesen Entwurf in einer Sonderedition an. Diese Auflage ist auf 999 Exemplare limitiert und zeichnet sich durch ihre Farbe aus. Besonders naturgetreu präsentiert sich die Jubiläumsauflage in dickhäuteradäquatem Grau.   
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                            <updated>2020-10-05T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Warwick Wandskulptur von Mark Weinstein</title>
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                                            Wie wir am Wochenende erfahren mussten, stammt die Wandskulptur Warwick gar nicht von Curtis Jere, sondern von dem amerikanischen Künstler Mark Weinstein. Ein Grund, den Künstler hier kurz vorzustellen.
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                 Bereits seit einigen Jahren bieten wir die sehr schöne Wandskulptur Warwick bei Markanto an, in festem Glauben, dass dies auch ein Entwurf von Curtis Jere bzw.  Artisan House  sei. In einer amerikanischen Mid Century Facebook-Gruppe konnten wir aber dieses Wochenende erfahren, dass der Entwurf aus den 1960er Jahren von dem Künstler Mark Weinstein stammt. Denn einige seiner Arbeiten werden seit einigen Jahren von Artisan House produziert, was allerdings der Hersteller uns gegenüber nicht kommunizierte. Ein Grund, den Künstler kurz vorzustellen: 
 Mark Weinstein stammt aus Saint Louis (Missouri) und gründete 1967 ein eigenes Studio mit dem Namen  Marc Creates Inc. . Zehn Jahre zuvor absolvierte er die High School und begann anschließend bei seinem Vater zu jobben, der einen Schrottplatz besaß. Dieser Schrottplatz wurde zum Katalysator für Weinsteins Kunst- und Designobjekte.  
 Mark Weinstein hatte immer ein Interesse an Kunst. Weinstein sagt, er habe die Dinge immer anders gesehen und versucht, Designs und Bilder in Alltagsgegenständen zu sehen.  „Die Leute schauen auf ein Logo für ein Geschäft und sehen Buchstaben. Ich schaue auf die Art und Weise, wie die Buchstaben miteinander interagieren, und sie bilden ein Bild für mich. Wo andere Wörter sehen könnten, sehe ich Symmetrie, Rhythmus und abstrakte Formen.&quot;  Nachdem er ab 1957 bei seinem seinen Vater arbeitete, fiel es ihm schwer, Altmetall als bloßen Müll anzusehen, dass nach Gewicht verkauft werden sollte. Überall, wo er hinschaute, fand er interessante Formen.&amp;nbsp;Mark Weinstein begann mit verschiedenen Schweißtechniken zu experimentieren, nachdem er die Grundlagen von einem Handwerker gelernt hatte. Das Schweißen brachte Weinsteins künstlerische Fähigkeiten an die Oberfläche und ab den frühen 1960er Jahren verwandelte er Altmetall in Kunstwerke.  Über zwei Jahre schweißte er zuerst seine Metallskulpturen nach der Arbeit während seiner Freizeit in einem Schuppen in der Ecke des Schrottplatzes seines Vaters .  „Mein Vater fand meine Skulpturen interessant, war aber auch besorgt, ob dies wirtschaftlich erfolgreich sei.&quot; Was in seiner Freizeit fast als Hobby startete, wurde im Laufe der Zeit aber ein Fulltime-Job. Aus einer Laune heraus brachte er einen seiner ersten Entwürfe zu einem lokalen Möbelgeschäft, um zu testen, ob sie kommerziell verkäuflich sei.  „Der alte Mann, dem das Möbelgeschäft gehörte, mochte es nicht, aber sein Sohn stoppte mich, bevor ich ging und sagte, dass er die Skulptur erwerben wollte. Er kaufte die Skulptur, um sie weiter zu verkaufen, und sie verkaufte sich sofort&quot; , so Mark Weinstein.  Nachdem er so sein erstes Werk verkauft hatte, erhielt er langsam, aber stetig Aufträge, bis ein professioneller Vertrieb seine Skulpturen entdeckte. Der&amp;nbsp;Vertrieb kontaktierte Mark Weinstein, man wurde wohl schnell handelseinig und die Skulpturen des jungen Künstlers fanden sich schell auf einer großen Möbelausstellung in Chicago wieder. Infolge dieser Exposition erhielt Mark Weinstein Anfragen aus ganz Amerika. Es enstand die Firma Marc Creates mit einer Vollzeit-Produktionsstätte und einem eigenen Ausstellungsraum in der Innenstadt von St. Louis. In den frühen 1970er Jahren produzierte Marc Creates dann Metallskulpturen und Möbel und versandte diese Objekte weltweit. 
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                            <updated>2020-07-20T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Knoll Promotion 2020: Designklassiker von Eero Saarinen und Warren Platner zu...</title>
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                                            Im Rahmen der Knoll Promotion 2020 sind die Saarinen Tulip Chairs (Tulpenstühle) sowie große Teile der Warren Platner Kollektion zum Aktionspreis bei Markanto erhältlich. Wir feuen uns auf Ihre Bestellung oder Anfrage.
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                <![CDATA[
                 Seit Montag, den 4. Mai, ist das Knoll Werk in Italien wieder geöffnet! Bedingt durch die Corona Epidemie und den behördlichen Auflagen in Italien war die Produktion für rund acht Wochen geschlossen, unsere ansprechpartner waren (und sind zum Teil noch) nur im Home Office zu erreichen. Die temporäre Schließung führte natürlich dazu, dass leider sich sich die Lieferungen aus Italien verzögern. Aktuell erhalten wir im Moment unsere Bestellungen aus Januar und Februar. Neue Bestellungen können wegen der Einschränkungen durch die Epidemie wohl erst im Juni ausgeliefert werden (Ausnahme: Knoll Quick Ship Produkte). 
 Im Rahmen der diesjährigen Knoll Promotion sind aktuell die Saarinen Tulip Stühle (der erste einbeinige Stuhl) der Welt stark reduziert. Dies gilt für verschiedenste Stoffgruppen und sowohl für die Variante mit Sitzkissen wie die vollgepolsterten Sarinen Stühle. Zusätzlich ist auch der drehbare Hocker der Kollektion zu den Sonderkonditionen erhältlich. 
 Auch viele Möbel der Warren Platner Kollektion von Knoll sind erheblich reduziert. Bitte beachten Sie dass dies aber nicht für die Varianten mit der Vergoldung in 18 Karat gilt. Hier finden Sie eine Übersicht über die reduzierten Platner-Möbel: &amp;nbsp; 
 
 Warren Platner Esstisch (mit Glasplatte oder Marmorplatte) 
 Warren Platner Couchtisch (mit Glasplatte oder Marmorplatte) 
 Warren Platner Armlehnstuhl (in ausgewählten Stoffen) 
 Warren Platner Sessel (in ausgewählten Stoffen) 
 
 Wir freuen uns auf Ihre Bestellung oder Ihre Anfrage. 
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                            <updated>2020-05-06T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neue Vasen und Schalen von Jonathan Adler</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Der Frühling kommt und die neue Jonathan Adler Kollektion. Trotz der Corona Epedimie sollen die neuen Vasen schon nächste Woche bei Markanto in Köln eintreffen...
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                <![CDATA[
                 Aus der Frühlingskollektion des New Yorker Designers haben wir uns nach unserer Meinung schönsten Keramiken herausgepickt. Die obere Abbildung zeigt die drei Paradox Vasen, die fast wie eine Skulptur wirken. Neu sind auch die drei Balloonvasen von Jonathan Adler mit ihrer ganz ungewöhnlichen Formgebung, die an die Natur erinnern sollen. 
 Zusätzlich hat Jonathan Adler seine Palm Springs Vasen um drei Schalen ergänzt, die uns aber ein wenig sehr an die Klassiker von Ettore Sottsass für Bitosssi aus den 1950er Jahren erinnern... Aber Jonathan darf das! 
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                            <updated>2020-03-29T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Eames House Whale: Unser neuer Liebling ist da!</title>
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                                            Die Eames hatten in ihrem Haus in Los Angeles ein Sammelsurium an Gegenständen, dass sie meist von ihren vielen Reisen mitbrachten. Diese Objekte dienten dem Ehepaar als Anregung und Dekoration gleichzeitig.
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                 Das Haus von  Charles &amp;amp; Ray Eames  entstand 1949 im Rahmen des Case-Study-Houses-Programms der amerikanischen Zeitschrift „Arts &amp;amp; Architecture”. Insgesamt umfasste das Programm damals 36 Häuser, die alle von unterschiedlichen Architekten wie Richard Neutra, Pierre Koenig oder Eero Saarinen entworfen wurden, allerdings wurden damals nicht alle Wohnhäuser realisiert. Alle Case Study Houses wurden wurden an der amerikanischen Westküste geplant, meist in Los Angeles und San Francisco. 
 Das Eames House selbst wurde von dem Ehepaar ab 1945 geplant und dann als Stahlkonstruktion im Pacific-Palisades-Viertel von Los Angeles errichtet. Gedacht war es gleichzeitig als Wohn- und Atelierhaus. Ähnlich wie bei den Werken von Piet Mondrian wurde die Fassade von den Eames mit rechteckigen Flächen farblich gestaltet (Ray Eames wehrte sich später gegen den Vorwurf, dass der De Stijl Künstler sie dazu inspiriert habe). Die Eames nutzen das Haus bis zu ihrem Tod, heute ist das Denkmal Sitz des Eames Office und kann besichtigt werden. 
 Im Eames House findet man nicht nur zahlreiche Möbel, welche die Eames entworfen haben, sondern auch verschiedenste Dekorationsobjekte, die von dem Ehepaar teilweise auch zu photografischen Zwecken gerne genutzt wurden. Am bekanntestes ist sicherlich der sogenannte Eames House Bird, welchen die Eames als dekoratives Element in zahlreichen Photos für den Hersteller Herman Miller verwendeten und der von Vitra neu aufgelgt wurde. Nun hat Vitra ein zweites Dekorationsobjekt der Eames editiert: den Eames House Whale. Das Original des Wals war dabei wohl um die zwei Meter lang, aus Pappmache gefertigt, und schwebte an der Decke des Studio von Charles Eames. Die verkleinerte Edition von  Vitra  ist dabei immer noch 70 cm lang und wird aus massiver Eiche gefertigt und ist handbemalt. 
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                            <updated>2020-03-04T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neu bei Markanto: Kissen von Anni Albers</title>
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                                            Zusammen mit Christopher Farr Cloth aus Großbritannien haben wir zwei Textilentwürfe der Bauhäuslerin Anni Albers als Kissen aufgelegt. Diese Kissen sind ab sofort exklusiv bei Markanto erhältlich.
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                <![CDATA[
                 Anni Albers gilt heute als eine der wichtigsten Texilkünstlerinnen überhaupt. Die Ehefrau des Künstlers Josef Albers studierte ab 1922 am Bauhaus in Weimar unter&amp;nbsp; Gunta Stölzl , wo sie auch ihren Mann kennenlernen sollte. Nach Gunta Stölzl Flucht 1931 übernahm sie auch die Leitung der Webereiwerkstatt in Dessau. Bedingt durch die Machergreifung der Nationalsozailisten mussten Anni und Josef Albers nach Amerika emigrieren. Dort fanden sie am Black Mountain College, einer Kunsthochschule in North Carolina, eine neue Heimat. Zwischen 1939 bis 1949 leitete Anni Albers dort wieder die Weberei, Josef Albers wurde der Rektor der Kunstschule. 
 1949 zeigte das New Yorker Museum of Modern Art die Ausstellung „Anni Albers Textiles“ und damit die erste Ausstellung über eine Textilkünstlerin überhaupt. In Folge begann Anni Albers auch für Knoll Textiles zu arbeiten, der Textilabteilung von Knoll International. In dem Umfeld entstanden die  Dekore Orchestra  und  E Wallpaper , die wir nun zusammen mit Christopher Farr und Zustimmung der Albers Foundation als Kissen umgesetzt haben. 
 Die 45 x 45 cm großen Kissen sind dabei limitiert, von jedem Motiv wurden 10 Exemlare produziert. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-02-14T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Endlich lieferbar: Eames Arm Chair mit Fiberglasschale von VItra</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Seit Januar 2020 ist endlich der Eames Fiberglass Arm Chair von Vitra erhältlich. Im Gegensatz zu dem bereits 2019 editierten Eames Fiberglass Side Chair mussten sich hier unsere Kunden in Geduld üben.
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                <![CDATA[
                 Zur Kölner Möbelmesse nächste Woche präsentiert  Vitra  erstmalig den neuen Eames Fiberglass Arm Chair in den vier Farben  Eames Parchment ,  Eames Elephant Hide Grey ,  Eames Sea Foam Green  und  Eames Raw Umber . Diese Farben basieren ebenso wie bei den&amp;nbsp;Fiberglass Side Chairs auf historischen Farben der 1950er Jahre Produktion von Zenith lastics bzzw. Herman Miller in den Vereinigten Staaten und wurden damals von dem Eames Ehepaar selbst entwickelt. 
 Erhältlich sind ab sofort alle drei Stuhlmodelle, DAW, DAR und DAX, der Sessel LAR und natürlich der Eames Schaukelstuhl RAR in Fiberglas. Ein weiteres Highlight sind dabei die neuen weißen Untergestelle (außer für das Modell DAW), die den Eames Stühlen eine neue Anmutung geben. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-01-09T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Knoll Platner Chair und Tulip Chair zum Aktionspreis</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die Aktion geht weiter: Auch 2020 sind die Tulpenstühle von Eero Saarinen und die Stühle von Warren Platner bei Markanto zu attraktiven Konditionen erhältlich. Natürlich das Orginal von Knoll International
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                <![CDATA[
                 2018 und 2019 waren die Tulip Chairs und Platner Chairs von Knoll International zu Promotionpreisen bei Markanto erhältlich. Das Angebot wird dieses Jahr fortgesetzt und gilt für folgende Modelle in ausgewählten Varianten: 
 
 Tulip Side Chair von Eero Saarinen (mit Sitzkissen oder Vollpolsterung) 
 Tulip Arm Chair von Eero Saarinen (mit Sitzkissen oder Vollpolsterung) 
 Tulip Hocker 
 Platner Armlehnstuhl 
 Platner Sessel 
 Platner Side Table in den Versionen vernickelt oder bronziert 
 Platner Dining Table in den Versionen vernickelt oder bronziert 
 
 Wir freuen uns auf Ihre Bestellung 
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                            <updated>2020-01-06T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Sind so kleine Hände: Eve Vasen von Jonathan Adler</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Neu von Jonathan Adler aus New York ist die Eve Keramikserie, die uns an klassische Vasen der Antike erinnert. Aber mit einem Unterschied: Die Henkel der drei Vasen bestehen aus kleinen ausgeformten Händen, die dem Design eine Einzigartigkeit verleihen. 
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                <![CDATA[
                 Die 2019 von Jonathan Adler entworfene Keramikserie Eve besteht aus drei Vasen und einer Schale. Alle vier Keramiken verfügen über die als Hände ausgeformten Griffe. Erhältlich sind bei Markanto die drei Vasen Eve Urn Vase (Höhe 24 cm), Eve Double Bulb Vase (Höhe 28 cm) und Eve Tripple Bulb Vase (Höhe 32 cm). Während die Außenseite matt glasiert ist, sind die Innenseiten der Keramiken glänzend gehalten. 
 Gedacht sind die Vasen wahlweise als Solitär oder als Komposition mehrerer Vasen der Serie wie auf dem oberen Produktfoto von Jonathan Adler. 
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                            <updated>2019-11-27T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Original und Fälschung: Der Bertoia Chair</title>
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                                            In unserer kleinen Serie „Original und Fälschung” haben wir heute einen original Bertoia Chair von Knoll mit einem Plagiat verglichen, der aktuell als Bertoia Stuhl im Internet angeboten wird. Die Unterschiede sind schon auf dem ersten Blick zu erkennen.
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                 Ein Klassiker des amerikanischen Mid Century Designs ist der Stuhl 420 des italienisch-amerikanischen Künstlers Harry Bertoia, der seit den 1950er ohne Unterbrechnung von Knoll International gefertigt wird. Dieser Drahtgitterstuhl entstand in einer Serie von Sitzmöbeln, die  Harry Bertoia  auf Bitten von Florence Knoll um 1952 entwarf. Zu der Serie zählen neben dem Stuhl, der Diamond Chair 421 und 422 (in zwei Größen), der Hochlehner Bird Chair 423 sowie die Asymmetric Chaise. Fast alle Sitzmöbel sind dabei wahlweise ohne Sitzkissen, mit Sitzkissen und mit einer Vollpolsterung bei Knoll erhältlich. Das Sitzkissen selbst ist dabei auch ein Entwurf des Künstlers. Die Serie wurde so erfolgreich, dass Harry Bertoia sich durch die erzielten Tantieme auf seine Arbeit als Bildhauer konzentrieren konnte. Dabei arbeitete er weiter eng mit Knoll zusammen, er entwarf zwar keine Möbel mehr, aber Knoll nutzte seine Skulpturen immer wieder für die Showrooms und für die Inneneinrichtungen bei Knoll Projekten. Auch im damaligen deutschen Showroom in Murr bei Stuttgart fanden sich drei Bertoia Kunstwerke, deren Wert je eine sechsstellige Summe erreicht. Ein besonderes Novum im künstlerischen Werk bilden die ab dem Jahr 1960 von Harry Bertoia entwickelten Klangskulpturen, er wurde ein Vorreiter dieser Kunstrichtung. Diese „Sound Sculptures” erzeugen bei Bewegung spärische Klänge, Harry Bertoia erforschte so die Wirkung des Metalls und den Weg der Töne. Mit diesen Klangskulpturen nahm er eine Serie von elf Alben mit dem Titel „Sonambient“ auf, diese sind heute als Edition der  Bertoia Foundation  zu erwerben.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Heute ist der Stuhl 420 eigentlich ausschließlich unter dem Namen „Bertoia Chair” bekannt. Denn der Entwurf des Künstlers war so erfolgreich, dass diese von ihm entwickelten Drahtgitterstühle fast schon umgangssprachlich so bezeichnet werden. Dabei muß erwähnt werden, dass Charles &amp;amp; Ray Eames schon 1951 ihre Wire Chairs entwarfen. An diesem Prozess war Harry Bertoia wohl beteidigt, da er vorher Mitarbeiter im Eames Office in Kalifornien und mit dem Ehepaar zuerst freundschaftlich eng verbunden (er entwarf sogar die Hochzeitsringe für die Eames). Als Harry Bertoia aber ein Mitentwurfsrecht einforderte, zerbrach die enge Freundschaft und man traf sich vor Gericht wieder. Dies war wohl ein Grund, warum der Künstler dann auf das Angebot von Florence Knoll einging und zurück an die Ostküste ging, wo ein Studio zum Experimentieren auf ihn wartete. Bertoia gelang es dort, eine vollkommen eigene Formensprache für seine Drahtgitterstühle zu entwickeln. 
 Die erste Generation der Bertoia Stühle hatte dann auch wie die Wire Chairs der Eames einen umlaufenden, doppelten Metalldraht. Diese führte schnell zu einer Auseinandersetzung der beiden Hersteller Knoll International und Herman Miller. Knoll musste die Produktion ändern und setzte nun einen einfachen Metalldraht ein. Diese frühen Varianten mit dem doppelten Metalldraht, die nach unseren Informationen nur in den USA damals verkauft wurden, sind recht selten. 
   Knoll Bertoia Produktion im 20. Jahrhundert: W oran erkennt man einen gefälschten Bertoia Stuhl?  
 Das großes Problem ist, dass die Bertoia Stühle früher bei Knoll nicht gelabelt wurden. Erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts erfolgte die Einprägung des Knoll-Signets am Untergestell (u.a. durch unsere Empfehlung). Hintergrund war, dass früher die Stühle kaum gefälscht wurden und Knoll es daher nicht notwendig hielt. Hinzu kam das technische Problem, dass das Logo nur als Papieraufkleber hätte angebracht werden können. Daher sind fast alle Stühle aus dem 20. Jahrhundert komplett ohne Knoll Logo, nur unter den Sitzkissen ist wohl ab den 1980er Jahren ein Knoll Signet zu finden. 
 Dazu kam die Tatsache, dass Knoll 1986 die Produktion änderte. Während vorher das Drahtgitter der Sitzfläche und das umlaufende Drahtgitter unterschiedliche Durchmesser hatten und so dem Bertoia Entwurf die gewünschte Transparenz in der Erscheinung gaben, erfolgte 1986 - wohl aus Rationalisierungsgründen - eine entscheidene Produktionsänderung: Denn seitdem haben alle Drahtgitter der Sitzschale den gleichen Durchmesser. Eine sehr gute Übersicht finden Interessierte hierzu auf der Internetseite der Bertoia Foundation:  harrybertoia.org/the-harry-bertoia-foundation/id-bertoia-chairs/  
 Damit es noch komplizierter wird, unterscheiden sich die Knoll Bertoia Stühle teilweise von ihren Abmessungen. Diese Toleranzen entstanden dadurch, dass Knoll früher verschiedene Produktionsstätten hatte. Die technische Zeichnung des Bertoia Stuhls 420 wurde damals aus den USA angefertigt und postalisch an die jeweilige Produktionsstätte gesendet. Trotz der genauen Vorgaben aus den Vereinigten Staaten erfolgte dann die Produktion in den Knoll Werken in Deutschland und Belgien mit kleinen - wohl technisch bedingten - Abweichungen. 
 Bedingt durch diese drei Problematiken ist es für Laien recht schwer Originale aus der Zeit von Fälschungen zu unterscheiden. Denn bereits im 20. Jahrhundert wurde der erfolgreiche Stuhl schon reproduziert. Manchen Fälschungen (siehe unten) sieht man es sofort an, bei anderen Fakes ist dies erst auf dem zweiten Blick zu erkennen. Sinnvoll ist es daher immer, den Stuhl mit einem nachweislichen Original von Knoll zu vergleichen. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Art und Weise, wie Schale und Untergestell miteinander verbunden sind, bzw. welche Schrauben verwendet wurden. 
   Knoll Bertoia Produktion im 21. Jahrhundert: Mit Knoll-Logo als Signatur    
 Heute erfolgt die Herstellung der Bertoia Möbel von  Knoli International  nur noch im Werk in Italien. Dabei wird zwar immer noch jeder Metalldraht einzeln angeschweisst, die Maße sind aber einheitlich. Wie bereits geschrieben, verfügen die Stühle und Sessel nun alle über ein eingeprägtes Knoll-Signet am Gestell. Dies gilt sowohl für die Varianten mit der Rilsan-Kunststoffbeschichtung&amp;nbsp; (schwarz und weiß) wie für die verchromten, bronzierten oder vergoldeten Versionen. Zusätzlich ist das Bertoia Sitzkissen unterseitig mit dem Knoll Signet versehen. 
   Unser Vergleich zwischen Original und Fälschung.    
 Für unseren Vergleich bestellten wir im Internet bei einem der Fake-Anbieter einen sogenannten „Bertoia Chair” für nur EURO 82,50 (zum Vergleich, das Original von Knoll kostet aktuell EURO 830,00). Die erste Überraschung erfolgte beim Auspacken der Lieferung: der Stuhl wurde nicht wie bestellt in schwarz geliefert - sondern verchromt. Auch befand sich in dem Karton der Stuhl in zwei Teilen, Gestell und Schale mussten erst selbst zusammengeschraubt werden, was durch das mitgelieferte Werkzeug aber recht einfach war. Allerdings wurden nicht die für den Entwurf richtigen Schrauben verwendet, die mitgelieferten Flachschrauben und Muttern wirken wie ein Fremdkörper. 
   
  Links die Fälschung, rechts das Original von Knoll International&amp;nbsp;  
 Nachdem der Fake-Stuhl fertig montiert war, folgte die zweite Überraschung: Die Proportionen von Schale und Gestell waren völlig anders als das Original von Knoll. Man kann nur von einer ganz schlechten Kopie des Designs sprechen. Es ist schon eine Frechheit, so etwas überhaupt als „Bertoia Stuhl” zu bezeichnen. Die Design-Unterschiede sind so groß, dass jeder Betrachter den Stuhl sofort als Fälschung erkennt. Der Stuhl ist wesentlich höher, die Schale völlig unförmig und das Untergestell ganz anders geformt. Hierzu kommen die übergroßen Kunststoffgleiter, die auch wie ein Fremdkörper wirken. Zusätzlich sieht man die einzelnen Schweißnähte unter der Verchromung, die das optische Bild weiter reduzieren. 
   
  Die Darhtgitterschale des Originals von Harry Bertoia präsentiet sich in harmonischen Proportionen, im Gegensatz dazu der Fake-Chair rechts.  
 Mit anderen Worten: dieser Stuhl hat mit dem Original von Harry Bertoia nichts gemein, er ist nur plump und unförmig. Wir können daher nur raten, nicht nur aus moralischen Gründen die lizensierte Version von Knoll International zu erwerben. 
 Ein kleiner Exkurs zur rechtlichen Situation: Alle Entwürfe des Künstlers Harry Bertoia sind in Deutschland gesetzlich durch das Urheberrecht geschützt. Dieses Urheberrecht gilt bis 70 Jahre nach dem Tod des jeweiligen Künstlers (Harry Bertoia starb 1978 an Krebs, bedingt durch die Dämpfe, die bei der Herstellung seiner Metallskulpturen entstanden). Dies gilt sowohl für seine Skulpturen, Zeichnungen und die Möbelentwürfe. Nur Knoll International hat das alleinige Recht, diese Möbel zu produzieren und arbeitet dabei eng mit der Bertoia Familie zusammen. Auch wir haben in der Vergangenheit mit Harry Bertoias Kindern, Celia Bertoia und Van Bertoia häufig kommuniziert, wie exemplarisch bei der Realisierung unseres Kunstplakates ”100 Jahre Harry Bertoia” von Rosemarie Trockel. Hintergrund war, dass wir uns für dieses Plakat selbstverständlich das Einverständnis der Familie einholten. 
 Das Werk von Harry Bertoia wird in Deutschland auch durch die&amp;nbsp; Verwertungsgesellschaft   Bild+Kunst in Bonn vertreten. Hierbei muss für jede Publikation, wo ein Bertoia Objekt abgebildet wird, eine entsprechende Lizenz entrichtet werden. Die Höhe der Lizenz richtet sich nach Auflage, Größe, Verbreitung und Inhalt des Mediums. Ausgenommen sind dabei unsere Abbildungen der Möbel, wo die Reproduktiosnrechte durch die Herstellerlizenz von Knoll abgegolten sind. 
 Fälscher zahlen hingegen keine Lizenz an den Designer bzw. Künstler oder dessen Familie. Sie nutzen den rechtsfreien Raum im Internet und verkaufen die Nachbildungen aus Ländern, wo das Urheberrecht in der Form nicht greift. 
 Unseren gefälschten Bertoia Stuhl haben wir nach unserem Test übrigens zerstört. Denn ein Weiterverkauf innerhalb Deutschlands wäre ein Verstoß gegen das Urheberrecht, auch werden bei Markanto sowieso keine Fakes angeboten. Und eine Rücksendung zu dem Fake-Shop hätte wirtschaftlich keinen Sinn ergeben, da dort der Kunde den Rücktransport selbst zahlen muss. 
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                            <updated>2019-10-19T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wall Art: Jonathan Adler präsentiert aus Perlen geknüpfte Bilder.</title>
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                                            Für die neue Serie Beaded Wall Art greift der New Yorker Designer Jonathan Adler auf eine ungewohnte Technik zurück. Die Serie umfasst gerahmte Bilder, die aus unzähligen Glasperlen geknüpft werden. Hinsichtlich der Motive ließ Adler sich von Pop-Art und Hippiekultur inspirieren.
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                 Körperlose Lippen in intensiven Rottönen oder ein Regenbogen, der einer Handfläche entspringt. Mit surrealen Motiven wie diesen, knüpft  Jonathan Adler  für die Serie Beaded Wall Art an die von Pop-Art und Hippiekultur bestimmte Ästhetik der 1960er Jahre an. Doch nicht nur die Motive, sondern auch die Technik greift die Hippiekultur auf: Die Bilder setzen sich aus einer Vielzahl von Glasperlen zusammen, die in Handarbeit auf die Untergründe aus Leinengewebe geknüpft werden.  Das Knüpfen von künstlichen Perlen aus unterschiedlichsten Materialien zu Bildern oder dekorativen Mustern auf Textilien ist heute ein wenig in Vergessenheit geraten. In der Hippiekultur der 1960er Jahre war es jedoch beliebt und fand in dieser Zeit auch Einfluss in den Mainstream. Ihren Ursprung hat die Technik in diversen Volkskünsten. In vielen Kulturen rund um die Welt ist dieses Kunsthandwerk seit Jahrhunderten traditionell verankert. Man denke etwa an die ornamentierten Glasperlen aus Westafrika oder Zinnoberperlen aus China. Aber auch in Europa hat das Knüpfen beziehungsweise das Herstellen künstlicher Perlen Tradition. So werden auf Murano bereits seit dem 13. Jahrhundert hochwertige Glasperlen hergestellt, die teils – wie etwa die sogenannten Millefiori-Perlen – mit aufwändigen Dekors versehen sind.  Da das Perlenknüpfen ein so grundlegendes und universelles Kunsthandwerk ist, lässt sich heute nicht mehr bestimmen, wo es erstmals auftrat. Gut denkbar ist, dass es an mehreren Orten unabhängig voneinander entstand. Heute sind es aber insbesondere zwei Kulturen, die mit dem Perlenknüpfen assoziiert werden. Einerseits sind die amerikanischen Ureinwohner zu nennen. So sind etwa die Komantschen, aber auch viele andere Stämme für ihre mit Mustern und Bildmotiven beknüpften Kleider, Taschen und andere Gebrauchsgegenstände bekannt. Andererseits ist auch der indische Subkontinent bis heute für sein Knüpfhandwerk auf höchstem Niveau berühmt.  Auch die Bilder der Serie Beaded Wall Art entstehen in Indien, wo sie in einer traditionellen Knüpferei von einem kunstfertigen Handwerker in Handarbeit hergestellt werden. Dabei nimmt die Fertigung eines einzigen Bildes rund einhundert Stunden in Anspruch. Indem für die Serie Beaded Wall Art Glasperlen unterschiedlicher Größe und Form verwendet und in subtilen Mustern angeordnet werden, entstehen Bilder von ungeahnter Tiefe und Plastizität. &amp;nbsp; Je nach Motiv liegt die Bildgröße zwischen 61 x 61 cm und 100 x&amp;nbsp; 87 cm. Die auf Keilrahmen gespannten Leinwände sind – von einer umlaufenden Schattenfuge umgeben – in hochwertigen, schwarz gebeizten Holzrahmen montiert.   
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                            <updated>2019-07-25T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Eames Plastic Chair mit Checker-Textilbezug von Alexander Girard</title>
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                                            Nachdem Vitra 2016 bereits die Eames Wire Chairs mit dem Checker Bezug von Alexander Girard aufgelegt hat, folgt 2019 die Variante der Eames Plastic Chairs mit dem ikonischen Bezug von Maharam in New York.
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                <![CDATA[
                 Einige der Textilentwürfe des amerikanischen Designers und Inneneinrichters  Alexander Girard  werden von Maharam in New York innerhalb der Kollektion „Textiles of the 20th Century” mit Zustimmung der Girard Foundation gefertigt. Dazu zählen die Textilien Arabesque, Checker, Minicheck oder Millerstripe, die von  Vitra  in Europa als Kissen reeditiert wurden.&amp;nbsp; Zusätzlich ist der Textilstoff Checker noch als Polsterstoff für die Eames Wire Chairs seit 2016 möglich. 
 Nun sind auch die Eames Plastic Chairs mit dem karierten Stoffbezug möglich. Bei Markanto bieten wir exemplarisch den DSW Eames Plastic Chair mim Checker-Look an – selbstverständlich sind aber alle Plastic Chairs auf Anfrage mit dem Bezug erhältlich – wahlweise mit Sitzpolsterung oder mit Vollpolsterung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. 
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                            <updated>2019-07-08T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vitra Edition: TWENTYTHIRTYFIVE in Zusammenarbeit mit Virgil Abloh</title>
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                                            Heute präsentiert Vitra zur Art Basel in der Fire Station auf dem Vitra Campus die Installation TWENTYTHIRTYFIVE in Zusammenarbeit mit Virgil Abloh. Die Installation präsentiert die Biografie eines Teenagers von 2019 bis 2035. Besucher können beobachten; dass sich auch die Möb...
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                <![CDATA[
                 Für die Installation TWENTYTHIRTYFIVE interpretierte&amp;nbsp;Virgil Abloh Möbelstücke auf das Jahr 2035. Drei aus der Ausstellung abgeleiteten Spin-Off-Produkte; sind heute ab 19.00 Uhr bei  Vitra.com  als limitierte Edition zu erwerben: 
 
 Ceramic Block - Virgil Abloh Special (Auflage 999 Exemplare, nummeriert) 
 Jean Prouvé&amp;nbsp;Antony Chair - Virgil Abloh Special (Auflage 150 Exemplare, nummeriert) 
 Jean Prouvé Petite Potence Leuchte - Virgil Abloh Special (Auflage 200 Exemplare, nummeriert) 
 
  Geboren und aufgewachsen ist Virgil Abloh in Rockford, lilinois, er studierte an der University of Wisconsin-Madison und lIIinois Institute of Technology Bauingenieurwesen und Architektur. Nach Beendigung des Studiums war Virgil Abloh u.a. bei Fendi tätig, kooperierte mit dem Rapper Kanye West, gründete das Label Off-White und ist aktuell Art Director der Herrenbekleidung bei Louis Vuitton. Zu seinen Arbeiten gehören zudem Möbel, Objekte und Beats. 
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                            <updated>2019-06-12T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ein Österreicher in Brasilien: zwei ikonische Sessel von Martin Eisler sind w...</title>
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                                            Tacchini legt zwei Klassiker der brasilianischen Moderne neu auf. Die beiden Sessel Costela Lounge Chair und Reversible Chair schuf der aus Österreich emigrierte Designer Martin Eisler in den 1950er Jahren in São Paulo. Zwischenzeitlich entwickelten sich gebrauchte Exemplare d...
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                 Brasilien in den 1950er Jahren steht für eine ganz eigene Ausprägung der architektonischen Moderne. Kristallisationskern dieser stilistischen Bewegung war der Neubau der auf dem Reißbrett geplanten Hauptstadt Brasília. Lucio Costa und Oscar Niemeyer waren nicht nur die beiden maßgeblichen Entwerfer der neuen Hauptstadt; auch für Rio und São Paulo schufen sie zahlreiche prominente Gebäude und prägten einen typisch brasilianischen Stil, der modernen Funktionalismus und lateinamerikanisches Lebensgefühl zu einer harmonischen Einheit verband. Natürlich machte dieser Stil bei den Gebäudehüllen nicht halt, sondern setzte sich bei den Interieurs nahtlos fort. So entwarf etwa auch Oscar Niemeyer gemeinsam mit seiner Tochter eine völlig neu gedachte Chaise Longue. Aber auch ein österreichischer Emigrant trug entscheidend zum Möbeldesign der brasilianischen Moderne bei.  Der 1913 in Wien geborene Martin Eisler kam schon im Kindesalter mit der Welt des Designs in Berührung. Sein Vater, der Kunsthistoriker Max Eisler, zählte zu den Gründungsmitgliedern des Österreichischen Werkbundes und setzte sich als Kritiker und Publizist für die aufkeimende Moderne ein. Martin Eisler studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule Architektur und Design bei namhaften Vertretern der Moderne, wie etwa den Architekten Oskar Strnad und Clemens Holzmeister. Mit dem Anschluss Österreichs an das von den Nationalsozialisten regierte Deutschland, verließ der jüdischstämmige Eisler das Land und wanderte zunächst ins argentinische Buenos Aires aus. In der dortigen Mueller Gallery stellte er schon bald nach seiner Ankunft eigene Möbelentwürfe aus.  Gemeinsam mit Arnold Hackel führte Eisler ab 1945 das Unternehmen Interieur in Buenos Aires, das Möbel nach Entwürfen der beiden Inhaber fertigte und vertrieb. Im Jahr 1955 gründete Eisler zusätzlich das Unternehmen Forma in São Paulo, das er gemeinsam mit dem Italiener Carlo Hauner führte. In Brasilien faszinierten Eisler die dort heimischen Tropenhölzer, die er nun oft in seinen Entwürfen verwendete. Ende der 1950er Jahre wurde auch das Unternehmen Knoll International auf ihn aufmerksam und er übernahm für Knoll den Vertrieb in Argentinien und Brasilien. Im Gegenzug bot Knoll Eislers Entwürfe international an und machte sie so weltweit bekannt. Zur gleichen Zeit erreichte auch der brasilianische Bau-Boom, der durch den Bau der neuen Hauptstadt Brasília zusätzlich befeuert wurde, seinen Höhepunkt und Eisler stattete zahlreiche der neuen, modernen Gebäude mit den von ihm entworfenen Möbeln aus. Hierbei kooperierte er auch mit Oscar Niemeyer und schuf passende Möbel für dessen Gebäudeentwürfe. Neben seiner Tätigkeit als Designer und Unternehmer war Eisler außerdem als Architekt tätig und arbeitete als Bühnenbildner und Opernregisseur.  Innerhalb seines umfassenden Werks sind es zwei Sessel, die besonders hervorstechen. Der um 1955 für sein Unternehmen Forma entworfene Sessel Reversível, der international als Reversible Chair bekannt ist, verknüpft eine raumgreifende, skulpturale Erscheinung mit einer überraschenden Multifunktionalität. Der Sessel setzt sich zusammen aus einem filigranen Stahlrohrgestell an das eine kleine gepolsterte Lehne fest montiert ist. Eine expressive, U-förmige Sitzschale ist auf dieses Gestell lose aufgelegt, so dass sie in verschiedene Positionen bewegt werden kann. Liegt die Sitzschale waagerecht auf dem Gestell auf, bietet sich die fest montierte Lehne als Rückenlehne an, während die nach oben weisenden Enden der Sitzschale als Armlehnen genutzt werden können. Dreht man die Sitzschale jedoch in eine vertikalere Position, wird der Sessel zur Chaise Longue. Nimmt man nun – um 90 Grad gedreht – darauf Platz, umschließt die Sitzschale Kopf und Rücken, während die fest installierte Lehne zur Armlehne wird.  Eislers zweites Meisterwerk , der Costela Lounge Chair, entstand um 1959 ebenfalls für Forma. Der Entwurf kommt zunächst weniger spektakulär daher als der Reversible Chair, weiß jedoch durch seine ausgewogene Gestaltung zu überzeugen. Ganz im Mittelpunkt seines eleganten Erscheinungsbilds stehen dabei die hölzernen Elemente, aus denen sich die Sitzschale zusammensetzt. Anstatt einer Sitzschale aus einem Stück, wählte Eisler eine Reihung mehrerer Elemente aus formverleimtem Schichtholz, die mit einigem Abstand zueinander, ähnlich einem Lattenrost die Polster umschließen. So ergibt sich, getragen von einem dezenten Stahlrohrgestell, ein markanter Look, der an menschliche Rippen denken lässt. Aus dieser Konstruktion leitet sich auch der Name des Sessels ab: Costela ist das portugiesische Wort für Rippe. Doch nicht nur der Aufbau der Sitzschale ist ein ästhetischer Genuss, auch die Oberfläche der einzelnen Elemente strahlt Eleganz aus. Ursprünglich wählte Eisler hierfür ein Furnier aus Palisander, der in Brasilien heimisch ist, und stellte so eine subtile Verbindung des Sessels zu seinem Entstehungsort her. Weil echter Palisander zu den bedrohten Arten zählt, darf er heute jedoch nicht mehr genutzt werden. Oft wird stattdessen auf den sogenannten Santos Palisander zurückgegriffen. Dieses Holz weist eine ähnliche Farbe und Maserung auf, wie der echte Palisander, stammt jedoch von einem anderen, weniger stark gefährdeten Baum. Tacchini hat sich allerdings für eine andere Lösung entschieden, die unter Artenschutzgesichtspunkten vollkommen unbedenklich ist. Anstatt auf exotische Tropenhölzer zurückzugreifen, verwendet der italienische Hersteller gebeiztes Eschenholz und erzielt damit einen Look, der dem Original sehr nahe kommt.  Beide Sessel erlangten schon bei ihrer Einführung internationale Bekanntheit und wurden in Mailand sogar mit dem renommierten italienischen Designpreis Compasso d’Oro ausgezeichnet. Beide werden nun von  Tacchini  wieder angeboten und sind ab sofort bei Markanto erhältlich. 
  Abbildung: Andrea Ferrari  
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                            <updated>2019-06-11T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">The Chair of a Century: Neue Farbpalette für die Eames Plastic Chairs und Eam...</title>
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                                            Ab dem 1. Juni 2019 sind die Eames Plastic Chairs in neuen Farben erhältlich. Diese neue Vitra Farbpalette verbindet die Eames Fiberglass Chairs und die Eames Plastic Chairs miteinander. Die reiche Farbsammlung hebt die besonderen Eigenschaften der beiden Materialien hervor un...
                                        ]]>
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                 Auf der Möbelmesse in Mailand wurde es bereits angekündigt: Zum 1. Juni 2019 erfolgt bei Vitra ein umfangreiches Farbupdate der Eames Plastic Chairs. Die Farbpalette vereint die Eames Fiberglass Chairs und die Eames Plastic Chairs so, dass diese Designklassiker farblich miteinander im Einklang sind. Insgesamt sind die Schalen der Eames Plastic Chairs in 14 Farben erhältlich und die Schalen der Eames Fiberglass Chairs in 9 Farben. Vitra unterscheidet dabei zwischen den drei verschiedenen Farbwelten Mid Tones, Bright Tones und Neutral Tones. Diese Farbpalette wurde über einen Zeitraum von mehreren Monaten zusammen mit dem Eame Office erarbeitet, wobei intensive Farbforschungen durchgeführt wurden. Insgesamt sind so nun die&amp;nbsp;Eames Fiberglass Chairs und die Eames Plastic Chairs in über 100.000 Farbkombinationen möglich. Hier finden Sie die Übersicht über die neue Vitra Farbübersicht: 
 Eames Fiberglass Side Chair 
 
 01 Eames Parchment (unverändert)   
 02 Eames Navy Blue (unverändert)   
 03 Eames Red Orange (unverändert)   
 04 Eames Elephant Hide Grey (unverändert)   
 05 Eames Seefoam Green (unverändert)   
 06 Eames Raw Umber (unverändert)   
 07 Eames Ochre Light (neu ab 1. Juni 2019)   
 08 Eames&amp;nbsp;Ochre Dark (neu ab 1. Juni 2019)   
 09 Eames Red (neu ab 1. Juni 2019) 
 
 Eames Plastic Side Chair und Eames Plastic Arm Chair* 
 
 03 Rot Poppy Red (unverändert)   
 04 White (unverändert)   
 11 Kieselstein (neu ab 1. Juni 2019)   
 12 Tiefschwarz (neu ab 1. Juni 2019, ersetzt das alte Schwarz)   
 23 Eisgrau (unverändert)   
 24 Hellgrau (neu ab 1. Juni 2019)   
 26 Sunlight (neu ab 1. Juni 2019)   
 34 Senf (unverändert)   
 41 Zartrose (neu ab 1. Juni 2019)   
 42 Grün (neu ab 1. Juni 2019)   
 43 Rostorange (neu ab 1. Juni 2019)   
 48 Forest (neu ab 1. Juni 2019)   
 56 Granitgrau (neu ab 1. Juni 2019)   
 83 Meergrau (neu ab 1. Juni 2019) 
 
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 *Wer noch für seine Eames Sitzgruppen alte Farben nachkaufen möchte, sollte sich beeilen. Denn die alten Farben Oxid Red, Classic Green, Classic Red, Navy Blue und Basic Dark sind nur noch solange verfügbar, wie bei Vitra der Vorrat reicht. Hingegen sind die alten Farben Moss Grey, Creme, Ocean Blue,&amp;nbsp;Moosgrau und Balsalt noch bis Jahresende 2019 erhältlich. Vielleicht haben Sie schon Stühle und möchten ergänzen? Oder Ihr Herz schlägt für einen bestimmten alten Farbton? Ocean? Moosgrau? Basalt? Wir beraten Sie gerne, bitte senden Sie uns eine E-Mail bei Fragen zur Verfügbarkeit der alten Vitra Farbwelten. Noch können wir diese alte Farbe gerne für Sie sichern! 
 Alle Farben der Eames Plastic Chair Schalen sind wetterfest und für den Außeneinsatz geeignet, die Fiberglas-Stühle sind dagegen für den Inneneinsatz konzipiert. Der Eames Fiberglass Arm Chair ist voraussichtlich ab Frühjahr 2020 erhältlich. 
 Charles &amp;amp; Ray Eames zählen zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Designgeschichte. Bekannt wurden sie vor allem durch ihre epochalen Möbelentwürfe wie die Plywood Chairs, die Fiberglass Chairs,die Aluminum Chairs und natürlich den Eames Lounge Chair. Die beiden amerikanischen Künstler haben aber auch Filme gedreht, fotografiert und Ausstellungen konzipiert. Vitra ist der einzige legitimierte Hersteller ihrer Produkte für Europa und den Mittleren Osten und gibt Ihnen die Sicherheit, ein Eames-Original zu besitzen! 
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