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        <name>Markanto</name>
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    <updated>2026-04-29T03:03:06+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Pastoe ist wieder da! Über die Rückkehr einer niederländischen Traditionsmarke</title>
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                                            Seit über einem Jahrhundert steht Pastoe für visionäres Möbeldesign, das Funktionalität und Ästhetik auf einzigartige Weise vereint. Nun beginnt ein neues Kapitel: Mit einem frischen Logo, einer überarbeiteten Farbpalette und der Wiederauflage ikonischer Klassiker meldet sich ...
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                 Seit Herbst 2025 ist die&amp;nbsp;niederländische Traditionsmarke&amp;nbsp; Pastoe  wieder zurück. Das  Sortiment  umfasst niederländische Klassiker aus der&amp;nbsp;Pastoe-Produktion des letzten Jahrhunderts wie die Möbel von&amp;nbsp;Cees Braakman oder das Schranksystem von&amp;nbsp;Aldo Van den Nieuwelaar. Zusätzlich wurden die Kollektionen der drei niederländischen Marken  Spectrum ,  Rietveld Originals  und Atelier Artiforte in das Pastoe Sortiment integriert. Mit diesem Zusammenschluß ist so die wichtigste Marke für holländisches Design entstanden. 
  Zur Unternehmensgeschichte  
 Die Geschichte von Pastoe beginnt im Jahr 1913, als Frits Loeb in Utrecht die „Machinale Stoel- en Meubelfabriek“ (UMS) gründet – ein Unternehmen, das sich früh auf die Herstellung von Stahlmöbeln konzentriert, die sich leicht zerlegen lassen. Schon in den frühen Jahren zeigt sich die Ambition, Möbel zu gestalten, die nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch wegweisend sind. Die Entwürfe dieser Zeit verbinden traditionelle Linien mit modernen Formen und spiegeln die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen konservativer Ästhetik und dem Versprechen der Moderne wider. Diese Spannung zwischen Alt und Neu prägt die DNA von Pastoe bis heute. 
 Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt Pastoe eine Neuausrichtung. Die Wohnverhältnisse sind bescheiden, die Räume klein – Möbel müssen sich anpassen, flexibel sein und dennoch stilvoll wirken. 1948 übernimmt  Cees Braakman  die Leitung – sowohl als Manager als auch als Designer. Geprägt von einer Studienreise in die USA, wo er die Arbeiten von Charles und Ray Eames entdeckt, bringt Braakman frische Impulse in das Unternehmen. Er erkennt das Potenzial modularer Möbel und richtet den Fokus zunehmend auf flexible Stauraumlösungen. 1949 wird die „Pas-Toe“-Kollektion vorgestellt, deren Name – abgeleitet vom französischen „passe-partout“ – Programm ist: Möbel, die überall hineinpassen. 1955 wird dann die Serie „Pastoe naar Maat“ vorgestellt – ein revolutionäres Konzept, das es den Kunden erlaubt, ihre Schränke selbst zu konfigurieren und später zu erweitern. 1958 folgt dann der ikonische Wire Chair, sicherlich inspiriert von den Entwürfen des amerikanischen Bildhauers Harry Bertoia, der durch sein minimalistisches Drahtgestell und klare Linienführung besticht.&amp;nbsp; 
 In den 1960er Jahren wird es für Pastoe zunehmend herausfordernd, sich in einem Markt voller austauschbarer Möbel zu behaupten. Die Antwort liegt in strategischen Partnerschaften und einem neuen Selbstverständnis. 1963 kooperiert Pastoe mit der renommierten niederländischen Marke Artifort. Gemeinsam entwickeln sie Kampagnen, die Möbel nicht nur als Objekte, sondern als Ausdruck eines modernen Lebensstils inszenieren. Ein Meilenstein in der Designgeschichte von Pastoe ist die Einführung des „A’dammer“-Schranks im Jahr 1978, entworfen von Aldo van den Nieuwelaar. Mit seiner vertikal geriffelten Rolltür und der ikonischen Silhouette wird der A’dammer schnell zum Symbol für radikalen Minimalismus und funktionale Eleganz. Inspiriert von den Amsterdammer Pöllern, den sogenannten Amsterdammertjes, ist der Schrank mehr als ein Möbelstück – ein Kunstobjekt, das die Grenzen zwischen Design und Architektur verschwimmen lässt. Bis heute zählt der A’dammer zu den bekanntesten Entwürfen der Marke. Auch mit Beginn des 21. Jahrhunderts setzte Pastoe die Zusammenarbeit mit renommierten Designern fort. So entstand noch 2005 in Kooperation mit Maarten van Severen der „Leather Lounge Chair“, der heute in bedeutenden Designmuseen zu finden ist. 
 Nach einer Phase der Unsicherheit wurde Pastoe 2024 von einem Joint Venture bestehend aus Moooi und RSGA Design übernommen. Diese Partnerschaft sichert nicht nur die Fortführung der Produktion, sondern auch die internationale Distribution und kreative Weiterentwicklung der Marke. Ziel ist es, Pastoe wieder als festen Bestandteil der globalen Designlandschaft zu etablieren. Dabei konzentriert sich der Relaunch zunächst auf zwei ikonische Produkte: den A’dammer-Schrank von Aldo van den Nieuwelaar und den Wire Chair von Cees Braakman. Beide Klassiker erscheinen in einer frischen Farbpalette, die historische Archivfarben aufgreift und um neue, zeitgemäße Nuancen erweitert. 
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                            <updated>2025-11-26T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ikonisches Spielzeug aus Holland: Ikonic</title>
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                                            Neu bei Markanto sind die Holzspielzeuge und Dekorationsobjekte des niederländischen Herstellers Ikonic aus Delft. Im Fokus stehen dabei die Spielzeugautos nach Entwürfen von Floris Hovers.
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                 Bei einem Besuch im Museum Voorlinden bei Den Haag entdeckten wir Anfang des Jahres die&amp;nbsp;Holzspielzeuge und Dekorationsobjekte vom Ikonic.&amp;nbsp;Das 2015 von Maurice Doorduyn gegründete Unternehmen mit Sitz in Delft hat sich in wenigen Jahren einen Namen als Hersteller hochwertiger Holzspielzeuge gemacht, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen ansprechen. Die ästhetischen Qualitäten der Spielzeuge machen sie gleichzeitig zu schmückenden Bric-à-Bracs. Ergänzend bietet Ikonic auch Dekorationsobjekte wie etwa eine minimalistische Weihnachtskrippe an. Diesem Anspruch entsprechend, sind die Produkte von Ikonic vielfach in den Shops namhafter Museen zu finden; etwa beim Cooper Hewitt Design Museum in New York oder beim Stedelijk Museum in Amsterdam. 
 Prägend für Stil und Sortiment von Ikonic ist die 2017 begonnene Zusammenarbeit mit dem Designer Floris Hovers, von dem die Entwürfe für zahlreiche Ikonic-Produkte stammen. Der Grundstein dieser Zusammenarbeit besteht in einer kleinen Serie von Spielzeugautos in kompaktem Format. Die Serie trägt die Bezeichnung „Duotone“, die auf die farbliche Gestaltung der Autos anspielt. Dabei setzt sich die Karosserie der Spielzeugautos jeweils aus zwei Teilen aus FSC-zertifiziertem Buchenholz zusammen: einem unteren Teil, dessen Außenhaut beim großen Vorbild aus Blech besteht, und dem oberen Teil der weitgehend verglasten Fahrgastzelle. Beide Teile erhalten dabei jeweils eine monochrome Lackierung, wobei die beiden Farben zueinander kontrastierend gewählt sind. Ergänzt werden die Spielzeugautos immer von vier hellgrauen Rädern, die von Nägeln gehalten werden, deren große, silberglänzende Köpfe gleichzeitig die Felgen darstellen. Im Fall des Lastwagens, der ebenfalls Teil der Serie ist, erfolgt die Zweiteilung nicht horizontal sondern vertikal, so dass die beiden Komponenten Fahrerhaus und Frachtraum entsprechen. 
 Die minimalistische Reduktion dieser Darstellung steht dabei nicht im Widerspruch zu einer guten Widererkennbarkeit klassischer Fahrzeugformen vergangener Jahrzehnte in teils stromlinienförmigem Design. So gemahnt etwa das Modell Nummer 3 an klassische Roadster, wie den Jaguar E-Type. Zwar wird auf Details wie etwa die Scheinwerfer verzichtet, doch kommen gerade dadurch die Formen selbst zur Geltung. So macht etwa der Winkel der Fahrzeugfront einen großen Unterschied für die Wahrnehmung des gesamten Wagens. 
 Mit den Big Trucks umfasst das Sortiment von Ikonic eine weitere Serie von Modellfahrzeugen nach Entwürfen von Floris Hovers. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um Modelle von Lastwagen, die mit Längen von rund vierzig Zentimetern deutlich größer ausfallen als die Autos der Duotone-Reihe. Entsprechend ist auch ihr Detaillierungsgrad höher. Die Big Trucks werden handgefertigt in kleinen Auflagen, die sich vorrangig an Sammler richten. Jedes Exemplar wird dabei nummeriert und vom Designer Floris Hovers persönlich signiert. 
 Uns erinnert Ikonic an den ebenfalls niederländischen Hersteller Ado – bekannt für die ästhetisch anspruchsvollen, hölzernen Puppenmöbel und Spielzeugautos nach Entwürfen von Ko Verzuu, die ab den 1920er Jahren als Beschäftigungstherapie in dem Tuberkulosesanatorium Berg en Bosch bei Apeldoorn hergestellt wurden. Nachdem Ado sich jedoch ab etwa 1970 im Niedergang befand, wurde die Produktion 2006 entgültig eingestellt. Ado hinterließ eine Lücke, die nun von Ikonic als legitimem Nachfolger geschlossen wird. Im Jahr 2021 präsentierte Markanto in seinem Kölner Showroom eine Ausstellung von Ado Spielzeugen (wir berichteten). Auch Ikonic-Gründer Maurice Doorduyn ist sich der Parallelen zu Ado bewusst. Er selbst besaß einen Ado Puppenhausschrank und einen Ko Verzuu Lastwagen in einer Reedition des Museums Boijmans van Beuningen in Rotterdam. 
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                            <updated>2024-10-17T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wiederauferstehung einer Traditionsmarke: Atelier Artiforte ist wieder da.</title>
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                                            Neu im Sortiment von Markanto ist der niederländische Leuchtenhersteller Atelier Artiforte. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis ins Jahr 1930. Nachdem die Marke aber ab den 1980er Jahren den Betrieb eingestellt hatte, wurde sie erst kürzlich unter dem Dach des Unte...
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                 Das Unternehmen Atelier Artiforte wurde im August 1930 in Rotterdam gegründet und produzierte in den ersten Jahren einfache elektrische Leuchten mit textilbespannten Lampenschirmen, die von Hand gefertigt wurden. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen und Johan van Wierst das Unternehmen. Insbesondere Henk Fillekes wurde in den folgenden Jahrzehnten zur treibenden Kraft von Atelier Artiforte und prägte das Unternehmen. Fillekes experimentierte mit Materialien wie Plexiglas und ließ kokonartige Pendelleuchten produzieren, für die Kunstfasern auf einen Drahtrahmen aufgesprüht wurden. Dabei lieferte Fillekes nicht nur eigene Entwürfe, sondern gewann auch namhafte Designer für eine Zusammenarbeit mit Atelier Artiforte. 
 Insbesondere der in Idonesien geborene Designer Kho Liang Ie sowie dessen Lehrer Johan Niegeman entwarfen immer wieder für das Unternehmen. Der 1927 auf Java geborene Ie verließ die vormals niederländische Insel während des indonesischen Unabhängigkeitskriegs, der von 1945 bis 1949 dauerte und übersiedelte nach Amsterdam, wo er an der Gerrit Rietveld Academie Design und Innenarchitektur studierte. Auch sein Lehrer und Mentor Johan Niegeman, der von 1928 bis 1929 am Bauhaus gelehrt hatte und der wie Ie für die Stiftung Goed Wonen tätig war, lieferte zahlreiche Entwürfe für Atelier Artiforte. 
 Nach dem Tod von Henk Fillekes im Jahr 1983 ging das Unternehmen allmählich unter und musste schließlich den Betrieb einstellen. Nichtsdestotrotz blieb Atelier Artiforte bei Liebhabern unvergessen und insbesondere die Modelle Magneto – entworfen von Henk Fillekes selbst – und K46 – von Kho Liang Ie – blieben bei Sammlern gefragt. Im Jahr 2021 wurde Atelier Artiforte auf Initiative von Titus Darley wiederbelebt. Sie erwarben die Marken- und Urheberrechte und übertrugen sie an die neu gegründe Firma Atelier Artiforte B.V., bei der es sich um ein Tochterunternehmen von RSGA Design handelt. RSGA Design hat bereits Erfahrung mit der Wiederbelebung traditionsreicher niederländischer Unternehmen im Designbereich. So zählen etwa auch Spectrum und Rietveld Originals zu ihren Tochterunternehmen. 
 Neben bekannten Entwürfen aus dem historischen Katalog von Atelier Artiforte wird das Produktportfolio auch um weitere und neue Entwürfe, etwa von Aldo van den Nieuwelaar, David Derksen, Rick Tegelaar und Rachel Griffin ergänzt, die teilweise auch schon in der Vergangenheit für Atelier Artiforte gearbeitet hatten. Bei Markanto erhalten Sie aktuell neben den schon erwähnten Klassikern Magneto und K46 die Circle Leuchte von Aldo van den Nieuwelaar. 
 Bei dem Modell Magneto handelt es sich um eine Stehleuchte, die Henk Fillekes im Jahr 1954 entwarf. Sie besteht aus einem schlanken Stahlrohr, an dessen oberem Ende der kegelförmige Lampenschirm aus Metall befestigt ist. Das Kabel zur Stromversorgung wird durch das Rohr geführt und tritt an dessen unterem Ende wieder aus. Außen am Rohr ist eine magnetische Kugel befestigt. Diese wird auf eine Halbschale aufgelegt, die wiederum von einem dezent gestalteten, dreibeinigen Stativ gestützt wird. Die magnetische Verbindung zwischen Kugel und Halbschale erlaubt ein freies und zugleich stabiles Positionieren des oberen Teils der Leuchte. 
 Die Stehleuchte K46 (abbildung oben)&amp;nbsp; wurde im Jahr 1957 von Kho Liang Ie entworfen. Sie ist in zwei Varianten mit Höhen von 94 beziehungsweise 160 Zentimetern erhältlich. Drei schlanke, schwarze Stäbe sind senkrecht stehend gleichmäßig um den Leuchtkörper angeordnet und tragen diesen mittels filigran wirkender, ebenfalls schwarzer Streben. Der Leuchtkörper ist oben und unten – und im Fall der hohen Stehleuchte auch in der Mitte – von schwarzen Metallringen eingefasst und besteht aus weißem Baumwollgewebe. Eine innere tragende Drahtstruktur scheint durch die Baumwolle hindurch und verleiht der Leuchte eine elegante Anmutung, die an japanische Shojipapierwände gemahnt. Während der ursprüngliche Entwurf von einer Leuchtstoffröhre erhellt wurde, verwendet Atelier Artiforte für die Neuauflage zeitgemäße LED-Technik. 
 Bei der Leuchte Circle schließlich, die Aldo van den Nieuwelaar im Jahr 1968 für Atelier Artiforte entwarf, ist der Name Programm. Als Leuchtmittel wurde ursprünglich eine Leuchtstoffröhre verwendet, die so gebogen war, dass sie die Kontur eines Viertelkreises bildete. Bei der Neuauflage kommt Ersatzweise eine Nachbildung aus Kunststoff zum Einsatz, die mittels LEDs im Inneren erleuchtet wird. Beide Enden des Viertelkreises münden an einem weißen Metallgehäuse mit quadratischer Seitenfläche. Dieses Quadrat ist so bemessen, dass eine seiner Ecken auf dem Mittelpunkt des Kreises liegt. Circle ist wahlweise als Wand- oder Tischleuchte erhältlich.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-12-06T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Utrecht Chair Limited Edition 2024 von Cassina</title>
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                                            In einer wirklich außergewöhnlichen Version legt Cassina den niederländischen Designklassiker von Gerrit Rietveld aus den 1930er Jahren auf.
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                 Um 1934 entwarf der niederländische Architekt und De Stijl Mitglied Gerrit Thomas Rietveld&amp;nbsp;für das Kaufhaus Metz &amp;amp; Co in Amsterdam&amp;nbsp;den&amp;nbsp;Utrecht Chair, der im Metz-Katalog damals als Modell R31 präsentiert wurde.&amp;nbsp;Das Design des Sessels ist geometrisch wie funktional: Rückenlehne und Sitzfläche sind rechtwinklig miteinander verbunden, die Sitzfläche ist nach hinten gekippt, die breiten Armlehnen bilden zugleich die vorderen Beine, Hinterbeine hat der Sessel nicht nötig. Im Gegensatz zu vielen anderen Möbelentwürfen von&amp;nbsp;Gerrit Rietveld aus der Zeit verfügt der Utrecht Chair über eine Vollpolsterung. 
 1937 wurde der R31 Sessel auf der Ausstellung „New House” in Den Haag vorgestellt, zur gleichen Zeit entwickelte Rietveld auch ein dreisitziges Sofa, das auf dem Entwurf des&amp;nbsp;Utrecht&amp;nbsp; basierte. Die ersten Modelle waren handgefertigt und mit dunkelbraunem Segeltuch bespannt.&amp;nbsp;Bedingt durch den Zweiten Weltkriegs wurde die Produktion der Möbel aber von Metz &amp;amp; Co. eingestellt, Rietveld selbst erhielt 1942 als Künstler von den Nationalsozialisten Berufsverbot. Erst 1963 wurde die Produktion der Möbel von Metz &amp;amp; Co. wieder aufgenommen. 
 1988 übernahm dann Cassina im Rahmen der IMaestri-Kollektion die Rechte für den Entwurf und gab dem R31 Sessel nun den Namen Utrecht, nach&amp;nbsp;Rietvelds Heimatstadt. Seitdem werden Sessel und Sofa in Italien produziert, Cassina bietet die Sitzmöbel als Standard in zahlreichen Stoffen mit einer konträren Kontrastnaht an.&amp;nbsp; Zusätzlich legt Cassina den&amp;nbsp;niederländischen Designklassiker immer wieder in spannenden Sondereditionen auf, wie nun mit einem Dazzle-Look in zwei Varianten auf (Red on Blue und Blue on Red). Als Vorlage für dieses geometrische Dekor diente laut Cassina die Natur –&amp;nbsp; die&amp;nbsp;nadelförmigen Blättern der Waldkiefer. Uns hingegen erinnert das Dekor an das „Dazzle Painting”, eine im Ersten Weltkrieg entwickelte Tarntechnik, die&amp;nbsp;dem britischen Maler Norman Wilkinson zugeschrieben wird. Dabei wurde zur Täuschung des Gegners die Form von Kriegsschiffen durch&amp;nbsp;kontrastierende Farben aufgelöst (wie bei den Red on Blue Pattern), so dass der Gegner die Größe und Form des Objekts nur noch erahnen konnte. 
 Gerrit Rietveld wurde 1888 in den Niederlanden geboren. Zunächst erlernte er den Beruf des Möbeltischlers in der Werkstatt seines Vaters. Anschließend belegte er Kurse im Architekturzeichnen und eröffnete 1911 seine eigene Möbeltischlerei und 1919 ließ er sich als selbstständiger Architekt in Utrecht nieder. In dieser Zeit machte Rietveld die Bekanntschaft mit der Künstlergruppe De Stijl, der er sich 1919 anschloss und geometrischen Formen in das Dreidimensionale übersetzte. Berühmt wurde der Architekt vor mit seinem rot-blauen Stuhl und mit dem Rietveld-Schröder-Haus in Utrecht, dass heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. 
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                            <updated>2023-11-22T01:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Jubiläum eines Spätwerks: Der Steltman Chair von Gerrit Rietveld wird 60 Jahre</title>
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                                            Entstanden im Jahr 1963, setzt der Steltman Chair den Schlusspunkt im Werk von Gerrit Rietveld. Spectrum bietet den skulpturalen Möbelentwurf zum Entwurfsjubiläum in einer limitierten Sonderedition an.
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                 Als der Juwelier und Hoflieferant Steltman mit Sitz in Den Haag im Jahr 1963 Gerrit Rietveld beauftragte, den Verkaufsraum des Juweliergeschäfts neu einzurichten, war Rietveld bereits 75 Jahre alt. Der Architekt und Designer, der ab 1918 einer der Protagonisten der Gruppe De Stijl war, blieb den Gestaltungsgrundsätzen dieser Strömung bis zuletzt treu und entwarf als Bestandteil der neuen Ladeneinrichtung einen asymmetrischen Stuhl, der mit seinen geraden Kanten und rechten Winkeln ein komplexes und ausgewogenes Linienspiel schafft, das aus jeder Perspektive ein vollkommen neues Bild bietet. 
     
  Entwurfszeichnung von Gerrit Rietvelt  
 Der Steltmann Stuhl setzt sich aus acht Brettern und Leisten zusammen, wobei kein Teil den Maßen eines Anderen entspricht. Allen Teilen gemein ist jedoch eine kubische Form, die von geraden Kanten und rechten Winkeln klar begrenzt ist – raffinierte Profile oder organische Kurven sucht man hier vergebens. Die einzelnen Komponenten sind scheinbar auf Stoß zusammengefügt. Zwar verstärken Zapfen die Verbindungen und verleihen dem Stuhl die nötige Robustheit, doch sind sie im montierten Zustand nicht ablesbar, so dass sich ein additiver Gesamteindruck ergibt. Mit der konsequenten Vermeidung von Gleichmaß und Symmetrie, folgt Gerrit Rietveld den Jahrzehnte zuvor aufgestellten Gestaltungsregeln, die die Gruppe De Stijl ursprünglich für Gemälde und Skulpturen postuliert hatte und die er selbst – etwa für den bekannten Red and Blue Chair – in die Welt des Möbeldesigns übertragen hatte. Die Herausforderung für den Künstler – man denke etwa an die Kompositionen Piet Mondrians – liegt darin, auch ohne diese traditionellen Gestaltungsmittel ein harmonisch ausgewogenes Gesamtbild zu schaffen. 
 Eine quadratische Sitzfläche umgebend, bilden die weiteren Bauteile drei Beine, von denen eines einen im rechten Winkel angefügten Fortsatz aufweist, der auf dem Boden aufliegt. Zwei der drei Beine berühren die Sitzfläche nicht genau an einer Ecke, sondern im Randbereich einer Seite. Diese Beine setzen sich oberhalb der Sitzfläche fort und nehmen dort die Rückenlehne und eine einzige Armlehne auf. Eine weitere Leiste fügt sich seitlich an die Sitzfläche. 
 Der asymmetrische Entwurf mit einseitiger Armlehne ist in zwei Varianten erhältlich, die einander spiegelbildlich entsprechen. Das Konzept der zwei gleichen und doch verschiedenen Stühle, die einander ergänzen, ist im Kontext des Juweliergeschäfts symbolisch zu verstehen: auf den dortigen Stühlen nehmen Brautpaare zur Auswahl der Trauringe Platz. Zudem können die beiden spiegelbildlichen Stühle in zwei verschiedenen Konfigurationen aufgestellt werden: mit den Armlehnen innen, also voneinander abgewandt, oder mit den Armlehnen außen, also einander zugewandt. 
 Während die beiden für den Juwelier Steltman hergestellten Stühle gepolstert und mit weißem Kunstleder bezogen wurden, ist der Steltman Chair inzwischen bekannter in einer Variante aus ungepolstertem Eichenholz. Diese ist naturfarben klarlackiert, sowie in schwarz und weiß erhältlich. Spectrum bietet aber weiterhin auch gepolsterte Ausführungen mit einer großen Auswahl an Bezugsmaterialien an. Darüber hinaus gibt es den Steltman Chair in einer limitierten Sonderedition von jeweils 50 Exemplaren mit linker beziehungsweise rechter Armlehne. Die Stühle der Sonderedition sind gepolstert und mit Anilinleder wahlweise in Weiß oder in Braungrau bezogen. Sie sind nummeriert und werden mit einem Zertifikat in einer speziellen Präsentationsbox geliefert. 
 Gerrit Rietveld starb im Jahr 1964 in seiner Heimatstadt Utrecht – einen Tag nach seinem 76. Geburtstag. Während noch Jahre nach seinem Tod architektonische Entwürfe aus seiner Feder fertiggestellt wurden – zuletzt 1973 das gemeinsam mit Joan van Dillen und Johan van Tricht entworfene Van Gogh Museum in Amsterdam – blieb der Steltman Chair Rietvelds letzter Möbelentwurf. Bis heute finden sich zwei Exemplare bei Steltman in Den Haag. Ob es sich dabei jedoch immer noch um die Originale von 1963 handelt, ist unklar. 
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            <title type="text">Press Room Chair von Gerrit Rietveld in fünf Beauty Versions</title>
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                                            Der niederländische Hersteller Spectrum hat farblich abgestimmte Editionen des Klassikers von Gerrit Rietveld aufgelegt. Dabei orientierten sich diese Versionen an den fünf Farbwelten: Colorful Vintage, Hotel Chique, Modern Classic, Natural Comfort und Nordic.
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                 Der drehbare Press Room Chair ist bei Spectrum in zahlreichen Stoffen oder Lederarten erhältlich, das Gestell wahlweise schwarz beschichtet oder aus Edelstahl. Zusätzlich kann der Kunde bei dem Entwurf von&amp;nbsp;Gerrit Rietveld das Holz der kubischen Armlehnen wählen und die Farbe der als Fußgleiter dienenden Lederapplikationen am Gestell. Um den Kunden die Qual der Wahl ein wenig zu erleichtern, hat der niederländische Hersteller nun fünf vorgefertigte&amp;nbsp;Beauty Versions des&amp;nbsp;Press Room Chairs aufgelegt. Abgeleitet sind diese Versionen einerseits von den bestellten Bestsesllern bei Spectrum und andererseits von fünf den Farbwelten  Colorful Vintage ,  Hotel Chique ,  Modern Classic ,&amp;nbsp; Natural Comfort&amp;nbsp; und  Nordic . Grundlage für diese fünf Versionen waren durchdachte Moodboards, wie sie auch bei der Interior-Planung Verwendung finden: 
  COLOURFUL VINTAGE  (Abbildung oben) :&amp;nbsp; Ein farbenfrohes Vintage-Interior zeichnet sich durch Möbel mit Geschichte, grafische Elemente und viel Farbe aus. Basierend auf dieser Idee enstand der Press Room Chair in dem auffälligen Strickstoff Sprinkles 0784 des niederländischen Designers Bertjan Pot, bei dem verschiedene Farben zu in einem unregelmässigen Muster zusammenkommen.&amp;nbsp; 
  HOTEL CHIQUE:&amp;nbsp; In einem zeitgemässen Hotel Ambiente dreht sich vieles um luxuriöse Materialien, Ton-in-Ton-Farben sowie Akzente aus Marmor und Stein. Samtige Velourstoffe sind ein Muss bei diesem Einrichtungsstil. Die dazu passende Variante des Press Room Chair präsentiert sich dazu passend in einem smaragdgrünem Samtstoff von De Ploeg. 
  MODERN CLASSIC : Ein Modern Classic Interior strahlt Gelassenheit aus. Less is more... Gerade Linienführungen, und Farben wie Schwarz, Grau oder Brauntöne sind harmonisch aufeinander abgestimmt. Die Beauty Version des Press Room Chair wird dazu passend aus einem Anilinleder von Ohmann Leder gefertigt, welches natürlich altert und im Laufe der Zeit eine schöne Patina erhält. 
  NATURAL COMFORT:  Bei Natural Comfort dreht sich alles um natürliche Materialien und Grundfarben im Wohnbereich. Eine puristische Einrichtung bekommt mit dem Press Room Chair dieser Beauty Version aus strapazierfähigem Nubukleder einen kraftvollen Look.&amp;nbsp; 
  NORDIC:  Bei dieser Farbversion stand der&amp;nbsp;skandinavische Einrichtungsstil Pate. Nordic steht für Einfachheit, Minimalismus, Funktionalität und einen frischen Look. Ein skandinavisches Interieur strahlt Ruhe und Nüchternheit aus. Es dominieren daher helle Farben, Holz und natürliche Materialien.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 1958 entwarf Gerrit Rietveld einen charakteristischen und überraschend bequemen Sessel für den Presseraum des UNESCO-Headqaurters in Paris: den Press Room Chair. Allerdings wurde der Entwurf damals aus Budjetgründen nur als Prototyp realisiert. Erst 2014 folgte die Serienfertigung durch Spectrum mit Zustimmung der Rietveld Gesellschaft.&amp;nbsp;Seit diesem Zeitpunkt des Sessels&amp;nbsp; ist der kantige Press Room Chair in vielen Innenräumen, Hotels und Büros im In- und Ausland zu finden. Gerrit Rietveld ist einer der bekanntesten und innovativsten Designer der Niederlande und der Architekt und Möbelbauer der Kunstbewegung De Stijl.&amp;nbsp; 
 Zur Einführung der Beauty Versionen erhalten unsere Kunden 10% Rabatt auf die fünf Varianten des Klassikers.... 
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                            <updated>2022-05-17T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ausstellung Muller van Severen for valerie_objects</title>
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                                            Eigentlich sollten im Januar 2022 die IMM Möbelmesse und das kulturelle Begleitprogramm Passagen stattfinden. Doch durch die aktuelle Entwicklung der Pandemie wurde die Möbelmesse in Köln auch für 2022 abgesagt. Trotzdem werden wir ab Mitte Januar unsere lang geplante Ausstell...
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                 Bedingt&amp;nbsp;durch die aktuelle Entwicklung der Covid 19-Pandemie wird unsere geplante Ausstellung zu den Passagen im Januar 2022 über das Werk von Muller van Severen in einem kleineren Rahmen und natürlich ohne die obligatorische Ausstellungseröffnung stattfinden. Bis Mitte März können Sie jeden Samstag im Markanto Depot die Arbeiten des belgischen Künstlerpaars für&amp;nbsp; valerie_objects  begutachten*. Wir freuen uns über Ihren Besuch! 
 Seit 2011 arbeiten Fien Muller und Hannes van Severen als Künstler und Designer und haben in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Möbel und Gebrauchsgegenstände entworfen, die sich im Grenzbereich von Kunst und Design bewegen und mit minimalistischer Poesie zu bezaubern wissen. Schon bevor das Ehepaar sich als Designduo zusammenschloss, hatten sie sich in der Kunstwelt etabliert und einen Ruf erarbeitet – Fien Muller als Photographin, Hannes van Severen als Bildhauer. Auf Einladung der Galeristin Veerle Wenes, die kurz zuvor in Antwerpen die Galerie Valerie Traan eröffnet hatte, begann die Zusammenarbeit und der Einstieg in die Welt des Designs. Als Muller und Van Severen zur gleichen Zeit ihr Wohnhaus renovierten, wurden die eigenen Wohnbedürfnisse zur Inspirationsquelle für die gemeinsamen Möbelentwürfe. So entstand etwa Table + Lamp – einer der ersten Entwürfe von Muller Van Severen – weil am auserkorenen Standort für den Esstisch kein elektrischer Anschluss in der Decke verfügbar war, um eine Pendelleuchte anzuschließen. Die Lösung: ein minimalistischer Esstisch mit einem vierbeinigen Gestell aus schlankem Vierkantrohr und einer Tischplatte aus farbigem Polyethylen, vereint mit einer Stehleuchte, die aus einem der Tischbeine emporwächst und durch ihre Bogenform den Tisch mittig von oben beleuchtet. Dabei kontrastiert die runde Form des Bogens – einer Umarmung gleich – mit der rechteckigen Form des Tischs; bricht der zierliche Lampenschirm die minimalistische Strenge des restlichen Möbelstücks. 
 Zur Vermarktung der bei Valerie Traan gezeigten Entwürfe von Muller Van Severen gründete Veerle Wenes gemeinsam mit Axel van den Bossche, dem CEO des Unternehmens Serax, die Marke valerie_objects. Mittlerweile finden sich im Portfolio dieser Marke nicht nur die meisten und wichtigsten Muller Van Severen Entwürfe, sondern auch Möbel und Gebrauchsgegenstände nach Entwürfen von Designern wie Maarten Baas, Nendo, Glenn Sestig, Chris Kabel oder Destroyers / Builders. 
 Table + Lamp zeigte als Hybrid zweier Möbelstücke und mit der Kombination von strengen minimalistischen Formen mit verspielten Details bereits zwei typische Stilelemente von Muller Van Severen. Auch die Materialien Profilstahl und Polyethylen, sowie das an der Leuchte eingesetzte Messing, sollten für ihr weiteres Werk bestimmend sein. In späteren Entwürfen findet sich außerdem häufig Naturstein. Diesen setzen Muller Van Severen mit Polyethylen fast austauschbar ein. So umfasst das Five Circles Set, das auch in der Ausstellung zu sehen sein wird, verschiedenfarbige Untersetzer aus den beiden Werkstoffen, deren Dimensionen jedoch identisch sind. 
 Darüber hinaus zeigt die Ausstellung verschiedene Sitzmöbel, wie etwa den Duo Seat, der wiederum zwei Möbel miteinander verschmilzt: In einen gemeinsamen Rahmen sind Sitzflächen aus Leinengewebe oder Leder eingehängt und bilden einen Sessel und eine Liege. Dabei setzt das Kopfende der Liege an einer der Armlehnen des Sessels an. Ebenfalls zu sehen sein wird der Rocking Chair, ein in ähnlicher Weise konstruierter Schaukelstuhl, sowie der Alu Chair, der eine gewisse Ähnlichkeit zum klassischen .02 Chair erkennen lässt – einem Entwurf von Maarten van Severen, dem Vater von Hannes van Severen. 
 Darüber hinaus werden im Markanto Depot diverse Wandleuchten sowie die Gebrauchsgegenstände Trivets und Cutting Boards gezeigt. Hierbei handelt es sich um Topfuntersetzer und Schneidebretter, die im Set angeboten werden und für eine Aufbewahrung an der Wand vorgesehen sind. Dabei bilden die amorph geformten, verschiedenfarbigen Gebrauchsgegenstände durch ihre Überlappungen interessante Formen und entfalten eine zweite Identität als abstrakte Kunstobjekte. 
 In seiner Heimatstadt Gent wird das Designerduo anlässlich seines zehnjährigen Bestehens außerdem vom Design Museum Gent geehrt. Dort ist schon seit dem 9. Oktober 2021 und noch bis zum 6. März 2022 eine von Muller Van Severen kuratierte Ausstellung zu sehen, in der die Künstler ihre eigenen Entwürfe im Dialog mit der Sammlung des Museums inszenieren. 
  *Vorbehaltlich der aktuellen Entwicklung und im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen des Landes NRW.  
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                            <updated>2021-12-20T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text"> Passend zum Herbst: Muller Van Severen präsentieren ihren Alu Chair jetzt in...</title>
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                                            Auf Initiative von valerie_objects hat das belgische Künstlerpaar Fien Muller und Hannes van Severen den Alu Chair in einer neuen Variante für den Inneneinsatz konzipiert. Der Alu Chair Wood kommt mit einer Sitzfläche und Rückenlehne aus Eiche auf den Markt.
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                 2011 gründeten die beiden Künstler Hannes van Severen und Fien Muller in Gent das Designstudio  Muller Van Severen . Unter diesem Label hat das Paar seitdem zahlreiche Werke erschaffen, die im Grenzbereich zwischen moderner Kunst und Design angesiedelt sind. Gemeinsam haben ihreEntwürfe einen raumgreifenden und skulpturalen Charakter, der die Herkunft der beiden Schöpfer als Absolventen der renommierten LUCA School of Arts in Gent verrät. 
 Der Alu Chair Wood ist eine Weiterentwicklung ihres Aluminiumstuhls, der wiederum auf ihrem First Chair basiert. Der Alu Chair Wood unterscheidet sich von seinen Vorgängermodellen durch die Rückenlehne und Sitzfläche aus Eichefurnier, das Gestell aus Aluminium-Vierkantrohr ist dabei konstruktiv unverändert. Dafür ist das Gestell aber nicht nur mehr in reinem Aluminium erhältlich, sondern es wurden zwei neue Farben für das Gestell gewählt: weiß und grün. So passt sich der Alu Chair Wood besser an die Inneneinrichtung an. Während die Aluminium-Version des&amp;nbsp;Alu Chair Wood schon jetzt lieferbar ist, sind die farbigen Varianten leider erst ab Anfang 2022 erhältlich.&amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2021-09-21T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ausstellung in der Kölner Südstadt: Markanto zeigt historisches Designspielze...</title>
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                                            Im Markanto Depot in der Kölner Südstadt wird bis 30. November 2021 eine Ausstellung von Spielzeugen des niederländischen Herstellers Ado Speelgoed gezeigt. Zu sehen sind Puppenmöbel und Bauklötze aus den 1920er bis 50er Jahren. Der künstlerische Leiter Ko Verzuu entwarf die S...
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                 Ausgangspunkt für die Ado Spielzeugfertigung war die Villa Berg en Bosch im Westen von Apeldoorn. Im Ersten Weltkrieg hatten deutsche Soldaten in der Nachbarschaft der Villa Baracken errichtet. Ab 1918 wurden diese Unterkünfte und die Villa selbst als Sanatorium zur Behandlung der damals grassierenden Tuberkulose genutzt. Die Therapie bestand im Wesentlichen aus dem Aufenthalt an einem Ort mit sauberer Luft, verbunden mit körperlicher Schonung. Die Veluwe, eine Region zwischen Apeldoorn und Arnheim, bot mit ihren unberührten Wäldern und Heiden also beste Voraussetzungen für die Tuberkulosekur. Waren die Patienten genesen, sollten sie nicht unmittelbar in den körperlich anstrengenden Arbeitsalltag zurückkehren. Deswegen umfasste das Sanatorium ab 1922 zwei Werkstätten, in denen die Reha-Patienten allmählich wieder an die Arbeit gewöhnt wurden: Eine Weberei unter Leitung von Elisabeth Loke und eine Schreinerei unter Leitung von Ko Verzuu. Die dort angefertigten Produkte wurden unter dem Namen Ado vermarktet. Diese Bezeichnung kann einerseits als Verkürzung des Ortsnamens Apeldoorn gelesen werden, andererseits steht sie als Abkürzung für „ arbeid door onvolwaardigen“ , also „Arbeit von Unvollwertigen oder Inkompetenten“ was sich auf die geminderte Arbeitskraft der Patienten bezog. Im Jahr 1932 begannen die Betreiber des Sanatoriums einen Neubau in einem Waldgebiet bei Bilthoven in der Nähe von Utrecht; ein Jahr später erfolgte der Umzug. Der Name Berg en Bosch wurde am neuen Ort ebenso weitergeführt, wie der Betrieb der Ado Werkstätten.  
  Herstellung der Ado Kindermöbel in der Werkstatt des Sanatoriums Berg en Bosch (Abbildung Coda Museum Apeldoorn)  
 Erst nach dem Zweiten Weltkrieg sorgten medizinische Fortschritte und verbesserte Hygiene für ein Zurückdrängen der Tuberkulose, so dass das Sanatorium Berg en Bosch 1962 seinen Betrieb einstellen konnte. Der Markenname Ado ging an eine Behindertenwerkstatt im unweit von Bilthoven gelegenen Zeist über und wurde umgedeutet zu „ apart, doelmatig onverwoestbaar “, also etwa „besonders, zweckmäßig, unverwüstlich“. 
 Obwohl in den Ado Werkstätten auch andere Produkte hergestellt wurden, ist die Marke vorrangig für die von Ko Verzuu – mit vollem Namen: Jacobus Johannes Josephus Verzuu – entworfenen Spielzeuge bekannt. Der 1901 in Utrecht geborene Leiter der Ado Schreinerei, der zuvor als Bauleiter gearbeitet hatte, lieferte während seiner bis 1955 dauernden Tätigkeit bei Ado auch sämtliche Entwürfe, die in der Schreinerei ausgeführt wurden. Autodidaktisch eignete sich Verzuu entsprechende Kenntnisse aus Architektur und Design an und orientierte sich dabei an der Moderne. Insbesondere die in den Niederlanden verbreitete Strömung De Stijl ist in Verzuus Entwürfen deutlich ablesbar. Aber auch andere Strömungen, wie etwa die Amsterdamse School und die Nieuwe Haagse School schlugen sich in seinem Werk nieder. 
 Die Strömung De Stijl, die gewisse Überschneidungen mit dem Bauhaus aufweist, sich jedoch schon einige Jahre früher formierte, umfasst Bildkunst, Design und Architektur. Bekannte Vertreter sind Theo van Doesburg, Piet Mondriaan und der – wie Verzuu aus Utrecht stammende – Architekt und Designer Gerrit Rietveld. Ihr Stil ist geprägt von monochromen Flächen, rechten Winkeln und einer markanten Farbigkeit, die auf die damals als Primärfarben geltenden Farben Rot, Gelb und Blau, sowie Schwarz, Weiß und Grau reduziert ist. Diese Gestaltungsprinzipien wurden teils mit dogmatischem Eifer befolgt. So trat Mondriaan 1925 aus Protest gegen van Doesburg aus der Künstlergruppe aus, weil dieser begonnen hatte, in seinen Gemälden auch diagonale Elemente zu verwendet. 
   
  Ko Verzuu (Abbildung Coda Museum Apeldoorn)  
 Der Autodidakt Ko Verzuu bediente sich hingegen ganz unbefangen aus der De Stijl Formensprache – und wich davon ab, wann immer er es für sinnvoll hielt. So entspricht etwa der Puppensessel 599 genau den De Stijl Regeln und erinnert mit seinen kontrastierend lackierten Kanten an Entwürfe von Gerrit Rietveld, während das Stühlchen 570 mit seinen runden Formen von den Regeln abweicht. Darüber hinaus war es nicht nur in den De Stijl Farben Schwarz, Grau und Rot, sondern auch in einer Version mit türkisfarbenem Untergestell erhältlich. Das Puppenschränkchen 576 hingegen erinnert insbesondere mit seinen quaderförmigen Tür- und Schubladengriffen primär an die Nieuwe Haagse School. Alle erwähnten Puppenmöbel sind in der Ausstellung zu sehen. Des Weiteren bildeten Spielzeugautos und Bauklötze einen Schwerpunkt des Ado Sortiments.&amp;nbsp; 
 Für Verzuu hatte das moderne Design neben ästhetischen Überlegungen auch zwei ganz pragmatische Vorteile. Die reduzierten Formen und der weitgehende Verzicht auf Ornamente sorgte dafür, dass seine Entwürfe für die Patienten leicht umzusetzen waren – schließlich war nicht jeder Patient ein fingerfertiger Schreinermeister. Auch eine pädagogische Überlegung verband Verzuu, der neue Entwürfe stets zuerst von seinen elf eigenen Kindern testen ließ, mit den reduzierten Formen. Je schlichter die Spielzeuge sind, umso besser eignen sie sich als Projektionsfläche für die Fantasie der Kinder. Auch die Materialwahl sollte kindgerecht sein. Aus diesem Grund wählte Verzuu für die Lackierung der Spielzeuge natürliche Japanlacke, die im ausgehärteten Zustand ungiftig und sogar lebensmittelecht sind. 
 Verkauft wurden die Ado Spielwaren unter Anderem in den Warenhäusern De Bijenkorf und Metz &amp;amp; Co, wo auch De Stijl Möbel von Designern wie Gerrit Rietveld und Bart van der Leck angeboten wurden. 
 Nach dem Ausscheiden von Ko Verzuu im Jahr 1955 vergab Ado Entwurfsaufträge an zwei freischaffende Designer: Monika Buch und Pieter van Gelder. Buch, die an der Hochschule für Gestaltung in Ulm studiert hatte, war in ihrem Bestreben nach klaren, reduzierten Formen konsequenter als Verzuu. Ein Dorn im Auge waren ihr die von einem externen Zulieferer gekauften, naturalistischen Plastikpferde, die Ado seit den 1950er Jahren im Set mit seinen viel zurückhaltender gestalteten Puppenkutschen anbot. Mit ihrem Entwurf eines stilistisch passenden Holzpferdes schaffte sie Abhilfe. Außerdem konzipierte sie ein Konstruktionsspiel mit länglichen, rahmenförmigen Bauklötzen. Pieter van Gelder hingegen wich mit seinem filigranen und ornamentreichen Stil deutlich von den vorherigen Ado Entwürfen ab. Weder Buch noch van Gelder vermochten aber, die Marke Ado in einer Spielzeugwelt zu verankern, die sich ab etwa 1970 deutlich wandelte. Die sinkende Popularität von Holzspielzeug verbunden mit dem Aufkommen von Matchbox-Autos und Spielzeugen aus Kunststoff führten zu einem allmählichen Niedergang von Ado, der 2006 schließlich mit der Einstellung der Marke endete. 
 Wir danken dem Coda Museum in Apeldoorn sowie dem Sammler Bram Simons für ihre Unterstützung. Sehr empfehlenswert zu dem Thema ist die Internetseite  adospeelgoed.com  
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                            <updated>2021-06-23T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Alles neu macht der Mai 1: Die erste Sales Aktion von valerie_objects!</title>
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                                            Zum fünfjährigen Jubiläum von valerie_objects gibt es dieses Jahr erstmalig eine Sales Aktion der belgischen Marke: Bis zum 30. Juni 1921 erhalten Sie beim Kauf eines Wooden Tables von Muller van Severen zwei dazu passende Alu Chairs gratis dazu. Das Angebot gilt für alle drei...
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                 Bis zum 30 Juni 1921 erhalten Sie beim Kauf eines&amp;nbsp;Wooden Tables&amp;nbsp;von Muller van Severen zwei dazu passende Alu Chairs in der Farbkombination Elfenbein/Weiß gratis dazu (Abbildung oben rechts). Das Angebot gilt für alle drei Varianten der Round Tables. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
 2020 präsentierte die belgische Marke&amp;nbsp;valerie_objects erstmalig den Tisch Wooden Table von&amp;nbsp;Fien Muller und Hannes Van Severen. Der Name bezieht sich dabei auf das abgerundete Stahlrohr der Tische, die in drei verschiedenen Varianten (Round Wooden Table, Oval&amp;nbsp;Wooden Table und&amp;nbsp; Rectangular&amp;nbsp;Wooden Tables) erhältlich sind. Die Tischplatten sind dabei wahlweise in einer hellen Birke, einer klassischen Eiche, einer stilvollen Walnuss und einer dunkleren Kirsche möglich, das Gestell ist in den Farben Creme, Grün, Rot und Schwarz. Es ist das erste Mal, dass Muller Van Severen Holz in ihrem Design verwenden, dennoch bleibt ihr charakteristischer Stil unberührt. Der dazu passende Stuhl ist der minimalistische Alu Chair, der in einer durchdachten Farbkomposition in 16 Farben möglich ist. Das Design reduziert den Stuhl wirklich auf ein Minimum und erinnert vom Ansatz an die arbeiten von Donald Judd. 
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                            <updated>2021-05-01T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Eine Überraschung: RE-Circles Edition von Muller Van Severen</title>
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                                            Diese künstlerische Edition von valerie_objects ist ein Konzept: Denn bei Ihrer Bestellung erfahren Sie nicht, welche Farbvariante der Re-Circles Sie erhalten werden. Die Auswahl ist rein zufällig – lassen Sie sich überraschen!
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                 Bei dieser Edition (wir haben uns 20 Exemplare gesichert) greift das Zufallsprinzip:&amp;nbsp;Jedes Set der RE-Circles&amp;nbsp;besteht aus drei farbigen Speiseunterlagen aus Polyethylen (gedacht als Scheidebretter oder Tabletts) in den typischen Muller Van Severen-Farben. Es handelt es sich um den Polyethylen-Restbestand, welcher bei der Serienpoduktion der Five Circles anfällt. Im Gegensatz zu den Five Circles mit je 2 cm Höhe pro Scheibe haben die RE-Circles drei unterschiedliche Höhen. Gestapelt wirken die drei Scheiben wie eine farbige Skulptur auf dem Esstisch, die Farbzusammenstellung pro Set ist rein zufällig. Dabei können und wollen wir kein Wunschset nach Farben zusammenstellen, bei jeder Bestellung wird ein Set nach unserer Wahl willkürlich geliefert ! 
 Das von  valerie_objects &amp;nbsp;verwendete Polyethylen&amp;nbsp;ist ein recht weicher Kunststoff in leuchtenden Farben, der zum Markenzeichen von Müller Van Severen wurde. Der Kunststoff wird häufig in Industrieküchen der Lebensmittelindustrie angewendet, wo es zum Schneiden verwendet wird: Rot für Fleisch, Blau für Fisch und Grün für Gemüse, um die Lebensmittelzubereitung antibakteriell zu halten. 
 Aufgrund des begrenzten und unterschiedlichen Lagermaterials bei valerie_objects bleiben die Farben der drei RE-Circles Scheiben bis zum Öffnen der Verpackung eine Überraschung. Der&amp;nbsp;Kunststoff zeigt dabei bereits die Patina eines lebenden Materials, das für die weiche Textur von&amp;nbsp;Polyethylen&amp;nbsp;charakteristisch ist. Es ist dabei das gewünschte Konzept, welches Fien Muller und Hannes van Severen&amp;nbsp;im Sinn hatten, als sie diesen Werkstoff für ihr Design auswählten. Die&amp;nbsp;RE-Circles sindeine limitierte Edition.&amp;nbsp; 
 Da Sie erst bei Empfang der&amp;nbsp;RE-Circles sehen werden, welche Farbkombination Sie erhalten haben, haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, dass Set im Rahmen der gesetzlichen Widerberufsbelehrung an uns zurück zusenden.  Aber in dem Fall sind die Rücksendekosten von Ihnen zu tragen (im Gegensatz zu allen anderen Objekten auf unserer Homepage).  Denn sonst können wir die Surprise-Edition von&amp;nbsp;RE-Circles nicht wirtschaftlich&amp;nbsp; anbieten. 
 Wir bitten um Ihr Verständnis! 
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                            <updated>2021-02-10T03:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neu bei Markanto: Freiluftgemütlichkeit mit Weltevree</title>
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                                            Neu im Programm von Markanto sind die unverwechselbaren Outdoormöbel des niederländischen Herstellers Weltevree, mit denen Sie es sich unter freiem Himmel mindestens genauso gemütlich machen können wie drinnen.
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                 Behaglichkeit führt der 2007 gegründete Hersteller  Weltevree  mit Sitz im niederländischen Amersfoort bereits im Namen. Denn „Weltevree“ ist im Niederländischen ein althergebrachter Begriff für Wohlbehagen, der sich in unserem westlichen Nachbarland oft als Motto an den Fassaden alter Bauernhäuser findet. In ihm klingen Wohlgefühl („wel“) und Zufriedenheit („tevree“) an. Für das Produktprogramm von Weltevree ist der Name Programm. Der Hersteller bietet Objekte, die innovative Funktionalität mit progressivem Styling und einer archaischen Freiluftromantik verknüpfen. 
 Am klarsten wird diese einzigartige Kombination von der Dutchtub verkörpert, jener Badewanne für den Außenbereich, die sich mit einem Holzfeuer beheizen lässt. Zentrales Element des in kürzester Zeit zum Klassiker avancierten Entwurfs von Floris Schoonderbeek ist ein Feuerkorb, der von einem spiralförmig gebogenen Stahlrohr gebildet wird. Das Rohr ist mit beiden Enden an der Badewanne angeschlossen, so dass es vom Badewasser gefüllt wird. Macht man im Feuerkorb ein Holzfeuer wird das Wasser im Rohr erwärmt und durch die Wärme in aufsteigende Bewegung versetzt. So setzt sich eine Zirkulation in Gang, die kaltes Wasser aus dem unteren Bereich der Wanne in das Spiralrohr saugt und heißes Wasser oben zurück in die Wanne fließen lässt. Ein Holzfeuer liefert dabei ausreichende Energie um die stattlichen 650 Liter Wasser, die eine Dutchtub fasst, auf mollige Badetemperatur zu bringen. 
 Floris Schoonderbeek sieht in einem Bad in der Dutchtub eine fast zeremonielle Handlung, wobei vor dem entspannenden Bad die urtypische Anstrengung des Feuermachens absolviert werden muss. Der Ursprünglichkeit dieses Akts zum Trotz wählte Schoonderbeek für die Wanne selbst ein zeitgemäßes Design. Sie ist aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt und in verschiedenen Farben erhältlich. Die Wanne weist die Form einer Halbkugel auf, die auf vier Füßen ruht, was ihr die Anmutung eines Kuheuters verleiht – eine Assoziation, die je nach gewählter Farbe noch verstärkt wird. 
 Spielerische Funktionalität und ansprechendes Styling verknüpfen auch die anderen Produkte, die Weltevree für den Außenbereich anbietet. Etwa der Liegestuhl Beechrocker von Erik Stehmann, der den altbekannten faltbaren Liegestuhl aus Buchenholz mit einer einfachen Stoffbahn als Liegefläche neu interpretiert, indem er ihn um Schaukelstuhlkufen ergänzt. Gleiches gilt für die Wheelbench von Rogier Mertens – eine Sitzbank, die zum leichteren Ortswechsel über eine integrierte Schubkarre verfügt. 
 Feurig wird es wiederum mit dem Outdoor-Ofen des Designers Dick van Hoff. Charakteristisches Merkmal ist die Verwendung von Cortenstahl, einer Stahlsorte, die im Außenbereich nach kurzer Zeit eine Rostschicht bildet. Diese fungiert jedoch – ähnlich wie bei eloxiertem Aluminium – als Sperrschicht und verhindert weitere Korrosion in die Tiefe. Ihren Namen leitet die Anfang der 1930er Jahre in den USA patentierte Stahlsorte aus den Materialeigenschaften „corrosion resistance“ und „tensile strength“, also Korrosionsbeständigkeit und Zugfestigkeit ab. Der Outdoor-Ofen kann im Garten als multifunktionale Feuerstelle dienen. Er eignet sich gleichermaßen als Feuerkorb für ein romantisches Lagerfeuer, als Grill oder als Pizzaofen. Ein großes Plus ist dabei der hohe Schornstein, der störenden Rauch effektiv ableitet.    
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                            <updated>2020-09-04T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zu Besuch bei valerie_objects in Antwerpen</title>
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                                            Zum ersten Mal seit dem Lockdown haben wir gestern einen unserer Hersteller besucht: Die belgische Marke valerie_objects präsentierte uns gestern in Antwerpen neue Entwürfe des Künstler-Ehepaars Muller van Severen.
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                 Den gestrigen Feiertag nutzten wir für einen Ausflug nach Belgien zu valerie_objects und Serax mit Sitz bei Antwerpen. Serax ist dabei der Mutterkonzern des hippen Labels, dort fand auch die Präsentation der neuen Entwürfe von Muller van Severen statt. Gezeigt wurden erstmalig die neuen Esstische des Künstlerduos sowie zwei neue Deckenleuchten. Zusätzlich konnten wir noch das neue Sofa von Destroyers Builders bewundern sowie eine neue Leuchtenserie. Nach einem abwechlungsreichen Vormittag im Serax Headquarter ging es dann in die Innenstadt von Antwerpen zur  Valerie Traan Gallery . 
 Dort empfing uns die Galeristin Veerle Wenes, die das valerie_objects Projekt zusammen mit dem Serax Geschäftsführer Axel van den Bossche ins Leben gerufen hat. Veerle Wenes ist eng mit dem Künstlerehepaar Fien Muller und Hannes van Severen befreundet und gleichzeitig die Ansprechpartnerin und Initiatorin für die industrielle Produktion der Entwürfe. In der Galerie selbst finden sich ausgewählte Studioobjekte der beiden Künstler, zum ersten Mal konnten wir dort die in der Fachpresse sehr gefeiterte neue Tulbular Serie bewundern. Diese zum Teil limitierte Edition wird dabei nur in ausgewählten Galerien gezeigt und ist nicht industriell erhältlich. Uns viel aber besonders ein Stuhl ins Auge - in der Galerie fand sich noch einer ersten First Chairs von Muller van Severen, aus denen später die Alu Chairs hervorgegangen sind (siehe Abbildung unten). Da der Stuhl noch käuflich war, haben wir ihn direkt in unsere Sammlung übernommen. 
 Abgerundet wurde der Galeriebesuch durch die aktuelle Ausstellung mit Arbeiten des Brüsseler Künstlers Rikkert Paauw, der zufällig persönlich anwesend war. Sein Konzept sind gefundene Holz- und Metallreste, aus denen er Möbel baut, die teilweise von Jean Prouvé, Gerrit Rietveld, Enzo Mari und Donald Judd inspiriert sind. Jedes Objekt ist dabei ein Unikat. 
   
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                            <updated>2020-06-12T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">60 Jahre Martin Visser Kollektion von Spectrum</title>
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                                            1960 stellte die holländische Möbelmanufatur die Kollektion des Avantgardisten, Minimalisten und Kunstsammlers Martin Vissers erstmalig vor. Zum Jubiläum präsentiert Spectrum Interpretationen der Visser Möbel von aktuellen niederländischen Entwerfern wie Marcel Wanders, Kiki V...
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                 Bereits 1954 begann die Zusammenarbeit von  Spectrum  und Martin Visser, es sollte allerdings sechs Jahre dauern, bis der Niederländer eine umfassende eigene Möbelkollektion entwarf. 1960 war es dann soweit und Spectrum stellte die neue Kollektion erstmalig vor. Zusätzlich hatte&amp;nbsp;Martin Visser die Gabe, viele weitere niederländische Entwerfer wie Friso Kramer, Kho Liang Le, Constant Nieuwenhuijs und Gerrit Rietveld für eine Zusammenarbeit mit Spectrum zu gewinnen (Gerrit Rietveld hatte auch das Privathaus von Martin Visser entworfen). 
 Von seinen eigenen Möbelentwürfen ist sicherlich in Deutschland das Martin Visser Sofa sein bekanntestes und kommerziell erfolgreichstes Werk. Denn das funktionale Sofa im Stil des Mid Century Designs hat den großen Vorteil, dass es ausklappbar ist und so gleichzeitig als Schlafsofa fungiert. Zusätzlich entwarf Martin Visser eine Lattenbank, verschiedene Sitzmöbel sowie Tische. 
 Um das Jubiläum zu feiern, hat Spectrum die „Creme de la Creme” der aktuellen niederländischen Designer eingeladen, die Arbeiten von&amp;nbsp; Martin Visser  zu würdigen: Marcel Wanders, Kiki Van Eijk, Richard Hutten, Jan des Bouvrie, Carolina Wilcke &amp;amp; Reinier Bosch, Piet Hein Eek und Sabine Marcelis werden dieses Jahr ihre eignen Visser-Interpretationen vorstellen.   Ab 14. März 2020 sollte das Ergebnis dieser Kooperation in&amp;nbsp;der&amp;nbsp;Ausstellung „Das Bettsofa, das die Augen geöffnet hat” im Centraal Museum Utrecht zu sehen sein. Bedingt durch Corona wurde der Termin verschoben. 
 Den Auftakt zu dieser Martin-Visser-Edition begann bereits im Januar 2020 mit einer Interpretation von&amp;nbsp;Sabine Marcelis, der Designerin des Jahres 2019 der britischen Zeitschrift Wallpaper. Sie verwandelte den 1959 von Martin Visser entworfenen Stuhl SE 69 in ein wahres Kunstwerk. Diese Adaption wurde in einer limitierten Auflage von 25 Stück produziert und in der Galerie Eénwerk in Amsterdam ausgestellt. 
 Zusätzlich legt Spectrum das Visser Schlafsofa zum Jubiläum als limitierte Edition in dem Stoff MOSS von&amp;nbsp;Sahco auf, jedes der 60 Sofas ist dabei einzeln nummeriert. Käufer erhalten dabei noch einen Eintrittsgutschein zum Besuch des Centraal Museums in Utrecht (sollte das Museum wegen der Corona-Pandemie wieder geöffnet sein).    
  Historisches Spectrum Werbefoto des Schlafsofas von Martin Visser  
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                            <updated>2020-02-21T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein fast vergessener Klassiker ist wieder da: Artifort legt die Serie 416 von...</title>
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                                            Auf der Mailänder Möbelmesse stellte das niederländische Unternehmen eine Wiederauflage vor, die für Begeisterung sorgt. Die ursprünglich ab 1960 angebotene Sessel- und Sofaserie 416 nach Entwürfen von Kho Liang Ie, verbindet funktionalistischen Minimalismus mit dem unvergleic...
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                 Der Sessel 416 von&amp;nbsp;Kho Liang Ie fügt sich in großer Klarheit aus vier Elementen additiv zusammen: Rohre aus gebürstetem Edelstahl bilden die Beine sowie die Aufnahme für den Sitz. Flache Profile aus schwarz pulverbeschichtetem Metall, stabilisieren das Gestell. Abgewinkelte Latten aus formverleimtem Schichtholz bilden den Sitz. Zwei Polster schließlich, runden das Bild ab und sorgen für Komfort. Inspiriert ist der Entwurf von dem Parallel Bar Sitzprogrogramm von Florence Knoll.  Angesichts der Einfachheit dieser Konstruktion, ist es die Liebe zum Detail, die dem Sessel eine ungeahnte Eleganz verleiht. Das zeigt sich insbesondere an den stabilisierenden Flachprofilen, sowie an den Holzlatten. Erstere sind hierarchisch strukturiert: Zwischen den genau senkrecht stehenden, vorderen und hinteren Beinen, verlaufen in Längsrichtung zwei Hauptprofile. Die quer dazu angeordneten Nebenprofile fallen etwas schmaler aus und verlaufen auch nicht von Bein zu Bein, sondern verbinden die Hauptprofile untereinander. Dazu durchdringen sie diese um wenige Millimeter. Die Stirnflächen der Nebenprofile sind nicht pulverbeschichtet, sondern poliert, so dass sie herrlich kontrastieren und somit die Aufmerksamkeit auf die ästhetisch reizvolle Konstruktionsweise lenken. Ähnlich verhält es sich mit den formverleimten Holzlatten, die – dank dieser Technik – ohne jegliche Hilfskonstruktionen bereits den richtigen Winkel für ein angenehmes Sitzen aufweisen. Besonders liebevoll gestaltet sind die Enden der Latten, denen mittels Formverleimung eine hakenartige Rundung verliehen wurde, so dass sie sich an den Auflagerohren gleichsam festhalten. Für ein nobles Erscheinungsbild sorgt das farbintensive Palisanderholz, das die äußeren Lagen des Schichtholzes bildet.  Während die ursprüngliche Auflage der Serie neben dem Sessel lediglich noch ein dreisitziges Sofa umfasste, wurde bei der Wiederauflage von  Artifort  zusätzlich auch noch ein viersitziges Sofa ins Programm mit aufgenommen. Die Konstruktion der Sofas folgt dabei demselben Prinzip wie der Sessel. Die Abmessungen der Möbel wurden für die Neuauflage behutsam angepasst, um den heutigen Standards und der gewachsenen durchschnittlichen Körperlänge der Bevölkerung gerecht zu werden. Außerdem bietet Artifort nun auch die Option, das gesamte Gestell pulverbeschichten zu lassen, wofür zahlreiche Farben zur Auswahl stehen. Für die Sitzlatten ist bei der Neuauflage optional auch Eichenholz anstatt Santos-Palisander erhältlich.   Der Designer Kho Liang Ie wurde 1927 als Sohn chinesischer Eltern in Magelang auf der Insel Java geboren. Als die Kolonie Niederländisch-Indien im Jahr 1949 die Unabhängigkeit erlangte und zum heutigen Land Indonesien wurde, wanderte Kho Liang Ie in die Niederlande aus. In Amsterdam studierte er Innenarchitektur und Design an der Gerrit Rietveld Academie. Ab 1958 arbeitete er als Designer und künstlerischer Berater für Artifort und prägte den Stil der Marke nachhaltig. Das tat er nicht nur mit seinen eigenen Entwürfen. Kho Liang Ie wählte auch andere Designer für Artifort aus und stellte den entsprechenden Kontakt her. Insbesondere Pierre Paulin und Geoffrey Harcourt verdanken ihre Entwurfstätigkeit für Artifort der Vermittlung des Asiaten. Außerdem arbeitete Kho Liang Ie für die Stiftung Goed Wonen und war als Redakteur für die gleichnamige Zeitschrift tätig. Zu seinen bedeutendsten Aufträgen als Innenarchitekt zählt die Interieurgestaltung des zentralen Terminals auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol. In den Ankunftshallen 1 und 2 ist noch heute sein auf Klarheit und Ruhe bedachter Einrichtungsstil erhalten geblieben. Kho Liang Ie starb am Neujahrstag 1975 in Amsterdam.   
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                            <updated>2019-04-11T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neue Leuchten von Anvia</title>
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                                            Bereits seit den 1950er Jahren bietet der niederländische Leuchtenhersteller Anvia zahlreiche Leuchten nach Entwürfen des Designers John Joseph Maria Hoogervorst an. Nun werden mehrere Entwürfe aus dieser Zeit nach einer längeren Produktionspause wieder ins Programm genommen.
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                 Im Jahr 1933 gründete der aus Berlin geflohene, jüdische Unternehmer Max Liebert gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Fritz Kaufmann im niederländischen Almelo die Leuchtenmanufaktur  Anvia . Der griffige Name Anvia setzt sich dabei aus den Anfangsbuchstaben seiner Langfassung zusammen: Algemeene Nederlandsche Verlichtings-Industrie Almelo. Doch auch in den Niederlanden war Max Liebert nicht vor den Nationalsozialisten sicher. Nach der Besetzung des Nachbarlands wurde er 1942 gezwungen, das Unternehmen zu verkaufen. Max, seine Frau Käte und sein Sohn Werner wurden deportiert und im Jahr 1943 in Konzentrationslagern ermordet. Einzig die Tochter Ilse mit ihrem Mann Fritz Kaufmann überlebten den Holocaust – versteckt bei der niederländischen Familie Norder in Vriezeveensewijk unweit der deutschen Grenze.  Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten Fritz und Ilse Kaufmann das Unternehmen Anvia wieder auf. Dabei spielte der aus Haarlem stammende Designer  John Joseph Maria Hoogervorst , der meist einfach Jan genannt wurde, eine entscheidende Rolle. Ilse Kaufmann lernte Hoogervorst Anfang der 1950er Jahre in Utrecht kennen. In den Folgejahrzehnten entwarf Hoogervorst&amp;nbsp; zahlreiche Leuchtenkollektionen für Anvia und trug mit seinem gleichermaßen funktionalistischen wie eleganten Stil entscheidend zum Erfolg des Unternehmens in den ersten Nachkriegsjahrzehnten bei. Das Unternehmen entwickelte sich zum drittgrößten Leuchtenhersteller der Niederlande und zu einem der größten Arbeitgeber in Almelo. Mitte der 1980er Jahre wurde Anvia aufgekauft und die Marke kurz darauf eingestellt.  Im Jahr 2014 wurde Michel Klein, der als Manager bereits Erfahrung mit Lichttechnik gesammelt hat, zufällig auf die Marke Anvia aufmerksam und beschließt, das Unternehmen wieder aufleben zu lassen. Er nimmt Kontakt mit den drei Kindern von Ilse und Fritz Kaufmann, sowie mit dem Sohn von Jan Hoogervorst auf und stimmt mit ihnen das weitere Vorgehen ab. In der Nähe von Almelo findet er eine Produktionsstätte, die auch in der Vergangenheit bereits mit Anvia in Verbindung stand. Dort werden heute wieder die Leuchten der Marke Anvia gefertigt. Außerdem konnte der dortige Produktionsleiter den Kontakt zu den Nachfahren eines Anvia-Firmendirektors aus den 1970er Jahren herstellen und Produktionspläne aus dieser Zeit wiederbeschaffen.  Aus den unzähligen Entwürfen, die Jan Hoogervorst über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten für Anvia schuf, bietet das neu zum Leben erweckte Unternehmen heute eine kleine aber feine Auswahl an. 2019 wurde die Produktpalette von Anvia um zwei Modelle erweitert. Die Tischleuchte 1801 und die Stehleuchte 1802, die die Beinamen Little Marionette und Marionette tragen, verwenden dabei denselben charakteristischen Lampenschirm. Mit seiner schlanken Konusform und acht markanten Löchern entlang seines Rands, ist er ein besonders charmantes Beispiel für das niederländische Design der Nachkriegszeit.   
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                            <updated>2019-03-18T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neue Gerrit Rietveld Edition 2: New Amsterdam Chair von Spectrum</title>
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                                            Im Jahr 1937 entwarf Gerrit Rietveld eine Kabine der 1. Klasse für das neue Flaggschiff „SS Nieuw Amsterdam” der Holland America Line. Dazu zählte ein Clubsessel, der nun von Spectrum wieder aufgelegt wurde. Die auf 37 Exemplare limitierte Sonderedition präsentiert sich dabei ...
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                  Gerrit Rietveld Entwurf für den Loungesessel des Passagierschiffs „ SS Nieuw Amsterdam ” kann man sicherlich als eine seiner komfortabelsten und luxuriösesten Arbeiten bezeichnen. Der Sessel ist nun Bestandteil der  Spectrum Kollektion , die somit vier Ikonen des De Stijl-Mitglieds umfasst.   „Nach dem Steltman Stuhl im Jahr 2013, dem Press Room Chair im Jahr 2014 und dem Sessel für Metz im Jahr 2017 ist das  Rietveld&amp;nbsp;  Quartett nun komplett. Als wir mit diesem Projekt begannen, wollten wir der Welt zeigen, dass Gerrit Rietveld viel mehr als seinen weltberühmten Red and Blue Chair entworfen hat. Dabei wollte ich auch das Missverständnis aufräumen, dass Rietveld-Stühle nicht bequem sein sollen.”  so Spectrum Geschäftsführer   Titus Darley.      
     Zur Produkteinführung während der Kölner Möbelmesse präsentierte Spectrum den New Amsterdam in einer besonderen Edition. Gemäß dem Entwurfsjahr 1937 werden 37 Sessel in einer farblich abgestimmten Edition mit Nussbaumarmlehnen produziert, die Lieferung erfolgt in einer Holzkiste, die zusammengebaut später einen Crate Chair von  Gerrit Rietveld  ergibt.  Die geniale Kiste ist so konstruiert, dass alle Teile des     Crate Chair     herausgesägt werden können. Mit Hilfe der vorgebohrten Schraublöcher kann der Kistenstuhl einfach montiert werden . Nachhaltiger kann eine Verpackung kaum sein!      
     Der     New Amsterdam     Chair ist später wahlweise mit oder ohne den Holzarmlehnen verfügbar und wird von Spectrum in zahlreichen Stoffen und in Leder produziert werden.     
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                            <updated>2019-02-05T03:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ganz schön würzig: valerie_objects präsentiert frische Ideen für Pfeffer und ...</title>
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                                            Das Antwerpener Label valerie_objects widmet sich ganz dem Thema Würzen bei Tisch. Für das Pepper &amp; Salt Project entwarfen verschiedene Designer außergewöhnliche Tischutensilien rund um die essentielle Gewürzkombination, die auf keinem Esstisch fehlen darf. Wir haben Entwürfe ...
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                 Da ist zunächst die von Maarten Baas entworfene Pfeffermühle, die mit einer Höhe von fast 30 cm zu einer imposanten Erscheinung auf dem Esstisch wird. Typisch für den niederländischen Designer, ist das Bestreben, dem Produkt den Charme einer spontanen Handskizze zu verleihen, der im industriellen Fertigungsprozess nur allzu oft verloren geht. Seine Pfeffermühle erinnert in ihrer Naivität an eine Kinderzeichnung, so klischeehaft setzt sie sich aus Körper, Kopf und Einstellmutter zusammen. Dabei sind alle drei Elemente ungefähr zylindrisch in ihrer Form. Eine gerade Linie oder ein exakter Kurvenradius findet sich jedoch an der ganzen Pfeffermühle nirgends – ihr gesamtes Erscheinungsbild ist behutsam gestaltete Unvollkommenheit. Baas gelingt so das Kunststück, einem industriell gefertigten Produkt mit einem Gehäuse aus ABS-Kunststoff, also einem für Massenprodukte typischen Material, den Anschein zu verleihen, es sei von Opa in der Scheune gebastelt worden. Der Funktion tut diese Gestalt keinen Abbruch – mit ihrem hochwertigen Mahlwerk aus Karbonstahl und mit verstellbarem Mahlgrad ist die Mühle jedem Pfefferkorn gewachsen.  Ebenfalls für das klassische Prinzip der Mühle hat sich das belgische Designduo  Muller Van Severen  bei seinem Projektbeitrag entschieden. Die Pfeffer- und Salzmühle der beiden Entwerfer, die für valerie_objects bereits eine umfangreiche Kollektion kreiert haben, stechen durch ihre ungewöhnliche Form und ihre skulpturale Qualität aus der Masse hervor. Die Mühlen setzen sich aus einem würfelförmigen Körper und einem darauf ruhenden kugelförmigen Knauf zusammen. Der Durchmesser der Kugel entspricht dabei der Seitenlänge des Würfels. Mit dieser Form weisen die Mühlen deutliche Ähnlichkeit zum sogenannten Stein des guten Glücks auf; einer von Johann Wolfgang von Goethe entworfenen Skulptur, die 1777 an seinem Gartenhaus im Weimarer Park an der Ilm aufgestellt wurde. Der Stein des guten Glücks gilt damit als früheste nicht-figürliche Skulptur in Deutschland. Seit jeher symbolisiert die Kugel das Schwankende, Unbeständige, während der Würfel für Beständigkeit, Festigkeit und Stabilität steht. Indem er beide Formen kombinierte, schuf Goethe eine spannungsreiche und deutungsoffene Skulptur. Muller Van Severen gehen mit ihren Pfeffer- und Salzmühlen noch einen Schritt weiter: die beiden Teile der Mühlen kontrastieren nicht nur in ihrer Form; auch die Materialität und Oberflächenbeschaffenheit könnte kaum verschiedener sein. Während die Knäufe aus hochglänzend vernickeltem Edelstahl gefertigt sind, bestehen die würfelförmigen Basen aus ABS-Kunststoff. Dabei gibt die Farbe der Basis – Weissgrau für Salz und Gelborange für Pfeffer – Auskunft über den Inhalt der Mühle. Die Pfeffermühle ist mit einem Mahlwerk aus Karbonstahl ausgestattet, während die Salzmühle, um den korrosiven Eigenschaften des Salzes zu begegnen, ein vollkommen rostbeständiges Keramikmahlwerk aufweist.  Nendo, das Studio des japanischen Designers Oki Sato, steuert den unkonventionellsten Entwurf zum Projekt von  valerie_objects  bei. Anstatt eines Salzstreuers oder einer Pfeffermühle, verwendet der Entwurf zwei torusförmige Flaschen aus Milchglas, die in passenden gläsernen Haltern aufrecht stehen. Mit Korken verschlossen, nehmen diese Flaschen ganze Pfefferkörner beziehungsweise grobe Salzkörner auf. Um diese zu zerkleinern, nimmt man die Flasche aus der Halterung und füllt die gewünschte Menge Pfeffer oder Salz in die Vertiefung der Flaschenhalterung. Diese fungiert dann als Mörser, während die Flasche selbst, deren Unterseite zu diesem Zweck Rillen aufweist, als Stößel verwendet werden kann. Nachdem man die so zerkleinerten Gewürze über das Essen gestreut hat, kann die Flasche in ihre Halterung zurückkehren. Damit wird die Nachwürzen bei Tisch zu einem spielerischen und fast schon absurden Ritual. Damit entspricht Nendos Entwurf ganz dem Gedanken, der dem valerie_objects Pepper &amp;amp; Salt Project zugrunde liegt. Ziel ist es schließlich, alltäglichen Objekten und Handlungen etwas Besonderes zu verleihen.   
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            <title type="text">Zu Tisch mit Muller Van Severen</title>
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                                            Das belgische Duo Muller Van Severen begeistert mit seinen im Grenzbereich von Kunst und Design angesiedelten Objekten die Designwelt wie aktuell kaum ein Zweiter. Die renommierte Antwerpener Galeristin Valerie Traan legte für die in Gent ansässigen Designer eigens das Label v...
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                 Die Photographin Fien Muller und der Objektkünstler Hannes van Severen arbeiten seit 2011 gemeinsam als Designduo  Muller Van Severen . Die in Gent ansässigen Entwerfer sind tief in der Kunstwelt verwurzelt, es verwundert also nicht, dass auch die gemeinsamen Möbelentwürfe im Grenzbereich von Design und Kunst angesiedelt sind. Hannes van Severen ist durch seinen Vater, den bekannten Designer Maarten van Severen, zudem familiär vorbelastet. Auch in seinem Solowerk setzt er sich oft mit Möbeln auseinander, indem er sie verfremdet und so ihr gewohntes Erscheinungsbild bricht. Muller Van Severen zählen zu den angesehensten und interessantesten Designern der Gegenwart. Neben ihrer Kollektion für  valerie_objects  haben sie bereits für das zu Hermès gehörige Label Petit H entworfen und sind momentan an der Ausstattung eines Gebäudes für den belgischen Fernsehsender VRT beteiligt.  Mit dem nun vorgestellten MVS Besteck setzen Muller Van Severen die valerie_objects Kollektion logisch fort. Wie schon bei früheren Entwürfen kombinieren Sie eine industrielle Anmutung mit farbenfrohen Oberflächen. Dabei wählen Sie einfache Formen, die das jeweilige Objekt auf fast schon naive Weise in seiner archetypischen Gestalt zeigen, finden aber doch immer einen Kniff, der ihm ein ganz besonderes Flair verleiht.  Im Falle des Bestecks gehen Muller und van Severen zunächst von den einfachsten vorstellbaren Formen aus: Keine ergonomisch ausgeformten Griffe, keine dekorativen Ornamente. Die Besteckteile sind als Monobloc aus Edelstahl gefertigt und weisen gerade Griffe mit gleichbleibender Materialstärke auf. Die jeweiligen Kopfstücke – also Klinge, Zinken und Laffe – sind ebenfalls denkbar einfach gestaltet. Das Messer ist einfach ein Messer, die Gabel ist einfach eine Gabel und der Löffel ist&amp;nbsp; einfach ein Löffel; verspielte Designgimmicks sucht man hier vergebens.  Den besonderen Clou erhalten die Besteckteile in einem zweiten Produktionsschritt. Um einen dickeren Griff zu erhalten, und ihm somit eine angenehmere Haptik zu verleihen, wird im Griffbereich ein zusätzliches Stück Edelstahl aufgesetzt. Die Nahtstelle bleibt dabei erkennbar und macht die Konstruktionsweise ablesbar. Mehr noch: Anstatt nur in rohem Edelstahl, sind die Besteckteile auch mit Griffaufsätzen aus beschichtetem Edelstahl erhältlich. Die Beschichtungen bringen Farbe ins Spiel. Sie sind in blauer Farbe, Kupfer oder Messing erhältlich, wobei die Kupferbeschichtung als braun, und die Messingbeschichtung als gelb erscheint. Allen drei Beschichtungen ist ein metallischer Glanz gemein. Um die Beschichtung auf den Edelstahl zu bringen kommt das technisch anspruchsvolle PVD-Verfahren zum Einsatz. Die Abkürzung steht für Physical Vapour Deposition und lässt schon erahnen, wie das Verfahren funktioniert. Das Beschichtungsmaterial wird verdampft und mittels elektrischer Ladung gezielt dazu gebracht, auf dem Trägermaterial zu kondensieren. Mit diesem Verfahren sind besonders dünne und ebenmäßige Beschichtungen möglich. 
 Bei Markanto ist ein 16teiliges Set in einer Farbe nach Wahl, sowie ein 24teiliges Set erhältlich, bei dem Sie die Möglichkeit haben, für jeden Bestecktyp (also Messer, Gabel, Löffel, und Dessertlöffel) eine eigene Farbe zu wählen.   
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                            <updated>2018-07-31T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Markanto und Martin Glanz Mobiliar bringen belgisches Avantgarde-Design in di...</title>
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                                            In der Kölner Galerie Martin Glanz Mobiliar finden Sie momentan einen Markanto PopUp-Store mit verschiedenen Objekten aus der Muller Van Severen Kollektion von valerie_objects. Vorbeischauen lohnt sich!
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                 Sie sind die Lieblinge der Designszene und zählen zu den interessantesten Designern der Gegenwart: Seit 2011 arbeiten die Photographin Fien Muller und der Objektkünstler Hannes van Severen gemeinsam als Designduo&amp;nbsp; Muller Van Severen . Zwischenzeitlich haben sie eine vollständige Möbelkollektion entworfen. Da das in Gent ansässige Duo tief in der Kunstwelt verwurzelt ist, verwundert es nicht, dass auch die gemeinsamen Möbelentwürfe im Grenzbereich von Design und Kunst angesiedelt sind. Tatsächlich beschäftigt sich Hannes van Severen auch in seinem Solowerk häufig mit Möbeln, indem er Möbelstücke verfremdet und so ihr gewohntes Erscheinungsbild bricht.  Muller Van Severen werden weltweit von renommierten Galerien vertreten. Neben Valerie Traan in Antwerpen etwa auch von Kreo in Paris oder Matter in New York. Das Designduo hat bereits für das zu Hermès gehörige Label Petit H entworfen und ist momentan an der Ausstattung eines Gebäudes für den belgischen Fernsehsender VRT beteiligt.  Wir freuen uns, zusammen mit dem befreundeten Galeristen Martin Glanz einige Objekte des belgischen Designduos in der Kölner Innenstadt zeigen zu können. Bei  Martin Glanz Mobiliar  in der Nähe der Kölner Ringe sind aktuell der Solo Seat, die Lamp N°1 und – heimlicher Star der Kollektion – die Topfuntersetzer Trivets zu sehen, die gleichzeitig als künstlerischer Wandschmuck dienen können.   
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                            <updated>2018-07-19T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wackelhocker Sahara von Chris Ruhe</title>
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                                            Seit diesem Jahr ist der beliebte Hocker von Chris Ruhe in Buche oder Ulme erhältlich.
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                 Mit seinem Wackelhocker Sahara gelang dem niederländischen Entwerfer Chris Ruhe nicht nur ein künstlerisch, anspruchsvolles Gestaltungskonzept. Das Besondere an dem Entwurf ist die Ergonomie, der Hocker sorgt für ein entspanntes Sitzen und ist vor allem für rückengeschädigte Büromenschen eine ideale Sitzgelegenheit und Alternative zum Medizinball. Wir waren selbst überrascht, dass viele Physiotherapiepraxen sich den Hocker zulegten oder ihn ihren Patienten als Sitzgelegenheit anboten. Mittlerweile ist der Entwurf so erfolgreich, dass Chris Ruhe davon leben kann. Das Design verbunden mit dem ergonomischen Nutzen hat schon diverse Möbelhersteller interessiert, den Hocker industriell zu produzieren, was Chris Ruhe aber bisher ablehnte. Er fertigt nach wie vor jeden Hocker selbst und signiert sie auf der Unterseite. Durch die durchdachte Konstruktion und wellenhaften Formgebung entsteht ein einzigartiges Sitzgefühl. 
 Seit 2018 ist der Hocker nun mit einer Sitzfläche aus Buche oder Ulme erhältlich. Während Buche eine eher einheitlichen Farbton hat, ist Ulme als Holz von der Maserung viel lebhafter. 
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                            <updated>2018-06-05T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kombination und Überschneidung: Die Accessoirekollektion von Muller Van Severen</title>
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                                            Die Kollektion des Antwerpener Designlabels valerie_objects umfasst zahlreiche Entwürfe des belgischen Designduos Muller Van Severen. Nachdem wir Ihnen die eindrucksvollen Leuchten und Möbel der beiden Designer aus Gent bereits vorgestellt haben, präsentieren wir Ihnen im drit...
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                 in Highlight der Kollektion sind sicher die Topfuntersetzer, die bei valerie_objects unter der entsprechenden englischen Bezeichnung Trivets angeboten werden (Abbildung oben). Die Untersetzer werden in einem Viererset angeboten, wobei jeder der vier aus Stahldraht gebogenen Untersetzer eine andere Form aufweist. Zunächst einmal ist jeder einzelne Untersetzer ein elegantes Objekt für sich, das sich durch seine klare geometrische Form auszeichnet. Gewagt ist die Wahl des Materials Stahl. Aufgrund der verhältnismäßig guten Wärmeleitfähigkeit dieses Werkstoffs könnte man befürchten, dass die Untersetzer keinen ausreichenden Hitzeschutz bieten, zumal mit einem Durchmesser von 6 mm ein recht dünner Draht gewählt wurde. Hier sorgten Fien Muller und Hannes van Severen jedoch mit einem Experiment für Klarheit: auf einer besonders hitzeempfindlichen Tischplatte aus Polyethylen stellten sie auf einem ihrer Untersetzer eine heiße Pfanne ab. Die Tischplatte blieb unversehrt und der Untersetzer hatte seine Tauglichkeit unter Beweis gestellt.  Der eigentliche Clou des Entwurfs ist jedoch ein Anderer: Das Viererset ist dafür konzipiert an einem einzigen Haken an die Wand gehängt zu werden. In dieser Konfiguration zeichnen sich die Formen der Untersetzer klar ab und bilden durch ihre Überschneidungen einen faszinierenden Linienwust. Somit sind sie nicht nur Gebrauchsgegenstand, sondern werden im Nichtgebrauch zum Kunstobjekt. Da sich viele der Formen auf verschiedene Weisen aufhängen lassen, variiert das Gesamtbild auf diese Weise zusätzlich. Um den Überschneidungseffekt zu verstärken und zu variieren, werden die Trivets in zwei Farbvarianten angeboten. Dabei sind entweder alle vier Untersetzer schwarz, oder jeder einzelne weist eine andere Farbe auf. Auf diese Weise sorgen die Designer einerseits für Orientierung im Linienwirrwarr, während es gleichzeitig an optischem Reiz zusätzlich gewinnt. Auch die Formen selbst unterscheiden sich zwischen den einzelnen Farbvarianten.  Den gleichen Ansatz verfolgen Muller und Van Severen auch bei den von ihnen entworfenen Schneidebrettern beziehungsweise Cutting Boards. Sie werden ebenfalls in einem Viererset geliefert, wobei jedes Brett eine andere Form und Farbe aufweist. Wie die Untersetzer sind sie dafür konzipiert, gemeinsam an der Wand aufgehängt zu werden und bilden mit ihren Überschneidungen ein faszinierendes Farben- und Formenspiel. Die amorphen Formen der Bretter scheinen zunächst wahllos, sind jedoch minutiös bestimmt. Ausschlaggebend für die Formgebung war dabei, dass möglichst interessante Überschneidungsmuster entstehen. So überdeckt keines der Bretter ein anderes vollständig, so dass in jeder Konfiguration stets jedes Brett teilweise sichtbar ist. Anders als bei den Untersetzern, ist die Aufhängung der Bretter naturgemäß nur an einem Punkt möglich, nämlich dort, wo sie ein Loch zur Aufhängung aufweisen. Da jedoch keines der Bretter spiegelsymmetrisch ist, macht es sehr wohl einen Unterschied, mit welcher Seite zur Wand weisend sie aufgehängt werden, so dass sich hier zumindest zwei Variationsmöglichkeiten ergeben.  Die Schneidbretter sind in fünf verschiedenen Farbkombinationen erhältlich, wobei sich auch die Formen teilweise unterscheiden. Bei der Auswahl der verwendeten Farben orientierten sich Fien Muller und Hannes van Severen an einem Farbcode, der in der Gastronomie üblich ist. Um zu vermeiden, dass Keime von einem Lebensmittel auf ein anderes übertragen werden, wenn etwa Früchte und rohes Fleisch auf demselben Brett geschnitten werden, sind farblich gekennzeichnete Bretter für die verschiedenen Lebensmittelgruppen üblich. So werden etwa weiße Bretter für Milchprodukte und Brot verwendet, Blaue für rohen Fisch, Gelbe für Geflügel und so weiter.&amp;nbsp; In Ihrer privaten Küche können Sie die Bretter aber natürlich ganz nach belieben einsetzen.   
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                            <updated>2018-04-12T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Transparenz und Leichtigkeit: die Möbelkollektion von Muller Van Severen</title>
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                                            Nachdem wir Ihnen bereits Leuchten nach Entwürfen des Genter Designduos Muller Van Severen vorgestellt haben, präsentieren wir Ihnen nun eine Auswahl von Möbeln der belgischen Designer. Erhältlich sind die Entwürfe von Fien Muller und Hannes van Severen unter dem Designlabel v...
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                 Nach der ersten Einzelausstellung von  Muller Van Severen,  die im Jahr 2011 in der Antwerpener Galerie Valerie Traan gezeigt wurde, erhielt das Duo eine Einladung, im Folgejahr auf der Biennale Interieur in Kortrijk auszustellen. Unter dem Titel „Future Primitives“ galt es dort für Fien Muller und Hannes van Severen eine Ausstellungsfläche von 60 Quadratmetern zu füllen. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei Sitzmöbel im Programm hatten, entwarfen sie für die Ausstellung kurzerhand den sogenannten  Duo Seat , damit die Ausstellungsbesucher Platz nehmen können.  Der Duo Seat zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus. Zunächst ist da die bemerkenswerte Anordnung der Sitzenden: Neben einem eher aufrechten Sitz befindet sich – um 90 Grad gedreht – ein zweiter liegestuhlartiger Sitz, dessen Kopfende sich an den aufrechten Sitz anfügt. Die klischeehafte Sitzsituation einer Gesprächstherapie ist hier gleichsam in einem einzigen Möbelstück kondensiert. Zum Anderen ist auch die technische Umsetzung des Duo Seat aufsehenerregend: Getragen von einem schlanken Stahlgestell, verzichten die eigentlichen Sitze vollständig auf eine Polsterung und bestehen lediglich aus hängemattenartig eingehängten Leinentüchern. Das Resultat bietet einen erstaunlich guten Sitzkomfort, denn die Maßverhältnisse zwischen Armlehnen, Aufhängungspunkten und Abmessungen des Tuchs sind sorgfältig abgestimmt. Der größte Vorteil dieser Konstruktionsweise ist jedoch ihre optische Leichtigkeit, Transparenz und Klarheit. Auf diese Weise wird vermieden, dass der Raum vollgestopft erscheint. Obwohl der Duo Seat einiges an Fläche beansprucht, verdeckt er den Hintergrund kaum. „Wir mögen es nicht, den Raum mit Möbeln regelrecht zu bedecken“, gibt Hannes van Severen zu Protokoll.  Nachdem der Duo Seat innerhalb kürzester Zeit Ikonenstatus erlangte, ergänzten Muller und Van Severen die Kollektion nun um zwei Sessel, die demselben Konstruktionsprinzip folgen. Da ist einerseits der annähernd würfelförmige Solo Seat und andererseits der Rocking Chair, der nicht nur eine etwas horizontalere Sitzposition aufweist, sondern durch die konvexe Ausformung der unteren Rahmenrohre auch als Schaukelstuhl funktioniert. Neu gegenüber dem Duo Seat ist auch die Verwendung einer Lederbahn anstatt des ursprünglichen Leinentuchs. Hierfür wurde ein ungefärbtes Leder gewählt, dass über die Zeit nachdunkelt und eine schöne Patina entwickelt. Die meisten Varianten bietet dabei der Rocking Chair; er ist nicht nur wahlweise auch mit dem bewährten Leinentuch erhältlich, sondern wird auch mit einem Gestell angeboten, das anstatt aus robustem pulverbeschichtetem Stahl aus unbehandeltem Messing besteht und so seinen ganz eigenen schroffen Charme verbreitet.  Für einen weiteren Teil der Möbelkollektion widmeten sich Fien Muller und Hannes van Severen ganz dem Material Aluminium und erkundeten verschiedene Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung. Ein Möbelstück von bemerkenswerter Einfachheit ist der runde Alu Beistelltisch, der sich aus nur drei Formen zusammensetzt: zwei kreisförmige Platten und ein zylindrisches Tischbein. Alle drei Teile bestehen aus Aluminium, wobei keine sichtbaren Schweißnähte zurückgelassen werden. Der Tisch wird mit einer Hammerschlaglackierung in klassischem Blau oder Grün angeboten. Diese sonst bei industriellen Anwendungen übliche Oberflächenbehandlung ist ausgesprochen robust&amp;nbsp; und weist eine Struktur auf, die hilft, kleine Imperfektionen zu verbergen. Alternativ ist der Tisch auch in rohem Aluminium erhältlich, wobei das Material mit einer Bienenwachsschicht vor Korrosion geschützt wird.  Die gleichen drei Oberflächen kommen auch bei dem wahlweise als Hocker oder Beistelltisch einsetzbaren Alu Square zum Einsatz. Das Möbelstück wurde ursprünglich zur Ausstattung der sogenannten Met Breuer konzipiert, eines dem New Yorker Metropolitan Museum of Art angegliederten Museumsbaus nach einem Entwurf von  Marcel Breuer,  das 2016 eröffnet wurde. Der Hocker setzt sich aus zwei rechteckigen Aluplatten zusammen, die aufrecht stehend miteinander X-förmig verschränkt sind, während eine dritte quadratische Platte die Tischplatte bildet. Die drei verwendeten Platten sind jeweils mit den vorgestellten Oberflächen blauer oder grüner Hammerschlaglack, sowie rohes mit Bienenwachs versiegeltes Aluminium versehen. Die Variation entsteht wie so oft aus der Kombination, denn welche Oberfläche für welche der Platten eingesetzt wird, unterscheidet sich bei den drei angebotenen Varianten.  Mit dem Alu Chair von  valerie objects  treiben Muller und van Severen das Variationsspiel vollends auf die Spitze. Der schlichte Stuhl weist ein minimalistisches Gestell aus rohem Aluminium auf, das diesmal nicht durch Bienenwachs, sondern durch einen UV-beständigen Klarlack geschützt ist, und sich somit auch für den Einsatz im Freien eignet. Sitzfläche und Rückenlehne sind ebenfalls aus Aluminium gefertigt und werden in einer Vielzahl von Farben angeboten. Neben den schon vorgestellten Hammerschlaglackierungen in Blau oder Grün, sind außerdem Pulverbeschichtungen in den verschiedensten Farbtönen erhältlich. Dabei werden Sitzfläche und Rückenlehne eines Stuhls teilweise in der Selben, teilweise in verschiedenen Farben beschichtet. Der Variantenreichtum ist also nahezu endlos.   
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                            <updated>2018-04-09T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wie Zeichnungen in der Luft: die Leuchtenkollektion von Muller Van Severen</title>
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                                            Ganz neu bei Markanto ist das Designlabel valerie_objects aus Antwerpen. Im Programm dieses Herstellers finden sich auch zahlreiche Entwürfe des belgischen Designduos Muller Van Severen. Besonders gut gefallen uns die charakteristischen Leuchtenentwürfe aus dieser Kollektion.
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                 Seit 2011 arbeiten die Photographin Fien Muller und der Objektkünstler Hannes van Severen gemeinsam als Designduo  Muller Van Severen . Zwischenzeitlich haben sie eine vollständige Möbelkollektion entworfen. Da das in Gent ansässige Duo tief in der Kunstwelt verwurzelt ist, verwundert es nicht, dass auch die gemeinsamen Möbelentwürfe im Grenzbereich von Design und Kunst angesiedelt sind. Tatsächlich beschäftigt sich Hannes van Severen auch in seinem Solowerk häufig mit Möbeln, indem er Möbelstücke verfremdet und so ihr gewohntes Erscheinungsbild bricht.  Die Leuchtenkollektion umfasst fünf Wandleuchten, drei Deckenleuchten und eine Stehleuchte. Die Idee zur Kollektion ist aus der Not geboren: Weil in dem alten Wohnhaus, in dem das Atelier von Muller Van Severen untergebracht war, an entscheidender Stelle eine Anschlussmöglichkeit für eine Deckenleuchte fehlte, entwarfen Muller und van Severen kurzerhand eine passende Wandleuchte. Diese Leuchte kragte so weit aus, dass sie die gewünschte Stelle erreichte. Die ersten Prototypen der Leuchtenserie wurden 2011 in der ersten Einzelausstellung von Muller Van Severen in der Antwerpener Galerie Valerie Traan gezeigt. Veerle Wenes, die Inhaberin dieser Galerie, fungiert nun auch als Art Director von  valerie_objects . Die Leuchten sollen den Eindruck erwecken, jemand habe mit buntem Wachsmalstift gleichsam in die Luft skizziert – materialisierte, naive Zeichnungen. Zum Highlight werden dabei die linienhaften Arme der Leuchten, wohingegen die industriell anmutenden Fassungen und Lampenschirme, wie auch die Messingschellen zur Wandbefestigung dezent in den Hintergrund treten. Entsprechend werden die Leuchten in einer Vielzahl bunter Farben wie Grün, Blau oder Currygelb angeboten. Ergänzt wird die Farbpalette durch zurückhaltendere Optionen wie Schwarz oder unbehandelten Stahl oder Messing, die wiederum besser mit dem industriellen Appeal der Fassungen korrespondieren. Zudem sind die Wandleuchten in fünf verschiedenen Varianten mit unterschiedlich weit auskragenden Armen in rundbogiger oder gerader Form erhältlich. Sie haben also die Qual der Wahl.  Gleichzeitig mit den Wandleuchten wurden auch drei Deckenleuchten vorgestellt. Hierbei handelt es sich nicht, wie man zunächst annehmen könnte, um einfache Hängeleuchten. Stattdessen wird – wie bei den Wandleuchten - eine starre Konstruktion eingesetzt. Die Befestigung erfolgt ebenfalls mittels industriell anmutender Messingschellen, nur eben an der Decke anstatt an der Wand. Eine spätere Ergänzung der Leuchtenkollektion stellt hingegen die Stehleuchte dar. Auch sie behält die grundsätzliche Idee einer materialisierten Zeichnung bei, besitzt jedoch naturgemäß ein stärker dreidimensionales Erscheinungsbild: Ihr eleganter rundbogiger Arm geht S-förmig in einen Fuß über, der nach vorne mit zwei zusätzlichen Beinen abgestützt ist. 
 Muller Van Severen werden von renommierten Galerien vertreten. Neben Valerie Traan in Antwerpen etwa auch von Kreo in Paris oder Matter in New York. Das Designduo hat bereits für das zu Hermès gehörige Label Petit H entworfen und ist momentan an der Ausstattung eines Gebäudes für den belgischen Fernsehsender VRT beteiligt.   
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                            <updated>2018-03-29T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Markanto Edition der Militärmöbel von Gerrit Rietveld</title>
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                                            Zu den Passagen 2018 zeigen wir unsere neue Edition der Klassiker von Gerrit Rietveld aus den 1920er Jahren.
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                 Basierend auf der Farbkomposition eines historischen Military Chairs zeigen wir seit Montag im Markanto Depot unsere Edition der Rietveld Miltärmöbel. Hierbei sind die Möbel ganz in grau gehalten, nur die Endstücke sind gelb lackiert. Die Edition entstand in Zusammenarbeit mit  Rietveld Originals ,  Spectrum Design  und Zustimmung der Gerrit Rietveld Gesellschaft. Den Tisch entwarf Rietveld bereits 1918, Stuhl und Hocker entstanden 1923 für ein Militär-Altersheim in Utrecht. 
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                            <updated>2018-01-15T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ausstellung: Gerrit Rietveld – The early years</title>
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                                            Vor 100 Jahren entwarf der niederländische Architekt Gerrit Rietveld mit dem Red and Blue Chair eines der wichtigsten Möbel des 20. Jahrhunderts. Als Mitglied der Künstlergruppe De Stijl, zu der u.a. Piet Mondrian, Vilmos Huszár und Theo van Doesburg zählten, setzte Rietveld d...
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                 1917 wurde in der niederländischen Stadt Leiden die Gruppe De Stijl von verschiedenen Künstlern, Architekten und Designern gegründet. Gründungsmitglieder waren Theo van Doesburg, Piet Mondrian, Georges Vantongerloo, Robert van‘t Hoff, J. J. P. Oud, Jan Wils, Vilmos Huszár, Bart van der Leck sowie der Dichter Antony Kok. In den ersten Jahren änderte sich die Gruppe stetig, neue Mitglieder kamen hinzu, verschiedene Gründungsmitglieder verließen die Künstlervereinigung. Mittelpunkt von De Stijl wurden dabei der Maler und Kunsttheoretiker Theo van Doesburg sowie Piet Mondrian, der mit seinen abstrakten Gemälden die typische Bildsprache der Künstlergruppe schuf. 1918 wurde der aus Utrecht stammende Architekt  Gerrit Rietveld  Mitglied der Gruppe, er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einige Jahre Kontakt zu De Stijl Mitgliedern. Im gleichen Jahr veröffentlichte die Gruppe ihr ideologisches Manifest, in dem sie sich auf die Prinzipien des Dualismus festlegte und sich künstlerisch zum Purismus bekannte. Ein wichtiges Sprachrohr bildete dabei die gleichnamige, von Theo van Doesburg herausgegebene Zeitschrift De Stijl, von der wir während der Ausstellung ein historisches Exemplar zeigen: 
 Ort: Markanto Depot, Mainzer Straße 26, 50678 Köln Datum: 15. bis 21. Januar 2018 Öffnungszeiten: Mo - Fr 14.00 bis 19.00 Uhr, Sa und So 11.00 bis 16.00 Uhr Vernissage: 17.01.2018 ab 19.00 Uhr (Passagen Cocktail) 
  Wir freuen uns auf Ihren Besuch.  
  Der Rood-blauwe Stoel (Red and Blue Chair) und Militärtisch (Military Table)   Um 1917 erhielt Rietveld den Auftrag, für ein Haus des Architekten Robert van‘t Hoff Möbel zu entwerfen, die sich an der Formsprache von Frank Lloyd Wright orientieren. Dabei entwickelte er erste Grundformen für seine Möbel aus Vierkanthölzern mit Sitz- und Rückenflächen aus Brettern. Rietveld verband dabei die Vierkanthölzer durch nicht sichtbare Dübel in vorgebohrte Löcher. Lediglich bei den Sitz- und Rückenflächen setzte er je nach Möbel teilweise Schrauben ein. 1918 entstand der Prototyp des  Red and Blue Chair  sowie die Grundform des sogenannten  Military Table . Diese ersten Versionen verfügten jedoch noch nicht über die typische De Stijl Farbgebung, sondern waren weiß lackiert oder sogar unbehandelt. Im Laufe der nächsten Jahre variierte Rietveld seinen Entwurf, der Red and Blue Chair wurde in seiner Schreinerei in verschiedenen Versionen gebaut und in unterschiedlichen Farbkompositionen geliefert. So entstand um 1920 für das Haus des Lehrers Michel Zeilmaker in Utrecht eine Variante mit grün-schwarzer Farbgebung, die 2015 von  Cassina  neu aufgelegt wurde. Die heute bekannteste Farbgebung in den typischen De Stijl Farben entstand dagegen im Jahr 1923. Um 1919 wurde der Red and Blue Chair erstmalig in der Zeitschrift De Stijl vorgestellt. In den nächsten Jahren sollte Rietveld noch ähnliche dieser revolutionären Möbel aus Vierkant- oder Rundhölzern entwerfen. 
  Militärstuhl (Military Chair) und Militärhocker (Military Stool)   1923 erhielt Rietveld auch den Auftrag, Möbel für das katholische Militäraltersheim in Utrecht anzufertigen. Hierfür entwarf er den gleichnamigen Stuhl und einen Hocker. Den passenden Tisch dazu entwickelte der Architekt und Entwerfer bereits 1918. Diese Möbelserie zeichnet sich durch die farbig abgesetzten Verstrebungsenden der Vierkanthölzer aus. Formal gilt dieser Entwurf neben dem Red and Blue Chair als die gelungenste Umsetzung des De Stijl Prinzips – ein dreidimensionales Mondrian Gemälde. Wie bei vielen seiner Entwürfe verwendete Rietveld für die sogenannten Militärmöbel unterschiedliche Farbkompositionen.   Die Markanto-Edition der Militärmöbel   Basierend auf einem historischen Exemplar aus den 1920er Jahren hat Markanto zusammen mit  Rietveld Originals  und der Zustimmung der Rietveld Stiftung eine dieser Farbkompositionen neu aufgelegt. Dabei sind die Möbel komplett in grau gehalten, nur die Verstrebungsenden sind gelb abgesetzt. Im Rahmen der Passagen 2018 wird diese Sitzgruppe nun erstmalig nach fast 100 Jahren wieder präsentiert.     Bereits seit 2006 handelt Markanto mit Rietveld Objekten und war lange Zeit der einzige Händler der Rietveld Kollektion in Deutschland. Hierbei arbeiteten wir eng mit Gerrit Rietvelds Enkelsöhnen zusammen. Ziel war es, aufzuzeigen, dass Rietveld mehr als nur den Red and Blue Chair oder den Zig Zag Chair entworfen hat. Denn Rietvelds Œuvre umfasst über 200 Möbelentwürfe, 200 Architekturpläne sowie 240 Designs für andere Objekte. 
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                            <updated>2017-12-29T02:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Aves Vogelskulpturen von Co Derr</title>
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                                            Architectmade legt die Vögel des niederländischen Bildhauers und Kunsthandwerkers Co Derr auf
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                 Neu im Sortiment von  Architectmade  sind die in drei Größen angebotenen Messingskulpturen Aves nach Entwürfen des niederländischen Bildhauers und Kunsthandwerkers Co Derr.&amp;nbsp; Wie der Name Aves – das lateinische Wort für Vögel – andeutet, handelt es sich bei den Entwürfen um Vogeldarstellungen – Derrs bevorzugtes Motiv.   Vögel, Abstraktion und olympisches Gold  
 Co Derr wurde 1921 in Amsterdam geboren und studierte an der dortigen Gerrit Rietveld Akademie, wo er unter anderem Lehrveranstaltungen von  Gerrit Rietveld  und  Le Corbusier  besuchte. Er konnte sich als Künstler schnell etablieren und erhielt Aufträge von hohem Renommee. So war er etwa am Entwurf des niederländischen Nationaldenkmals beteiligt, zu dem er – was sonst – eine Gruppe nistender Vögel beisteuerte. Zur Ausstattung von Schiffen der America Line entwarf Derr schmuckvolle Glaspaneele. Ein besonderer Erfolg gelang ihm bei den Olympischen Spielen 1948 in London: Mit einer aus Lindenholz gefertigten Statue eines Eisläufers gewann er eine Goldmedaille. Es war gleichzeitig die letzte Gelegenheit für einen Erfolg dieser Art, denn die 1912 ins olympische Programm aufgenommenen künstlerischen Wettbewerbe wurden 1948 zum letzten Mal ausgetragen.  Im Jahr 1950 siedelte Co Derr nach Schweden über, wo er eine Stelle als Kurator für Kunsthandwerk im Stockholmer Kulturhaus antrat. Gleichzeitig verfolgte er aber auch seine Arbeit als aktiver Künstler weiter und erarbeitete sich in Schweden mit abstrakten Glasarbeiten bald eine große Bekanntheit. Ebenfalls aus den 1950er Jahren stammt eine von ihm gefertigte Schale aus Ahornholz, die sich heute in der Sammlung des New Yorker Museum of Modern Arts befindet.  Doch die größte Faszination ging für Derr weiterhin von der Anatomie der Vögel aus, die ihn über den gesamten Verlauf seiner Karriere beschäftigte. Getreu seinem Motto „Perfektion ist erreicht, wenn nichts mehr übrig ist, das man weglassen könnte“, widmete sich Derr der Suche nach der formalen Essenz eines Vogels und schuf zahlreiche meist in Glas gefertigte Vogelskulpturen. Die so erzielten Formen, die nun die Vorbilder für die Messingskulpturen aus der Produktion von Architectmade bilden, zeichnen sich entsprechend durch einen hohen Grad von Abstraktion aus, bleiben aber als Vögel erkennbar. In ihrer eleganten und handschmeichlerischen Form sind die Messingskulpturen ein unaufdringlicher Schmuck für jede Wohnumgebung.  Co Derr wurde mit der Ehrenmitgliedschaft der schwedischen Vereinigung der Handwerker und der Industriedesigner ausgezeichnet. Er starb im Jahr 2011.   
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                            <updated>2017-12-12T16:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Unbekannter Sessel von Gerrit Rietveld</title>
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                                            Spectrum legt einen bisher unbekannten Entwurf von Gerrit Rietveld aus den Vierzigerjahren neu auf.
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                 Neu von  Spectrum  bzw.  Rietveld Originals  ist ein völlig unbekannter Entwurf von  Gerrit Rietveld  aus dem Jahr 1942. Der Sessel mit dem gekreuzten Fußgestell entstand während des Zweiten Weltkriegs für das Amsterdamer Warenhaus Metz&amp;amp;Co. Da Gerrit Rietveld aber nicht Mitglied der sogenannten deutschen “Kulturkammer” werden wollte, eine durch die Nazionalsozialisten kontrollierte niederländische Kulturvereinigung, durfte der Sessel nicht produziert werden. Erst dieses Jahr wurde er nun erstmalig von Spectrum umgesetzt… 
  Über den Armlehnsessel für Metz  
 Der Architekt und Designer Gerrit Rietveld hat insgesamt über verschiedene 250 Möbel entworfen, sein berühmtestes und bekanntestes Design ist natürlich der Red and Blue Chair mit den typischen De Stijl Farben. Mit dem nun aufgelegten Entwurf des Armlehnsessels wollte Spectrum zeigen, “dass Rietveld für mehr steht, als nur für den ‘Rot-Blauen Stuhl”, so Geschäftsführer Titus Darley. 
     
 Erfreulicherweise wurden die damaligen Skizzen und Prototypen konserviert (jetzt im Stedelijk Museum in Amsterdam). Titus Darley: “Da Materialien während des Kriegs knapp waren, sind für den Stuhl dünne Holzlamellen vorgesehen. Wie beim Press Room Chair sind wir in der Lage, dem historischen Design mehr Komfort beizufügen, das heißt konkret eine geformte PU-Schaum-Sitzfläche. Ich bin stolz auf das Ergebnis, ein wahrer Rietveld.” 
     
  Skizze von Gerrit Rietveld für den Metz-Stuhl  
 Erhältlich ist der unbekannte Rietveld-Sessel nun wahlweise in Eiche oder Nussbaum, die Sitzfläche zeichnet sich durch eine Textilkombination aus den Stoffen Remix und Divina von Kvadrat aus. 
 Zusätzlich bietet Spectrum noch eine kleine limitierte Sammleredition von 42 Exemplaren mit einem Bezug in Ohmann-Leder (siehe erste Abbildung) an. Jedes Möbel erhält dabei eine Nummer und ein Zertifikat. Die Nummer kann nach Verfügbarkeit frei gewählt werden. 
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                            <updated>2017-03-03T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neu von Artifort: Artifort Selecte</title>
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                                            Artifort stellt in Kooperation mit Kvadrat einen exklusiven Bezugsstoff vor.
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                 Neu von  Artifort  ist der Stoff Artifort Selecte, der gemeinsam mit dem Stoffhersteller Kvadrat entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um eine exklusive Adaption des erfolgreichen Tonus-Stoffes, wobei hier je zwei Stofffarben miteinander vermischt wurden. Erhältlich ist Artifort Selecte in 16 verschiedenen Farbtönen, die für fast alle Artifort-Möbel genutzt werden können. 
     
 Im Gegensatz zum normalen Tonus-Stoff ist diese zeitgemäße Stoffvariante sogar noch um ca. 10% günstiger im Preis. Markanto bietet exemplarisch den Orange Slice von Pierre Paulin in dem Stoffgemisch an. 
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                            <updated>2017-02-06T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Jubiläum in Blau, Rot und Gelb: 100 Jahre De Stijl</title>
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                                            Zum Jubiläumsjahr ehren wir die Designströmung De Stijl.
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                <![CDATA[
                 Im Jahr 1917 schloss sich im niederländischen Leiden eine Gruppe von bildenden Künstlern, Designern und Architekten zur Bewegung De Stijl zusammen. Dabei standen sie unter dem Eindruck des in weiten Teilen Europas noch tobenden Ersten Weltkriegs, an dem die Niederlande jedoch nicht beteiligt waren. Sie wandten sich ab von traditionellen Darstellungsformen und hin zu einer abstrakten Bildsprache, die auf wenigen einfachen Elementen beruht. Damit zählt De Stijl zu einer der frühesten Strömungen der Moderne. 
  Markanto feiert mit einer seltenen Erstauflage  
 Zentrales Organ der Strömung war eine monatliche Zeitschrift, die ebenfalls den Titel De Stijl trug. Dieses von Theo van Doesburg herausgegebene Blatt erschien erstmals am 16. Juni 1917. Markanto hat zur Feier des Jubiläums eine seltene Erstauflage der Zeitschrift im Angebot: Es handelt sich um die Ausgabe 73/74, die im Jahr 1926 erschien und unter anderem ein deutschsprachiges Gedicht von Hans Arp enthält. 
     
  Original De Stijl Ausgabe 73/74 aus dem Jahr 1926  
 Neben dem Initiator Theo van Doesburg zählte auch der Maler Piet Mondrian zu den Gründungsmitgliedern von De Stijl. Sie entwickelten in der bildenden Kunst den Stil Nieuwe Beelding, der im Deutschen als Neo-Plastizismus bekannt ist. Er zeichnet sich durch eine starke Reduktion der Ausdrucksmittel aus: verwendet werden lediglich horizontal oder vertikal angeordnete Rechtecke in den Farben Blau, Rot und Gelb, sowie in Schwarz, Weiss oder verschiedenen Graustufen. Durch diesen formalen Purismus lenkt sich alle Aufmerksamkeit auf die Anordnung, Dimensionierung, Proportion und Kombination der verschiedenen Farbflächen. Tatsächlich war es Piet Mondrian derart ernst mit diesem strengen, selbstauferlegten Regelwerk, dass er die Gruppe 1925 aus Protest verließ, weil Theo van Doesburg begonnen hatte, auch diagonale Elemente zu verwenden. 
     
  Militärsitzgruppe von Gerrit Rietveld, um 1923 (Rietveld Originals)  
 1918 schloss sich der Architekt und Designer Gerrit Rietveld der Gruppe an und übertrug den Stil von den Bildkünsten auf Architektur und Design. Zu seinen bedeutendsten Werken zählt das 1924 erbaute Rietveld-Schröder-Haus in Utrecht, das seit 2000 zum UNESCO-Welterbe zählt, sowie zahlreiche Möbelentwürfe. Dabei lässt der Rot-Blaue Stuhl am klarsten die Verwandtschaft zum Neo-Plastizismus erkennen: Er besteht aus 13 schwarzen Vierkanthölzern mit gelben Stirnflächen, die entweder vertikal oder horizontal angeordnet sind. Die blaue Sitzfläche und die rote Rückenlehne bestehen aus Schichtholz und brechen als einzige Elemente mit der ansonsten streng rechtwinkligen Konfiguration des Stuhls. 
     
  Red and Blue Chair von Gerrit Rietveld, 1918 (heute Cassina)  
 Wer im Jubiläumsjahr das Rietveld-Schröder-Haus besucht, dem sei auch der Umweg nach Den Haag empfohlen: das dortige Gemeentemuseum verfügt mit rund 300 Gemälden über die größte Mondrian-Sammlung der Welt. 2017 wird diese Sammlung vollständig ausgestellt, zusammen mit einer ebenfalls sehr umfangreichen Sammlung von Gemälden, Möbeln und anderen Werken weiterer De Stijl Künstler. 
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                            <updated>2017-01-10T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Miniaturmöbel von Ko Verzuu für Ado</title>
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                                            In unserem Vintage Markt finden Sie nun historische Puppenmöbel im Stil des De Stijl.
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                <![CDATA[
                  Neu in unserem Vintage-Bereich ist eine Miniaturmöbelgruppe von Ado. Die niederländische Spielzeugfirma produzierte bis 1962 zahlreiche Kinderspielzeuge in einem Design, dass sich an Arbeiten der Künstlergruppe&amp;nbsp;  De Stijl&amp;nbsp;  orientierte – besonders an den Arbeiten von Gerrit Rietveld. Designer war dabei Ko Verzuu, der diese reduzierte Sitzgruppe 1939 entwarf.  
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                            <updated>2016-10-17T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Anvia Leuchtenkollektion von J.J.M. Hoogervorst</title>
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                                            Neu im Sortiment von Markanto ist der Hersteller Anvia, der zahlreiche Entwürfe von J.J.M. Hoogervorst im Programm hat.
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                 In Den Haag entdeckten wir diesen Sommer die Leuchtenkollektion von  Anvia . Direkt nahmen wir Kontakt mit dem Hersteller auf – und bieten nun die Kollektion erstmalig in Deutschland an. 
 John Joseph Maria (Jan) Hoogervorst oder J.J.M. Hoogervorst gilt als der Gino Sarfatti der Niederlande. Ab den 1950er Jahren entwarf er für die Leuchtenmanufaktur Anvia zahlreiche Leuchten (wohl über 300 Modelle), die sich heute bei Sammlern großer Beliebtheit erfreuen. 
 Geboren wurde J.J.M. Hoogervorst am 14. April 1918 im Alkmaar. Als begabter Maler und Zeichner wurde Hoogervorst Mitglied der Künstlergruppe Kees Verwey-Groep in Haarlem, wo er sich mit dem Entwurf erster Leuchten und Möbel beschäftigte. Anfang der 1950er Jahre traf Hoogervorst dann in Utrecht auf Ilse Liebert, die damalige Geschäftsführerin von Anvia. Von diesem Zeitpunkt begann die sehr lange Zusammenarbeit zwischen Entwerfer und Hersteller. Inspiriert vom progressiven, italienischen Design der 1950er Jahre entwarf J.J.M. Hoogervorst zahlreiche Leuchten im Stil der Moderne und wurde so einer der wichtigsten niederländischen Entwerfer des Mid Century Designs. Später orientierte er seine Entwürfe am Funktionalismus der 1960er Jahre. Bis Anfang der 1980er entwarf Hoogervorst in seinem eigenen Büro Leuchten für Anvia, die in den ganzen Niederlanden eingesetzt werden – wie noch heute im Flughafen Schiphol oder bei der Hallenbeleuchtung des Luxor Theaters in Rotterdam. 
     
  Stehleuchte 1502: (Die Heuschrecke) von J.J.M. Hoogervorst  
     
  Tischleuchte 1504: Der Prokurist von J.J.M. Hoogervorst  
     
 Die heute wieder in den Niederlanden produzierten Anvia-Leuchten sind fast alle mit unterschiedlich lackierten Reflektorenfarben erhältlich, auch Sonderfarben sind auf Anfrage realisierbar. Ein gestalterisches Merkam der Kollektion ist dabei der von J.J.M. Hoogervorst entworfene T-Fuß, der bei vielen Modellen vorkommt wie hier bei der Tischleuchte 1501 mit ihrem Spitznamen Der Direktor. 
     
  Verstellbare Deckenleuchte 1506: Der hohe Fürst von J.J.M. Hoogervorst  
 Auch die deutsche Presse ist von der Kollektion recht angetan. Bereits schon in der Schöner Wohnen September-Ausgabe 2016 wurde die Heuschrecke von Anvia publiziert… 
     
 Im Jahr 2014 entdeckte Michel Klein die Leuchten von Anvia beziehungsweise J.J.M. Hoogervorst und beschließt diese holländischen Lichtklassiker neu aufzulegen. Dabei arbeitete er eng mit den Nachfahren der damaligen Eigentümer von Anvia und den Erben von Hoogervorst zusammen. Michel Klein sucht übrigens immer noch weiteres historisches Material über die deutsche Zeit der Manufaktur (siehe weiter unten). Wer ausführliche Informationen dazu Zeit hat, kann sich gerne bei ihm (oder bei uns) melden!  Die heute wieder in den Niederlanden produzierten Anvia-Leuchten sind fast alle mit unterschiedlich lackierten Reflektorenfarben erhältlich, auch Sonderfarben sind auf Anfrage realisierbar. Ein gestalterisches Merkam der Kollektion ist dabei der von J.J.M. Hoogervorst entworfene T-Fuß, der bei vielen Modellen vorkommt wie hier bei der Tischleuchte 1501 mit ihrem Spitznamen Der Direktor. 
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                            <updated>2016-09-15T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sitzgruppe von Bas van Pelt</title>
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                                            Diese elegant reduzierte Sitzgruppe finden Sie nun in unserem Vintage Bereich.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Neu in unserem Vintage Bereich ist diese seltene Sitzgruppe des niederländischen Architekten und Designers Bas van Pelt. Entdeckt haben wir die Sitzgruppe im Stil der Moderne bzw. nach der sogenannten Den Haager Architekturschule neulich bei unserem Besuch in Den Haag. Unsere Recherchen haben ergeben, dass der Entwurf aus den 1920er oder 1930er Jahren stammt und vor 1945 hergestellt wurde (erkennbar an dem alten My Home Logo). 
 Der holländische Designer und Architekt wurde in den 1930er Jahren für seine Stahlrohrentwürfe bekannt, gleichzeitig schuf er verschiedene Möbel aus Holz. Dabei wurde die Entwürfe von seiner eigenen Firma my home hergestellt. Sein Schaffen kann ein wenig mit Marcel Breuer verglichen werden. 
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                            <updated>2016-05-25T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Das Gemeentemuseum in Den Haag</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Wir berichten aus der Dauerausstellung des Gemeentemuseum in Den Haag.
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                <![CDATA[
                 Das absolute Highlight von Den Haag ist das Gemeentemuseum, dass 1935 nach dem Entwurf des niederländischen Architekten Hendrik Petrus Berlage errichtet wurde. Offiziell im Stil des Art Déco erinnert uns das Museum eher an Frank Lloyd Wright. 
 Spektakulär ist die gesamte Inneneinrichtung und die gezeigten Exponate mit einem Schwerpunkt über die niederländische Künstlergruppe De Stijl. Neben der weltweit größten Mondrian Sammlung werden zahlreiche Werke von Vilmos Huszar, J.J.P. Oud oder Theo van Doesburg gezeigt. Einen großen Raum nimmt natürlich hier das Werk von Gerrit Rietveld ein. Aber auch die Räume rund um die Wiener Secession sind sehr sehenswert – neben Werken von Josef Hoffmann zeigt das Museum sehr bedeutende Hauptwerke von Gustav Klimt und Egon Schiele. Ein Besuch ist sehr empfehlenswert:  www.gemeentemuseum.nl  
     
  Möbel von Gerrit Rietveld und J.J.P. Oud  
     
  Ein Kinderzimmer von Vilmos Huszar  
     
  Gemälde von Theo van Doesburg (links) und Piet Mondrian (rechts)  
     
  Verschiedene Stühle von Gerrit Rietveld  
     
  Entree des Gemeentemuseums von Hendrik Petrus Berlage  
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                            <updated>2016-05-17T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Juwelier Steltman in Den Haag</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Dieses Geschäft spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte des modernen Designs.
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                <![CDATA[
                 Beim Bummeln am Pfingstwochenende in Den Haag entdeckten wir den Juwelier Steltman. Für diesen Juwelier entwarf  Gerrit Rietveld  1963 sein wichtigsten Spätwerk – den gleichnamigen Steltman Chair. Ob sich dort vor Ort noch die alten Originalstühle befinden (damals mit einer Lederpolsterung), konnten wir leider nicht herausfinden, das Geschäft war bereits geschlossen. 
     
  Steltman Chair von Gerrit Rietveld (Armlehne wahlweise links oder rechts)  
 Dafür entdeckten wir anschließend auf dem sehr empfehlenswerten Antikmarkt in&amp;nbsp;Den Haag (gleich um die Ecke) ein seltenes Jugendstil-Teeservice von Jan Eisenloeffel, einem wichtigen Vorreiter der Moderne. 
     
  Teeservice von Jan Eisenloeffel  
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            <title type="text">Utrecht Chair von Gerrit Rietveld als limitierte Version</title>
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                                            Cassina präsentiert auf dem Salone del Mobile eine Variante mit besonderem Bezugsstoff.
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                <![CDATA[
                 Zur Möbelmesse in Mailand präsentierte  Cassina  eine sehr ausgefallene Variante des Utrecht Sessels. Diese Boxblocks Interpretation stammt von dem niederländischen Designer Bertjan Pot, insgesamt gibt es drei Farbkombinationen, die auf jeweils 90 Exemplare limitiert sind. Gefertigt wird die Edition auf einer Jacquard-Webmaschine mit einer HighTech-CNC-Steuerung, bei der sich das geometrische Design der Dreiecke nie wiederholt. Die Edition wurde während der Messe bereits komplett verkauft, uns ist gelungen ein Utrecht Sessel der künstlerischen Edition zu reservieren. 
 Entworfen wurde der Utrecht Chair (oder auch Uetrecht Chair) von  Gerrit Rietveld  im Jahr 1935, die ursprüngliche Version wurde damals von Metz &amp;amp; Co hergestellt. Cassina fertigt den Entwurf im Rahmen der I Maestri Kollektion bereits seit 1973. 
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                            <updated>2016-04-12T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">CARtools Bauklotzspiel von Floris Hovers</title>
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                                            Magis stellt Design für die kKeinsten vor.
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                <![CDATA[
                 Für große und kleine Kinder: Das CARtools Bauklotzspiel von dem niederländischen Designer Floris Hovers lädt zum Spielen ein… 
 Die 26 Holzelemente des CARtools Bauklotzspiel von Magis erwecken Kindheitserinnerungen und zwar nicht nur an Bauklötze, sondern auch an Spielzeug- und Modellautos. Automobile jeder Art und Form lassen sich nämlich aus den Bausteinen zusammensetzen und diese machen auch aufgrund der schönen Pastellfarben sowie knalligen Töne auch optisch etwas her. Formal erinnern uns die Bauklötze sogar ein wenig an das berühmte Bauklotzspiel aus dem Bauhaus. 
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                            <updated>2016-03-18T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Polder Sofa von Hella Jongerius</title>
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                                            Vitra stellt das polder Sofa in überarbeiteter Form und in zusätzlichen Varianten vor.
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                <![CDATA[
                 Heute erhielten wir von  Vitra  unser neues Polder Sofa. Letztes Jahr präsentierte Vitra diese neue Variante von  Hella Jongerius . Zehn Jahre, nachdem die holländische Designerin dieses ikonische Sofa entworfen hat, wurde es konzeptionell neu überarbeitet. Neben der 225 cm langen Variante Polder Compact mit Armlehnen ist das klassische Polder Sofa nun in 260 cm Länge (inkl. Ottoman) erhältlich. Erhältlich sind beide Sofas in vier Farbwelten: rot, grün, gold und schwarz-blau. 
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                            <updated>2016-02-26T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Trotter Kinderstuhl von Magis</title>
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                                            Der spielerische Entwurf von Rogier Martens ist ab sofort bei Markanto erhältlich.
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                <![CDATA[
                 Neu bei Markanto ist der originelle Trotter Kinderstuhl, den der Designer Rogier Martens 2015 für  Magis  entworfen hat. Das besondere an diesem Sitzmöbel ist, dass es nicht nur dem entspannten Sitzen dient, sondern auch zur spielerischen Bewegung einlädt. Trotter ist eine Kombination aus Stuhl und Schubkarre, mit der Kinderherumtollen können – und wenn es genug ist, hat man immer eine Sitzgelegenheit dabei! 
 Trotter besteht aus einem Gestell aus Stahldraht, das in einem saftigen Grün lackiert ist, im Kontrast dazu steht das leuchtend orange Rad. De einzige Wemutstropfen ist, das er nur für den Innenbereich geeignet ist…. 
     
  Trotter Kinderstul von Rogier Martens  
 Mit der Interaktion von Benutzer und Objekten beschäftigt sich der Niederländer Rogier Martens mit Vorliebe. Neben dem Produktdesign schafft er auch Gegenstände für den öffentlichen Raum, all seine Designs eint eine markante Identität. 
 In der Kölner Designpost kann Trotter ausprobiert und bewundert werden (Bestellungen dann aber gerne bei Markanto)…. 
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                            <updated>2016-02-18T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Holländischer Funktionalismus: Willem Gispen</title>
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                                            Wir stellen einen niederländischen Klassiker vor.
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                 Bekannterweise wurde der hinterbeinlose Stuhl von  Mart Stam  erfunden. Danach entstanden zahlreiche Varianten eines Sitzmöbels mit nur zwei Beinen. Eines der schönsten Beispiele ist der Armlehnsessel 405 von  Willem Gispen . Dieses Modell inspirierte wiederum andere Hersteller… Gispen  – Stahlrohrmöbel aus Holland 
 Gispen war in den 1920er und 30er Jahren ein sehr erfolgreicher niederländischer Möbelhersteller. Eigentümer Willem Gispen hatte Architektur an der Königlichen Akademie der bildenden Künste und technischen Wissenschaften in Rotterdam studiert. 
 Bereits 1926 entwarf er die sogenannte Giso-Leuchte, die bei P. P. Ouds Bauten der Weißenhof-Siedlung in Stuttgart zum Einsatz gelangte. Beeinflusst vom deutschen Bauhaus entwarf Willem Gispen zahlreiche Stahlrohrmöbel, die ihn zu einem der Urväter des holländischen Funktionalismus werden ließen. Ein wichtiges Beispiel ist der sogenannte Diagonalstuhl aus dem Jahr 1927 mit einem diagonalen Verlauf zwischen den vorderen und hinteren Füßen. 
     
 Für Willem Gispen hatte ein Stuhl schlicht und einfach die Funktion eines Sitzmöbels, deshalb gestaltete er seine Entwürfe konsequent zugunsten eines komfortablen Sitzgefühls. Auch legte er großen Wert auf eine solide Konstruktion – noch heute sind in den Niederlanden über 40 % der in den 1930er Jahren hergestellten Gispen Stühle und Sessel im Einsatz. 
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