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        <name>Markanto</name>
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    <updated>2026-04-18T16:43:55+02:00</updated>
    
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            <title type="text">100 Jahre Art déco</title>
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                                            1925 fand in Paris die „Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes“ statt – eine Weltausstellung, die nicht nur den Namen einer neuen Stilrichtung prägte, sondern auch deren internationale Durchsetzung markierte. 
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                 Vom 28. April bis zum 8. November 1925 fand in Paris die Ausstellung  Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes &amp;nbsp;mit über 16 Millionen Besucher&amp;nbsp;statt. Nach ihr ist der Stil  Art déco  benannt,&amp;nbsp;ein Begriff, der sich aus dem Titel dieser Ausstellung ableitet, steht seither für eine Ästhetik, die geometrische Klarheit, luxuriöse Materialien und technische Innovation miteinander vereint. 
 Die Ursprünge des  Art déco  liegen in den gestalterischen Experimenten der 1910er Jahre, die sich von der floralen Verspieltheit des Jugendstils abgrenzten. Die Bewegung entwickelte sich in den 1920er Jahren zu einem internationalen Phänomen, das sich durch stilisierte Formen, hochwertige Materialien wie Ebenholz, Elfenbein und Hai- und Rochenhaut sowie durch eine neue funktionale Eleganz auszeichnete. In einem empfehlenswerten  Podcast  der ARD Audiothek erläutert Dr. Romana Rebbelmund, Kuratorin am Museum für Angewandte Kunst Köln, die charakteristischen Merkmale des Art déco-Stils. Typisch für Art déco sind abstrakte, geometrische Elemente – klare Linien, symmetrische Formen und stilisierte Ornamente. Auch historische Einflüsse wirkten prägend, zum Beispiel die Entdeckung des altägyptischen Grabes Tutanchamuns, dessen Ornamentik und geflügelte Wesen in die Gestaltung der 1920er Jahre einflossen. Das Unbekannte war ein zentrales Motiv: fremde Kulturen, luxuriöse Materialien und dekorative Oberflächen wurden bewusst eingesetzt, um eine neue visuelle Sprache zu schaffen, die sowohl modern als auch sinnlich war. Art Déco war damit nicht nur eine stilistische Bewegung, sondern auch Ausdruck eines kulturellen Aufbruchs – zwischen Fortschritt und Faszination für das Fremde.  Besonders hervorzuheben ist die Rolle Frankreichs als stilprägende Nation. Designer wie  Jacques-Émile Ruhlmann ,  Pierre Chareau ,  Jean Michel Frank  (Abbildung&amp;nbsp;Dossier Droit fauteuil oben) und  André Groult  prägten mit ihren Möbeln und Interieurs das Bild des französischen Art déco. Ruhlmanns  „Hôtel du Collectionneur “, das 1925 auf der  „Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes“  präsentiert wurde, gilt bis heute als Inbegriff französischer Eleganz. Auch die Gegenüberstellung mit internationalen Positionen – etwa dem funktionalistischen Pavillon von  Robert Mallet-Stevens  oder dem radikal modernen  „Pavillon de l’Esprit Nouveau“  von  Le Corbusier  – zeigt die Spannbreite und die inneren Widersprüche der Bewegung. 
 Die Weltausstellung erstreckte sich über 23 Hektar zwischen dem Grand Palais, dem Invalidendom und den Ufern der Seine. Über 15.000 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten ihre Werke – Möbel, Architektur, Mode, Schmuck, Glas und Keramik. Die Besucherzahl überstieg 16 Millionen, ein Beleg für das immense öffentliche Interesse an einer neuen Formensprache, die Moderne, Luxus und Funktionalität miteinander verband. Die französische Regierung hatte die Ausstellung bewusst als kulturelles Statement konzipiert. Nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs sollte Frankreich seine Rolle als stilbildende Nation behaupten. Die Organisatoren – darunter die  Société des Artistes Décorateurs  – legten fest, dass alle ausgestellten Werke „klar moderne Tendenzen“ zeigen mussten. Historisierende Stile waren ausdrücklich unerwünscht. Diese Regelung führte zu einer bemerkenswerten stilistischen Kohärenz, die sich in den Pavillons und Objekten widerspiegelte. 
 Die Ausstellung war nicht nur ein ästhetisches Ereignis, sondern auch ein wirtschaftlicher Erfolg. Mit einem Nettogewinn von über 14 Millionen Francs bewies sie, dass modernes Design auch kommerziell tragfähig sein konnte. Dennoch hinterließ sie keine dauerhaften architektonischen Relikte – die Pavillons waren temporär und wurden nach der Ausstellung abgebaut. Ihre Wirkung jedoch war nachhaltig: Art déco verbreitete sich in den folgenden Jahren weltweit und beeinflusste Architektur, Möbelbau, Mode und Grafik bis weit in die 1940er Jahre hinein. 
 100 Jahre nach der bahnbrechenden Weltausstellung von 1925 ist Art déco mehr als ein nostalgischer Rückblick – er ist eine gestalterische Haltung, die heute aktueller denn je erscheint. In einer Zeit, in der sich viele Wohnräume durch digitale Standardisierung und visuelle Beliebigkeit auszeichnen steht Art Déco für Materialität, Präzision und Ausdruck. Seine klaren Linien, edlen Oberflächen und die Balance von Funktion und Ästhetik machen Art Déco bis heute zu einer zeitlosen Inspirationsquelle für modernes Design. 
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                            <updated>2025-10-22T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">La Table Vrillée: Ein vergessenes Meisterwerk von Serge Mouille</title>
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                                            Bekannt seine berühmten Leuchten, entwarf Serge Mouille aber auch Schmuck, ein futuristisches Automobil und einen sehr ungewöhnlichen Couchtisch. Nun legt die Editions Serge Mouille eine Neuauflage des Couchtische&quot;Vrillée&quot; aus den 1960er Jahren auf, den Serge Mouille selbst al...
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                 Erstmalig wurde&amp;nbsp; der Couchtisch &quot;La Table Vrillée&quot; 1962 während der Salon des Arts Ménagers in Paris auf dem Stand von Paul Beucher gezeigt, dem damaligen Direktor der Pariser Hochschule für bildende und angewandte Kunst. Die jährlich stattfindene Messe galt zu der Zeit als die wichtigste Präsentation Frankreichs für Möbelkunst, Haushaltsdesign und moderne Wohnkonzepte.&amp;nbsp; Entworfen von Serge Mouille, bekannt für seine skulpturalen Lichtobjekte, erregte der Couchtisch mit seinen zwölf spiralförmig gedrehten Armen, die eine Glasplatte tragen, große Aufmerksamkeit und ist ein Paradebeispiel für seine als „monotypes-stabiles-mobiles&quot; bezeichneten Untersuchungen zu Formen im Raum. Mouille selbst bezeichnete später den Entwurf als  „eines der außergewöhnlichsten Dinge, die ich je gemacht habe!&quot;  Aufgrund des aufwendigen Herstellungsprozesses wurden insgesamt nur 30 Exemlpare produziert, von denen heute nur noch 10 Couchtische bekannt sind. 
 Inspiriert von den Cut-Out Formen der 1950er Jahre wurden im Herstellungsprozess zunächst zwei Beine und die zwölf Arme aus einer 10 mm dicken Stahlplatte ausgeschnitten – zwei weitere Beine wurden nach dem mechanischen Drehprozess hinzugefügt, um ein Kreuz zu formen. Die beiden ursprünglichen Beine wurden mit einem Schraubstock fixiert, während die mittige Speiche mit einem doppelten Hebel erfasst und von vier Männern in schwerer körperlicher Arbeit gedreht wurden. Durch die Rotation wurden sämtliche Arme in eine Torsion versetzt, wobei die kürzeren Arme – näher an der zentralen Achse – stärker verdreht wurden als die längeren. Der Prozess endete, als das Metall unter der Spannung schließlich sauber brach. Das Ergebnis war eine spiralförmige Anordnung der Arme, die an einen Kronleuchter erinnerte und deren Enden auf gleicher Höhe waren, so dass die 10 mm dicke Glasplatte fast plan auflag. 
 &amp;nbsp;Die Neuauflage des Tisches wird heute von der  Editions Serge Mouille  hergestellt, die ursprünglich von Gin Mouille, der Ehefrau von Serge Mouille, zum Vertrieb der Reeditionen seiner Leuchtenentwürfe gegründet wurde. Hierbei wird mit größtem Respekt vor der Handwerkskunst gearbeitet. Jedes Objekt wird dabei von Hand und teilweise mit den Originalwerkzeugen in der Werkstatt in Bézu-Saint-Germain, nahe Paris, hergestellt, ist nummeriert und kommt mit einem Echtheitszertifikat.&amp;nbsp; 
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            <title type="text">Dynamisches Sitzen neu definiert: Mynt von Erwan Bouroullec</title>
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                                            Neu von Vitra ist der Drehstuhl Mynt mit einer patentierten Mechanik, die das Sitzen neu definiert. Diese Mechanik wird durch das menschliche Gewicht aktiviert und neigt je nach Gewichtsverlagerung und Position des oder der Sitzenden. Der Bewegungswiderstand wird automatisch a...
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                 Bei der Einführung eines neuen Produktes findet man häufig Attribute wie EINZIGARTIG oder INNOVATIV. Bei genauer Betrachtungsweise stellt man aber fest, dass diese Attribute häufig nur typisches Werbedeutsch sind.... Dies dachten wir zuerst auch bei dem Mynt Stuhl von Vitra, bis wir den Stuhl probegessen hatten... 
 Denn durch eine von Vitra patentierte Mechanik ist das Sitzerlebnis bei dem Mynt wirklich einzigartig. Die Mechanik wird die durch das Eigengewicht des Sitzenden aktiviert und neigt sich dann je nach Gewichtsverlagerung und Position des oder der Sitzenden nach hinten oder vorne – der Sitz ist dabei unabhängig von der Rückenlehne. Der Bewegungswiderstand wird automatisch an das Nutzergewicht angepasst, eingestellt werden muss lediglich die Sitzhöhe des Stuhls.&amp;nbsp;Wie beim Fahrradfahren, Treppensteigen und unzähligen weiteren alltäglichen Tätigkeiten hält sich so der menschliche Körper dank der gesetzlich geschützten Mechanik beim Sitzen selbst in Balance und vollbringt dabei laufend kleinere und grössere Bewegungen. Mynt sorgt damit nicht nur für ein neues Sitzerlebnis, das dynamische Sitzen ist nachweislich auch gesund. 
 Der Entwurf von dem französischen Designer Erwan Bouroullec (Foto) ist bei Vitra in zahlreichen Varianten erhältlich und passt ebenso an einen Küchentisch wie in das moderne Büro für Großstadtnomaden. Sitz und Rückenlehne sind wahlweise aus  recyceltem Polyamid aus 100 % Post-Industrial-Material&amp;nbsp; oder aus Eiche-Furnier.&amp;nbsp;Für einen weicheren Komfort gibt es gepolsterte Bezüge in zahlreichen Vitra Stoffen und Farbem für Sitz und Rückenlehne. Die Polster sind via Reissverschluss abnehmbar und können so problemlos gereinigt oder gewechselt werden. 
  Das neue 4-Sterne-Gestell nach&amp;nbsp;EN 1335 Typ C&amp;nbsp;  
 Bis Anfang der 1970er Jahre waren 4-Sterne-Gestelle in jedem Büro üblich. Dies änderte sich mit der Einführung der Norm EN 1335 Typ C, danach entsprachen diese Gestelle nicht mehr den Sicherheitsanforderungen und wurden überall durch Stühle mit 5-Sterne-Gestellen ersetzt. Seitdem finden sich in allen Büros nur noch die 5-Sterne-Gestelle, 4-Sterne-Gestelle sind dafür machmal im Home-Office zu finden, wo diese Norm keine Anwendung findet. Aber auch die Norm EN 1335 Typ C hat sich im Laufe der Zeit verändert und Vitra hat den aktuellen Stand sehr genau analysiert: Sie besagt lediglich, dass mit der Anzahl Ausleger, die der Stuhl hat, alle erforderlichen Tests bestanden werden müssen – was Vitra mit dem Mynt gelungen ist.&amp;nbsp; 
 Damit ist Mynt ist der erste Vitra-Bürostuhl der Norm EN 1335 Typ C mit vier Auslegern erfüllt. Mynt&amp;nbsp;bietet so eine wohnliche Ästhetik auch im Büro und die Dynamik eines Bürostuhls auch zuhause – und entzieht sich damit gängigen Kategorisierungen. Zusätzlich kann das Gestell wahlweise mit oder ohne Rollen ausgestattet werden, so dient Mynt gleichzeitig als Bürodrehstuhl oder Besucherstuhl - vergleichbar mit den Eames Aluminium Chairs.&amp;nbsp; Optional kann das Gestell jederzeit einfach und selbständig von Gleitern zu Rollen – und umgekehrt – verändert werden.  
  Nachhaltig und Zukunftsicher  
 Mynt ist auf ein langes Leben ausgelegt und seine Polster, Gleiter und Rollen können eigenhändig getauscht oder erneuert werden – der Sitz und die Rückenlehne aus recyceltem Kunststoff oder Holzfurnier durch Fachleute. Mynt besteht bis zu 80% aus recycelten Materialien und ist am Ende seines Produktlebens zu 99% recycelbar – und das Sitzkissen besteht aus V-Foam, dem weltweit ersten wirtschaftlich recycelbaren Polyurethanschaum, den Vitra und BASF gemeinsam entwickelt haben. 
  Courier - der passende Schreibtisch zum Mynt  
 Zusätzlich entwarf Erwan Bouroullecs Bruder Ronan Bouroullec auch einen passenden Schreibtisch. Das 120 cm lange Schreibtisch wurde von ihm auf ein Minimum reduziert:&amp;nbsp; „Ich habe alles reduziert, bis ich auf das kam, was ich als „nackte Lösung” bezeichne – eine dünne Holzoberfläche auf Beinen. Courier bietet genügend Fläche für einen Laptop, einige Papiere und einen Bildschirm oder Bücher.”&amp;nbsp;&amp;nbsp; Mynt vereint so hochwertige Materialen wie Holz und Aluminium mit selbstverständlicher Leichtigkeit zu einem unverwechselbaren und dennoch nicht aufdringlichen Ganzen.&amp;nbsp;Von der Seite betrachtet erinnert die Silhouette des Schreibtischs an einen Serifen-Buchstaben – daher der Name Courier, der für eine der bekanntesten Serifenschriften steht. 
 Seit Jahrzehnten entwickelt Vitra in Zusammenarbeit mit bedeutenden Designern Bürostühle: Der Vitramat veränderte 1976 mit der ersten Synchronmechanik die ganze Gattung, Figura brachte 1984 die Anmutung eines Polstersessels ins Büro und Axion führte 1992 die Vorwärtsneigung ein. Dieses Know-how fand 2011 im Ruhesessel Grand Repos mit seiner in den Polstern verborgenen Gewichtsmechanik Anwendung – und gipfelt nun in Mynt. 
 Gerne beraten wir Sie bei Ihrer individuellen Konfiguration, wir freuen uns als Ihr Vitra Fachhändler in Köln auf Ihre Anfrage. 
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                            <updated>2025-03-24T01:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gubi erweitert die Mathieu Matégot Kollektion</title>
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                                            Mit der Bagdad Tischleuchte, deren Formgebung tatsächlich ein wenig an den Orient erinnert, erweitert Gubi die Mathieu Matégot Kollektion. Typisch für den ungarisch-französischen Designer ist hier wieder die Verwendung von perforiertem Metall als Werkstoff.
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                 Alles perforiert: Der ungarisch-französische Designer&amp;nbsp;Mathieu Matégot wurde in den 1950er Jahren primär durch seine Möbel und Leuchten aus perforiertem Lochblech in Frankreich bekannt. Nach seinem Kunststudium in Budapest ging&amp;nbsp;Mathieu Matégot Anfang der 1930er Jahre nach Paris. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Freiwilliger in der französischen Armee und wurde in Gefangenschaft genommen. Nach seiner Befreiung erhielt er die französische Staatsbürgerschaft und eröffnete ein Studio in Paris, mit dem&amp;nbsp;&amp;nbsp;Matégot viel Anerkennung für seine Möbel- und Leuchtenentwürfe sowie für seine Inneneinrichtungen erhielt. 1Aber schon 959 beendete Matégot seine Tätigkeit als Möbeldesigner und widmete sich der Tapisserie. 
 Als seine bekanntester Leuchtenentwurf gilt die Tischleuchte Bagdad, die wir vor Jahren in unserem Vintage-Bereich als Original angeboten hatten. Seitdem hat uns die Leuchte aus Lochblech, die von der&amp;nbsp;Form tatsächlich ein wenig an den Orient erinnert, nicht mehr aus ihrem Bann gelassen, Nun hat Gubi die Bagdad als mobile Tischleuchte in drei Farben aufgelegt. Der Messingknopf an der Spitze der Bagdad dient hierbei als Schalter mit einer Dimmfunktion, das Leuchtmittel ist austauschbar und kann durch das mitgelieferte USB-Kabel aufgeladen werden. 
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                            <updated>2024-10-01T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Werkstoff bestimmt den Entwurf: Die Céramique-Leuchten von Flos</title>
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                                            Neu im Sortiment von Flos ist die Leuchtenserie Céramique nach Entwurf von Ronan Bouroullec. Wie der Name erkennen lässt sind die Leuchten überwiegend aus Keramik gefertigt – ein Novum für Flos, zu dessen Umsetzung einige technische Schwierigkeiten zu bewältigen waren. Die Cér...
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                 Die Leuchtenserie Céramique umfasst drei verschiedene Tischleuchten mit einer Höhe von rund 50 cm, die sich jeweils in der Ausrichtung ihrer Lampenschirme unterscheiden. In allen drei Varianten ist der gesamte Körper der Leuchte in einem Stück aus Keramik gefertigt und verwendet eine einfache aber doch distinktive Form: Fußend auf einem flachen zylindrischen Sockel steht ein senkrechter Arm in Form eines schlanken Quaders. Seine Grundrissfigur reicht dabei vom Rand des Sockels bis zu dessen Mitte. Oben auf diesem Arm sitzt der Lampenschirm in Form eines Kegels mit gerundeter Spitze. Er ist so angefügt, dass er sich mittig über dem Sockel befindet. 
 Der Konstruktion aus einem Stück geschuldet, lässt sich der Lampenschirm auf dem Arm nicht drehen oder schwenken. Aus dieser Einschränkung eine Tugend machend, bietet Flos die Tischleuchte mit drei verschiedenen Ausrichtungen des Lampenschirms an: Als Leseleuchte Céramique Down, leuchtet sie schräg nach unten, während die Varianten Side und Up mit Leuchtrichtungen zur Seite oder nach oben, sich zur gezielten Ausleuchtung von Raumbereichen eignen. Die Leuchten werden mit bleifreien Glasuren in Rostrot, Moosgrün oder Dunkelblau angeboten. Im Lampenschirm befindet sich in allen Fällen ein weißer Diffusor aus Polycarbonat. Die Leuchten verwenden austauschbare Leuchtmittel mit dem weit verbreiteten E27-Sockel und sind dimmbar. 
 Mit ihrer Höhe von rund 50 cm handelt es sich bei den Céramique Leuchten um vergleichsweise große Keramikteile, die Hersteller und Designer vor einige technische Herausforderung stellten. Die Leuchtenkörper erhalten ihre Form werden in Gipsformen und werden anschließend getrocknet, gebrannt und glasiert. Bei Trocknung und Brand neigt das Material jedoch zu Rissbildung und Deformation – Probleme, die sich nur durch langwierige und wohlüberlegte Anpassung verschiedener Parameter wie Materialstärke, Details der Formgebung sowie Temperatur und Dauer des Brennens in den Griff bekommen lassen. Da es sich bei Céramique um das erste Keramikprodukt von Flos handelt, erwies sich dieser Prozess als besonders anspruchsvoll. Doch die Mühe zahlt sich aus, denn das für Leuchten ungewöhnliche Material verleiht ihnen einen markanten Charakter. Insbesondere die Fertigung aus einem Stück verleiht dem fertigen Produkt eine fast poetische Einfachheit. 
 Der 1971 im bretonischen Quimper geborene Ronan Bouroullec zählt zu den gefragtesten Produktdesignern der Gegenwart. Meist arbeitet er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Erwan. Die Brüder betreiben ein gemeinsames Designstudio in Paris und entwerfen für so namhafte Auftraggeber wie Artek, Magis oder Vitra. 
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                            <updated>2023-12-14T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Inspiriert von einer Bratpfanne: Die Poêle Collection von Alessi</title>
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                                            Mit der Poêle Collection, bestehend aus Stuhl, Hocker und Garderobe, entwarf Philippe Starck erstmals eine Möbelkollektion für Alessi.
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                 2023 entwarf der französische Designer Philippe Starck eine erste Möbelkollektion für die italienische Designschmiede Alessi. Seit Jahrzehnten steht die Marke für hochwertige Haushaltswaren aus Metall, ein Schwerpunkt ist insbesonders die Verarbeitung von Edelstahl. Das Ergebnis ist eine Kollektion , bei denen das Metallelement eine überraschend fließende Materialität annimmt und die Holzelemente harmonisch umhüllt. Das Ergebnis ist eine Möbelserie von starker Identität, deren Design im Dialog mit der formellen Leichtigkeit der Werkstoffe stehen. Die Poêle Kollektion fügt sich in Umgebungen unterschiedlichster Stilrichtungen ein, vom Wohnbereich über das Büro bis hin zu hochwertigen Objektmöbeln.  „Der Poêle Stuhl begann als ernsthafter Scherz, mit der Skizze einer Pfanne mit Beinen und der großartigen Idee, eine vorhandene Hochtechnologie für verschiedene Zwecke anzupassen. Sitz und Rückenlehne inspiriert von einer Bratpfanne, Beine als Griffe – der Poêle Chair verkörpert auf elegante Weise die schönsten Symptome menschlicher Intelligenz: Humor und Technologie.”  so Philippe Starck über seinen Entwurf. 
 Die Alessi Kollektion umfasst aktuell einen Stuhl, einen Armlehnstuhl, zwei Hocker (High and Low) sowie eine Garderobe. Bei der Herstellung achtet Alessi auch darauf, dass die benötigten Ressourcen nachhaltig eingesetzt werden: Für die Metallelemente wird der Stahl mittels Kaltumformung bearbeitet – ein Produktionsverfahren mit geringen Umweltauswirkungen. Stahl ist eines der langlebigsten und widerstandsfähigsten Materialien; er ist nachhaltig über die gesamte Nutzlebensdauer und vollständig recycelbar. Die Holzelemente werden mit lösungsmittelfreien, umweltverträglichen und gesundheitlich unbedenklichen Lacken auf Wasserbasis behandelt. Sie stammen aus italienischen Lieferketten mit FSC-Zertifizierung, einem Gütesiegel zur Kennzeichnung von Produkten aus Wäldern, die nach strengen ökologischen, sozialen und ökonomischen Standards bewirtschaftet werden. 
 Seit den 1980er Jahren arbeiten Philippe Starck und Alessi zusammen, das bekannteste Produkt aus dieser langährigen Zusammenarbeit ist sicherlich die berühmte Zitruspresse, die zwar durch ihr Design absolut überzeugt, aber weniger in der praktischen Anwendung.  „Ich habe Möbel stets als einen Berührungspunkt mit dem ursprünglichen Gebiet von Alessi angesehen, in den ich mich schon immer gerne einbringen wollte. Ich arbeite mit Philippe seit den 80er Jahren zusammen, und er hat für Alessi einige Meisterwerke geschaffen, die Designgeschichte geschrieben haben. Auch deshalb habe ich mich für ihn entschieden, um mit der Kollektion den entscheidenden Schritt in diese neue faszinierende Kategorie zu gehen”  so Alberto Alessi über die neue Zusammenarbeit. 
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                            <updated>2023-11-07T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Eileen Gray Teppich-Ausstellung „Non Conformist Artist” in Mailand von ClassiCon</title>
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                                            Während der Mailänder Möbelmesse präsentierte ClassiCon in einer Galerie im Stadtteil Brera die sehr gelungene Ausstellung über die Teppichentwürfe von Eileen Gray. Zusätzlich wurden auf der Messe selbst neue Entwürfe von Sebastian Herkner und den Schweizer Architekten Herzog ...
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                <![CDATA[
                  Die Teppichentwürfe von Eileen Gray entstanden alle in den 1920er oder 30er Jahren und wurden damals meist als Einzelanfertigungen von ihr für bestimmte Projekte wie ihre Villa&amp;nbsp;E.1027 an der&amp;nbsp;französischen&amp;nbsp;Côte d’Azur verwendet. In einer kleinen Galerie im Mailänder Stadtteil Brera präsentierte&amp;nbsp;der Hersteller ClassiCon die sehr gelungene, fast museale,&amp;nbsp; Ausstellung&amp;nbsp; „Non Conformist Artist” &amp;nbsp;über ihre Teppichkunst wie den oben abgebildeten Teppich&amp;nbsp;Castellar. Denn die Teppiche wurden in dem Kontext mit den Originalentwurfszeichnungen und&amp;nbsp;Gouaches von Eileen Gray gezeigt, zusätzlich führte die&amp;nbsp;Eileen Gray-Expertin und Buchautorin&amp;nbsp;Charlotte Kerner Interessierte durch die liebevoll, kuratierte Ausstellung.&amp;nbsp;Auch der neu editierte Teppich&amp;nbsp;Monolith wurde in dem Rahmen erstmalig vorgestellt.&amp;nbsp;  
  Auf dem Messegelände selbst, dem Salone del Mobile, war ClassiCon&amp;nbsp;zusätzlich mit einem Messestand vertreten, hier war der Fokus auf Marmor. Denn der Münchener Hersteller präsentierte zwei Adaptionen früherer Entwürfe von&amp;nbsp;Sebastian Herkner und den beiden Schweizer Architekten Herzog &amp;amp; de Meuron. Zu einem präsentierte sich der Bell Side Table in Marmor, zum anderen der Corker 1 Hocker. Beide Möbel wirken in dem Material wie eine Skulptur und sind ab sofort in fünf verschiedenen Marmorarten erhältlich:&amp;nbsp; Nero Marquina, Emperador Dark, Bianco Carrara, Grigio Nuvolato und Green Guatemala. Abgerundet wurden diese Möbel durch die neue&amp;nbsp;Plissée Pendelleuchte von&amp;nbsp;Sebastian Herkner und die Tischleuchte Forma von&amp;nbsp;Christian Haas.   
 &amp;nbsp; 
   Teppich von Eileen Gray. Zusätzlich wurden auf der Messe selbst neue Entwürfe von Sebastian Herkner und den Schweizer Architekten Herzog &amp;amp; de Meuron vorgestellt.  
  wird ein Teilstück der französischen Mittelmeerküstean der&amp;nbsp; Geboren in Irland, verbrachte sie den größten Teil ihres Lebens in Frankreich.&amp;nbsp;&amp;nbsp; nfangs orientierte sich Gray noch an klassischen Möbeln und orientalischer Kunst, ab Mitte der 20er Jahre schuf sie jedoch einige der bedeutendsten Objekte des modernen Funktionalismus. Im Gegensatz zu vielen anderen Designern arbeitete Gray übrigens als Einzelgängerin – die meisten ihrer Entwürfe wurden auch nur in Kleinstauflagen hergestellt und oft von ihr direkt vertrieben, bzw. für ihre Kunden eingesetzt. Berühmt wurde das von ihr entworfene Haus E.1027, welches als Gesamtkunstwerk auch einige ihrer wichtigsten Möbel-Entwürfe enthielt. Heute werden ihre Entwürfe von&amp;nbsp;  Ecart International  &amp;nbsp;und von&amp;nbsp;  ClassiCon  &amp;nbsp;(mit Lizenz von Aram Designs Limited) hergestellt.  
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                            <updated>2023-05-17T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Umbenennung der LC Kollektion von Cassina</title>
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                                            Zum 1. November 2022 hat Cassina die Produktnamen der LC Kollektion von Le Corbusier geändert. Hintergrund ist, dass viele Möbel dieser Kollektion nicht von Charles Jeanneret, so sein eigentlicher Name, selbst entworfen wurden, sondern meist in enger Zusammenarbeit mit Pierre ...
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                 Diese Nachricht wird bei vielen unseren Kunden zuerst für Verwirrung sorgen: Das LC2 Sofa gibt es nicht mehr! Der neue Produktname von Cassina für den Klassiker von Le Corbusier,&amp;nbsp;Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand lautet nun&amp;nbsp; 2 Fauteuil Grand Confort, Petit Modéle, Deux Places . Aber diese Namensänderung macht Sinn und wird von uns sehr begrüsst. Denn was bisher immer als LC Sofa (LC für Le Corbusier) bezeichnet wurde, war ein Gemeinschaftswerk von&amp;nbsp;Le Corbusier,&amp;nbsp;Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand. Nur war es im letzten Jahrhundert üblich, die Mitentwerfer nicht zu nennen, vor allem wenn es eine Frau war. In den letzten Jahren hatte sich zusätzlich herausgestellt, dass der LC7 Drehstuhl, der LC8 Drehhocker und der LC9 Badhocker alleinig von&amp;nbsp;Charlotte Perriand entworfen wurde, bevor sie in das Atelier von Le Corbusier eingetreten war. Allerdings wurden diese Entwürfe damals direkt unter Le Corbusiers Namen angeboten, die Urheberschaft von Perriand wurde verschwiegen. Hintergrund dafür war sicherlich der schon damals berühmte Namen des französischen Architekten, aber auch der damalige Zeitgeist, wonach einer Frau solche Entwurfsleistungen kaum zugetraut wurden und die Vermarktung sicherlich nicht so erfolgreich gewsesen wäre. Ein vergleichbares Beispiel in Deutschland sind die Möbelentwürfe von Ludwig Mies van der Rohe, wo die Mitarbeit seiner Lebensgefährtin Lilly Reich lange nicht erwähnt wurde.&amp;nbsp; 
 Zur besseren Identifizierung der verschiedenen Modelle drr Kolektion hat Cassina aber die jeweilige Zahl des alten Produktnamens beibehalten: aus dem  LC1  Sessel wurde  1 Fauteuil á Dossier Basculant , aus dem  LC3 Sessel/Sofa  nun&amp;nbsp; 3 Fauteuil Grand Confort, Grande Modéle . Die Zusatzbezeichnung&amp;nbsp; Deux/Trois Places  bezeichnet dabei das zwei- und dreisitzge Sofa. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der neuen Namen im Vergleich zu den alten Produktnamen von Cassina: 
  1 Fauteuil á Dossier Basculant : kleiner Sessel, Kernleder, Gestell verchromt oder lackiert (früher LC1 Sessel) 
  1 Fauteuil á Dossier Basculant Villa Church : kleiner Sessel, Lederpolsterung, Gestell verchromt (ehemals LC1 Sessel Villa Church) 
  1 Fauteuil á Dossier Basculant UAM : kleiner Sessel, Kernleder und Leinen, Gestell verchromt (ehemals LC1 Sessel UAM)   2 Fauteuil Grand Confort, Petit Modéle : Clubsessel, Stoff oder Leder, Polsterung Synthetik oder Daunen (ehemals LC2 Sessel) 
  2 Fauteuil Grand Confort, Petit Modéle, Deux Places und Trois Places : Sofa, zweisitzig oder dreisitzig, Polsterung Synthetik oder Daunen (ehemals LC2 Sofa) 
  3 Fauteuil Grand Confort, Grande Modéle : Clubsessel, Stoff oder Leder, Polsterung Synthetik oder Daunen (ehemals LC3 Sessel) 
  3 Fauteuil Grand Confort, Grande Modéle, Deux Places und Trois Places : Sofa, zweisitzig oder dreisitzig, Polsterung Synthetik oder Daunen (ehemals LC3 Sofa) 
  4 Chaise Longue á Reglage Continu : verstellbare Chaise Longue, Leder, Leinen oder Fell, Gestell schwarz lackiert (ehemals LC4 Liege) 
  5 Canapé, Appartment Le Corbusier:  2er oder 3er Sofa, Stoff oder Leder, Polsterung Daunen (ehemals LC5 Sofa) 
  6 Table Tube D&#039;Avion:  Esstisch, Tischplatten Glas oder Holz, verschiedene Ausführungen und Längen (ehemals LC6 Tisch) 
  7 Tournant Fauteuil:  drehbarer Stuhl, Stoff oder Leder (ehemals LC7 Drehstuhl) 
  8 Tournant Tabouret:  drehbarer Hocker, Stoff oder Leder (ehemals LC8 Hocker) 
  9 Tabouret Hocker:  Frotteestoff, Rattan oder Leder (ehemals LC9 Hocker) 
  10 Table en Tubes:  Serie an Ess- und Beistelltischen (ehemals LC10-P Tische) 
  11 Table pied Corolle:  Esstisch, Tischplatte Nussbaum oder Marmor (ehemals LC11-P Tisch) 
  12 Table La Roche:  Serie an Esstischen (ehemals LC12) 
 14 Tabouret Maison du Brésil und Tabouret Nantes Rezé: der Le Corbusier Hocker in diversen Varianten (ehemals LC14) 
  15 Table de Conférence : Konferenz oder Esstisch, Tischplatte Holz, Gestell lackiert (ehemals LC17) 
  16 Table de Travail avec Rayonnages:  Serie an Korpusmöbeln (ehemals LC16) 
  17 Portemanteau:  Le Corbusier Wandgarderobe aus Eiche 
  19 T able :  Kleiner Tisch, der auch als Konsole dienen kann, Tischplatte Blech (ehemals LC19) 
  20 Casiers Standard:  Korpusmöbel (ehemals LC20 bis LC34) 
  35 Maison du Brésil : Rekonstruktion des Studentenzimmers aus der Universität in Paris (limitierte Edition, ehemals LC35) 
  Für Fragen zu den neuen Produktnamen und der Cassina Kollektion von Le Corbusier,&amp;nbsp;Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand stehen wir gerne zur Vefügung. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2022-11-07T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Update der Jean Prouvé Kollektion von Vitra</title>
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                                            Zum Herbst aktualisiert Vitra nicht nur die Farbpalette der Jean Prouvé Kollektion nach den historischen Farben aus den 1950er Jahren, sondern lanciert auch neue Schätze aus dem Prouvé Archiv.
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                 Anfang der 1980er Jahre erwarb der frühere CEO von Vitra, Rolf Fehlbaum, in Paris einen alten Antony Chair von Jean Prouvé aus dem Jahr 1954. Damit wurde die Leidenschaften nach den Entwürfen des französischen Konstrukteurs erweckt, heute hat das Vitra Design Museum eine der größten Prouvé Sammlungen weltweit (die wir bei unserem letzten Besuch ausgiebig bewundern konnten). Später übernahm dann Vitra auch die Rechte an der Herstellung der Prouvé Möbel, die teilweise vorher von Tecta und für kurze Zeit in Frankreich (Vertrieb in Deutschland über Habit) produziert wurden. 
 Dieses Jahr überarbeitete Vitra die Farbpalette der Kollektion basierend auf einer historischen Farbkarte des Ateliers Jean Prouvé aus den 1950er Jahren. Neu in der Kollektion sind daher die Farben&amp;nbsp; Bleu Dynastie  (nach dem Blau von chinesischen Vasen aus der Ming-Dynastie) , Blé Vert  (ein Grünton nach der Farbe einen frischen Weizenfeldes) , Gris Vermeer  (ein Grauton nach den niederländischen Maler) , Bleu Marcoule &amp;nbsp;(nach dem französischen Atomkraftwerk, dass damals von Prouvé ausgestattet wurde) und  Métal Brut  (schon damals wurden die Möbel von den Ateliers Jean Prouvé in Aluminium natur geliefert), zusätzlich erhielt der bisherige Farbton Ecu seinen ursprünglichen Namen&amp;nbsp;  Blanc Colombe  wieder. Die obere Abbildung zeigt übrigens die französischen Klassiker in einigen deer neuen Farben in dem von dem Architekten in Nancy gebauten „ Maison Prouvé ”, dass wir im Vorfeld zu diesem Fotoshooting dank Vitra besuchen durften. Bitte beachten Sie, dass wir auf Wunsch von Vitra die zwei Farben&amp;nbsp; Bleu Marcoule &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Métal Brut  erst ab Ende Dezember bei Markanto online anbieten, sollten Sie sich für Möbel oder Leuchten in diesen Farben schon jetzt interessieren, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.  
     
  Die&amp;nbsp;Farbkarte des Ateliers Jean Prouvé  
 Zusätzlich legte Vitra verschiedene neue Möbel von Prouvé wieder auf. Hier ist an erster Stelle der Hocker&amp;nbsp; Tabouret Métallique  aus Metallblech nennen, der von dem französischen Konstrukteur 1936 entworfen wurde und bisher noch nie produziert wurde. Zusätzlich legte Vitra alle Bekannte wieder auf wie das Wandregal&amp;nbsp; Rayonnage Mural  (die erste Edition wurde übrigens von Vitra erstmalig während unserer Jean Prouvé / Serge Mouille Ausstellung 2007 in Köln gezeigt) und den&amp;nbsp; Tabouret 307  Hocker aus der RAW Edition für G-Star mit einer Massivholz-Sitzfläche. Für die beiden Potence-Leuchten von Vitra ist zusätzlich optional nun der kegelförmige &amp;nbsp;Abat-Jour Conique  Leuchtenschirm lieferbar, den Prouvé&amp;nbsp; für sein eigenes Haus in Nancy im Jahr 1947 entwickelte.  
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2022-10-11T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Passend zu den aktuellen tropischen Temperaturen: Die Mathieu Matégots Tropiq...</title>
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                                            Nachdem die Tropique Collection nach Entwürfen von Mathieu Matégot jahrzehntelang nicht mehr produziert wurden, legt Gubi diese Klassiker nun neu auf. Ab sofort sind die perfekt für Garten und Terrasse geeigneten Tische und Stühle auch bei Markanto erhältlich.
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                 Der 1910 in Ungarn geborene Mathieu Matégot absolvierte in Budapest ein Kunststudium, bevor er 1931 nach Paris auswanderte. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er für Frankreich und geriet in deutsche Gefangenschaft; 1944 gelang ihm die Flucht. Nach dem Krieg eröffnete er, zurück in Paris, sein eigenes Büro und arbeitete in der Folgezeit als Innenarchitekt und Möbeldesigner. Dabei gelang es ihm, sich innerhalb weniger Jahre einen Namen zu machen und zu einem der gefragtesten Designer im Frankreich der Nachkriegszeit zu werden. Bereits in den frühen 1960er Jahren gab Matégot diese Arbeit jedoch wieder auf, um sich auf die Bildwirkerei, also das Anfertigen von Tapisserien, zu konzentrieren. 
 Auch die Tropique Collection, die Mathieu Matégot um 1950 schuf – und übrigens auch in seiner eigenen Wohnung nutzte – trug entscheidend zu seinem Erfolg bei. Insbesondere die von der Zeitschrift Art &amp;amp; Décoration im Jahr 1950 veranstalte Ausstellung ‘La Fleur dans la Maison’, in der die Möbel in einer reichen Überfülle tropischer Pflanzen präsentiert wurden, verhalf Metégot zu großer Bekanntheit und stellte die besondere Eignung der Tropique Collection als Gartenmöbel heraus. 
 Die Tropique Collection umfasst einen Esstisch und zwei Varianten eines Armlehnstuhls. Allen Möbeln gemein sind dabei pulverbeschichtete Gestelle aus gebogenen Stahlstäben mit rundem Profil. Diese weisen – gleichsam als Familienmerkmal – halbkreisförmige Fußausformungen auf, die ihnen eine graphisch anmutende Umrisslinienhaftigkeit verleihen und sie wie die dreidimensionale Ausführung einer Tuschzeichnung wirken lassen. Im Fall des Esstischs, dessen Grundfläche mit 90 x 90 cm quadratisch ist, ist das Skelett diagonal angeordnet. Von den erwähnten Fußausformungen ausgehend, führen bodennahe Streben zur Tischmitte, wo sie X-förmig verbunden sind und von einer dekorativen Kugel bekrönt werden. Die Tischplatte wird gebildet von einem gefalzten Lochblech, das mit dem Gestell verschweißt ist. Die Verwendung von Lochblech – einem Material, das er an militärischen Ausrüstungsgegenständen im Krieg kennengelernt hatte – ist ein typisches Stilmerkmal Matégots. Mit seinen gegensätzlichen, fast widersprüchlich erscheinenden Eigenschaften, übte es eine große Faszination auf den Designer aus: So bietet Lochblech bei geringem Gewicht große Stabilität und Robustheit; zugleich ist es von optischer Leichtigkeit und erstaunlicher Transparenz. 
 Die Stühle greifen das Halbkreismotiv der Füße noch in zwei weiteren Detailformen auf. Es findet sich wieder im Profil der Armlehnen, sowie in der Kontur der Rückenlehne, deren Oberkante an beiden Seiten halbrunde Ausformungen aufweist und dazwischen konkav einschwingt. Die Armlehnen, die nahtlos in die Sitzfläche übergehen, sind, wie auch die Rückenlehne, als Bespannung mit einem wetterbeständigen Gewebe realisiert. Die Sitzfläche verfügt zusätzlich über ein passendes Kissen. Optional ist der Stuhl auch in einer Variante erhältlich, in der Arm- und Rückenlehnen mit dekorativen Fransen versehen sind, die dem Stuhl einen verspielten und ungewohnten Look verleihen. 
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                            <updated>2022-07-18T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zu Besuch im Maison Jean Prouvé</title>
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                                            Anlässlich der limitierten Edition des Kangaroo Chairs von Jean Prouvé und der neuen Prouvé-Farbpalette von Vitra (dazu bald mehr) durften wir an einer spektakulären Reise nach Nancy und Weil am Rhein teilnehmen. Stationen waren der Vitra Campus und Jean Prouvés Haus im franzö...
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                 Zur Art Basel / Miami Beach 2022 präsentierte Vitra eine kleine Edition des&amp;nbsp;Kangaroo Chair von&amp;nbsp; Jean Prouvé . Die 150 Exemplare waren innerhalb von 60 Minuten ausverkauft und erfreuen nun Sammler und Designfans, ein hoher Wertzuwachs ist bei der Edition fast garantiert. Der Entwurf des französischen Konstrukteurs entstand im Jahr 1948, originale Sessel aus der Zeit werden heute in Kunst- und Designauktionen mit ca. EURO 150.000 gehandelt. Die neue Vitra Edition präsentierte sich ganz in Blau – das Gestell ist in dem Farbton&amp;nbsp; Prouvé Bleu Marcoule , welches der französische Designer in den 1950er Jahren exklusiv für ein Energieunternehmen entwarf. 
 Vor zwei Wochen konnten wir auf dem Vitra Campus nun die Edition erstmals persönlich in Augenschein nehmen (unser Exemplar ist gestern eingetroffen) und gleichzeitig den dortigen neuen  Place&amp;nbsp;Jean Prouvé  bewundern. Dieser Platz ist&amp;nbsp; dem&amp;nbsp;französischen Konstrukteur gewidmet und besteht aus einer von ihm entworfenen Schaukel sowie verschiedenen Outdoormöbeln, die allerdings aktuell nicht kommerziell erhältlich sind. Das anschließende Highlight war der Besuch der persönlichen Prouvé Sammlung des ehemaligen Vitra CEOs Rolf Fehlbaum, die gleichzeitig eine der größten&amp;nbsp;Prouvé Sammlungen weltweit ist und Möbel enthält, die selbst uns noch unbekannt waren.&amp;nbsp;Serge Mauduit, der Kurator des Vitra Design Museums, führte uns dpersönlich durch die Sammlung, wir wären sehr gerne länger geblieben, um seinen Ausführungen zu lauschen. Aber es wartete schon der Bus nach Nancy.... 
 Die Stadt Nancy ist vor allem durch&amp;nbsp; ihre Spätbarock- und Jugendstilarchitektur bekannt, eine bekannte Attraktion ist der heute zum Weltkulturerbe zählende Platz  Place Stanislas  aus dem 18.&amp;nbsp;Jahrhundert. An diesem Platz fing auch direkt unsere Führung an, denn&amp;nbsp;Jean Prouvé war in jungen Jahren an der Restaurierung der&amp;nbsp;dortigen vergoldeten, schmiedeeisernen Tore beteiligt.&amp;nbsp;Als ausgebildeter Kunstschmied lernte er unter anderem hier den Werkstoff Metall kennen, der seinen künstlerischen Werdegang mitbestimmen sollte. An dem&amp;nbsp;Place Stanislas liegt auch das&amp;nbsp;Musée des Beaux-Arts de Nancy, welches ebenso eine eindrucksvolle&amp;nbsp;Prouvé Sammlung besitzt, inklusive einer&amp;nbsp;Rekonstruktion des Studentenzimmers der Universität Nancy aus den 1930er Jahren. Ein weiterer Schwerpunkt des Museums ist natürlich der französische Jugendstil&amp;nbsp; Art Nouveau,  der neben Paris in Nancy seinen Schwerpunkt hatte. Die sogenannte  École de Nancy  unter&amp;nbsp;Émile Gallé setzte&amp;nbsp; zur Jahrhundertwende Maßstäbe für den Jugendstil. Ein weiterer wichtiger Vertreter dieser Kunstrichtung wurde Victor Prouvé,&amp;nbsp;der Vater von&amp;nbsp;Jean Prouvé. Sieht man sich seine Jugendstilarbeiten an, wird auch direkt klar, warum der Sohn später auf jegliche Ornamentik verzichtete und bei sich seinen Entwürfen im Stil der Moderne von Techniken aus der&amp;nbsp; Automobil- und Flugzeugindustrie inspirieren ließ.    
     
  Die Brasserie Excelsior in Nancy: Auf den Spuren von Jean und&amp;nbsp;Victor Prouvé...  
   Ein Muss in Nancy ist der Besuch der&amp;nbsp;Brasserie Excelsior. Die 1911 entstandene Brasserie ist ein Juwel des&amp;nbsp;Art Nouveau und verfügt noch heute über origniale Kronleuchter der Glasmanufaktur Daum oder verschiedene Möbel von Louis Majorelle, abgerundet wird das Interior durch Originalplakate von&amp;nbsp;Victor Prouvé. Der Vorraum selbst wurde von Jean&amp;nbsp;Prouvé im Stil des Art Déco entworfen, von ihm stammt die große Stehleuchte und das Treppengeländer rechts im Bild....   
   Am nächsten Morgen ging es dann zum&amp;nbsp;Maison Jean Prouvé, dass der Autodidakt im Jahr 1954 in einer Art Fertigbauweise für sich und seine Familie als Wohnsitz entwarf. Hintergrund ist, dass&amp;nbsp;Prouvé nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Frankreich wegen der Wohnungsnot zahlreiche Fertighäuser entwarf, die preiswert sein sollten und gleichzeitig schnell und einfach montiert werden sollten. Um die 2.000 Häuser dieser sogenannten „Demountable Houses” wurden damals in verschiedenen Größen gebaut, allerdings haben sich heute nur wenige Exemplare erhalten. Bei der Architektur nutzte&amp;nbsp;Prouvé wieder sein Konstruktionsprinzip des Stahlblechs und Aluminiums für die tragenden Stützen, welche sich nach unten verjüngen. Die äußeren Hauswände sind dabei aus Fertigbauelementen aus Holz oder Aluminium, welche er in seiner eigenen Fabrik produzieren ließ. Diese Architekturelemente nutzte er später für sein Haus in einer steilen Hanglage mit einem wunderschönen Blick über Nancy.&amp;nbsp;   
     
  Versteckt in der Hanglage: das Maison Jean Prouvé  
 Verwaltet wird die heute von einer Familie bewohnte Architekturperle von dem&amp;nbsp;Musée des Beaux-Arts de Nancy, sie kann nach Vereinbarung Samstags Nachmittags besichtigt werden. Allerdings muss man anmerken. dass das Haus sich leider in einem schlechten Zustand befindet und dringend renoviert werden müsste. Denn im Vergleich zu seinen&amp;nbsp;Demountable Houses, die heute an Plätzen wie vor dem Louvre in Paris oder unter der&amp;nbsp;Brooklyn Bridge in New York von Galerien präsentiert werden, ist der Gesamteindruck des Haues erschreckend. Ein Juwel ist hingegen ein kleines&amp;nbsp;Demountable House, welches sich auf dem Grundstück weiter unten befindet und in den späten 1950er Jahren errichtet wurde. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2022-07-12T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">L’Oiseau in Sonderedition aus Kork</title>
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                                            Seit 2022 bietet Vitra das Dekorationsobjekt L’Oiseau in einer zeitlich limitierten Version aus Kork an. Der beliebte Entwurf der Brüder Ronan und Erwan Bourroullec erhält durch die veränderte Materialität eine vollkommen neue Anmutung.
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                 L’Oiseau – also „Der Vogel“ – ist eine rund 25 Zentimeter lange und 15 Zentimeter hohe Statuette, die in hohem Abstraktionsgrad einen Vogel darstellt: Ein kleiner, kugelrunder Kopf, dessen kegelförmige Vorderseite einen spitzen Schnabel andeutet geht über einen schlanken Hals in einen langgestreckten, schmalen Rumpf über, der zum Schwanzende hin keilförmig abfällt. Die von amorphen, organischen Formen geprägte Figur wird belebt von Details wie den Rundungen am vorderen Bodenansatz und am Übergang vom Hals zum Rücken. Dynamik verleiht ihr der schräg überhängende Schwanz. Anstatt auf Füßen zu stehen, liegt der Rumpf des Vogels direkt auf dem Untergrund auf. Auch andere Detailformen, wie die Flügel, das Gefieder oder die Augen werden zugunsten einer schon fast graphischen Klarheit nicht dargestellt; allzu naturalistischer Kitsch wird auf diese Weise gekonnt vermieden. Einer bestimmten Spezies ist die Statuette daher nicht zuzuordnen. Am ehesten lässt sie uns aber an eine Taube denken. 
 Ursprünglich im Jahr 2011 in einer aus Ahornholz gefrästen Ausführung vorgestellt, entwickelte sich der elegante Entwurf der bretonischen Brüder Ronan und Erwan Bourroullec innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling und befeuerte einen neuen Dekorationstrend. Schon 2017 legte Vitra eine Variante aus Keramik nach, die in vier verschiedenen Farben erhältlich ist. Nach nunmehr gut einem Jahrzehnt, lässt sich L’Oiseau heute schon fast als moderner Klassiker bezeichnen. Eine limitierte Edition in neuer Materialität ist also mehr als angemessen. Vitra bietet noch bis Juli eine aus Kork gefertigte Sonderauflage des Dekorationsobjekts an. Auf der Unterseite jeder Statuette ist bei dieser Edition neben der Produktbezeichnung, den Namen der Designer und dem Herstellerlogo außerdem eine Seriennummer eingelasert. 
 Das Material Kork verleiht der Vogelfigur eine bislang nicht erreichte optische Wärme. Der vor allem in Portugal und Spanien aus der Rinde der Korkeiche gewonnene Werkstoff besitzt eine Reihe bemerkenswerter und einzigartiger Eigenschaften. Durch seine Schaumstruktur weist Kork eine geringe Dichte und geringe Wärmeleitfähigkeit auf. Er ist zudem elastisch und wasserabweisend, was ihn zum Material für Dichtungen und Verschlüsse prädestiniert. Schon seit der griechischen Antike wird Kork genutzt um Weingefäße zu verschließen – seine bis heute wohl bekannteste Anwendung. Auch beim Bau von Musikinstrumenten kommt das Material traditionell zum Einsatz. In jüngerer Zeit wird Kork zudem als Wärmedämmstoff oder Bodenbelag auch architektonisch genutzt. Nicht zuletzt inspiriert das Naturmaterial auch immer wieder Designer zu Gebrauchsgegenständen und Möbeln. Bei Markanto finden Sie etwa Hocker nach Entwürfen der Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron, sowie eine mehrere Hocker und eine Schale umfassende Serie nach Entwürfen von Jasper Morrison – letztere ebenfalls hergestellt von Vitra. 
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                            <updated>2022-02-15T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Don’t buy Fakes: Ein Original von Serge Mouille und eine Kopie im Vergleich</title>
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                                            Obwohl die Leuchten von Serge Mouille als Werke der Angewandten Kunst urheberrechtlich geschützt sind, werden sie leider als Fälschungen im Internet verkauft. Während früher diese Fälschungen meist aus der Türkei kamen, erfolgt die Herstellung heute in China…
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                 In den 1950er Jahren entwarf der französische Silberschmied Serge Mouille seine berühmte Leuchtenserie Noir, die &amp;nbsp;kinetische und skulpturale Form zielte darauf ab, einen Raum in Bewegung zu setzen. Gefertigt wurden dabei alle Leuchten von ihm selbst in kleineren Stückzahlen, exemplarisch wurden im Laufe der Jahre von der einarmigen Stehleuchte zwischen 1.500 und 2.000 Exemplare verkauft. Da natürlich nicht alle alle Leuchten die Zeit überlebten, geht man heute davon aus, dass sich ca. 750 alte Originale noch im Markt befinden. Diese alten Leuchten werden zu sehr hohen Preisen gehandelt, exemplarisch wurde eine einarmige Stehleuchte bei dem Auktionshaus Phillips in New York 2017 für USD 16.250,00 versteigert. Ganz seltene Exemplare erzielen dabei sogar Spitzenpreise von über EURO 100.000,00. 
 Nach dem Tod von Serge Mouille am 24. Dezember 1988 übernahm seine langjährige Frau Gin Mouille (die wir noch kennenlernen durften) das Erbe ihres Mannes. Anfang der 2000er Jahre beschloss Gin Mouille, die Leuchten Ihren Mannes nochmals neu aufzulegen, wobei jede Leuchte über ein von ihr unterschriebenes Zertifikat verfügte und nummeriert war. Denn schon bereits in den 1990er Jahren gab es erste Fälschungen der Leuchten, die sogar in verschiedenen Auktionshäusern als Originale angeboten wurden. Gefertigt werden diese Leuchten unter Verwendung der noch existierenden Werkzeuge und Formen von Serge Mouille. Der Vertrieb erfolgt über wenige Kunst- und Möbelgalerien, wobei im deutschsprachigen Bereich der Kontakt immer über Martin Nerbel erfolgt, der in den 1970er im Rahmen eines Schüleraustausches die Familie Mouille kennenlernte und seitdem mit ihr eng freundschaftlich verbunden ist. Nach dem Tod von Gin Mouille wird das Erbe von Serge Mouille nun durch ihren zweiten Mann Didier Delpiroux in der Nähe von Paris weitergeführt. 
 Aktuell haben wir leider die Situation, dass im Internet verstärkt Fälschungen der Serge Mouille Leuchten angeboten werden. Oftmals werden diese von Google dabei ganz oben in der Suche angezeigt, da die Fälscher sehr viel Werbebudget haben. Für den Laien ist direkt der eklatante Preisunterschied erkennbar - während ein Original der zweiarmigen Wandleuchte „2 Bras Pivotants dont 1 Courbe” von  Editions Serge Mouille  aktuell EURO 3.973,00 kostet (Abbildung oben), liegt die Fälschung aus China bei nur EURO 179,00! Zwar ist der Verkauf innerhalb Deutschlands strafbar, aber die Fälscher operieren zumeist aus Spanien oder Irland, wo die deutsche Rechtssprechung nicht greift. 
 Um die Qualität und das Design der Fälschungen zu prüfen, bestellten wir in Absprache mit Editions Serge Mouille ein Fake einer zweiarmigen Wandleuchte. Diese wurde nach ca. 4 Wochen geliefert und anschließend von uns mit einem älteren Original (erkennbar an der Paginierung des Messings) verglichen. Auf den ersten Blick wirken Original und Fälschung recht gleich, aber im Detail finden sich zahlreiche Unterschiede. 
 Der Reflektor der Leuchte ist bei der Fälschung größer, auch ist die sogenannte Zitze, die vom weiblichen Busen inspiriert ist, ist bei weitem nicht so organisch geformt wie das Original (siehe Foto unten). Im Gegensatz dazu ist der Schwarzton beider Leuchten sehr ähnlich. Das Verbindungsgelenk aus Messing besteht beim Original aus zwei mit einander verbundenen Elementen, erkennbar an der Nut im Messing. Die Fälschung besteht das Gelenk aus einem Messingelement, dies hat zur Folge, dass der Leuchtschirm bei weitem nicht so drehbar ist wie beim Original. 
   
  Links die Kopie, rechts das Original einer Serge Mouille Leuchte - der Reflektor ist ganz anders geformt.  
 Der erste Blick in das Innere des Reflektors offenbart direkt die Fälschung: Beim Original findet sich ein Messingelement zur Fixierung des Leuchtensockels, dies fehlt bei der Fälschung komplett. Auch fehlt natürlich die Produktionsnummer und das Produktionsjahr, was auf jeder Serge Mouille Leuchte seit den 2000er Jahren eingraviert ist (Abbildung unten). 
     
  Links die Kopie, rechts das Original mit der Produktionsnummer  
 Da die Fälschung der Leuchte nicht den europäischen Sicherheitsbestimmungen entspricht, haben wir die Fälschung bewusst nicht angeschlossen, sondern nur von der Optik und Verarbeitung verglichen. Diese Sicherheitskontrolle erfolgt erst durch den Hersteller, wohin wir die Fälschung nach unserem Vergleich gesendet haben. Die Leuchte wird dann übrigens anschließend vernichtet. 
 Als Resümee kann man feststellen, dass die billige Fälschung von der Form des Originals natürlich abweicht und bei dem Preis an die gefälschte Rolex-Uhr aus Asien für EURO 20,00 erinnert. Urheberrechtlich ist in Deutschland aktuell der Weiterverkauf strafbar, wir kennen Fälle, wo bereits die Polizei eingeschaltet wurde. Zusätzlich ist die Inbetriebnahme sicherheitstechnisch bedenklich, die in China gefertigte Leuchte verfügt in keinster Weise über die europäischen Sicherheitsnormen wie CE-Norm oder Vergleichbares. Gerade bei elektrischen Produkten kann es so während des Betriebs zu Unfällen kommen, daher sollten diese Leuchten auf keinen Fall Verwendung finden! 
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                            <updated>2021-07-12T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Es muss nicht immer Prouvé oder Perriand sein: Marcel Gascoin Kollektion von ...</title>
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                                            So sehr wir die Arbeiten von Jean Prouvé und Charlotte Perriand lieben: auch andere französische Designer haben Mitte des letzten Jahrhunderts großartige Entwürfe vollbracht. Ein schönes Beispiel sind die von Gubi neu aufgelegten Sitzmöbel von Marcel Gascoin... 
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                 Der 1907 geborene Marcel Gascoin ist in Deutschland völlig unbekannt, dabei war er einer der führenden französischen Möbeldesigner des Mid Century Modern. Seine Holzmöbel wie der sogenannte C-Chair, die auf Ästhetik und Funktionalität ausgerichtet waren, fanden sich in vielen französischen Haushalte der 1950er Jahre. Ähnlich wie bei Jean Prouvé verjüngen sich die Stuhlbeine nach unten, an Charlotte Perriand erinnert die Sitzfläche mit einem Kordelgeflecht. Das ist kein Wunder, denn der Innenarchitekt und Designer war Mitglied der UAM (L&#039;Union des Artistes Moderne) und arbeitete Jean Prouvé und Charlotte Perriand teilweise zusammen. Später gab Marcel Gascoin in seinem eigenen Studio sein Know-how weiter, seine Schüler waren unter anderem Michel Mortier, Pierre Paulin oder Joseph-André Motte. 
 Nachdem Gubi 2019 bereits die Varianten des C-Chairs mit Polsterung und französischen Geflecht auflegte, folgt ab September 2020 nun unsere Lieblingsversion mit dem typisch französischen Kordelgeflecht. Rustikal aber chic! 
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                            <updated>2020-07-13T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Erhältlich ab Herbst 2020: Le Corbusier Geschirr von Richard Ginori und Cassina</title>
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                                            Cassina hat in Zusammenarbeit mit der italienischen Porzellanmanufaktur Richard Ginori ein Geschirr von Le Corbusier aufgelegt. Zusätzlich beinhaltet die Kooperation noch drei weiße Platzteller mit Flachreliefsymbolen aus Chandigarh.
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                 Le Corbusier Geschirr? Was sich zuerst wie ein Merchandise-Artikel anhört, hat tatsächlich einen historischen Hintergrund. Denn das Le Corbusier Geschirr (Abbildung links) stammt aus den 1960er Jahren, wo es für ein Restaurant in London entstand. Bereits 1951 entwarf der Architekt für das Restaurant Prunier den Wandteppich  Les Mains , der dort eine Wand schmückte. 1961 bat die Besitzerin Le Corbusier, ein Tafelservice für das Restaurant mit einem Ausschnitt des Gobbelins zu entwerfen, was er wohl gerne tat. Denn später verwendete der Meister das Service auch in seiner Privatwohnung. Das Serice umfasst drei verschiedene Teller und eine Tasse mit Untertasse, 
 Zusätzlich hat Cassina zusammen mit dem Hersteller des Service, der renommierten Porzellanmanufaktur Richard Ginori, noch die Serie  Chandigarh Collektion  aufgelegt. Das im Jahr 1735 gegründete Unternehmen Richard Ginori ist in Designkreisen besonders durch die lange Zusammenarbeit mit Gio Ponti in den 1920er und 1930er Jahren bekannt geworden, eine Auswahl der schönsten Entwürfe aus dieser Ära finden Sie auf Markanto.de. 
 Diese dreiteilige Service umfasst drei Platzteller (oder Tabletts, wie Cassina die Serie bezeichnet) aus mattweißem Biskuitporzellan, die von den großformatigen Le Corbusier Flachreliefsymbolen aus der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden indischen Stadt Chandigarh, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, abgeleitet sind. Diese Platzteller bzw. Tabletts entstanden mit Zustimmung der Le Corbusier Stiftung. 
 Erhältlich ist das Le Corbusie Geschirr und die Platzteller ab Herbst 2020. 
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                            <updated>2020-07-09T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Erweiterung der Pierre Jeanneret Kollektion von Cassina</title>
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                                            2020 erweitert Cassina die Kollektion der Pierre Jeanneret Entwürfe aus dem indischen Chandigarh. Neben dem Kangaroo Chair (Abbildung oben) umfasst die Kollektion auch eine Sitzbank von Pierre Jeanneret.
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                <![CDATA[
                 2019 legte Cassina eine Pierre Jeanneret Kollektion auf, die einen kleinen Teil seiner Entwürfe für die Inneneinrichtungen der Stadt Chandigarh in Indien umfasst. Hintergrund ist, dass diese Stadt ab 1951 von seinem Cousin Le Corbusier als Gesamtkunstwerk geplant wurde. Während der Architekt Le Corbusier für diese Gesamtplanung verantwortlich war, kümmerte sich Pierre Jeanneret um die Inneneinrichtungen, die Bau- und Städteplanung und -ausführung und entwarf – wohl zusammen mit lokalen Handwerkern und Architekten – die gesamte Möblierung der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Stadt. 
 Dabei nutzte&amp;nbsp;Pierre Jeanneret einen früheren Entwurf als Basis für diese Serie. Den sogenannten Scissor Chair mit dem typischen Scherengestell entwarf der Architekt bereits in den 1940er Jahren in Frankreich, der Sessel wurde anfänglich in Frankreich produziert, dann übernahm Knoll International den Entwurf für die Kollektion. Das Grundkonzept des Scherengestells findet sich daher in den meisten der Chandigarh Möbel wieder. 
 Von Indien zu den Kardashians: Chandigarh Möbel als Livestyle Produkt 
 Ab Ende der 1990er Jahre wurden die originalen Möbel in mehreren lokalen Auktionen in Chandigarh versteigert. Käufer waren Designhändler aus Frankreich und Großbritannien, die die Möbel aufwendig restaurierten und in Designauktionen weltweit anboten. Käufer waren u.a. die amerikanische Kardashian-Familie, die damit ihre Wohnung ausstatteten. So entstand ein regelrechter Hype um diese Jeanneret Entwürfe. In allen hochwertigen Wohnzeitschriften weltweit finden sich heute Abbildungen dieser Kollektion. Bedingt durch den Hype und die hochpreisigen Auktionsergebisse kam es dabei leider zu ersten Fälschungen der Originalmöbel. 
 2019 legte Cassina dann die Kollektion als „ Homage to Pierre Jeanneret ” auf. Hintergrund ist, dass Cassina mit den Pierre Jeanneret Erben schon seit Jahrzehnten im Rahmen der Le Corbusier Kollektion arbeitet, die Stahlrohrmöbelkollektion wurde von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand gemeinsam ab 1927 entworfen (bzw. werden mittlerweile einige Entwürfe Charlotte Perriand alleine zugeordnet) und zählt zu den Ikonen der Moderne (exemplarisch der LC1 Sessel und die LC2 und LC3 Sofas und Sessel). Diese&amp;nbsp;Pierre Jeanneret Kollektion entstand daher in Zusammenarbeit der Pierre Jeanneret und Le Corbusier Foundation. 
 Wurden bereits schon die alten Originalmöbel aus den 1950er Jahren gefälscht, hatte Cassina direkt das gleiche Problem. Durch den ganzen Medienhype um die Chandigarh Kollektion gab es direkt Nachbauten (wohl aus Indonesien), die aber nicht in Zusammenarbeit mit den Stiftungen und Erben entstanden, sondern das recht komplizierte Lizenz- und Urheberrecht in anderen Ländern ausnutzten. Wir empfehlen natürlich immer das Original aus der lizensierten Kollektion von Cassina! 
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                            <updated>2020-07-03T01:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neuer Stuhl von Jean Prouvé bei Vitra</title>
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                                            Eigentlich sollte diese Neuheit zur Mailänder Möbelmesse präsentiert werden: Mit dem „Chaise Tout Bois” legt Vitra erstmalig den Holzstuhl des französischen Designers und Konstrukteurs aus dem 1940er Jahren auf. 
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                 Bedingt durch die Corona Pandemie wurde die Mailänder Möbelmesse 2020 „ Salone Internazionale del Mobile di Milano ” zuerst in den Juni verschoben, später wurde sie für dieses Jahr komplett abgesagt. Dabei ist die Messe in Mailand die wichtigste Möbelmesse weltweit mit mehr als 400.000 Besuchern. Besonders interessant und empfehlenswert ist die zeitgleich stattfindene „Milano Design Week” in der Mailänder Innenstadt, dass Alternativprogramm zur Messe. 
 Jedes Jahr sind wir zum Salone del Mobile in Mailand, um die Neuheiten unserer Hersteller zu entdecken, Leute zu treffen und natürlich die abendlichen Partys zu genießen. Aber dieses Jahr müssen wir auf den Besuch der lombardischen Hauptstadt verzichten. Alternativ zur Messe stellen nun zahlreiche Hersteller ihre Neuheiten online vor, wie beispielsweise Vitra aktuell in den sozialen Medien. 
 Ein Highlight der  Vitra Neuheiten  ist der sicherlich der Holzstuhl Chaise Tout Bois von Jean Prouvé. Der Entwurf ist eine Weiterentwicklung seines Standard Chairs aus den 1940er Jahren, wo wegen der Materialknappheit während des Zweiten Weltkriegs Prouvé Holz statt Metall verwendete. Das Besondere an dem Stuhl ist die Tatsache, dass er komplett ohne Schrauben auskommt. Die Abbildung zeigt den Chaise Tout Bois an dem Trapeze Tisch des französischen Designers und Konstrukteurs, abgerundet wird das Ensemble durch eine Artek Engelsflügel Leuchte von Alvar Aalto. 
 Natürlich hat Vitra aber nicht nur diesen Stuhl präsentiert. Weitere Neuheiten sind aktuelle Entwürfe von den Bouroullec Brüdern, der Stuhl Moca von Jasper Morrison und Entwürfe von Konstantin Grcic. Informationen dazu finden Sie bald hier... 
 Und nächsten Jahr fahren wir wieder nach Mailand! 
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                            <updated>2020-05-03T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Jules Pansu: Moderne Kunst in Schuss und Kette</title>
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                                            Seit kurzem finden Sie bei Markanto Kissen und Wandteppiche des französischen Traditionsunternehmens Jules Pansu. Die in Jacquard-Technik gewebten Textilien tragen dabei Bildmotive von einigen der bedeutendsten Künstler der Moderne. Die Wandteppiche von Jules Pansu bieten wir ...
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                 Entdeckt haben wir die Tapisserien und Kissen der Weberei  Jules Pansu  kürzlich in Paris - sowohl im Picasso Museum wie dem Centre Pompidou und im Museum der Fondation Louis Vuitton fanden sich Arbeiten der französischen Manufaktur. Die Tapisserien von Jules Pansu zeichnen sich durch ihre Motive aus, die auf den Gemälden namhafter moderner Künstler, wie Pablo Picasso (Abbildung oben) oder  Joan Miró  beruhen. Selbstverständlich sind die Reproduktionen von den jeweiligen Nachfahren und Rechteinhabern lizensiert. 
 Die Herstellung von Wandteppichen mit Bildmotiven reicht bis in die Antike zurück und ist seit dem Mittelalter besonders in Frankreich beheimatet. Dort sind es die Regionen Nordfrankreich, Val-de-Loire und die Hauptstadt Paris, die sich als Hochburgen der Tapisserie-Produktion etabliert haben. Schon im 12. Jahrhundert verwendete man vielfach Motive bekannter zeitgenössischen Bildkünstler für die Tapisserien. Diese Tradition hat sich bis in die Moderne erhalten. So ließ etwa auch Pablo Picasso bereits zu seinen Lebzeiten zahlreiche Tapisserien mit den Motiven seiner Gemälde und Zeichnungen anfertigen – unter anderem auch von Jules Pansu. 
 Die&amp;nbsp;Manufaktur Jules Pansu zählt zu den traditionsreichsten Webereien Frankreichs. 1878 vom Namensgeber Jules Pansu in Paris gegründet, befindet sich die Firma noch heute in Familienbesitz. Mittlerweile in vierter Generation geführt, ist die Weberei noch heute an derselben Adresse wie am Tag ihrer Gründung zu finden. Bereits zwei Mal wurde das Unternehmen mit der prestigeträchtigen Auszeichnung Meilleurs Ouvriers de France als einer der besten Handwerksbetriebe Frankreichs ausgezeichnet. Von Anfang an hatte sich Jules Pansu auf die Weberei in Jacquard-Technik spezialisiert. Dieses 1805 von Joseph-Marie Jacquard erfundene Verfahren erlaubte es erstmals bei einem mechanischen Webstuhl jeden einzelnen Kettfaden automatisch anzusteuern. Seine mit Lochkarten programmierten Webstühle erlaubten eine Komplexität, die zuvor nur in extrem aufwändiger Handarbeit möglich gewesen wäre. Doch die hohe Qualität der Wandteppiche und Kissen von Jules Pansu endet nicht beim Gewebe selbst. Auch die weitere Verarbeitung wird auf höchstem Niveau ausgeführt. Das zeigt sich beispielhaft an den solide gearbeiteten Ösen für die Aufhängung der Tapisserien.   
 Neben den Piacsso und  Miró  Wandteppichen bieten wir zusätzlich auch eine Auswahl der Kissen mit Künstlermotiven von  Fernand Léger , Paul Klee, Pablo Picasso oder Wassily Kandinsky an. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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                            <updated>2020-04-19T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Charlotte Perriand Ausstellung in der Fondation Louis Vuitton Paris</title>
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                                            Eine der gelungensten Designausstellungen der letzten Jahre war die Charlotte Perriand Ausstellung in der Fondation Louis Vuitton in Paris. Zum 20. Todestag von Charlotte Perriand fand eine sehr eindrucksvolle Retrospektive über die französiche Designerin statt
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                 Einfach beeindruckend! Allein der 2014 eröffnete Museumsbau von Frank Gehry ist schon eine Reise nach Paris wert. Das Gebäude wirkt wie ein überdimensionales Segelschiff, allerdings verliert man fast jedes Raumgefühl. Das Privatmuseum der Fondation Louis Vuitton liegt dabei im Pariser Stadtwald Bois de Boulogne und entstand auf   Initiative von Bernard Arnault, dem Vorstandsvorsitzenden des französischen Markenkonzerns Moët Hennessy Louis Vuitton.   
   Seit November 2019 fand hier die große Retrospektive über das Werk von  Charlotte Perriand  statt, die Bilder konnte man schon auf zahlreichen Instagram Accounts bewundern. Und tatsächlich: die Ausstellung zeigt nicht nur die ganzen Möbel- und Leuchtenentwürfe der   Architektin  , Designerin und Künstlerin auf – von ihren Stahlrohrmöbeln der 1920er Jahre bis hin zu der Einrichtung des Skiresports Les Arcs in den französischen Alpen. Umfangreich werden ihre Fotoarbeiten oder die teilweise gemeinsam mit Fernand Leger erstellten großformatigen Collagen präsentiert  .   Zusätzlich wurden wichtige Etappen und Ausstellungen ihres Lebens als Rekonstruktion nachgebaut wie exemplarisch ihre Bar ” Bar sous le toit”  oder die von ihr konzipierten Ausstellungen in Japan. Auch ein kleines Strandhaus der Architektin ist in der Ausstellung zu entdecken. Die Möbel sind teilweise Originale oder wurden wohl von Cassina für die Ausstellung rekonstruiert (da warten wohl noch zahlreiche Editionen auf uns).   
   Zusätzlich zeigt die Ausstellung zahlreiche Werke ihrer Freunde und Zeitgenossen wie Le Corbusier, Jean Prouvé, Isamu Noguchi, Picasso oder   Fernand Leger. In diesem Kontext wirken die teilweise rustikalen Möbelentwürfe einfach zeitlos und es ergibt sich ein absolut stimmiges Gesamtbild. Wer die wirklich einmalige Ausstellung verpasst hat, dem sei wärmstens das begleitende Buch empfohlen.     
     In Kürze zeigt die Fondation Louis Vuitton übrigens eine Ausstellung über den Architekten des ”Glasschiffs” – Frank Gehry. Dafür lohnt sich sicherlich wieder eine Reise nach Paris...     
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                            <updated>2020-02-27T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neue Pierre Guariche Leuchten von Sammode</title>
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                                            Sammode hat die Pierre Guariche Leuchtenollektion um einige weitere Modelle erweitert, darunter die Leuchte G1 in drei Varianten (Stehleuchte, Wandleuchte und Pendelleuchte) sowie die wunderschöne Tischleuchte G24
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                 Im Januar 2020 erweitere der französische Hersteller  Sammode  seine Leuchtenkollektion und weitere Modelle des französischen Mid-Century-Designers Pierre Guariche. So ist ab Juni 20020 das Modell G1 nun lieferbar – eine Ikone des französischen Designs. Die Lampe aus dem Jahr 1951 ist wahlweise als Stehleuchte, Wandleuchte und Deckenleuchte in je drei Farben erhältlich, der lange Stab kann dabei fast stufenlos geschwenkt werden. 
 Zusätzlich bringt Sammode die kleine, aber sehr elegante Tischleuchte G24 heraus, hierbei erfolgt die Lichtstreuung gleichzeitig direkt und indirekt. Durch das mittige Loch im Reflektor wird ein Teil des Lichts an die Decke geworfen, während der restliche Strahl gebrochen wird und so indirekt wirkt. 
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                            <updated>2020-01-27T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Passagen 2020: Serge Mouille – Meister des Lichts</title>
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                                            Im Rahmen unserer Doppelausstellung zu den Passagen 2020 zeigen wir zusammen in enger Zusammenarbeit mit Editions Serge Mouille die Leuchten des französischen Designers in einem Ambiente mit den Möbelentwürfen von Finn Juhl. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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                 Serge Mouilles skulpturale Leuchten stehen für das moderne Frankreich der 1950er Jahre. Bekannt wurde Mouille mit der Leuchtenserie „Serie Noir” (siehe oben), die in ihrer dynamischen Bauweise förmlich den Raum in Bewegung versetzt.  Geboren 1922 in Paris, absolvierte  Serge Mouille  bereits mit 13 Jahren auf Empfehlung seines Kunstlehrers die Aufnahmeprüfung an der Schule der Angewandten Künste (École des Arts Appliqués) unter seinem späteren Mentor Gabriel Lacroix. Anschließend arbeitete er bei dem Silberschmied Hénin. Während des Zweiten Weltkriegs schloss er sich gemeinsam mit seinem Bruder der französischen Widerstandsbewegung Résistance an. Nach Kriegsende machte sich der junge Mouille selbstständig und entwarf zunächst Tafelsilber und Besteck in seinem neu gegründeten Studio für Schmiedekunst. Gleichzeitig wurde er 1947 Lehrer an der Schule für Angewandte Kunst und übernahm später die Position seines Mentors, Gabriel Lacroix.   Die Serie Noir und die 1950er Jahre   Das Jahr 1950 brachte die entscheidende Wendung im Leben und Schaffen von Serge Mouille. Jean Adnet, der Zwillingsbruder von Frankreichs damals wichtigstem Designer Jacques Adnet, beauftragte ihn mit der Anfertigung von Leuchten für das Pariser Kaufhaus „Galeries Lafayette”, in der Serge Mouille erstmals sein Verständnis für Raum mit seiner Faszination für Licht verband. Gleichzeitig entstand so der Kontakt zu anderen modernen französischen Entwerfern wie André Bloc, Charlotte Perriand oder George Jouve. In Folge arbeitete Serge Mouille an einer Kollektion von außergewöhnlichen Wand-, Decken- und Stehleuchten, seiner berühmten „Serie Noir”. Die Reflektoren der Leuchten ließen sich durch spezielle Gelenke in beinah jede Position bringen. Dabei erlaubte die markante Form des Leuchtenschirms, die eine Assoziation mit weiblichen Brüsten durchaus nahe legte, eine wohldosierte Lichtgestaltung. In der Galerie Steph Simon fand Serge Mouille einen idealen Partner für seine Leuchtenentwürfe. Mit Sitz auf der Champs-Élysées fand sich dort das WhoisWho des modernen Paris mit Entwerfern wie Charlotte Perriand, Jean Prouvé oder Isamu Noguchi.  Zusätzlich widmete sich Serge Mouille ein ganzes Jahr lang einem sehr ungewöhnlichen Projekt. Gemeinsam mit zwei Freunden entwickelte er ein futuristisches Rennauto mit dem Namen „Zèbre“ (Zebra). Bei den Rennen in Le Mans und Reims erhielt das Design bewundernde Blicke, dennoch blieb der 145 km/h schnelle Rennwagen ein Prototyp. 
   Die späteren Jahre   Mit der Teilnahme an der Weltausstellung 1958 in Brüssel, mehreren Großprojekten wie der Beleuchtung der Universität Antony, verschiedenen Dior-Boutiquen oder der Kathedrale von Bizerte hatte sich Serge Mouille Ende der 1950er Jahre endgültig als einer der großen französischen Designer etabliert. Er wandte sich nun dem neuen Werkstoff „Neon“ zu und nutzte die Neonröhre für seine neuen Leuchtenentwürfe. Jedoch musste Serge Mouille die serielle Herstellung seiner Leuchten auf Grund einer langjährigen Tuberkulose-Erkrankung einstellen und konzentrierte sich fortan auf seine Berufung als Lehrer.  Die Originale seiner Leuchten stellte Serge Mouille in den 1950er Jahren immer selbst und meist in kleinen Auflagen her. Dies ist der Grund, warum alte Leuchten heute in internationalen Designauktionen immer wieder Höchstpreise erzielen - wie exemplarisch seine dreiarmige Stehleuchte im Auktionshaus Philips in New York mit über USD 100.000,00 im Jahr 2016.  In den 2000er Jahren beschloss seine Witwe Gin Mouille (Serge Mouille starb 1988) eine neue Edition der Leuchten aufzulegen, die teilweise noch mit Hilfe der Originalwerkzeuge gefertigt werden. Da bereits schon damals Fälschungen der Leuchten im Umlauf waren, wird jede Leuchte mit einem Zertifikat, eingeprägtem Herstellungsjahr und einer Seriennummer geliefert. Im deutschsprachigen Raum erfolgt der Vertrieb durch Martin Nerbel aus Heidelberg, der die Familie Mouille im Rahmen eines Schüleraustausches in den 1970er Jahren kennen lernte – woraus sich eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit ergab. Martin Nerbel wird bei der Vernissage am 15. Januar 2020 persönlich anwesend sein.  Ort: Markanto Depot, Mainzer Straße 26, 50678 Köln Datum: 13. bis 19. Januar 2020 Öffnungszeiten: Mo - Fr 14.00 bis 19.00 Uhr, Sa und So 11.00 bis 19.00 Uhr Vernissage: 15.01.2020 ab 19.00 Uhr (Passagen Cocktail)  Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
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                            <updated>2019-12-18T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Himmlische Leuchtkörper: die Tischleuchten Soleil und Lune von Jean-Louis Avril</title>
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                                            Lignes de Démarcation legt zwei eng miteinander verbundene Tischleuchten nach Entwürfen des Designers Jean-Louis Avril wieder auf. Die ursprünglich 1969 entworfenen Leuchten waren damals zur Einrichtung von Kinderzimmern vorgesehen und sind programmatisch nach den Himmelskörpe...
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                 Der 1935 in Saint-Nazaire an der Mündung der Loire geborene Architekt und Designer Jean-Louis Avril schloss im Jahr 1964 sein Architekturstudium an der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris ab. Anschließend arbeitete er im Studio der Architekten Paul Herbe und Edouard Albert, wo er auch  Jean Prouvé  kennenlernte. Von 1967 bis 2000 unterrichtete Avril an der École nationale supérieure d&#039;architecture in Paris.  Geschichte schrieb Jean-Louis Avril jedoch nicht als Architekt, sondern als Designer. Sein Schwiegervater war Inhaber des Unternehmens Marty-Lac, das Pappkarton herstellte. Durch diese persönliche Verbindung inspiriert, wurde Avril zum Pionier der Kartonmöbel. In der Zeit von 1967 bis 1973 entwarf er zahlreiche Möbel aus lackiertem Karton. In diesem Zeitraum entwarf auch Peter Raacke seinen aus Wellpappe gefertigten Sessel Otto; später setzte unter anderem Shigeru Ban die Tradition der Möbel aus Pappe fort. Die Kartonmöbel von Jean-Louis Avril fanden schnell weite Verbreitung und lösten ein großes Medienecho aus. Vielfach waren die preisgünstigen Möbel für Kinder konzipiert, teils richteten Sie sich aber auch an Erwachsene.  Jean-Louis Avril&amp;nbsp;präsentierte die Möbel im französischen Pavillon auf der Weltausstellung im kanadischen Montréal, sowie auf der Mailänder Triennale. Der Regisseur Jean-Pierre Melville wählte sie als Requisiten für seinen Film noir „Le samouraï“ aus. Der Film mit Alain Delon in der Hauptrolle lief in Deutschland unter dem Titel „Der eiskalte Engel“. Seit 1994 sind drei der von Jean-Louis Avril entworfenen Kartonmöbel Bestandteil der Sammlung des Musée des Arts Décoratifs in Paris; darunter auch die Leuchte Lune.  Ab den 1980er Jahren konzentrierte sich Avril neben seiner Lehrtätigkeit und theoretischer Arbeit auf Möbel aus Stahl und Aluminium. Da ist es nur folgerichtig, dass die eng mit  Éditions Serge Mouille  verbundene Marke Ligne de Démarcation nun Reeditionen der Leuchten Soleil und Lune auflegt, die nicht mehr aus Karton, sondern aus Aluminium gefertigt sind. Da sowohl die ursprünglichen Leuchten als auch die Reeditionen über ihrem Grundmaterial eine Lackschicht tragen, ergibt sich aus dem Wechsel des Materials keine wesentliche Veränderung des Erscheinungsbilds. Wohl aber ist die neuere Aluminiumvariante robuster als ihr historisches Vorbild.  Der Aufbau der Leuchten Soleil und Lune ist einfach aber effektiv: Ein stehender Zylinder dient als Basis der Leuchte. Er nimmt die notwendige Elektrik sowie das Leuchtmittel auf und weist in seinem oberen Rand vier Schlitze auf. Jeweils zwei dieser Schlitze nehmen gemeinsam je eine stehende Scheibe auf. Eine der Scheiben ist kreisrund; die Zweite hat die Form eines geradlinig beschnittenen Kreises und weist zusätzlich zwei kreisförmige Aussparungen auf. Gemeinsam bilden beide Scheiben den Lampenschirm und verleihen der Tischleuchte ihr charakteristisches Antlitz. Denn die beiden symmetrisch angeordneten Aussparungen in einer der Scheiben erinnern an Augen und lassen zusammengenommen mit einer weiteren Aussparung in der Basis den Eindruck eines Gesichts entstehen. Das geometrisch vereinfachte Gesicht weckt Assoziationen zur Tribal Art und lässt sich angesichts der Namen Soleil und Lune als kindlich naive Personifikation der Himmelskörper Sonne und Mond deuten. Entsprechend des nächtlichen Charakters des Mondes, ist die gesichtstragende Scheibe der Leuchte Lune schwarz lackiert, während ihr Äquivalent bei der Leuchte Soleil in fröhlichem Sonnengelb erstrahlt.   
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                            <updated>2019-06-17T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wer ist die schönste im ganzen Land? Philippe Starck überrascht mit neuem Spi...</title>
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                                            Ganz schlicht und doch so raffiniert kommt der neue Spiegel La Plus Belle von Flos daher. Die Besonderheit des von Philippe Starck entworfenen Spiegels ist sein umlaufendes Lichtband, das einerseits für beste Ausleuchtung des sich Betrachtenden sorgt und andererseits den Spieg...
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                 „Miroir, miroir sur le mur, qui est la plus belle dans tout le pays?“ So heißt es in Blanche-Neige, der französischen Fassung des Märchens Schneewittchen. Der magische Spiegel, der Schneewittchens böser Stiefmutter in diesem Märchen als Orakel dient, stand Pate für Phillippe Starcks jüngsten Entwurf. Zwar kann der von  Flos  angebotene Spiegel keine Fernauskünfte über die Schönheit Anderer erteilen, doch über das Aussehen des unmittelbaren Betrachters gibt er unmissverständliche Klarheit. Dafür sorgen nicht magische Kräfte, sondern 560 LEDs, die in den Aluminiumrahmen des Spiegels eingelassen sind.  Die ringförmige Anordnung von Lichtquellen, wie etwa bei Schminkspiegeln in Theaterumkleiden oder bei einem die Kameralinse umschließenden Ringblitz, vermeidet die Bildung von Schlagschatten und sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Ein zusätzlich angebrachter Diffusor aus Silikon bewirkt eine weiche Verteilung und lässt die 560 einzelnen LEDs wie eine einzige, bandförmige Lichtquelle erscheinen. Mit einer Farbtemperatur von 2.700 Kelvin verströmt das Lichtband ein angenehmes, warmweißes Licht und ermöglicht eine sehr originalgetreue Farbwiedergabe. Auf dem Farbwiedergabeindex CRI verzeichnet der Spiegel einen Wert von 95. Der höchstmögliche Wert beträgt 100 und wird von natürlichem Tageslicht erreicht. Mit einem Lichtstrom von 5.300 Lumen ist das Lichtband zudem ausgesprochen leuchtkräftig und sorgt für angemessene Helligkeit.  Mit einer Breite von gut zwei Metern und einer Breite von 78 cm ist&amp;nbsp;La Plus Belle großzügig dimensioniert und ausreichend groß, dass man sich darin problemlos von Kopf bis Fuß spiegeln kann. Seine ovale Form kommt unaufgeregt und klassisch daher. Der aus Aluminium gefertigte Rahmen des Spiegels ist in verschiedenen metallischen Farbvarianten verfügbar.   
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                            <updated>2019-06-04T01:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fundstücke aus Chandigarh: Cassinas Hommage à Pierre Jeanneret</title>
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                                            Zur Mailänder Möbelmesse präsentiert Cassina eine Edition Pierre Jeanneret – dem Cousin und langjährigen Geschäftspartner von Le Corbusier. Entstanden sind diese Möbel für die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Planstadt Chandigarh in Indien...
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                 Die Unabhängigkeit Indiens vom British Empire und die damit verbundene Teilung des Landes sorgte im Bundesstaat Punjab in den 1950er Jahren für ein Problem: nur ein Teil der Region verblieb bei Indien, der Rest wurde Teil von Pakistan. Im pakistanischen Teil befindet sich mit Lahore auch die größte Stadt der Region, die zuvor Hauptstadt des vereinten Punjab war. Im bei Indien verbliebenen Teil gab es keine Stadt, die auch nur annähernd so groß war, dass sie die für eine Hauptstadt nötige Infrastruktur hätte bereitstellen können. So entschied man, in der Nähe des Dorfes Chandigarh eine neue Stadt zu errichten.  1952 wurde der Grundstein für die neue Hauptstadt gelegt, die den Namen des benachbarten Dorfes Chandigarh übernahm. Jawaharlal Nehru, der damalige indische Ministerpräsident, wünschte sich  Le Corbusier  als Planer für die neue Stadt. Der Architekt aus der Schweiz plante nicht nur die Struktur der Stadt, sondern entwarf gemeinsam mit seinen langjährigen Mitstreitern Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand auch zahlreiche der dortigen Gebäude sowie deren Ausstattung. So wurde Chandigarh zu Le Corbusiers umfangreichstem Werk überhaupt. Die UNESCO trug diesem Gesamtkunstwerk Rechnung, indem sie das Regierungsviertel von Chandigarh, den sogenannten Kapitol-Komplex, 2016 zum Welterbe erklärte. Chandigarh ist das wohl typischste Beispiel für eine Stadt entsprechend des funktionalistischen Städtebaus, wie Le Corbusier ihn vertrat. Der Kapitol-Komplex, der im wesentlichen die drei brutalistischen Regierungsgebäude Haute Cour, Secretariat und Assemblée umfasst, stellt sinnbildlich den Kopf des Stadtkörpers dar. Über ein rechtwinklig geordnetes System großer Straßen ist dieses Zentrum mit 50 sogenannten Sektoren verbunden, Stadtvierteln, die von Grünflächen durchsetzt sind und die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs im Viertel selbst decken.  Die Fondation Le Corbusier widmet sich in Chandigarh der Erforschung und dem Erhalt des von Le Corbusier und seinen Kollegen geschaffenen Bestands.  Cassina  produziert bereits seit 1965 lizensierte Wiederauflagen von Möbeln nach Entwürfen von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand. Da Le Corbusier und Pierre Jeanneret&amp;nbsp; am Chandigarh-Projekt beteiligt waren, ist Cassina natürlich an der Erforschung der damaligen Entwurfsarbeit interessiert und beteiligt sich entsprechend an den Bemühungen der Fondation Le Corbusier. Nun legt Cassina vier Möbel nach Entwürfen von Pierre Jeanneret wieder auf, die für Chandigarh entstanden und die die europäische Moderne gekonnt mit traditionellen indischen Einflüssen verschmelzen.  Da ist zunächst der Capitol Office Chair, ein Stuhl, der in zahlreichen Büros des Secretariat-Gebäudes zum Einsatz kam. Das charakteristische Gestell des aus Holz gefertigten Stuhls ist geprägt von zwei seitlichen Elementen in Form des umgekehrten Buchstabens V. Diese Seitenelemente tragen nicht nur die Sitzfläche, sondern nehmen an ihrem oberen Endpunkt zusätzlich jeweils eine Armlehne auf. Das Profil der Armlehne verbreitert sich nach hinten, was dem Stuhl eine ausgeprägte Dynamik verleiht. An den hinteren Enden der Armlehnen ist die Rückenlehne befestigt, die sonst keinerlei Verbindung zum Stuhl aufweist. Sitzfläche und Rückenlehne sind mit Wiener Geflecht versehen, für die Sitzfläche ist außerdem ein optionales Kissen erhältlich. Ursprünglich wurde der Stuhl, wie auch die weiteren Möbel dieser Serie, aus dem in Indien natürlich vorkommenden Teakholz gefertigt. Die Wiederauflage ist zusätzlich auch in naturfarbenem oder schwarz gebeiztem Eichenholz erhältlich.  Ähnlich aufgebaut ist der Capitol Chair; er verzichtet jedoch auf Armlehnen und kommt insgesamt kompakter daher. Auch hier findet sich die umgekehrte V-Form wieder. Die entsprechenden Elemente fallen beim Capitol Chair etwas kleiner aus und bilden das Untergestell, dass sich hier bündig unter die Sitzfläche fügt. Die Rückenlehne schließt sich mit zwei Holzprofilen direkt an die Sitzfläche an. Wie sein großer Bruder, bezieht auch der Capitol Chair seine typische Anmutung aus dem Zusammenspiel harter Rechtwinkligkeit und dynamische-expressiver Elemente in spitzwinkligen Formen.  Der ursprünglich im Gerichtsgebäude verwendete Capitol Complex Armchair überträgt die Formensprache der bereits vorgestellten Sitzmöbel auf einen komfortablen Sessel. In seinem Aufbau entspricht der Sessel weitgehend dem Capitol Complex Office Chair, jedoch ist die Sitzfläche nach hinten geneigt, die Rückenlehne schließt sich unmittelbar an die Sitzfläche an und der Sessel ist großzügig und umfangreich gepolstert. Die in verschiedenen Ledern und Bezugstoffen erhältlichen Polster nehmen mit Sitzfläche, Rückenlehne und Armlehnen auch optisch große Teile des Sessels ein. Unverkleidet bleibt fast nur die umgekehrte V-Form der Seitenelemente, die wie ein Markenzeichen die gesamte Serie definiert.  Abgerundet wird die Hommage à Pierre Jeanneret vom Capitol Complex Table, einem Konferenztisch, der vielfach in den Bürogebäuden von Chandigarh eingesetzt wurde. Das markante Gestell des Tischs setzt sich aus zwei Seitenelementen zusammen, die mit drei Querstreben untereinander verbunden sind. Die Seitenelemente verwenden wiederum die charakteristische V-Form, und verbinden dabei jeweils ein umgekehrtes und ein aufrechtes V zu einem Seitenelement. Das Tischgestell ist wahlweise mit Tischplatten aus Holz oder aus Glas erhältlich, wobei letztere Option natürlich den freieren Blick auf das Gestell ermöglicht. 
 Insgesamt entwarf Pierre Jeanneret für Chandigarh Hunderte an Möbeln, die damals von lokalen Handwerkern in Indien produziert wurden und heute in Designauktionen Höchstpreise erzielen. Auch für Pierre Jeanneret wurde das Projekt „Chandigarh” ein Lebenswerk – über 15 Jahre begleitete er den Aufbau der Stadt. Dabei entwarf er nicht nur die Möblierung, sondern auch einzelne Gebäude und unterstützte Le Corbusier bei der gesamten Stadtplanung. 
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                            <updated>2019-04-10T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Back to the Seventies: Pierre Paulins Pacha Lounge Chair von Gubi</title>
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                                            Mit dem Pacha Lounge Chair nimmt Gubi erstmals einen Entwurf von Pierre Paulin ins Programm. Der französische Designer ist bekannt für seine organischen Entwürfe, die zum Inbegriff der Swinging Sixties wurden.
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                 Der 1927 in Paris geborene  Pierre Paulin  studierte von 1947 bis 1950 an der Pariser Kunstschule École Camondo und arbeitete später unter anderem in der Werkstatt des berühmten Dekorateurs Marcel Gascoin. Einer größeren Öffentlichkeit wurde Paulin durch die Ausstellung „Foyer d’aujourd’hui“ bekannt, das einen Teil des 1953 im Pariser Grand palais stattfindenden Salon des arts ménagers bildete. Zweimal wurde ihm die große Ehre zu Teil, Räume des Élyséepalasts einzurichten. Sowohl Georges Pompidou als auch François Mitterand erteilten dem Designer während ihrer Präsidentschaft entsprechende Aufträge.  Zu wahren Ikonen des Möbeldesigns wurden Pierre Paulins Entwürfe für den Maastrichter Hersteller  Artifort . 1958 beauftragte das Unternehmen den Designer mit der Entwicklung eines neuen und progressiven Produktprogramms. Paulin verwendete in dieser Zeit bevorzugt Schaumpolster auf versteckten Holzgestellen, was ihm eine große gestalterische Freiheit erlaubte. Bezogen wurden die expressiven Entwürfe mit elastischen Stoffen, die sich den organischen Formen eng anschmiegen. Skulpturale Möbel wie der Ribbon Chair, Mushroom Chair oder Tongue Chair, die von Artifort weiterhin angeboten werden, wurden zu Designklassikern und stehen heute beispielhaft für die Stilepoche der 1960er Jahre.   Der Entwurf für den nun von  Gubi  wieder aufgelegten Pacha Lounge Chair stammt ursprünglich aus dem Jahr 1975. Eine Besonderheit dieses Sessels besteht im völligen Fehlen von Beinen und der entsprechend tiefen Sitzposition. Damit vereint Paulin die orientische Gewohnheit, bodennah auf Kissen zu Sitzen, mit dem europäischen Typus des Sessels mit Rückenlehne. Er zählte damit zu den Vorreitern des sogenannten Low-level living, einer kurzlebigen Mode die das bodennahe Sitzen in den 1970er und 80er Jahren auch im Westen populär werden ließ.  Der Pacha Lounge Chair erscheint zunächst als ausgesprochen einfacher Entwurf, bei näherer Betrachtung offenbart sich jedoch seine bis ins Detail durchdachte&amp;nbsp; Gestaltung. Seine großzügige Sitzfläche und die kurze Rückenlehne weisen gerundete Formen auf und sind durch einen flachen Sockel optisch vom Boden abgehoben. Dabei sind die Proportionen harmonisch gewählt und bestens auf den menschlichen Körper abgestimmt, was dem Sessel einen bemerkenswerten Komfort und eine wunderbare Gemütlichkeit verleiht. 
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                            <updated>2019-01-23T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Schmiedeeisen ganz modern: Neuheiten in der Officina Serie</title>
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                                            Die beliebte Officina Serie, die nach Entwürfen der Brüder Ronan und Erwan Bouroullec von Magis angeboten wird, hat Zuwachs bekommen. Zusätzlich zu Tischen, Stühlen und Barhockern, umfasst die schmiedeeiserne Möbelserie nun auch einen stummen Diener sowie Kerzenleuchter und Ke...
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                 Das charakteristische Merkmal der Officina Serie von  Magis  ist die Verwendung eines für industriell gefertigte Produkte äußerst seltenen Materials: Schmiedeeisen.  Ronan und Erwan Bouroullec  gelingt es mit ihren Entwürfen, dem traditionsverhafteten, rustikalen Werkstoff eine moderne Ästhetik zu verleihen, die sowohl im Wohnbereich als auch im Garten eine gute Figur macht. Auch die Oberflächenbehandlung wird dem groben Charme des Schmiedeeisens gerecht. Die Officina Möbel werden entweder verzinkt angeboten, oder mit einer Rostschutzbehandlung und einer dunklen Lackierung.  Natürlich bedingt der Schmiedeprozess auch die Möglichkeiten der Formgebung. Die bretonischen Brüder fanden ein wiedererkennbares Formdetail, dass in der Fertigungstechnik gut umsetzbar ist und der Officina Serie gewissermaßen als Markenzeichen dient. Dabei handelt es sich um einen V-förmig abgewinkelten Eisenstab mit gleicher Schenkellänge. An seinen Enden ist der Stab wiederum abgewinkelt und flach ausgeformt, so dass er zwei Füße aufweist. Der eigentliche Kniff ist die Verbindung dieses Fußstücks zum restlichen Möbel. Dazu schmiegt sich der anzufügende Stab in den Winkel des Fußstücks und wird von einer punktuellen Schweißung sicher fixiert.  Bisher waren in der 2014 vorgestellten Serie ein Stuhl, ein Barhocker und ein Tisch erhältlich – jeweils in verschiedenen Varianten und teils auch für den Außenbereich geeignet. Zu den nun vorgestellten Neuheiten zählen ein stummer Diener und ein Kerzenleuchter, die sich gegenüber den bekannten Möbeln dadurch unterscheiden, dass sie im Kern aus einem einzigen senkrechten Stab bestehen, der in einem Dreibein fußt. Dieses – an ein Stativ erinnernde Motiv – eignet sich besonders gut für die Umsetzung mit dem schon bekannten V-förmigen Fußstück, das für die Serie so charakteristisch ist.  Insbesondere der Kerzenleuchter holt alles aus diesem Motiv. Denn er ist in verschiedenen Varianten mit einer jeweils anderen Anzahl von Armen erhältlich. Das aufwändigste Modell weist dabei stolze fünfzehn Arme auf, die jeweils eine Kerze tragen. Vom zentralen, vertikalen Stab ausgehend verzweigt sich dieser Kerzenleuchter baumartig, wobei das vom Fußstück bekannte Motiv jeweils gespiegelt wird. Der Reigen der Neuheiten wird abgerundet von einem Kerzenständer, der in drei verschiedenen Längen angeboten wird. Sie machen eine gute Figur auf jedem Ess- oder Beistelltisch und bringen auch dort den rustikalen Charme des Schmiedeeisens bestens zur Geltung. 
 Fast alle Objekte der Officina Serie kann mn übrigens im Magis Showroom in&amp;nbsp; der Kölner  Design Post  begutachten (nur zwei Kilometer von unserem Büro entfernt).   
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                            <updated>2018-06-19T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neuheiten aus Mailand: Cassina beim Salone del Mobile</title>
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                                            Kurz vor Ende des Salone del Mobile in Mailand berichten wir noch ein letztes Mal über die dort vorgestellten Messeneuheiten. Dabei haben wir uns mit Cassina einen besonderen Leckerbissen bis zum Schluss aufgespart, denn der italienische Hersteller präsentiert zahlreiche Neuau...
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                 Die 1959 fertiggestellte Maison du Brésil in der internationalen Universitätsstadt von Paris wurde im Auftrag der brasilianischen Regierung zunächst von Lucio Costa geplant. Der Architekt führte zu dieser Zeit zahlreiche hochrangige Projekte im Staatsauftrag durch und war zusammen mit Oscar Niemeyer auch maßgeblicher Planer der neu angelegten Hauptstadt Brasilià. Gemeinsam verordneten Costa und Niemeyer dem Land, das zuvor vom spanischen Kolonialstil geprägt war, einen wiedererkennbaren, von tänzerischer Leichtigkeit bestimmten, der Moderne angehörenden Staatsstil. Für das Projekt in Paris kooperierte Lucio Costa mit  Le Corbusier,  der aufgrund der räumlichen Nähe zur Baustelle vor Ort natürlich viel enger involviert war. Entsprechend überließ Costa dem Schweizer im Laufe der Planungen weitgehend das Projekt, so dass das Ergebnis klar von Corbusiers Handschrift geprägt ist. Die Inneneinrichtung des Gebäudes, das primär als Studentenwohnheim dient, entwarf Le Corbusier gemeinsam mit  Charlotte Perriand . Die oberste Maxime war dabei – wie so oft im Werk von Le Corbusier – die effiziente Nutzung des Wohnraums. Angesichts der mit 16 Quadratmetern knapp bemessenen Studentenwohnungen gewinnt dieser Aspekt nochmals zusätzlich an Bedeutung.  Kernstück der Zimmereinrichtung war ein Schrank, der auf drei seiner vier Seiten Zugriffsmöglichkeiten auf den Stauraum bietet und gleichzeitig eine Funktion als Raumteiler erfüllt, indem er den Wohn- und Schlafbereich vom Sanitärblock abgrenzt. Komplettiert wird die Zimmereinrichtung durch ein Bett, einen Schreibtisch, einen auch als Beistelltisch verwendbaren Hocker und – wichtig für Studenten – ein Bücherregal mit Wandtafel. Die minimalistischen Möbel sind überwiegend aus Massivholz gefertigt. Charakteristisch sind die farbigen Kunststoffschubladen, die sowohl im Schrank als auch am Schreibtisch zum Einsatz kommen und leicht entnommen und untereinander ausgetauscht werden können.  Cassina  bietet das vollständige Möblierungsset in einer originalgetreuen Wiederauflage an. Die Edition ist dabei auf 2 x 15 Exemplare streng limitiert, von denen sich Markanto bereits ein Set sichern konnte.  Unmittelbar mit dem Hocker für die Studentenzimmer der Maison du Brésil verwandt, ist auch eine weitere Neuauflage im Programm von Cassina: der Tabouret Nantes Rezé. Dieser ist ebenfalls wahlweise als Hocker oder Beistelltisch zu verwenden und besteht aus einem aus Holzbrettern gefügten, hohlen Quader mit Grifföffnungen in mehreren Seiten. Das ursprünglich 1952 für die Kinderzimmer der Unité d’habitation in Nantes Rezé konzipierte Möbelstück ist aus Birkensperrholz mit Eichenfurnier gefertigt und mit einer offenporigen, farbigen Lasur versehen. Dabei stehen die hellblauen Langseiten in klarem Kontrast zu den rotbraunen Stirnseiten und unterstützen somit den scharf konturierten und betont geometrischen Gesamteindruck des Hockers.      
 Auch die Wiederauflage des Taliesin 1 Sessels ist von klaren geometrischen Linien geprägt.  Frank Lloyd Wright , epochemachender Architekt und Wegbereiter der Moderne, entwarf das Sitzmöbel 1949 für sein Wohn- und Atelierhaus Taliesin West in der Wüste von Arizona. Mit seinen großen Holzflächen, die in spitzen und stumpfen Winkeln aufeinander treffen, mutet der Sessel wie ein übergroßes Origamiobjekt an. Nachdem das Sitzmöbel zunächst nur in geringer Stückzahl für Frank Lloyd Wright selbst hergestellt wurde, nahm Cassina es von 1985 bis 1990 erstmals in Serienproduktion. Rund 30 Jahre später erfolgt nun die Wiederauflage, wobei der Sessel geringfügig verändert wurde. Um den Sitzkomfort zu verbessern, wurde die Neigung der Rückenlehne behutsam angepasst und es kommt eine dickere Polsterung zum Einsatz.      
 Den Reigen der Neu- und Wiederauflagen komplettiert schließlich der Stuhl Beugel, den  Gerrit Rietveld  1927 für das Kaufhaus Metz &amp;amp; Co an der Amsterdamer Keizersgracht entwarf. Der Architekt und Designer, der die DeStijl Bewegung entscheidend mitprägte, schuf mit diesem Stuhl ein Objekt von beeindruckender Prägnanz. Charakteristisches Element sind dabei die Seitenteile des Gestells, die aus einem Stück Stahlrohr gebogen sind und die Silhouette des Stuhls gleichsam nachzeichnen. Dabei berührt das Stahlrohr den Boden nicht wie eine Kufe auf ganzer Länge, sondern lediglich an zwei Punkten, wodurch sich – unüblich für eine solche Konstruktionsweise – klar erkennbare Stuhlbeine ausbilden und der Seitenansicht optischen Reiz verleihen. Durch die Querverbindung der beiden Seitenteile entsteht das vollständige Stuhlgestell auf das sich wiederum eine durchgängige Sitz und Rückenlehne aus Formholz legt.  Zu guter Letzt verpasst Cassina dem noch jungen Klassiker Feltri eine Frischekur. Den Entwurf legte der ausgesprochen experimentierfreudige Designer  Gaetano Pesce , der zeitweilig auch als künstlerischer Leiter von Cassina fungierte, 1987 vor. Nachdem Pesce bereits seit Anfang der 1970er Jahre verstärkt mit Kunstharzen arbeitete und zahlreiche Anwendungen für dieses Material entwickelte, verwendete er für die Möbelserie I Feltri, von der sich der Sessel bis heute der größten Beliebtheit erfreut, kunstharzgetränkten Filz für den tragenden Rahmen der Möbel. Der Filz wird durch die Kunstharzbehandlung zwar tragfähig, behält aber eine gewisse Modellierbarkeit. In Mailand stellte Cassina den Sessel nun in den sechs neuen Farben Pflaume, Petrolblau, Dunkelgrün, Nachtblau, Grau und Rosa vor. Angesichts so vieler Neuerungen gibt es bei Cassina im Jahr 2018 also viel zu entdecken.    
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                            <updated>2018-04-20T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Assoziationsreich und dynamisch: Cédric Ragots Vasen Core und La Chute</title>
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                                            Neu im Programm von Rosenthal sind die Vasen La Chute und Core. Dabei handelt es sich um posthum veröffentlichte Entwürfe des französischen Designers Cédric Ragot, der 2015 überraschend im Alter von 41 Jahren gestorben ist. Bereits zu Klassikern geworden sind die von Ragot ent...
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                 Der 1973 geborene Bretone studierte an der École nationale supérieure de création industrielle in Paris. Die renommierte Designhochschule ist besser bekannt unter der Bezeichnung l`ENSCI - Les Ateliers. 2002 eröffnete er im Alter von 29 Jahren sein eigenes Atelier und etablierte sich bald als einer der führenden Produktdesigner seiner Zeit. Neben Möbeln, etwa für den französischen Hersteller Roche Bobois oder für Cappellini, entwarf er zum Beispiel auch einen Handmixer für Krups, einen Parfumflacon für Paco Rabanne oder im Auftrag von Veuve Clicquot eine Einwegisolierverpackung für Champagnerflaschen, die aus einem auf Kartoffelstärke basierenden Material konstruiert und somit biologisch abbaubar ist. Dabei versuchte Ragot stets „eine überraschende Lösung auf eine spezifische Problemstellung zu finden. Das heißt, ich muss das funktionelle Aussehen eines Objekts mit einem konzeptuellen und stilistischen Lösungsvorschlag vereinen, um größere Auswahlmöglichkeiten für die emotionellen und spirituellen Wünsche aller Menschen zu schaffen.“  Einen besonderen Fokus im Werk Ragots bildeten stets auch keramische Entwürfe. Für Bitossi entstand zum Beispiel der skulptural anmutende Kerzenständer Coral. Im Programm von  Rosenthal  ist Ragot gleich mit mehreren Vasen vertreten, von denen die bekannteste sicherlich das Modell Fast ist. Dieses stilistisch an eine Ming-Vase angelehnte Keramikobjekt, weist seitliche, an Tropfnasen erinnernde Ausformungen auf, die – wie Speed Lines im Comic – den Eindruck von rapider Bewegung vermitteln. Die auch fertigungstechnisch aufwändige Vase kommentiert Tradition und Veränderung in einer schneller werdenden Welt und ist wohl Ragots bekanntester Entwurf. 2007 wurde sie mit dem Good Design Award ausgezeichnet. Dieser bereits seit 1950 vom Chicago Athenaeum vergebene Preis ist nicht nur die älteste, sondern auch eine der renommiertesten Auszeichnungen für gutes Design. Darüber hinaus gewann Cédric Ragot den Wallpaper Design Award, sowie zweimal den Red Dot Design Award.  Die nun vorgestellte Vase La Chute folgt einer ähnlichen Idee wie Fast. Der programmatische Titel La Chute, also „Der Sturz“, verrät es: In Form einer amorphen Verschmelzung zeigt sie eine traditionell geformte, bauchige Vase in zwei verschiedenen Zuständen – stehend und fallend. Ragot gelingt es dabei einen zeitlich ausgedehnten Bewegungsablauf in einem einzigen Moment zu erfassen und der Vase eine bemerkenswerte Dynamik zu verleihen. Gleichzeitig entsteht dabei eine Form, die Assoziationen an einen weiblichen Unterleib weckt.   Auch die Vase Core, die in zwei Varianten erhältlich ist, erlaubt zahlreiche Assoziationen. Ihre Form setzt sich zusammen aus mehreren, symmetrisch angeordneten Ausbuchtungen, die weich ineinander übergehen. Das Ergebnis weckt die Fantasie und lässt vom Tannenzapfen über Mikroorganismen bis in den Bereich der Science Fiction an die verschiedensten Vorbilder denken. Schlussendlich jedoch steht Core für sich alleine – eine ganz eigene Form, die interpretationsoffen und eigenständig zugleich ist.    
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                            <updated>2018-04-03T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pli Table von Victoria Wilmotte für ClassiCon</title>
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                                            Mit 13 verschiedenen Marmortischplatten präsentiert sich der neue Esstisch Pli.
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                <![CDATA[
                 Neu von  ClassiCon  ist der Esstisch Plie der französischen Designerin Victoria Wilmotte. Der Entwurf basiert auf dem gleichnamigen Beistelltisch aus dem Jahr 2016. Besonderes Merkmal ist neben der Marmorplatte der Tischfuß aus Stahlblech, der mittels einer speziellen Oberflächenbehandlung wie&amp;nbsp; ein überdimensionaler, geschliffener Edelstein wirkt. Im gleichen Look präsentiert sich der Metallspiegel Piega, der aus Edelstahl gefertigt wird und die drei Größen erhältlich ist. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2018-02-27T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Passend zum Wetter – der Habit Bistrostuhl</title>
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                                            Der Habit Bistrostuhl ist endlich wieder erhältlich.
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                <![CDATA[
                 Entdeckt wurde der Habit Bistrostuhl ursprünglich auf einem französischen Trödelmarkt. 2017 wurde der preiswerte, französische Bistrostuhl auf Grund zahlreicher Nachfragen von  Habit  wieder neu aufgelegt. 
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                            <updated>2017-05-29T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Softshell Side Chair von Ronan &amp; Erwan Bouroullec</title>
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                                            Vitra stellt einen neuen Stuhl nach einem Entwurf von Ronan und Erwan Bouroullec vor.
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                <![CDATA[
                 Ergänzend zu dem Armlehnstuhl Softshell Chair entwarfen die beiden Bouroullec Brüder für  Vitra  nun die passende Variante ohne Armlehnen. 
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                            <updated>2017-04-26T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Alles andere als eine Standardlösung</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Jean Prouvés Klassiker, der Standard Chair, kehrt als vollgepolsterte Variante in das Sortiment von Vitra zurück.
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                <![CDATA[
                  Jean Prouvés  Klassiker, der Standard Chair, kehrt nun wieder in die reguläre  Vitra-Kollektion  als gepolsterten Variante „SR“ zurück. Bei Markanto ist der gepolsterten Klassiker im industriellen Look bereits erhältlich. Der Standard Chair ist ein typisches Beispiel für den Stil des Konstrukteurs und Designers Jean Prouvé. Der 1901 in Paris geborene, ausgebildete Kunstschmied übertrug industrielle Fertigungstechniken auf Architektur und Möbelbau. Dabei behielt er einen entsprechend industriellen Look bei, legte aber gleichzeitig höchste Wertschätzung auf ein elegantes Aussehen, das im Wohnumfeld nicht deplaciert wirkt. Ab 1924 unterhielt er in Nancy eine Werkstatt in der seine Möbelentwürfe gefertigt wurden. Der Standard Chair ist entsprechend der auftretenden Lasten konstruiert und verdeutlicht diese auch optisch: Während für die schwächer belasteten Vorderbeine schlanke Stahlrohre genügen, sind die hinteren Beine des Stuhls als voluminöse Hohlkörper ausgebildet. 
   
  Standard Chair SR von Jean Prouvé  
 In seiner Werkstatt hatte Prouvé Gelegenheit, bei der Fertigung auch auf individuelle Kundenwünsche einzugehen. So entstand mit dem Modell SR die gepolsterte Ausführung des Standard Chairs, der ansonsten mit Rückenlehne und Sitzfläche aus Holz ausgeliefert wurde. Das Kürzel „SR“ steht dabei für „siège rembourré“, was soviel bedeutet wie „gepolsterter Sitz“. Diese Variante war bereits Bestandteil der RAW Office Kollektion von Vitra, wo er aber nur zeitlich als limitierte Version erhältlich war. 
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                            <updated>2017-04-17T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Cansado Sideboard von Charlotte Perriand</title>
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                                            Neu in unserem Vintage-Bereich ist eine Seltenheit von Charlotte Perriand.
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                <![CDATA[
                 Neu in unserem Vintage-Bereich ist ein seltenes Sideboard von  Charlotte Perriand  aus Afrika. Es stammt aus der Bergbaustadt Cansado in Mauretanien, wo Perriand im Jahr 1956 verschiedene Möbel für die Inneneinrichtung der französischen Bergarbeiter entwarf. 
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                            <updated>2017-03-13T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Fauteuil Direction Pivotant von Jean Prouvé</title>
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                                            Vitra nimmt Jean Prouvés drehbaren Office Chair ins Sortiment auf
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                <![CDATA[
                 Nachdem  Jean Prouvés  drehbarer Bürosessel bereits Bestandteil der  Vitra RAW Office Edition  war, wurde der französische Designklassiker nun in die reguläre  Vitra Kollektion  aufgenommen. Dabei wurde der Entwurf aus dem Jahr 1951 an die technischen Voraussetzungen der heutigen Bürowelt angepasst. Der höhenverstellbare Drehsessel Fauteuil Direction Pivotant verfügt über eine regulierbare Rückneigemechanik und Doppelrollen. Der 5-Sternefuß ist dabei aus dem für Prouvé typischen Stahlblech. Erhältlich ist der Fauteuil Direction Pivotant wahlweise mit dem Bezugsstoff Twill oder in Leder und in verschiedenen Gestellfarben, die Armlehnen sind wahlweise massiv Eiche, Eiche geräuchert oder Nussbaum. 
     
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            <title type="text">Brutalismus als Accessoire: Le Corbusiers Leuchte Borne Béton</title>
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                                            Nemo legt einen Klassiker von Le Corbusier in Serienfertigung auf.
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                 Neu bei Markanto ist die Leuchte Borne Béton, die  Le Corbusier  für seine 1952 gebaute Unité d’Habitation in Marseille entwarf. Der italienische Hersteller  Nemo  hat die aus Beton gegossene Leuchte wieder aufgelegt und bietet sie in zwei Größen an. Durch den Einsatz von LED-Leuchtmitteln wurde der Entwurf behutsam an heutige Anforderungen angepasst. 
  Borne Béton – robust und elegant zugleich  
 Le Corbusier braucht man nicht vorstellen: der 1887 unter dem bürgerlichen Namen Charles-Édouards Jeanneret-Gris im schweizerischen La Chaux-de-Fond geborene Architekt ist einer der Überväter der modernen Architektur. Bei seinen Anhängern ist er unter dem liebevoll verkürzten Spitznamen „Corbu“ bekannt. Von ihm stammen so ikonische Bauten wie die Villa Savoye, die von 1928 bis 1931 bei Paris gebaut wurde, oder die 1955 fertiggestellte Kapelle Notre-Dame-du-Haut in den Vogesen. Mit der indischen Stadt Chandigarh, die Le Corbusier am Reissbrett entwarf, hatte er Gelegenheit auch städtebauliche Überlegungen in die Praxis umzusetzen. Doch sein einflussreichster Entwurf ist wahrscheinlich die Unité d’Habitation in Marseille. 
     
  Borne Béton Petit mit dem Hocker LC14 Tabouret Maison du Bresil von Cassina  
 Diese Wohnanlage, die 337 Maisonettewohnungen umfasst, entstand im Rahmen des Wiederaufbaus 1947 und wurde in den folgenden Jahren noch weitere dreimal in Frankreich, sowie einmal in Berlin realisiert. Die Unité d’Habitation ist architekturhistorisch aus zwei Gründen bedeutsam: einerseits nimmt sie den Gedanken der Urbanität durch Dichte vorweg, der erst in den Siebzigerjahren wirklich populär wurde. Dabei soll durch Großbauten mit entsprechend vielen Wohneinheiten eine hohe Dichte mit urbaner Qualität erzeugt werden, Einrichtungen des täglichen Bedarfs, wie Kindergärten, Sportstätten, Gastronomiebetriebe und Einzelhändler können dann ebenfalls im Gebäude unterkommen, weil seine Bewohner allein schon für eine ausreichende Nachfrage sorgen. Wohnanlagen dieser Art sollten einen gehobenen Wohnstandard der breiten Masse der Bevölkerung zugänglich machen. Zum Anderen gilt die Unité d’Habitation als Gründungsbau des Brutalismus. Dieser Stilbegriff geht zurück auf das französische Wort „brut“, das „roh“ bedeutet, und hier in Bezug auf die Verwendung rohen Betons gemeint ist. Die Verwendung von unverkleidetem Beton war vor Le Corbusier nur für Industriegebäude oder militärische Zweckbauten üblich. Bei der Unité d’Habitation wurde Sichtbeton erstmals im Wohnbau eingesetzt, also bei einer Bauaufgabe mit deutlich höherem Anspruchsniveau. 
     
  Borne Beton Grande Bodenleuchte von Le Corbusier  
 Passend zur Fassade aus Sichtbeton stattete Le Corbusier auch die Umgebung der Unité aus und entwarf zur Beleuchtung der Gehwege die Leuchte Borne Béton, deren Leuchtenkörper aus Beton gegossen ist. Der Werkstoff weist für diese Anwendung einige Vorteile auf: das Material ist nicht nur robust, sondern wirkt durch seine helle Farbe auch als Reflektor. Dabei betont das schräg nach unten abgestrahlte Licht die eleganten Schwünge und Linienübergänge des Leuchtenkörpers. Die Form insgesamt weckt Assoziationen sowohl an einen Hafenpoller als auch an einen Meilenstein. Dabei handelt es sich nicht um einen Zufall, denn das Wort „Borne“ bezeichnet im Französischen steinerne Poller, Grenz- oder Meilensteine. 
 Erhältlich ist die neue Edition von Nemo als kleine Borne Beton Petite sowie als Borne Beton Grande. Beide LED-Leuchten sind dabei wahlweise für den Indoor – oder Outdoorbereich lieferbar. 
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                            <updated>2017-01-30T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Stahlträger im besten Licht: Mais plus que cela je ne peux pas</title>
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                                            Nemo stellt einen neuen Leuchtenentwurf von Rudy Riciotti vor.
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                 Neu im Programm von Markanto ist die Leuchte Mais plus que cela je ne peux pas, hergestellt von  Nemo  in Italien. Der provokative Entwurf des französischen Architekten und Designers Rudy Riciotti verwendet ein Stück Doppel-T-Träger als Korpus und steht damit in der Tradition der Ready-mades von Marcel Duchamps. 
  Industrieller Look als Inszenierung  
 Mit der Wahl des Namens Mais plus que cela je ne peux pas, was soviel bedeutet wie „Aber mehr als das kann ich nicht“, kokettiert der nur selten als Designer tätige Riciotti damit, dass sein Entwurf ein Objet trouvé verwendet und ansonsten kaum gestalterische Fallhöhe aufweist. Riciotti kann sich diese Koketterie erlauben, weil er als Architekt erfolgreich und etabliert ist. Der heutige Ritter der Ehrenlegion wurde 1952 als Sohn eines italienischen Arbeiters in Algerien geboren. Er wuchs im Süden Frankreichs auf, wo er bis heute lebt. Riciotti studierte Ingenieurswissenschaften in Genf und anschließend Architektur in Marseille, zu seinen bekanntesten Bauten zählen das Musée des Civilisations de l’Europe et de la Méditerranée in Marseille oder – gemeinsam mit Mario Bellini entworfen – ein Ausstellungsgebäude in der Cour Visconti des Louvre, das die Sammlung islamischer Kunst beherbergt. In Deutschland wurde der Potsdamer Nicolaisaal nach Plänen von Riciotti umgebaut. Die Ausgezeichnung mit dem Grand prix national de l’architecture im Jahr 2006, sowie die Aufnahme in die Ehrenlegion zeigen den Status, den der international weniger bekannte Riciotti in Frankreich genießt. 
     
  Mais plus que cela je ne peux pas von Nemo für den Innenbereich  
 Als Bauelement ist der Stahlträger im doppelten Wortsinn eine tragende Säule der modernen Architektur, aber Riciotti ist nicht der Erste, der einen Stahlträger zum Dekorationsobjekt zweckentfremdet. Schon Ludwig Mies van der Rohe verwendete Stahlträger ohne statische Funktion zur Fassadengliederung und um die Konstruktionsweise der Bauten zu veranschaulichen– letztlich also zur Dekoration. Bei einigen seiner dogmatisch ornamentfeindlichen Kollegen brachte ihm das Groll und Häme ein. 
       
  Mais plus que cela je ne peux pas von Nemo an unserem Pool :-)  
 Die radikale Tisch- oder Bodenleuchte von Rudy Ricciotti besteht aus rohem Metall, bei der Variante für den Außeneinsatz ist dieses mit einem zusätzlichen Schutzlack versehen. Erhältlich ab Februar 2017. 
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                            <updated>2017-01-25T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Unser Lieblingsstuhl von Pierre Chapo</title>
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                                            Der skulpturale Stuhl S34A von Pierre Chapo ist nun bei Markanto erhältlich.
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                <![CDATA[
                 Neu in unserer  Pierre Chapo  Kollektion ist der skulpturale Stuhl S34A. Der Entwurf mit der sichelförmigen Rückenlehne und dem gekreuzten Gestell entstand um 1974. Letzte Woche war Pierre Chapos Sohn Fidel bei uns zu Gast – er fertigt für uns zwei dieser Stühle nun an. 
 Fidel Chapo verdankt übrigens seinen Vornamen Fidel Castro, für den sein Vater eine große Begeisterung empfand. Pierre Chapo erhielt damals eine Einladung nach Kuba, die er aber nicht annahm. Dafür nannte er seinen Sohn nach dem Comandante… 
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                            <updated>2016-11-29T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">German Design Award 2017: Officina von Ronan &amp; Erwan Bouroullec</title>
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                                            Magis räumt mit dem Stuhl Officina bei der Preisverleihung ab.
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                 Der Stuhl Officina ist dieses Jahr der Gewinner des German Design Awards in der Kategorie Möbel. Der Entwurf stammt dabei von den beiden Brüdern  Ronan und Erwan Bouroullec , hergestellt wird Officina von der italienischen Manufaktur  Magis , die 2016 ihr vierzigjähriges Jubiläum feiert. Besichtigt werden kann der Stuhl in der Kölner Designpost. 
 Seit dem Jahr 2012 stellt der German Design Award höchste Ansprüche an die Ermittlung der Preisträger. Über ein aufwendiges Nominierungsverfahren werden durch Expertengremien des Rat für Formgebung nur die Produkte und Kommunikationsdesignleistungen zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen, die sich nachweislich durch ihre gestalterische Qualität abgrenzen. Jährlich werden so hochkarätige Einreichungen prämiert, die auf ihre Art wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind. 
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                            <updated>2016-11-08T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Satellite Pendelleuchte von Mathieu Matégot</title>
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                                            Gubi bietet die Lampionartige Leuchte in einer Reedition an.
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                <![CDATA[
                 Im Januar 2016 präsentierte  Gubi  auf der Kölner Möbelmesse die Reedition der Satellite Pendelleuchte von  Mathieu Matégot . Laut Gubi ist die Leuchte nun ab November erhältlich. Gefertigt wird die Satellite in fünf Farben (grau, gold, rot, schwarz und weiß) und in zwei Größen. 
 Der Entwurf von Mathieu Matégot aus dem Jahr 1953 erinnert an bunte Lampions. Wie bei vielen seiner Arbeiten nutzte er perforiertes Metall als gestalterisches Merkmal – durch diese Perforierung des Lampenschirms erhalten die Satellite Leuchten eine sehr schöne Leuchtwirkung.&amp;nbsp; 
     
 &amp;nbsp; 
  Satellite Pendelleuchte von Mathieu Matégot in Shy Sherry  
     
  Satellite Pendelleuchte von Mathieu Matégot in Venitian Gold  
                ]]>
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                            <updated>2016-10-17T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Leuchten von Serge Mouille</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Wir haben unser Angebot an Leuchten von Serge Mouille ergänzt und überarbeitet.
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                 Wir waren fleißig und haben unser Angebot der  Serge Mouille Leuchten  überarbeitet. Die Leuchten haben nun alle ihre französischen Namen, zusätzlich haben wir noch einige Modelle ergänzt wie die Deckenspinne Araignée 5 Bras casses…. 
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                            <updated>2016-06-13T10:00:00+02:00</updated>
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