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            <title type="text">Die Trissen Kollektion von Nanna Ditzel - jetzt bei Fredericia</title>
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                                            Die Trissen Kollektion von Nanna Ditzel wird ab sofort von Fredericia vertrieben. Damit ziehen einige der charmantesten dänischen Entwürfe der 1960er Jahre zu jener Manufaktur, mit der die Designerin über Jahrzehnte eng verbunden war. Die spulenförmigen Möbel bekommen eine neu...
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                 1962 entwarf Nanna Ditzel die Serie Trissen, deren Name sich vom dänischen Wort für eine Webspule ableitet. Ursprünglich waren die Möbel als Kindermöbel gedacht, inspiriert von einer schlichten Beobachtung: Kinder sitzen keine zwei Minuten still. Sie stehen auf, klettern hinauf, kippen das Möbel um. Statt dagegen anzukämpfen, machte Ditzel die Bewegung zum Prinzip. Der Trissen Hocker lässt sich drehen, auf die Seite legen und rollen, stapeln und mühelos durch den Raum tragen. 
 Aus diesem ersten Entwurf wuchs über die Jahre eine ganze Familie: niedrige Kinderhocker und höhere Sitzhocker, dazu die passenden Tische in unterschiedlichen Höhen und Durchmessern. Bis 2004 wurde die Kollektion weiterentwickelt und ist längst zum Klassiker geworden. Ihr Reiz liegt in der Doppelnatur - die Trissen-Möbel sind Sitzmöbel und Spielzeug zugleich, ebenso passend im Kinderzimmer wie als Beistellhocker neben dem Lesesessel oder als kleiner Tisch im Wohnraum. Wie konsequent Ditzel ihre gedrechselte Formensprache durch die ganze Serie geführt hat, zeigt etwa der Trissen Esstisch ND107, der die Sprache der Hocker auf Tischhöhe übersetzt. 
  Nanna Ditzel&amp;nbsp;- Strenge und Spielfreude  
 Nanna Ditzel (1923–2005) gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des dänischen Designs. Sie absolvierte zunächst eine Schreinerlehre, bevor sie an der Kopenhagener Kunstgewerbeschule und an der Königlich Dänischen Kunstakademie bei Kaare Klint studierte. Diese handwerkliche Schule ist ihren Möbeln bis heute anzumerken: Die Trissen-Serie kommt ganz ohne sichtbare Mechanik aus. Ihre Beweglichkeit steckt allein in Proportion, Balance und der präzise gedrechselten Form. 
 Charakteristisch für Nanna Ditzel war, dass sie die Regeln der dänischen Moderne kannte – und sie immer wieder dehnte. Sie experimentierte früh mit Glasfaser und Schaumstoff, entwarf Textilien und Schmuck und blieb bis ins hohe Alter neugierig. Ihre enge Verbindung zu  Fredericia  begann 1989 mit der Bænk for to; mit dem Trinidad Stuhl von 1993 schuf sie einen ihrer größten Erfolge und wurde nach Børge Mogensen zur zweiten Hausgestalterin der Manufaktur. Mehr über ihr Werk lesen Sie in unserem Designerporträt zu  Nanna Ditzel.  
  Von Snedkergaarden zu Fredericia  
 Lange wurde die Trissen Kollektion von der dänischen Manufaktur Snedkergaarden gefertigt. In diesem Jahr ist die Werkstatt von Fredericia übernommen worden und so kehren Hocker und Tische zu dem Haus zurück, dem Ditzel als Designerin am engsten verbunden war. Für Fredericia ist das mehr als eine Sortimentserweiterung: Mit der eigenen Tischlerei gewinnt die seit 1911 bestehende Manufaktur die volle Kontrolle über Handwerk und Fertigung und führt Ditzels Erbe an einem Ort zusammen. 
 In der Neuauflage zeigt sich Trissen in massiver, FSC®-zertifizierter Eiche, wahlweise geölt oder geräuchert. Geblieben ist alles, was die Entwürfe ausmacht: die gedrechselte Form aus Sockel und Platte, die weichen Profile, die unmittelbare Einladung, die Möbel zu drehen, zu rollen und zu stapeln. Eine Kollektion, die die Hände wechselt, ohne sich zu verändern. 
  Die Trissen Kollektion bei Markanto  
 Als Fachhändler für Designklassiker begleiten wir die Möbel von Nanna Ditzel seit vielen Jahren - von den Trissen-Hockern und -Tischen bis zum Trinidad Stuhl. Aktuell haben wir noch zwei Trissen Hocker aus der Snedkergaarden-Fertigung vorrätig. Ein letzter Moment also, ein Stück aus der bisherigen Produktion zu sichern, bevor die Kollektion vollständig unter dem Namen Fredericia weiterläuft. 
 Ob als bespielbares Möbel fürs Kinderzimmer, als wandelbarer Beistellhocker oder als kleiner Tisch mit Designgeschichte: Trissen bleibt, was Nanna Ditzel vor über sechzig Jahren angelegt hat, eine Kollektion, die sich nicht festlegen lässt. 
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                            <updated>2026-07-01T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">3 Days of Design 2026</title>
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                                            Zu den 3 Days of Design in Kopenhagen präsentierten unsere Hersteller wieder zahlreiche Neuheiten. Hier geben wir Ihnen einen ersten Einblick.
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                  Neuer Showroom vom Lange Production  
 Premiere hatte der neue Showroom von  Lange Production  (siehe oben) in der Innenstadt von Kopenhagen, wo Designlassiker von Grete Jalk, Fabricius &amp;amp; Kastholm und Horst Brüning präsentiert werden. Wir freuen uns besonders, dass der Barwagen HB128 von Brüning bei Markanto nun in einer exklusiven Sonderedition erhältlich ist (siehe unten). Die Idee dazu stammt von einem Kunden, ab sofort ist diese Edition mit der Kombination verchromtes Edelstahl und Nussbaum bei uns lieferbar. 
  Besuch bei PP Møbler  
 Der Showroom von PP Møbler liegt ein wenig ausserhalb des Zentrums auf dem historischen Gelände der Carlsberg Brauerei direkt am berühmten  Elefantentor   (dänisch:  Elefantporten  ) im heutigen Trendviertel.&amp;nbsp;Wie kaum eine andere Manufaktur steht  PP Møbler  für dänische Handwerkskunst. Im Fokus stehen dabei die Möbelentwürfe von Hans Wegner, mit dem die Manufaktur eng zusammenarbeitete, er entwarf z.B. auch das PP Signet und die damaligen Werbematerialien. Wir freuen uns, nun wieder eine Auswahl der Manufaktur anzubieten. 
   
  PP505 Cow Horn Chair von Hans Wegner im&amp;nbsp;Showroom von PP Møbler  
  Kunst bei House of Finn Juhl  
 Im Showroom von  House of Finn Juhl  stand dieses Jahr eine Kunstpräsentation im Fokus. Auf abstrakten Staffeleien wurden u.a. Originale des dänischen Malers Vilhelm Lundstrøm gezeigt. Abgerundet wurde die Präsenation durch die Edition eines Kabinetts für Silbergeschirr, welches Finn Juhl ursprünglich für Kay Bojesen entwarf. 
   
  Der historische Showroom von House of Finn Juhl 2026  
  Einer unserer Lieblingssessel bei Carl Hansen  
 Bei  Carl Hansen &amp;amp; Søn  feierte die neue Edition des Scimitar Chair von Fabricius &amp;amp; Kastholm Premiere, einer unserer Lieblingssessel. Der dänische Klassiker wurde vorher von Boex produziert und in Deutschland jahrelang exklusiv von Markanto vertrieben. Zusätzlich präsentierte der Hersteller erste Ausblicke auf spannende Herbstaktionen, bald dazu mehr! 
   
  Der&amp;nbsp;Scimitar Chair von Fabricius &amp;amp; Kastolm in einer Stoffversion von Zimmer &amp;amp; Rohde  
  Fritz Hansen und Technics  
 Eine besonders spannende Kooperation präsentierte dieses Jahr  Fritz Hansen . In Kombination mit der Kaiser Idell Luxus Tischleuchte von Christian Dell zeigte der dänische Hersteller einen Plattenspieler von Technics in der gleichen Farbanmutung. Passend dazu gab es verschiedene DJ-Sets und eine wunderbare Party. Die Edition ist voraussichtlich ab Herbst 2026 erhältlich. 
   
  Schallplattenspieler Technics SL-40CBTFH trifft deutsches Bauhaus-Design  
  100 Jahre Verner Panton im Dänischen Designmuseum  
 Das dänische Designmuseum präsentierte zusammen mit Verpan und Vitra eine spannende Sonderausstellung zum 100jährigen Geburtstag von Verner Panton. Zusätzlich zeigt das Museum in der permanenten Ausstellung eine umfassende Retroperspektive über Panton. 
 Passend zu den 3 Days of Design brachten wir übrigens unser Maskottchen und Fotomodell mit – den Prototyp der Panton Giraffe von Naef, wovon nur zwei Exemplare bekannt sind Die Erlebnisse unserer Giraffe finden Sie bei Instragram.&amp;nbsp;Im September bringt Vitra die Panton Cubes Tierfiguren als neue Edition heraus.   I    
   
  Unsere Panton Cubes Mini Giraffe trifft die neue Edition von Vitra im Designmuseum  
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                            <updated>2026-06-16T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Louis Poulsen kehrt nach Dänemark zurück!</title>
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                                            Es war das Thema während der 3 Days of Design: Die Leuchtenmarke Louis Poulsen wird von dem dänischen Investor Chr. Augustinus Fabrikker übernommen. Passend dazu das obere Bild aus der berühmten alternativen Wohnsiedlung Freistadt Christiania in Kopenhagen, auch dort finden si...
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                 Diese Neuigkeit verbreitete sich während der 3 Days of Design in Kopenhagen wie ein Lauffeuer:&amp;nbsp;Mit der Übernahme von&amp;nbsp; Louis Poulsen &amp;nbsp;wird Chr. Augustinus Fabrikker alleiniger Eigentümer einer der wichtigsten Designmarken Dänemarks. Zu dem Portfolio der dänischen&amp;nbsp;Treuhandgesellschaft zählt ebenso Fritz Hansen... 
 Seit 1874 steht Louis Poulsen für die Gestaltung von Licht. Verwurzelt im dänischen Designerbe und durch die Zusammenarbeit mit legendären Designern wie Poul Henningsen, Arne Jacobsen, Verner Panton, Finn Juhl und vielen anderen gilt Louis Poulsen als „The First House of Light“ mit einer starken globalen Präsenz.&amp;nbsp; „Louis Poulsen befindet sich in einer sehr positiven Entwicklung, und wir sehen große Chancen für das nächste Kapitel. Mit Chr. Augustinus Fabrikker gewinnen wir einen Eigentümer, der versteht, wie man unverwechselbare dänische Unternehmen weiterentwickelt und dabei das wertschätzt, was sie besonders macht. Dies bietet uns eine gute Ausgangsbasis, um unsere internationale Entwicklung fortzusetzen und unsere Position weiter zu stärken.“  so Søren Mygind Eskildsen, CEO von Louis Poulsen. 
 Chr. Augustinus Fabrikker ist eine Treuhandgesellschaft, deren Geschichte bis ins Jahr 1750 zurückreicht. Ihre Investitionen verteilen sich auf eine Reihe dänischer Unternehmen und Anlageformen, wobei der Schwerpunkt auf der Schaffung langfristigen Wachstums liegt, das nicht nur Renditen generiert, sondern diese auch zum Wohle der Gesellschaft erhält und weiterentwickelt.&amp;nbsp; „Louis Poulsen verbindet eine ikonische Stellung im dänischen Design mit einem gut geführten Unternehmen und erheblichem internationalem Wachstumspotenzial. Für Chr. Augustinus Fabrikker ist dies daher die richtige und eine sehr attraktive Investition, bei der eine starke Marke und ein starkes Unternehmen Hand in Hand gehen.“ &amp;nbsp;erläutert Claus Gregersen, CEO von Chr. Augustinus Fabrikker. 
 Seit 2018 befand sich Louis Poulsen im Besitz der Flos B&amp;amp;B Italia Group, eines italienischen Design-Konzerns. Mit der Übernahme durch Chr. Augustinus Fabrikker kehrt Louis Poulsen zu seinen dänischen Wurzeln zurück. Wir hoffen, dass damit auch eine Neuausrichtung der Preispolitik stattfindet, die leider in den letzten Jahren der bedeutenden Marke nicht gerecht wurde. 
  Abbildung:&amp;nbsp;die PH5 von Poul Henningsen findet man in Dänemark überall – selbst in der alternativen Wohnsiedlung Freistadt Christiania in Kopenhagen  
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                            <updated>2026-06-15T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">PP Møbler wieder bei Markanto: Hans Wegner Klassiker aus Allerød</title>
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                                            Wir freuen uns über eine Nachricht in eigener Sache: Markanto führt die Originale von PP Møbler ab sofort wieder im Sortiment. Die dänische Tischlerei aus Allerød nördlich von Kopenhagen zählt zu den letzten Werkstätten, die ihre Möbel nahezu vollständig im eigenen Haus fertig...
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                 Ab sofort finden Designinteressierte bei Markanto wiedereine kuratierte Auswahl der Manufaktur PP Møbler.&amp;nbsp;Die dänische Tischlerei zählt zu den letzten Werkstätten, die ihre Möbel nahezu vollständig im eigenen Haus fertigen, was man den Arbeiten direkt ansieht und fühlt. Unvergessen ist der tischler, der bei Markanto im Showroom fast zwei stunden die Herstellung und Verarbeitung des 501 THe Chair bewunderte undden Stuhl fast zärtlich streichelte.... 
 Geführt wird PP Møbler heute in dritter Generation von Tischlermeister Kasper Holst Pedersen, dem Enkel des Firmengründers Ejnar Pedersen. Als Fachhändler für Designklassiker zeigen wir die Wegner-Entwürfe aus Allerød in einer kuratierten Auswahl – vom Sessel bis zum Stuhl. Wer die skandinavischen Klassiker in Ruhe erleben möchte, ist in unserem Kölner Showroom willkommen; zu Holzart, Polsterung und Lieferzeiten beraten unsere Experten gern unter 0221/9723920. Dies Jahr feitet PP Møbler zwei Jubliäen: 
  40 Jahre Circle Chair (PP130)  
 Der 1986 entworfene Circle Chair zählt zu den ungewöhnlichsten Entwürfen Wegners – ein nahezu kreisrunder Rahmen, in den eine Sitzfläche aus gespanntem Flechtwerk eingehängt ist. Seine technisch anspruchsvolle Fertigung wurde erst durch die enge Zusammenarbeit zwischen PP Møbler und Wegner möglich. Bis heute entsteht jedes Exemplar in Handarbeit in Allerød. 
  75 Jahre Papa Bear Chair (PP19)  
 Der Papa Bear Chair – im Dänischen liebevoll „Bamsestolen&quot; genannt – wurde 1951 entworfen und gilt bis heute als einer der bequemsten Sessel der dänischen Moderne. PP Møbler bietet ihn in verschiedenen Ausführungen an und hat den Textilbereich zuletzt deutlich erweitert: Eine neue Zusammenarbeit vergrößert die Auswahl an Bezugsstoffen.   
 Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. 
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                            <updated>2026-06-02T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Domus Chair von Artek als Beauty Version</title>
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                                            Einer unserer erklärten Lieblingsstühle ist der Domus Stuhl von Ilmari Tapiovaara. Zu 80-jährigen Entwurfsjubiläum legt Artek den finnischen Designerklassiker in ausgewählten farblich, abgestimmten Versionen auf.
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                 Entworfen wurde der Domus Chair ursprünglich 1946 vom finnischen Designer  Ilmari Tapiovaara  für das Studentenwohnheim Domus Academica in Helsinki. Was den Entwurf besonders macht, war die präzise Verbindung von Ergonomie und Zurückhaltung. Die leicht geschwungene Sitz- und Rückenfläche aus formgepresstem Holz folgt dem Körper auf eine überraschend bequeme Weise, ohne weich oder überinszeniert zu wirken. Charakteristisch für den Domus Stuhl sind vor allem die verkürzten Armlehnen: Sie geben Halt, ohne den Stuhl schwer erscheinen zu lassen, und erlauben es zugleich, ihn nah an einen Tisch zu ziehen. Genau dieses Detail zeigt, wie sorgfältig Tapiovaara Nutzung, Bewegung und Raum zusammengedacht hat. 
 ormal wirkt der Domus Chair fast selbstverständlich – und genau darin liegt seine Qualität. Der Domus Chair braucht keine dekorative Geste, um Präsenz zu haben. Seine Form ist klar, ruhig und konstruktiv, aber nie kalt. Er steht exemplarisch für einen nordischen Modernismus, der nicht nur ästhetisch reduziert ist, sondern vor allem auf Alltagstauglichkeit, Materialehrlichkeit und soziale Zugänglichkeit setzt. Damit verkörpert er ein Designverständnis, bei dem Gestaltung nicht Luxus ist, sondern eine Verbesserung des täglichen Lebens. 
 Dies alles macht den stapelbaren Domus Chair zu einem unserer Lieblingsstühle überhaupt, Markanto-Gründer Sven Vorderstrase nutzt den Domus Stuhl seit Jahren am Esstisch zuhause. Dabei hat er noch Stühle von der Edition von Aero Design, die vor Artek den finnischen Klassiker produzierten und Markanto für den deutschsprachigen Raum als Exklusivpartner hatten. 
 Seinen Durchbruch hat der Entwurf im Jahr 1947, als Knoll International den Stuhl in sein Sortiment aufnahm und anfing ihn unter dem Namen „Finn Chair“ in Pennsylvania in den Vereinigten Staaten zu produzieren (wir haben einen ganzen frühen Stuhl aus dieser Produktion in unserer Sammlung). Dass ein ursprünglich für studentisches Wohnen entwickelter Stuhl später in Bibliotheken, Cafés, Universitäten und privaten Esszimmern auf der ganzen Welt eingesetzt wurde, zeigt seine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit. 
 Heute wirkt der Domus Chair aktueller denn je. In einer Zeit, in der viele Möbel zwischen dekorativem Objekt und schnelllebigem Konsumprodukt schwanken, erinnert er daran, dass Langlebigkeit, Klarheit und Nutzungsintelligenz zeitlos sind. Der Stuhl ist nicht laut, aber präzise. Nicht spektakulär, aber dauerhaft relevant. Gerade deshalb ist er ein Möbel, das man nicht nur betrachtet, sondern versteht. 
 Zum Jubiläum legt  Artek  den Stuhl nun in verschiedenen abgestimmten Beauty Versionen in Stoff oder Leder auf, die sich zusätzlich über einen umlaufenden Keder bei der Rückenlehne ausweichen. Das Gestell ist dazu abgestimmt in gebeizter Birke oder in Eiche. Eine umfangreiche Auswahl der Edition finden Sie im Markanto Showroom in der Kölner Südstadt. 
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                            <updated>2026-04-13T01:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">100 Jahre PH-System von Poul Henningsen: das Drei-Schirme-System</title>
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                                            Anlässlich des 100-jährigen Entwurfjubiläums des von Poul Henningsen entwickeltem PH-Systems bringt Louis Poulsen eine neue Centenary Edition, bestehend aus dem PH 1/1 Kronleuchter, der PH 3/2 Tischleuchte und 3½-2½ Stehleuchte, heraus. 
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                 Vor 100 Jahren, im Jahr 1926, entwickelte der dänische Designer  Poul Henningsen  basierend auf seiner gestalterischen und wissenschaftlichen Denkweise das PH-System für durchdachte Lichtlösungen.&amp;nbsp;Elektrisches Licht war zwar längst verfügbar, doch es war selten angenehm. Unkontrollierte Helligkeit, harte Kontraste, sichtbar glühende Birnen und blendende Kegel bestimmten das Alltagsleben. Poul Henningsen, der sich intensiv mit Physik, Architektur, Licht und menschlicher Wahrnehmung beschäftigte, war überzeugt, dass Licht weit über reine Funktion hinausgeht. Er verstand es als kulturelles Medium, das unseren Umgang miteinander, unseren Wohnkomfort und unsere Wahrnehmung von Räumen prägt. Sein Drei-Schirme-System war das Ergebnis jahrelanger Forschung mit Zeichnungen, Modellen und Messungen, die darauf abzielten, Licht in Schichten zu brechen und so zu verteilen, dass es weich, gleichmäßig und blendfrei erscheint. 
 Zentral für dieses System ist die logarithmische Spirale, eine Form, die sich in der Natur häufig findet und durch ihre gleichmäßige Ausweitung besonders geeignet ist, Licht zu führen und Streuwinkel kontrolliert zu gestalten. Die Schirme der PH-Leuchten wurden so proportioniert, dass der obere Schirm den intensivsten Lichtanteil lenkt, der mittlere Schirm ihn bricht und weiterleitet, und der untere Schirm schließlich als Schutz vor direkter Blendung fungiert. Durch diese abgestufte Lichtführung entstand ein Licht, das in seiner Natürlichkeit an Tageslicht erinnerte und dennoch die intime Wärme traditioneller Lichtquellen bewahrte. Diese Mischung aus wissenschaftlicher Präzision und kultureller Sensibilität machte Henningsens Entwürfe bereits zu Lebzeiten zu einem Meilenstein der Moderne und später zu Klassikern des internationalen Designs. 
 Ein besonderes Merkmal des PH-Systems ist das klare Nummerierungsschema, das bis heute jede Leuchte eindeutig charakterisiert. Modellbezeichnungen wie PH 4/3 oder PH 4/4 bestehen aus zwei Zahlen, die sowohl Proportion als auch visuellen Ausdruck definieren. Die erste Ziffer gibt den Durchmesser des Oberschirms in Dezimetern an – eine „4“ entspricht etwa 40 Zentimetern. Die zweite Ziffer zeigt an, zu welcher Größenfamilie die unteren Schirme gehören. Bei Modellen, deren Ziffern identisch sind, wie PH 3/3 oder PH 4/4, stammen alle drei Schirme aus einem konsistenten Größenverhältnis. Bei Varianten wie PH 3/2 oder PH 4/3 wird der größere obere Schirm mit unteren Schirmen einer kleineren Leuchte kombiniert, was zu einem leichteren Ausdruck und einer stärkeren Lichtlenkung nach unten führt. Diese Variationen waren insbesondere für Tisch- und Arbeitsplatzbeleuchtungen von Bedeutung, da sie Henningsens Vision eines blendfreien, funktionalen und gleichzeitig atmosphärischen Lichtes besonders wirkungsvoll umsetzen. 
 Die sogenannte  Centenary Edition  von  Louis Poulsen  greift die diese historische Systematik auf und spannt so einen Bogen über ein ganzes Jahrhundert Lichtdesign. Sie zeigt, wie konsequent und zugleich flexibel das PH-System ist – ein Entwurf, der in den 1920er Jahren auf wissenschaftlicher Neugier, technischer Präzision und einer zutiefst menschlichen Lichtauffassung beruhte und bis heute in zeitgenössischen Räumen eine unvergleichliche Wirkung entfaltet. Die neue Edition feiert nicht nur ein Jubiläum, sondern eine Idee, die Generationen von Designerin und Architekten bis heute inspiriert. 
 &amp;nbsp;Die PH-Edition umfasst ausgewählte historische Modelle, die in einer zeitgemäßen Materialisierung wiederaufleben: brüniertes, lackiertes Messing, opale Glasoberflächen und farbige Glasvarianten verleihen den ikonischen Formen eine frisch interpretierte Präsenz. Besonders hervortritt der  PH 1/1 Kronleuchter , der als limitierte Edition gefertigt wird und die feine Proportionierung der kleinsten PH-Schirme in einem beinahe schwebenden, skulpturalen Objekt vereint. Die Centenary Edition ist weniger eine nostalgische Rückschau als eine präzise kuratierte Hommage an ein Lichtsystem, das auch im Zeitalter von LED-Technologie, Smart-HomeS-teuerungen und digitaler Lichtgestaltung nichts von seiner Gültigkeit verloren hat. Die Edition zeigt, wie aktuell Henningsens Grundidee noch immer ist: blendfreies, harmonisches, atmosphärisch geschichtetes Licht, das dem Menschen dient und den Raum strukturiert und beruhigt beleuchtet. 
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            <title type="text">Fritz Hansen und Verner Panton: Eine vergessene Partnerschaft </title>
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                                            Zum 100. Geburtstag von Verner Panton legt Fritz Hansen mit der 3107 Panton Edition eine Hommage aufs, die zugleich an eine außergewöhnliche, heute fast vergessene Zusammenarbeit anknüpft.
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                 Zum 100. Geburtstag von Verner Panton hat  Fritz Hansen  eine besondere Hommage geschaffen: die 3107 Panton Edition - vier leuchtende Farben aus Pantons ikonischer Farbpalette aus dem Jahr 1972, exklusiv für das Jahr 2026 neu aufgelegt. Diese Sonderedition erinnert nicht nur an das visionäre Werk Pantons, sondern auch an eine jahrzehntelange Zusammenarbeit, die heute fast in Vergessenheit geraten ist. Denn, obwohl die Möbel von Verner Panton heute meist mit anderen Herstellern verbunden werden, war Fritz Hansen einer seiner wichtigsten frühen Partner des Designers – und einer der wenigen, die seinen Mut zu Farbe, Experiment und radikaler Formensprache bereits in den 1950er‑ und 60er Jahren unterstützten. 
 Als&amp;nbsp;Verner Panton in den frühen 1950er Jahren im Büro von Arne Jacobsen seine Laufbahn startete, befand sich die dänische Moderne im Aufbruch. Während Jacobsen die Ästhetik des rationalen Funktionalismus verkörperte, begann Panton schon damals, sich davon zu lösen. Seine spätere Zusammenarbeit mit Fritz Hansen fällt genau in diese Phase - eine Zeit, in der das moderne Wohnen neu gedacht wurde und Möbel zunehmend zu Experimentierfeldern des gesellschaftlichen Wandels wurden. Fritz Hansen erkannte früh das Potenzial dieses jungen Gestalters, der sich nicht mit einer Fortsetzung des Modernismus zufriedengab, sondern dessen Grenzen radikal überschritt. 
 Der  Bachelor Chair , Mitte der 1950er Jahre als erstes gemeinsames Projekt gefertigt, zeigt dies eindrücklich: ein unkompliziertes, flach verpackbares Sitzmöbel, das entsprechend dem Zeitgeist einer jungen, mobilen Bevölkerung entsprach. Dass dieses Modell fast zwei Jahrzehnte im Programm blieb, unterstreicht die Rolle Fritz Hansens als Ermöglicher von Pantons frühen Erfolgen. 
 Nur wenig später folgte die  Tivoli‑Stuhlserie , deren Stahlrohrkonstruktion dieselbe leichte Robustheit aufwies, die auch Pantons Bachelor Chair ausgezeichnet hatte. Für Fritz Hansen waren diese Entwürfe nicht bloß Produkte, sondern Zeichen einer Verschiebung im dänischen Design - hin zu einer gestalterischen Sprache, die Farbe, Atmosphäre und räumliche Wirkung als wesentliche Kategorien verstand. Diese Entwicklung kulminierte in den 1970er‑Jahren in Projekten wie  Pantonova , einer modulartigen Drahtserie, die im Restaurant Varna in Aarhus erstmals öffentlich sichtbar wurde. Die visuelle Leichtigkeit des Drahtgeflechts, kombiniert mit kräftigen Polsterfarben und den unendlichen Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Module, spiegelten Pantons gesamträumliches Denken wider. Dass Fritz Hansen dieses ambitionierte System auf den Markt brachte, zeigt seine Bereitschaft, über traditionelle Möbelproduktion hinauszugehen und Räume als harmonische Gesamtsysteme zu verstehen. 
 Auch experimentelle Großformen wie der berühmte&amp;nbsp; Living Tower  oder das&amp;nbsp;&amp;nbsp; Cloverleaf‑Sofa  fanden ihren Weg in die Fertigung von Fritz Hansen. Diese Arbeiten, die in Visiona II 1970 ihren Höhepunkt erreichten, waren weniger Möbel als vielmehr organische Landschaften, die soziale Interaktion bewusst neu inszenierten. Dass Fritz Hansen sich auf derartige radikale Konzepte einließ, macht die Zusammenarbeit so einzigartig. Sie zeugt von einem Unternehmen, das zu jener Zeit nicht nur hochwertige Möbel fertigte, sondern aktiv an der Zukunft des Wohnens mitgestaltete. Selbst spätere Projekte wie das  System 1‑2‑3  oder der  Wire Cone Chair  von 1988 zeigen das fortgesetzte Vertrauen zwischen Gestalter und Hersteller. Hier wurde industrielle Fertigung durch neue Methoden optimiert, ohne Pantons charakteristische Formensprache zu verwässern. Ein Beleg dafür, wie sehr die gegenseitige Wertschätzung den langen Zeitraum der Kooperation prägte. Heute sind viele dieser Entwürfe nicht mehr bei Fritz Hansen im Programm, und im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit wird Panton stärker mit anderen Marken verbunden. Doch gerade deshalb ist die 3107 Panton Edition so bedeutend: Sie bringt eine historische Beziehung zurück ins Licht, die wesentlich zur Entfaltung einer der wichtigsten Designerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts beigetragen hat. Als Verner Panton 1972 zum 100‑jährigen Jubiläum von Fritz Hansen eine kühne Farbpalette für die Series 7™ entwickelte, verband er erstmals Jacobsens ikonische Form mit seiner eigenen farbintensiven Gestaltungssprache. Dass ausgerechnet diese vier Farben – Gelb, Orange, Rot und Braun – nun im Jahr 2026 erneut erscheinen, verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eine Weise, die kaum symbolträchtiger sein könnte. 
 So schließt sich der Kreis: Die exklusive 3107 Panton Edition führt die Geschichte einer Kooperation fort, die einst zu den progressivsten des skandinavischen Designs gehörte. Sie erinnert daran, wie bedeutend der Beitrag von Fritz Hansen zur Entwicklung Pantons war, und zugleich daran, wie relevant Pantons Denken für die Gegenwart geblieben ist. Man sitzt, wie Panton sagte, immer am bequemsten auf einer Farbe, die man mag – und diese Edition lässt uns spüren, wie kraftvoll seine Farben noch immer wirken. 
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            <title type="text">100 Jahre Arne Vodder</title>
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                                            Dieses Jahr wäre nicht nur Verner Panton 100 Jahre alt geworden, ebenso ein Landsmann Arne Vodder feiert dieses Jahr sein Jubiläum. Zeit für eine kleine Würdigung...
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                 Im Jahr seines 100. Geburtstags bietet sich die Gelegenheit, Arne Vodders Werk nicht nur als ästhetisches Phänomen des Mid Century Modern zu würdigen, sondern es als Beitrag zu einer spezifischen Form von Ordnungsdenken im Möbeldesign zu untersuchen.&amp;nbsp;Arne Vodder gehört zu jener Generation dänischer Gestalter, die zwischen handwerklicher Tradition und industrieller Moderne vermittelten – jedoch mit einer bemerkenswert eigenständigen formalen und konstruktiven Haltung. 
 Arne Vodder studierte zuerst an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen unter Finn Juhl. Während Juhl für seine skulpturale, teils expressive Formensprache bekannt wurde, entwickelte Vodder eine diszipliniertere, strukturell argumentierende Gestaltung.Sein Werk lässt sich im Spannungsfeld zwischen organischer Moderne und funktionalistischer Systematik verorten. Anders als die radikal rationalistische Linie des Bauhauses zielt Vodders Arbeit nicht auf Reduktion im Sinne geometrischer Strenge, sondern auf eine kontrollierte Weichheit: Radien, Fasen, leicht konvexe Flächen und subtile Materialübergänge erzeugen eine visuelle wie haptische Kohärenz. 
 Besonders deutlich wird Arne Vodders Beitrag im Bereich der Aufbewahrungsmöbel – Sideboards, Highboards, Schreibtische. Diese Objekte sind keine bloßen Stauraumlösungen, sondern räumliche Ordnungssysteme. Besinders hervorzuheben ist das sogenannte Vodder Sideboard, ausgezeichnet auf der Tiennale in Mailand, (Abbildung oben), mit dem typischen Farbverlauf, den Vodder wohl von Finn Juhl übernommen hatte.&amp;nbsp;Seine Möbelentwürfe, meist produziert von Sibast Furniture, folgen einer klaren konstruktiven Logik. Die Fronten erscheinen geschlossen und ruhig, während das Innere differenziert organisiert ist. Dieses Wechselspiel zwischen äußerer Reduktion und innerer Komplexität verweist auf ein zentrales Motiv: Ordnung als kulturelle Praxis, nicht als visuelle Strenge.&amp;nbsp;Arne Vodder&amp;nbsp;gestaltet Möbel, die Verhalten strukturieren. Schubladenhöhen, Fachteilungen und Proportionen sind so angelegt, dass sie bestimmte Formen der Nutzung nahelegen. Ordnung wird hier nicht moralisch eingefordert, sondern konstruktiv vorbereitet.&amp;nbsp;Die häufig weich auslaufenden Kanten seiner Arbeiten reduzieren nicht allein Verletzungsgefahr oder visuelle Härte, sondern erzeugen eine kontinuierliche Lichtbrechung. Dadurch verlieren die Möbel ihre Massivität; sie erscheinen leichter, beinahe schwebend.&amp;nbsp;Diese subtile Bearbeitung lässt sich als Form taktiler Intelligenz verstehen: Die Möbel adressieren nicht nur den Blick, sondern die Hand. In einer Zeit zunehmender Industrialisierung bleibt bei Vodder das haptische Erlebnis integraler Bestandteil der Gestaltung. 
 Arne Vodder Arbeiten&amp;nbsp;fanden in den 1950er und 60er Jahren internationale Verbreitung, insbesondere auf dem nordamerikanischen Markt. Sie wurden unter anderem in diplomatischen und politischen Kontexten eingesetzt – unter der Präsidentschaft von Jimmy Carter befanden sich seine Entwürfe&amp;nbsp; im Weißen Haus. 
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                            <updated>2026-03-10T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zum 100. Geburtstag von Verner Panton</title>
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                                            Eine Würdigung des genialen Designers und Architekten, der am 13. Februar 2026 100 Jahre alt geworden wäre.
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                  Verner Panton, geboren am 13. Februar 1926 in Gamtofte auf der dänischen Insel Fünen, zählt heute zu den prägendsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Ein Visionär, der sich früh von dem skandinavischen Mid Century Design löste und stattdessen radikale Inneneinrichtungen mt leuchtende Farben und futuristische Formen entwickelte. Nach seinem Studium an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen begann er zunächst eine kurze Zusammenarbeit mit Arne Jacobsen, die sein Verständnis für formale Strenge schärfte, ihn aber gleichzeitig in seinem Wunsch bestärkte, das gestalterische Korsett der Nachkriegsmoderne hinter sich zu lassen. In einer Zeit, in der Europa vom Wiederaufbau geprägt war und die Designwelt auf funktionale Schlichtheit setzte, begann&amp;nbsp;Verner Panton sich bewusst gegen die Normen zu stellen, ein Gestalter, der die Möglichkeiten industrieller Produktion, neuer Kunststoffe und einer von Technik geprägten Zukunft nicht als Bedrohung, sondern als kreatives Versprechen begriff.  
  Seine frühen Jahre waren geprägt von Designreisen durch Europa, bei denen er eine Art nomadische Studio-Praxis entwickelte, die sich deutlich von den etablierten Ateliers seiner Zeit unterschied. Dieser unorthodoxe Arbeitsstil führte zu ersten Möbelentwürfen, die in den 1950er Jahren zunehmend Aufmerksamkeit fanden. Es war vor allem die Hinwendung zu neuen Materialien wie Schaumstoff, Vinyl und später Spritzgusskunststoffen, die Pantons Designphilosophie bestimmte: Möbel sollten nicht länger aus einzelnen traditionellen Komponenten bestehen, sondern als fließende, beinahe organische Körper erscheinen. Dieser Gedanke kulminierte sich Ende der 1950er Jahre im Entwurf des  Panton Chair , der nach langer Entwicklungszeit schließlich 1967 in Zusammenarbeit mit Vitra als erster freischwingender Kunststoffstuhl aus einem Guss produziert wurde. Er wurde zu einer Ikone des Pop-Designs und zugleich zu einem Symbol für die technologische und gesellschaftliche Aufbruchsstimmung der 1960er Jahre. Während die Welt den Wettlauf ins All, neue Jugendkulturen und ein wachsendes Vertrauen in die Zukunft erlebte, formte Panton Möbel, die genauso experimentell und optimistisch wirkten wie die Zeit selbst.  
     
  Verner Panton, Rolf Fehlbaum, Manfred Diebold und Josef Stürmlinger bei der Entwicklung des Panton Chairs  
  Doch Pantons Schaffen ging weit über einzelne Möbel oder Leuchten hinaus. Besonders seine ganzheitlichen Rauminszenierungen zeigten, wie radikal sein gestalterisches Denken war: Räume waren für ihn Gesamterfahrungen, in denen Licht, Farbe, Textur und Form ineinandergreifen sollten. Panton verstand Interieurgestaltung als eine Art räumliche Malerei, die psychologische Wirkung und räumliche Wahrnehmung beeinflusst. Projekte wie seine Visiona‑Installationen zur Kölner Möbelmese im Auftrag der BAYER AG oder die Inneneinrichtung des Verlagshaus DER SPIEGEL in Hamburg,&amp;nbsp; verwandelten Besucher in Reisende durch psychedelische Farbwelten, futuristische Höhlenlandschaften und organisch modellierte Sitzlandschaften. Diese Installationen waren nicht nur spektakuläre Ausstellungsräume, sondern Manifestationen einer gestalterischen Haltung, die das Wohnen als spielerische, sinnliche und ständig im Wandel befindliche Praxis verstand. In einer Epoche gesellschaftlicher Umbrüche, geprägt von Protestbewegungen, beginnender Globalisierung und wachsendem Konsum, formulierte Panton eine Utopie des Wohnens, die zugleich experimentell und zutiefst menschlich war.  
 In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich Panton als international gefragter Designer, dessen Entwürfe für Unternehmen wie Vitra, Louis Poulsen oder Mira-X zu Klassikern wurden. Die späten 1970er&amp;nbsp; und 1980er Jahre brachten eine gewisse Abkehr vom exzessiven Farbrausch, doch Pantons Fähigkeit, Trends vorauszudenken, blieb ungebrochen. Selbst als postmoderne Strömungen aufkamen, hielt er an seinem Glauben an die emotionale Kraft von Farbe fest und entwickelte Leuchten und Interieurs, die ebenso expressiv wie präzise konstruiert waren. Mit Projekten wie dem Einrichtungskonzept für das Hotel Astoria in Kopenhagen bewies er, dass seine Designauffassung nicht auf spektakuläre Messeinstallationen beschränkt war, sondern auch im Alltag funktionierte. Sein Werk blieb dabei stets ein Spiegel der Zeitgeschichte: von den optimistischen 1960ern über die technologisch geprägten 1980er Jahre bis hin zu den minimalistischen Tendenzen der 1990er, in denen seine Entwürfe plötzlich wieder überraschend zeitgemäß wirkten. 
   
  Installation nach Verner Panton zu Milano Design Week 2024  
 Als Verner Panton 1998 in Kopenhagen starb, hinterließ er ein Werk, das zugleich provozierte und begeisterte und das seither kontinuierlich neu bewertet wird. Zum 100. Geburtstag im Jahr 2026 lässt sich sein Einfluss deutlicher denn je erkennen: in der Wiederentdeckung mutiger Farben in der Architektur, in modularen Wohnkonzepten, in der heutigen Lust am Experiment zwischen Kunst, Design und Technologie. Pantons Gestaltungen wirken nicht nostalgisch, sondern erstaunlich gegenwärtig; sie erinnern daran, dass Design nicht nur funktional, sondern auch visionär sein darf. Sein Vermächtnis besteht weniger aus Ikonen, so berühmt diese auch sind, als aus einer Haltung: dem unerschütterlichen Glauben an die transformative Kraft von Form und Farbe. 
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                            <updated>2026-02-04T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">60 Jahre Ball Chair von Eero Aarnio</title>
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                                            Heute von 60 Jahren wurde während der Kölner Möbelmesse 1966 erstmals der Kugelsessel von Eero Aarnio und dem damaligen Hersteller Asko vorgestellt. Der ungewöhnliche Entwurf stieß direkt auf Begeisterung.
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                 Bereits 1963 entwickelte der finnische Designer und Architekt   Eero Aarnio   den Ball Chair – einen Sessel, der heute als Ikone des Space Age und der 1960er Jahre gilt. Mit seiner geschlossenen Kugelform stellte er einen radikalen Bruch zur traditionellen Sitzmöbeltypologie dar: Statt Offenheit und Repräsentation ging es um Rückzug, Abschirmung und eine neue Form von Intimität im Raum.&amp;nbsp;Bis zur seriellen Produktion vergingen jedoch noch drei Jahre. Die vollständig runde Schale aus Fiberglas stellte Anfang der 1960er Jahre eine technische Herausforderung dar und musste vom finnischen Hersteller  Asko  umfangreich getestet werden. Erst 1966 war die Konstruktion ausgereift genug für die Markteinführung. Die erste Präsentation fand auf der Internationalen Möbelmesse in Köln statt, die damals als wichtigste Möbelmesse der Welt galt. 
 Die Resonanz der Presse war unmittelbar begeistert.  Die Welt  schrieb am 25. Januar 1966 über den neuartigen Kugelsessel:&amp;nbsp; „Er stammt aus Finnland und wird bis zum 30. Januar auf der internationalen Möbelmesse in Köln gezeigt… Das von dem Architekten Eero Aarnio entworfene Möbelstück ist aus Kunststoff hergestellt, innen gibt es dicke bunte Schaumgummikissen.“ Besonders hervorgehoben wurde die Idee des Rückzugs: Der Ball Chair sollte es dem Menschen ermöglichen, sich selbst in überfüllten Flughafenhallen, auf dem Deck von Passagierschiffen oder im Garten und Wohnraum akustisch wie visuell abzuschirmen.  
 Damit verkörpert der Ball Chair nicht nur den Optimismus und die Materialexperimente seiner Zeit, sondern auch ein neues Verständnis von Wohnen: als persönlicher, temporärer Kokon innerhalb einer immer lauter und dichter werdenden Umwelt. 
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                            <updated>2026-01-25T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Panthella „The Originals&quot; – Neuauflage zum 100. Geburtstag Verner Pantons</title>
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                                            Anlässlich des 100. Geburtstags von Verner Panton am 13. Februar 2026 bringt Louis Poulsen eine neue Edition der Panthella Leuchte heraus, die sich in den Größen 160 und 250 bewusst auf den Geist der frühen 1970er Jahre zurückbesinnt und dabei überraschend zeitgemäß wirkt 
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                 Herausgegeben zum 100. Geburtstag Verner Pantons im Jahr 2026, greift die „The Originals Edition” für die Panthella Portable 160 und 250 (im Herbst 2026 soll dann die Stehleuchte folgen) historische Farben von Verner Panton der 1970er Jahre wieder auf, die damals bei  Louis Poulsen  im Programm waren. Der opale Schirm in den Farben Orange, Rot, Braun, Blau-Grau und Grün, verbunden mit einem verchromten Fuß, verweist direkt auf Pantons Farbwelten und macht die Leuchte erneut zu einem farblichen Statement im Raum, ohne in Nostalgie zu verfallen. Gerade in zeitgenössischen, oft reduzierten Interieurs wirken diese Farbtöne wieder überraschend frisch und unterstreichen den skulpturalen Charakter der Form. 
 Als Verner Panton 1971 die Panthella entwarf, befand sich das skandinavische Design an einem Wendepunkt. Während große Teile der nordischen Moderne weiterhin auf Zurückhaltung, Naturmaterialien und funktionale Strenge setzten, verfolgte Panton einen radikal anderen Ansatz. Ihn interessierten organische Formen, industrielle Werkstoffe und vor allem die emotionale Wirkung von Farbe und Licht im Raum. Die Panthella entstand in einer Zeit, in der Kunststoff erstmals als vollwertiges Gestaltungsmaterial begriffen wurde und neue Produktionsmethoden eine nie dagewesene Freiheit in der Formgebung erlaubten. Charakteristisch für die Leuchte ist das Zusammenspiel von halbkugelförmigem Schirm und trompetenförmigem Fuß, die beide als Reflektoren fungieren und ein weiches, blendfreies Licht erzeugen – ein Prinzip, das Pantons Verständnis für Lichtlenkung und Atmosphäre widerspiegelt. Gleichzeitig vermittelte die Panthella mit ihrer fast skulpturalen Erscheinung eine neue Leichtigkeit, die den Aufbruch der Pop- und Space-Age-Ära ebenso spiegelte wie Pantons Wunsch, Innenräume emotional aufzuladen und aus der „graubeigen Konformität&quot; der Nachkriegsjahre zu lösen. 
 Louis Poulsen, seit Jahrzehnten enger Partner Verner Pantons, bewahrte diesen Entwurf kontinuierlich im Programm und entwickelte ihn über die Jahre technisch weiter, ohne das ursprüngliche Lichtkonzept zu verfälschen. Die Panthella wurde so zu einer der wenigen Leuchten, die sowohl designhistorisch relevant als auch alltagsnah blieben. Die Einführung der portablen Version im 21. Jahrhundert lässt sich als konsequente Fortführung von Pantons Ansatz lesen: Licht sollte flexibel sein, sich dem Menschen anpassen und neue Nutzungsorte erschließen. Die Panthella Portable ist daher keine bloße Miniatur, sondern eine in Proportion und Lichtwirkung präzise übersetzte Neuinterpretation der klassischen Tischleuchte von 1971. Dass sowohl Schirm als auch Fuß weiterhin als Lichtlenker dienen, bleibt das zentrale gestalterische Motiv. 
 Trotz des Rückbezugs auf die Siebziger entspricht die Panthella Portable „The Originals&quot; technisch vollständig heutigen Anforderungen. Die Größen 160 und 250 verfügen über integrierte LED-Module mit warmem Licht, stufenweise Dimmung per Touch-Schalter und einen wiederaufladbaren Akku, der kabellose Nutzung ermöglicht. USB-C-Ladetechnik, klare Bedienlogik und eine sorgsam kalibrierte Lichtleistung sorgen dafür, dass die Leuchte sowohl als atmosphärisches Objektlicht als auch als funktionale Tischleuchte eingesetzt werden kann. Die größere Variante 250 verstärkt dabei die Präsenz im Raum und nähert sich stärker der klassischen Tischleuchte an, während die 160 eine intime, fast objekthafte Lichtquelle darstellt. In beiden Fällen bleibt das Licht weich, gleichmäßig und blendfrei – ganz im Sinne Pantons ursprünglicher Intention. 
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                            <updated>2026-01-05T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Unsere Hocker 60 in den Nordischen Botschaften Berlin</title>
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                                            Aktuell findet in in den Nordischen Botschaften in Berlin die sehenswerte Ausstellung „Kinderbuchillustrationen aus dem Norden“ statt. Mit dabei sind als Exponate und Sitzmöbel gleichermaßen drei Stool 60 von Artek, davon ein Exemplar der gesuchten Moomin-Edition.
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                <![CDATA[
                 Noch bis zum 5. Oktober 2025 geht die Ausstellung „Kinderbuchillustrationen aus dem Norden“ in den Nordischen Botschaften in Berlin, dem gemeinsamen Botschaftsgebäude der fünf Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Das auch als „ Felleshus” bekannte öffentliche Gebäude befindet sich am südlichen Rand des Großen Tiergartens im Tiergarten-Dreieck in der Rauchstraße 1.  
 Die von&amp;nbsp;Johanna Stenback kuratierte Ausstellung präsentiert&amp;nbsp;Illustrationen von Emma AdBåge (SE), Kjell Aukrust (NO), Linda Bondestam (FI), Amanda Chanfreau (AX), Rán Flygenring (IS), Anna Jacobina Jacobsen (DK), Áslaug Jónsdóttir (IS), Maria Bach Kreutzmann (GL), Gry Moursund (NO), Bárður Oskarsson (FO), Jakob Martin Strid (DK) und Stina Wirsén (SE). Ein Schwerpunkt sind natürlich die beliebten Moomins der finnischen Illustratorin und Schriftstellerin Tove Jansson, die dieses Jahr ihr 80jährigens Jubiläum feiern. Dazu legte die finnische Manufaktur Artek den Hocker 60 von Alvar Aalto in einer „Moomin-Edition” im Rahmen des Firmenjubiläums auf, die es in Deutschland exklusiv bei Markanto gab (bereits alle Hocker sind vergriffen!) Für die gelungene Ausstellung stellten wir einen die Moomin-Hocker zur Verfügung, flankiert vom zwei weiteren der berühmten Aalto-Hocker.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-09-24T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gems from the Artek Archive</title>
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                                            Zum 90jährigen Firmenjubiläum erweitert Artek sein Sortiment mit Wiedereinführungen des Kabinetts 250 und neuen Varianten des Paravents von Alvar Aalto. Zusätzlich wird der der Stool X602 mit dem fächerförmigen Fuß als Sammleredition aufgelegt, die in Deutschland exklusiv bei ...
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                 Nach der Moomins-Edition im Frühjahr 2025, die in Deutschland exklusiv nur bei Markanto erhältlich war, legt Artek zum 90-jährigen Jubliläum&amp;nbsp;diesen Herbst weitere ,Perlen aus dem Archiv” auf. Ein Teil dieser Editionen ist auch wieder nur exklusiv bei uns erhältlich.&amp;nbsp;Mit der Kollektion  Gems from the Archive  haucht der finnische Möbelhersteller drei Klassikern neues Leben ein. Der  Screen 100  von Alvar Aalto wird in drei neuen Größen erscheinen, das Cabinet 250, auch als &quot;Cocktailschrank&quot; bekannt, wird zum Launch am 15. Oktober 2025 wieder fester Bestandteil des Artek-Sortiments sein. Zwei Editionen des raffinierten Stool X602 werden in limitierter Stückzahl aufgelegt. 
  Screen 100:&amp;nbsp;Der Raumteiler für alle Fälle  
 Er gilt als Alvar Aaltos architektonischster Entwurf. Die sanft geschwungene, wellenartige Form lässt den Paravent aus finnischer Kiefer. zum skulpturalen Objekt werden. Mit Gems from the Archive wird der Screen 100 zukünftig in den Höhen 100 cm, 130 cm, 150 cm und 180 cm erhältlich sein. In den unterschiedlichen Größen wird das Möbel zum Raumtrenner im Büro, zur Abtrennung von Sitzgelegenheiten, zum informellen Kleiderständer.&amp;nbsp; 
  Cabinet 250:&amp;nbsp;Unvergessen schön  
 Bereits im Rahmen der Moomins-Edition wurde das Cabinet&amp;nbsp; 250 in einer Edition von 90 Exemplaren aufgelegt (wobei das Innere des Schranks mit Moomins-Illustrationen beschriftet war). Nun ist das Kabinett bei Artek als Serienproduktion. Der Entwurf stammt von Aino und Alvar Aalto gemeinsam: Sie hat das legendäre „L-leg&quot;-Bein von Alvar Aalto mit dem Korpus des Schranks verbunden und so ein schlichtes durchdachtes Möbel kreiert.&amp;nbsp; 
  Stool X602:&amp;nbsp;Raffiniertes Sechseck auf drei Beinen  
 Der Hocker X602 mit dem fächerförmigen „X-leg&quot;, ist eine von Aaltos außergewöhnlichsten Innovationen. Dafür fügte er die ikonischen &quot;L-legs&quot; aneinander und brachte sie an eine sechseckige Sitzfläche an.&amp;nbsp;Die Sonderedition zum Jubiläum besteht aus zwei Varianten des Stool X602, einmal vollständig honigfarben gebeizt und einmal mit naturlackierten Beinen für einen Kontrasteffekt. Limitiert auf je 90 Exemplare weltweit. 
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                            <updated>2025-09-17T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Einladung zum Deutschland-Launch der Finn Juhl Leuchtenkollektion von Louis P...</title>
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                                            Am 28. August präsentiert Louis Poulsen im Markanto Depot erstmalig die neue Leuchtenkollektion von Finn Juhl. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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                 Am&amp;nbsp;28. August 2025 findet im Markanto Depot der offizielle Launch der neuen Finn Juhl Leuchtenkollektion von Louis Poulsen statt. Mit dieser Kollektion ehrt die Leuchtenmanufaktur einen der wichtigsten dänischen Entwerfer des 20. Jahrhunderts. 
 Donnerstag, 28. August, von 17:00 bis 21:00 Uhr Markanto Depot, Mainzer Straße 28, 50678 Köln 
 Zu diesem&amp;nbsp;Anlass wird Markanto-Gründer Sven Vorderstrase einen kurzen Vortrag über das Werk&amp;nbsp;von Finn Juhl halten. Für Fragen zur Kollektion stehen&amp;nbsp;an dem Abend Sascha Hauch und Oliver Nieto‑Tröger&amp;nbsp;(Louis Poulsen) zur Verfügung,&amp;nbsp;Joost Cords&amp;nbsp;(House of Finn Juhl) ist Ansprechpartner für die Finn Juhl Möbel.&amp;nbsp;Wir freuen uns auf Ihren&amp;nbsp;Besuch! 
 Mit seiner charakteristischen Komposition aus eleganten, organischen Formen und einer sorgfältigen Materialauswahl sorgte Finn Juhl für einen Umbruch im Design der 1940er und 50er Jahre. Die von ihm entwickelten Möbel wurden zum Vorreiter für das dänische Design der 1950er Jahre und den sogenannten skandinavischen Stil. Seine Arbeiten erfreuen heute Designliebhaber&amp;nbsp;weltweit, sein Wohnhaus&amp;nbsp;in der Nähe von Kopenhagen ist heute ein Museum. Heute werden seine Möbelentwürfe von House of Finn Juhl hergestellt, die Accessoires von architectmade, seine Leuchten haben nun bei Louis Poulsen eine neue Heimat gefunden.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-08-19T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Carl Hansen 4 für 3 Aktion</title>
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                                            Nun bietet auch Carl Hansen &amp; Son bis Ende 2025 eine 4 für 3 (oder 3+1) Aktion. Die Kampagne umfasst die Hans Wegner Stühle CH20 Elbow Chair, den CH23 (siehe Abbildung) und den CH88 Chair in allen Varianten.
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                 Bis Ende des Jahres 2025 bietet  Carl Hansen  die Möglichkeit 4 Stühle zum Preis von 3 Stühlen zu kerwerben, dies gilt für die&amp;nbsp;Hans Wegner Entwürfe CH20 Elbow Chair, den CH23 (siehe Abbildung oben) und den CH88 Chair in allen Varianten. 
 Der CH20 Elbow Chair mit seiner markanten Rückenlehne aus dem Jahr 1956 ist einer unserer Lieblingsentwürfe des dänischen Designers. Den CH23 hingegen entwarf Hans Wegner bereits 1950, er zeichnet sich durch die Sitzfläche aus aufwendigem Papiergeflecht aus. Der CH88 mit seinem Metallrohrgestell entwarf&amp;nbsp;Wegner 1955. Alle Stühle werden seit den 1950erJahren von&amp;nbsp;Carl Hansen &amp;amp; Son produziert und sind in verschiedenen Hölzern wie Buche, Eiche oder Nussbaum, wahlwesie gewachst oder geölt, erhältlich Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
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                            <updated>2025-06-01T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ole Wanscher Colonial-Kollektion zum Aktionspreis</title>
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                                            Erhalten Sie bis Juni 2025 die Ole Wanscher Möbel von Carl Hansen zum Aktionspreis mit rund 25% Rabatt. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung.
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                 Der Colonial Chair von Ole Wanscher gilt als sein erfolgreichster Entwurf. Zuerst gefertigt von der Manufaktur&amp;nbsp;AJ Iversen, hat der dänische Klassiker seit einigen Jahren bei Carl Hansen ein neues Zuhause gefunden. Dabei hat sich erst vor kurzem herausgestellt, dass der Entwurf 10 Jahre jünger ist, als bisher bekannt.&amp;nbsp; Ole Wanscher  entwarf den Colonial Chair nicht 1949 - sondern 1959. In den folgenden fünf Jahren entwickelte er daraus die Kollektion, bestehend aus dem Sessel, einem Hocker, einer Bank, dem Sofa und einen quadratischen Beistelltisch. 
 Was die Sitzmöbel so einzigartig macht. ist neben der gelungenen Formgebung, der hohe Sitzkomfort die besonders hochwertige Materialkombination. Die&amp;nbsp;Sitzfläche besteht exemplarisch aus handgeflochtenem Schilfrohr, dadurch sind die Lederkissen auch rückseitig gut durchlüftet, die Armlehnen laden zum Streicheln ein. Entdecken Sie nun die Ole Wanscher Kollektion und&amp;nbsp;erhalten Sie bis Juni 2025 die dänischen Designklassiker zum Aktionspreis mit rund 25% Rabatt. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
 Ole Wanscher sammelte seine erste Erfahrungen bei Kaare Klint, anschließend arbeitete er zunächst als selbstständiger Möbelarchitekt. Als Professor an der „Königlich Dänische Akademie der Schönen Künste” in Kopenhagen beschäftigte sich&amp;nbsp;Ole Wanscher intensiv&amp;nbsp;mit Gebäudekunst und&amp;nbsp; Möbelkunst. Seinen ersten Durchbruch hatte er mit dem Entwurf des sogenannten „Ägyptischen Hockers”, den er in den 1930er Jahren in den Staatlichen Museen in Berlin entdeckte und 30 Jahre später zum neuen Leben erweckte.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-03-10T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zwei finnische Jubiläen: 90 Jahre Artek und 80 Jahre Mumins</title>
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                                            Dieses Jahr feiert Artek sein 90-jähriges Bestehen und nimmt das 80-jährige Jubiläum der Mumins-Trolle von Tove Jansson zum Anlass für eine besondere Edition des Stool 60. Denn der honiggebeizte Hocker zeigt Illustrationen aus den Mumin-Geschichten der finnischen Illustratorin...
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                 Im Jahr 2025 feiert der finnische Möbelhersteller  Artek  sein 90-jähriges Bestehen und nimmt das 80-jährige Jubiläum der Mumins (oder Moomin) von Tove Jansson zum Anlass für eine besondere Edition des berühmten „Stool 60” des finnischen Architekten Alvar Aalto. Dieser Hocker gilt als eines der weltweit erfolgreichsten Möbel und wurde von Alvar Aalto 1933 für die Bestuhlung der Bibliothek in Viipuri im heutigen Russland entworfen. Hierfür verwendete er erstmalig die damals von ihm entwickelte L-Bein-Konstruktion. 
 Die Jubiläumsedition des Hockers verbindet die beiden finnischen Ikonen. Der  Stool 60 Celebration  zeigt originale Skizzenzeichnungen und Notizen von Tove Jansson, die per Laser in die Sitzfläche und die Holzbeine eingraviert sind. Die Illustrationen stammen aus Tove Janssons erstem Mumin-Comicstrip,  Mumintrollet och jordens undergång  (Mumin und der Weltuntergang), der von Oktober 1947 bis April 1948 in der schwedischsprachigen Zeitung Ny Tid in Finnland erschien. Der Comic basierte auf dem Buch Komet im Muminland, das ein Jahr zuvor erschienen war. Um den nostalgischen Charakter der Hocker zu unterstreichen, ist das neu interpretierte Aalto-Möbel mit einer honigfarbenen Beizung versehen. Insgesamt erinnert der Stool 60 mit der Lasergravur uns an heimliche Kritzeleien auf Schulbänken.&amp;nbsp;Die Edition ist weltweit in einer limitierten kleinen Stückzahl erhältlich und wird in Deutschland exklusiv von Markanto in Köln angeboten. Die Edition war bereits im Mai 2025 ausverkauft. 
  Nur 90 Exemplare: Das Kabinett 250  
 Zusätzlich legt Artek zum 90jährigen Jubiläum den Schrank&amp;nbsp; Cabinet 250  von Alvar Aalto, der seit vielen Jahren zur Kollektion gehört, in einer kleinen Edition wieder auf.&amp;nbsp;Er wurde informell als „Cocktailschrank“ bezeichnet, obwohl er für die meisten Aufbewahrungsfunktionen im Haus gleichermaßen geeignet ist.&amp;nbsp;Auf den ersten Blick zeigt der  Cabinet 250 Celebration  ein schlichtes Äußeres mit einem Korpus aus Birkenfurnier auf massiven, honigfarben gebeizten Birkenbeinen. Öffnet man den Schrank, offenbart er ein zauberhaftes Überraschungselement: Illustrationen der Mumin-Trolle bedecken das Innere des Korpus auf eine Art und Weise, die bei denjenigen, die mit den Mumin-Geschichten aufgewachsen sind,&amp;nbsp; Gefühle der Nostalgie hervorrufen wird. Das Cabinet 250 Celebration von  Artek + Moomin  ist nummeriert und streng auf 90 Exemplare weltweit limitiert (für Deutschland ist nur ein Cabinet der Edition erhältlich) 
     
  Limitierte Edition von 90 Exemplaren: Das Cabinet 60 von Alvar Aalto in der Mumin-Edition (bereits verkauft)  
 &amp;nbsp; Tove Jansson und die Mumins  
 Die 1914 in Helsinki geborene Tove Jansson war eine finnisch-schwedische Schriftstellerin und Künstlerin, deren illustrierte Kinderbücher und Belletristik für Erwachsene in der ganzen Welt bekannt geworden sind. Am bekanntesten wurde sie als Schöpferin der finnischen Trolle – den Mumins (oder auf englisch Moomin). Ihre Geschichten über die abenteuerlustigen und witzigen Mumins erschienen zum ersten Mal 1945 in gedruckter Form und die kleinen Trolle wurden zu Stars einer Reihe von Büchern und Comics, die Millionen von Lesern auf der ganzen Welt begeisterten. Die Bücher sind in mehr als 60 Sprachen übersetzt worden. Die Mumins haben Bühnenadaptionen, Fernsehserien, Filme, Spiele, Musik, Ausstellungen und Themenparks inspiriert - und sie nehmen immer wieder neue Formen an. 
 Schon früh wurde Tove Jansson als junge Malerin und Künstlerin in Finnland bekannt, später dann international als Autorin und Cartoonistin von Romanen, Kurzgeschichten und Gedichten. Tove Jansson beliebtester Roman für Erwachsene,  Das Sommerbuch , wurde kürzlich mit Glenn Close als Hauptdarstellerin verfilmt. Das Zusammenspiel von Bildern und Texten macht in ihrem Werk einen besonderen Reiz aus. 
   
  Tove Jansson beim Zeichnen an einem Artek-Tisch von Alvar Aalto  
  Artek – Art &amp;amp; Technology seit 1935  
 Artek wurde 1935 in Helsinki von vier jungen Idealisten gegründet: Alvar und Aino Aalto, Maire Gullichsen und Nils-Gustav Hahl. Ihr Ziel war es, „Möbel zu verkaufen und mit Ausstellungen und anderen Formen der Vermittlung eine neue Wohnkultur zu fördern“. Im radikalen Geist ihrer Gründer ist Artek heute ein innovativer Akteur des modernen Designs und entwickelt Neues an der Schnittstelle zwischen Design, Architektur und Kunst. Die Artek Kollektion besteht aus Möbeln, Leuchten und Accessoires, entworfen von finnischen Meistern und führenden internationalen Designern. Sie steht für Klarheit, Funktionalität und poetische Schlichtheit. Artek-Produkte bereichern seit über 80 Jahren öffentliche Räume, Museen, Schulen, Restaurants, Hotels, Geschäfte und Büros ebenso wie unzählige private Wohnungen und Häuser weltweit. Der&amp;nbsp; Firmensitz von Artek befindet sich in Helsinki, Finnland, wo auch der&amp;nbsp; Flagship Store Artek Helsinki &amp;nbsp;und der&amp;nbsp; Artek 2nd Cycle Store &amp;nbsp;betrieben werden. Die Produktion der Möbelklassiker erfolgt hingegen zum größten Teil in der Nähe von Turku. 
   
  Aus Finnland in die ganze Welt: Historische Abbildung des Artek Vertriebs in den 1930er Jahren mit den damals wichtigsten Handelspartnern Finmar, Stylair und Wohnbedarf&amp;nbsp;  
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                            <updated>2025-03-06T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Serie 7: Die Anniversary Edition 7:14 AM von Fritz Hansen</title>
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                                            Seit 70 Jahren prägt die Serie 7 von Arne Jacobsen die Welt des Möbeldesign. Mit dem Entwurf gelang dem Architekten eines der erfolgreichsten Sitzmöbel. Fritz Hansen nimmt das Jubiläum zum Anlass, eine Sonderedition des dänischen Klassikers aufzulegen.
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                 Im Jahr 1955 entwarf Jacobsen den Stuhl 3107, der zur Serie 7 gehört. Inspiriert von den Prinzipien des Funktionalismus und der organischen Formgebung des skandinavischen Designs, schuf der dänische Architekt einen Stuhl, der nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern auch durch seine innovative Fertigungstechnik revolutionär war. Das gebogene Schichtholz ermöglichte eine neue Leichtigkeit und Ergonomie, die den Stuhl universell einsetzbar machte – sei es in privaten Wohnräumen, in Büros oder in öffentlichen Einrichtungen. Bis heute gilt die Serie 7 als einer der meistverkauften Stühle der Welt. Mit über 50 Varianten – vom klassischen Esszimmerstuhl über ergonomische Büromodelle bis hin zu Kinderstühlen – hat sich die Serie millionenfach bewährt. Seit der Einführung durch Fritz Hansen wurden mehr als 7 Millionen Exemplare verkauft. 
 Mit dem Slogan „ Ever the Sevener “ zelebriert Fritz Hansen nun das 70jährige Bestehen der Serie 7 von Arne Jacobsen und präsentiert den Stuhl 3107 in einer neuen, von der Natur inspirierten Farbpalette, mit dem Namen 7:14 AM. Der ungewöhnliche Name bezieht sich auf einen frühen Herbstmorgen am Großen oder Kleinen Belt. Die 7:14 AM Edition umfasst fünf sanfte Farbnuancen - Grün, Beige, Pink, Violett und Blau - die das Licht eines dänischen Herbstmorgens einfangen und dem Designklassiker eine frische, zeitgenössische Eleganz verleihen. Neben dem klassischen Chromgestell ist diese Edition. erstmals mit einer besonderen Rainbow-Gestellvariante erhältlich. Diese Neuheit wurde durch eine Zinkchromat-Beschichtung ermöglicht, die dem Stahl eine irisierende Oberfläche verleiht. Der entstehende Regenbogeneffekt erinnert dabei an die experimentellen Materialstudien der Moderne, bei denen Reflexionen, Transparenzen und Lichtbrechungen gezielt als Gestaltungsmittel eingesetzt wurden. Die Beschichtung hebt feine Haarlinien hervor, die während der Herstellung des Stahlrohrgestells entstehen – ein bewusster Verweis auf die Materialität und die Spuren der Produktion. Dies stellt keinen Mangel dar, sondern betont den industriellen Charakter des Gestells. Mit der Zeit entwickelt der Regenbogeneffekt eine individuelle Patina, die den Stuhl zu einem Unikat macht. 
 Der 1902 in Kopenhagen geborene Arne Jacobsen zählt zu den bedeutendsten Architekten und Designern des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten stehen in der Tradition von Le Corbusier, dem Bauhaus und Ludwig Mies van der Rohe, wobei er stets eine eigene skandinavische Formensprache entwickelte. Jacobsen, der sein Studium an der Königlich Dänischen Kunstakademie 1927 abschloss, wurde früh für seine Möbelentwürfe ausgezeichnet – so erhielt er bereits 1925 auf der Pariser Weltausstellung eine Silbermedaille für einen Stuhlentwurf. Sein Durchbruch als Architekt und Designer kam mit dem Entwurf des „Haus der Zukunft“ (1929), dass er gemeinsam mit Flemming Lassen schuf und für das er eigene Möbel entwarf. Später folgten bedeutende Bauprojekte wie die Bellavista-Siedlung in Klampenborg oder das Rathaus von Århus, das er zusammen mit Erik Møller gestaltete. Während der deutschen Besatzung Dänemarks im Zweiten Weltkrieg musste Jacobsen als Angehöriger des jüdischen Glaubens nach Schweden fliehen. Nach dem Krieg kehrte er zurück und prägte mit seinen Entwürfen das skandinavische Design. Arne Jacobsens Zusammenarbeit mit Fritz Hansen nach dem Zweiten Weltkrieg war wegweisend für das moderne Möbeldesign. 1952 entwarf er für die Kantine von Novo Nordisk einen Stuhl mit einer Sitzschale aus formverleimtem Schichtholz – eine damals innovative Technik. Fritz Hansen übernahm die Produktion des Stuhls, der als „Ameise“ (Myren oder Ant) berühmt wurde. Auf Anregung von Poul Fritz Hansen folgten weitere Entwürfe, darunter eben die Serie 7, die mit dem Modell 3107 zum meistverkauften Stuhl aller Zeiten wurde. Ebenso ikonisch sind sein Egg Chair und Swan Chair. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-03-03T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Teppich mit System: Amini legt Verner Pantons Domino-Serie aus den 1970er Jah...</title>
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                                            Exklusiv in Deutschland bei Markanto sind ab sofort die Teppiche der Domino-Serie nach Entwürfen von Verner Panton erhältlich. Hierbei handelt es sich um ein modulares System, das ursprünglich ab 1974 angeboten wurde und nun von dem italienischen Hersteller Amini wieder gefert...
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                 Endlich bei Markanto eingetroffen sind die Domino Teppiche von Amini. Jeder Teppich dieser Serie von. Verner Panton hat eine Grundfläche von 60 x 60 cm Die insgesamt zwölf verfügbaren Muster sind dabei so gewählt, dass sie sich untereinander in unzähligen Kombinationen zu größeren Motiven kombinieren lassen (am besten kann man die Teppiche laut Amini mit Klettband verbinden). Allen Mustern ist dabei dieselbe Farbigkeit gemein: Acht Farbtöne bilden einen Verlauf von Orange über Rot und Blau hin zu Violett. Streifenartig bilden diese Farben Formen wie Kreise, Quadrate, Wellen, Kurven und gerade Streifen. Kreis und Quadrat sind dabei zusätzlich auch als Viertel verfügbar, also derart vergrößert, dass ein Teppichmodul nur ein Viertel der Form zeigt. Mit Ausnahme der geraden Streifen und der Kurve sind die Module zudem wahlweise in positiver oder negativer Farbigkeit erhältlich, also in umgekehrte Reihenfolge der Farbtöne. Da bei den entsprechenden Formen, unterschiedliche Bereiche des Farbbands größere oder kleinere Flächenanteile einnehmen, führt diese Invertierung dazu, das wahlweise die hellen und roten Töne oder stattdessen die dunkleren Farben des Blauspektrums dominieren. Die Teppiche sind handgetuftet und bestehen aus reiner Wolle. Zusätzlich zur Domino-Serie sind auch drei Teppiche der Romantica-Serie bei Amini verfügbar. Diese ebenfalls von Verner Panton entworfenen Teppiche weisen sehr ähnliche Motive auf, wie die Domino-Serie, jedoch handelt es sich anstatt um frei kombinierbare Teppichfliesen um traditionelle Teppiche größeren Formats. 
 In ihrer regelhaften Konstruktion und intensiven Farbigkeit, entspricht die Motivgebung der Teppichserie Domino der in den 1960er Jahren populären Kunstrichtung Op-Art, wie sie etwa von Victor Vasarely vertreten wurde. Durch ihre Modularität eignen sich die Teppichfliesen sowohl zur Boden- als auch zur Wandbekleidung und können hervorragend als Bestandteil einer Wohnlandschaft fungieren. Verner Panton schuf mehrere solcher als Gesamtkunstwerk zu verstehenden Interieurs, die er jeweils auch mit Möbeln nach eigenem Entwurf ausstattete. Zu den bekanntesten Innenräumen zählt die 1969 eingerichtete Kantine im Spiegel-Verlagshaus in Hamburg und die überwiegend aus Schaumstoff gefertigte Wohnlandschaft  Visiona II , die im Auftrag von Bayer zur Kölner Möbelmesse im Jahr 1970 in einem Schiff auf dem Rhein installiert wurde. 
 Das Teppichsystem Domino wurde ursprünglich ab 1974 von dem schweizerischen Hersteller Mira-X, mit Sitz in Suhr auf halber Strecke zwischen Zürich und Basel, gefertigt. Mit ihrem regelmäßigen und methodischen Konstruktionsprinzip ähnelt die Serie der Stoffkollektion  Decor I , die auch als  Mira-X-Set  bekannt ist und ab 1969 angeboten wurde. Auch diese Serie basiert auf den immer gleichen acht Farben, die auf unterschiedliche Formen angewandt und variiert werden. 
 Das Unternehmen Amini, dem wir die aktuelle Neuauflage der Domino-Serie verdanken, hat seinen Sitz bei Mailand und wurde 1962 von Sultan Amini gegründet. Damals wie heute fungiert es als Bindeglied zwischen der Designwelt des Westens und den traditionellen Standorten der Teppichknüpferei. So verfügt Amini über Fertigungsstätten in Nepal, Indien, Afghanistan, der Türkei und Marokko und ist bekannt für Teppichmotive von Designern wie Gio Ponti oder Joe Colombo. 
 Der 1926 im dänischen Gamtofte geborene Verner Panton zählt zu den einflussreichsten Designern des Zwanzigsten Jahrhunderts. Er studierte von 1947 bis 1951 Architektur an der Technischen Hochschule in Odense und an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Im Anschluss arbeitete er im Büro von Arne Jacobsen, wo er am Entwurf des Stuhls  Ameise  beteiligt war. Panton ist insbesondere für die Verwendung von Kunststoff, für organische Formen und intensive Farben bekannt. Sein herausragendstes Werk ist der Panton Chair, der erste in einem Stück aus Kunststoff gefertigte Freischwinger, der durch seine elegant fließende Formgebung begeistert und dessen Fertigung zum Zeitpunkt der Markteinführung im Jahr 1959 eine technische Herausforderung war. Verner Panton starb 1998 in Kopenhagen. 
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                            <updated>2024-11-25T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der Barboy Glossy von Verpan</title>
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                                            Mit einer Hochglanzlackierung in drei verschiedenen Farben präsentiert sich der Barboy von Verpan Panton in einer kleinen limitierten Edition von Verpan.
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                 Das ist doch bestimmt Kunststoff! So lautete der Kommentar einer Kundin, als sie den Barboy der neuen Edition von Verpan bei uns im Markanto Depot entdeckte. Schnell war das Missverständnis behoben, denn der Barboy wird aufwendig aus Schichtholz a gefertigt, wodurch sich auch der relativ hohe Preis rechtfertigt. Denn die hochglänzende Edition in drei Farben ist in der Herstellung wesentlich aufwendiger als die matte Standardardversion von Verpan. Aber die Kundin hat gleichzeitig Recht - auf den ersten Blick könnte man denken, dass der Korpus des Barwagen aus Kunststoff wäre. Aber sobald man eine der runden Schubladen berührt, spürt man direkt die Hochglanzlackierung und den Werkstoff Holz. Diese Edition wird von Verpan in einer ganz kleinen Auflage weltweit gefertigt, die Gesamtauflage der drei Farben beträgt nur 450 Exemplare. 
 Mobilität im Wohnraum war ein Thema, mit dem sich Verner Panton immer wieder beschäftigte. Sein mobiler Barboy war in den 1960er Jahren Vorreiter einer ganzen Generation von ähnlichen Möbeln, es folgten in den nächsten Jahren leider auch zahlreiche, billig gemachte Kopien des Designklassikers. Erst 2001 erfolgte eine erste Reediton durch das Vitra Design Museum, die damals bei Markanto in Köln präsentiert wurde, als Gast konnten wir damals Marianne Panton, die Ehefrau von Verner Panton, begrüßen. 
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                            <updated>2024-10-21T01:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Grand Prix Edition von Fritz Hansen</title>
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                                            Bis zum Ende des Jahres 2024 sind verschiedene Varianten des Grand Prix Stuhls von Arne Jacobsen in Nussbaum mit dem dunkelgrünen Pure Leder von Fritz Hansen zum Vorzugspreis erhältlich. 
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                 Einer unserer Lieblingsstühle ist der Grand Prix von Arne Jacobsen. Der Schichtholzstuhl des dänischen Architekten wurde erstmalig im Jahr 1957 während der Ausstellung dänischer Designer im Kopenhagener Kunstgewerbemuseum vorgestellt. Noch im gleichen Jahr wurde der Entwurf auf der Mailänder Triennale erneut präsentiert und erhielt dort die höchste Auszeichnung der Messe - den Grand Prix. Seither heißt das Möbek üblicherweise Grand Prix-Stuhl. Die Variante 4130 mit dem Holzgestell ist übrigens der einzige Arne Jacobsen Stuhl komplett aus Holz in der Fritz Hansen Kollektion. 
 Bis zum 31. Dezember ist der Grand Prix nun in mehreren Sondereditionen mit Pure Green Leather in Kombination mit Nussbaumfurnier zum attraktiven Vorzugspreis erhältlich. Das grüne Pure-Leder wird bei Fritz Hansen aus Abfällen gewonnen und ist so ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen der Natur, gleichzeitig verleiht das Leder dem Grand Prix Stuhl in Kombination mit Nussbaum ein modernes und kühnes Erscheinungsbild. Zur Wahl stehen folgende Ausführungen: 
 
 Grand Prix 4130 in Nussbaum (zum besonderen Vorzugspreis) 
 Grand Prix 4130 in Nussbaum mit Pure-Leder Frontpolsterung 
 Grand Prix 3130 in Nussbaum mit Pure-Leder Frontpolsterung 
 Grand Prix 3230 in Nussbaum mit Pure-Leder Vollpolsterung 
 Grand Prix 3130 in Nussbaum mit Pure-Leder Frontpolsterung 
 Grand Prix 3130 in Nussbaum mit Pure-Leder Vollpolsterung 
 Grand Prix 3231 mit Pure-Leder Vollpolsterung   
 
 Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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                            <updated>2024-09-06T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Stuhl oder Sessel? Der Arm Chair 45 von Alvar Aalto</title>
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                                            1947 entwarf Alvar Aalto das Sitzmöbel 45, welchen der finnische Architekt auch mehrfach in seinem Atelier in Helsinki verwendete. Mit 45,5 cm Sitzhöhe kann der Sessel 45 des finnischen Architekten sowohl als Stuhl an einem Tisch wie als Sessel fungieren. Nun ist der Klassiker...
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                <![CDATA[
                 Neu in der Artek Kollektion ist der Arm Chair 45 von Alvar Aalto aus dem Jahr 1947. Das Besondere an dem Sitzmöbel ist seine Sitzhöhe, mit 45,5 cm kann der Arm Chair 45 wahlweise als Solitär-Sessel wie auch als Stuhl an einen Tisch funktionieren. Der finnische Architekt verwendete das Sitzmöbel auch mehrfach in seinem Atelier in Helsinki, wie zahlreiche historische Fotos zeigen. 
 Die neue Edition wurde von Artek an die heutigen Sitzgewohnheiten optimiert und ist wahlweise mit einem Leinengurt oder mit einer Lederbespannung von Sitz- unD rücken erhältlich. Die Armlehnen können optional mit Rattan- und Lederschnüren oder mit einer Lederauflage ummantelt werden. Artek bietet den Arm Chair 45 in ausgewählten Beauty-Varianten an, der Stuhl/Sessel kann aber selbstverständlich auch individuell zusammengestellt werden. 
 Passend zum Arm Chair 45 legt Artek die beiden Pendelleuchten 110 Handgranate und A333 Turnip mit einer leinenfarbigen Lackierung auf, die dem Alvar Aalto Lichtklassiker eine sehr besondere Note verleiht. Erhältlich ist diese sogenannte Capsule Edition nur solange der Vorrat reicht! 
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                            <updated>2024-09-04T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Carl Hansen Outdoor-Aktion</title>
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                                            Bis zum 30. September 2024 sind die Outdoormöbel von Carl Hansen um bis zu 20% bei Markanto reduziert. Die Aktion gilt für die Entwürfe von Bodil Kjaer und Børge Mogensen sowie für den Cuba Chair als Outdoor-Version.
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                 Passend zum heutigen Sommeranfang beginnt unsere Carl Hansen Outdooraktion: Bis zum 30. September 2024 sind die Carl Hansen Outdoormöbel von Bodil Kjaer und Børge Mogensen um bis 20% reduziert. Die Aktion gilt auch für den Cuba Chair als Outdoorsessel. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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                            <updated>2024-06-21T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Doppeltes Jubiläum bei Louis Poulsen: Sondereditionen in blassem Pastell</title>
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                                            Das Unternehmen Louis Poulsen wird 150 Jahre alt. Gleichzeitig jährt sich der Beginn seiner richtungsweisenden Zusammenarbeit mit Poul Henningsen zum 100. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert der dänische Leuchtenhersteller einige seiner bedeutendsten Modelle in einer Jubiläumse...
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                 Das Unternehmen Louis Poulsen verfolgt seine Wurzeln zurück zu einer 1874 von Ludvig R. Poulsen in Kopenhagen gegründeten Firma, die zunächst Wein importierte. Ab 1892 verlegte sich Poulsen auf den Handel mit Werkzeugen und elektrischen Bauteilen. Im Jahr 1896 stellte er seinen Neffen Louis ein, der das Unternehmen nach Ludvigs Tod im Jahr 1906 übernahm und bis heute namensgebend ist. Entscheidend für die heutige Ausrichtung der Firma und ihre wichtige Rolle in der Welt des Leuchtendesigns, war die 1924 begonnene Kooperation mit  Poul Henningsen . Der Designer, der an blendfreien Leuchtenreflektoren tüftelte, suchte mit Hinblick auf die im Folgejahr in Paris stattfindende  Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes  – die übrigens der Stilrichtung Art déco ihren Namen gab – nach einem geeigneten Partner für Herstellung und Vertrieb seiner Entwürfe. In Louis Poulsen fand er einen verlässlichen Mitstreiter und gewann auf der Ausstellung in Paris mehrere Goldmedaillen. Kurz darauf, nämlich bereits im Jahr 1926 erhielten Poulsen und Henningsen den Auftrag zur Ausstattung der neu gebauten Kopenhagener Veranstaltungshalle Forum. Hier setzte Poul Henningsen erstmals seine heute als Teil der PH-Serie ikonischen Leuchten mit dreifachem Reflektor ein. 
 Bei den ersten drei Leuchten der nun vorgestellten Jubiläumsedition handelt es sich um zwei Pendelleuchten nach Entwurf von Poul Henningsen, nämlich die Modelle Artichoke und PH 5, sowie die Tischleuchte AJ Mini nach Entwurf von Arne Jacobsen. Der gesamten Edition ist dabei eine besondere Farbgebung gemein: Die Außenseiten der Lampenschirme sind jeweils in neutralem Weiß gehalten, während ihre Innen- beziehungsweise Unterseiten einen pastellblassen Rosaton aufweisen, der dem abgestrahlten Licht eine besonders warme Anmutung verleiht. Abgerundet werden die Leuchten der Sonderedition von Detailformen aus Messing. Mit dieser Farbgebung – insbesondere dem verwendeten Rosaton – knüpft Louis Poulsen an einen aktuellen Trend an, der sich auf TikTok und Instagram unter den Hashtags #PastelHome und #PastelAesthetic millionenfacher Beliebtheit erfreut. 
 Die 1958 von Poul Henningsen entworfene Pendelleuchte PH5 kann als krönender Abschluss und Flaggschiff seiner PH-Serie gesehen werden; zugleich ist sie Henningsens kommerziell erfolgreichster Entwurf. Sie weist von allen Leuchten der Serie den größten Durchmesser auf und verfügt als einzige nicht über drei, sondern über vier Reflektoren. In der aktuellen Jubiläumsedition sind die aus Aluminium gefertigten Reflektoren der Leuchte mit der schon erwähnten weißen und rosafarbenen Lackierung versehen. Die für das Modell PH5 charakteristischen Streben weisen eine im PVD-Verfahren aufgebrachte Messingbeschichtung auf, die zum Erhalt ihres Glanzes wiederum klarlackiert ist. 
 Arne Jacobsen, der vorrangig als Architekt tätig war, entwarf die Tischleuchte AJ Mini Ende der 1950er Jahre zur Ausstattung des Royal SAS Hotels in Kopenhagen. Jacobsen bestimmte die Gestaltung des von ihm entworfenen Gebäudes bis ins letzte Ausstattungsdetail – einschließlich der Möbel und Gebrauchsgegenstände. Hierzu griff er teils auf bereits bestehende, eigene Entwürfe zurück, teils entwarf er für sein Gesamtkunstwerk auch vollkommen neue Ausstattungsobjekte. Die für das Hotel entworfene Tischleuchte AJ Mini fußt auf einer keilförmigen, mit einer kreisförmigen Aussparung versehenen Basis. Diese nimmt das Kabel, den Schalter sowie einen schlanken, als Arm fungierenden Metallstab mit rundem Querschnitt auf. Die Keilform der Basis fortsetzend, ist der Arm leicht nach vorne geneigt und trägt seinerseits den markanten, trichterförmigen Lampenschirm, der ein klar begrenztes, nach unten gerichtetes Licht abstrahlt. In der Jubiläumsedition sind die Basis, der Lampenschirm und der Druckknopf des Schalters weiß lackiert; die Innenseite des Lampenschirms weist wiederum die erwähnte rosafarbene Lackierung auf. Die Einfassung des Schalters und der Arm sind aus Messing gefertigt und hochglanzpoliert. Auf einen schützenden Klarlack wurde jedoch bewusst verzichtet, so dass die Messingteile im Gebrauch nach einiger Zeit eine charaktervolle Patina entwickeln werden. 
 Zur Abrundung des Jubiläumsjahrs wird außerdem das Buch „Louis Poulsen: First House of Light” veröffentlicht. Verfasst von TF Chan, einem Designjournalisten und früheren Herausgeber der Zeitschrift Wallpaper, zeichnet das reich bebilderte Werk anhand zahlreicher Archivmaterialien die Geschichte von Louis Poulsen nach. Das Buch erscheint Anfang Juli im Phaidon-Verlag. 
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                            <updated>2024-03-31T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">100 Jahre Kaare Klint Möbelschule in Kopenhagen</title>
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                                            1924 gründete Kaare Klint die Abteilung für Möbeldesign an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Damit wurde der Begründer der dänischen Moderne, denn zu zu seinen Schülern zählten Børge Mogensen, Arne Jacobsen, Poul Kjærholm oder Hans Wegner. Zum Jubiläum legt ...
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                 In diesem Jahr wird in Dänemark der 100. Jahrestag der Gründung der Möbelschule von Kaare Klint begangen, die den Grundstein für das legte, was wir heute als dänisches Design kennen. Als Hommage an den legendären Architekten, Professor und Möbeldesigner legt Fredericia seinen ikonischen Kirchenstuhl aus dem Jahr 1936 neu auf.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Dieses zeitgemäße und doch klassische Möbelstück verkörpert die dänische Designgeschichte und greift auf zahlreiche Referenzen aus der ganzen Welt zurück.&amp;nbsp; 
 Der zeitlose Holzstuhl von Kaare Klint wurde&amp;nbsp;ursprünglich als Kirchenstuhl bekannt, da er für die Grundtvigskirche in Kopenhagen entstand,&amp;nbsp;einem beeindruckenden Bauwerk des Expressionismus mit neugotischen Stilelementen nach dem Entwurf von Peder Klint, dem Vater von Kaare Klint.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Noch heute werden dort die von Kaaare Klint entworfenen Stühle eingesetzt. Auf der Suche nach damals neuen Designideen sammelte aare&amp;nbsp;Klint Inspirationen aus der ganzen Welt, der Stuhl erinnert an amerikanische Shaker-Möbel, südeuropäische Kirchenstühle oder traditionelle englische Landhausstühle. Die nun von Fredericia neu aufgelegte Edion erhielt den Namen Klint Chair, dies soll unterstreichen, dass der Stuhl nicht nur für den prunkvollen Rahmen einer Kirche geeignet ist. In enger Zusammenarbeit mit der Familie Klint wurde der Stuhl so angepasst, dass er sich nahtlos in die häusliche Umgebung und die zeitgemäßen Proportionen des menschlichen Körpers einfügt - und dabei dem Geist von Kaare Klint treu bleibt. So beträgt die neue Sitzhöhe exemplarisch 45,5 cm, Der Enkel Lars Klint, ein ausgebildeter Architekt, der an der Kopenhagener Architekturschule lehrt, begrüßt den neuen Stuhl:  „Als Familie freuen wir uns, ein neues Kapitel in der Geschichte von Kaare Klint, seinen Entwürfen und seiner Bedeutung für die dänische Designgeschichte zu schreiben. Ich persönlich bin stolz auf den Klint-Stuhl, der mit seinen aktualisierten Proportionen so leicht und anmutig geworden ist, wie ich ihn mir vorgestellt habe - ohne das Design von Kaare Klint in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen&quot;.  
  Der Begründer der dänischen Moderne  
 1924 war Kaare Klint (1888-1954) Mitbegründer der Abteilung für Möbeldesign an der Königlich Dänischen Kunstakademie. Er vermittelte seinen Studenten, zu den u.a.&amp;nbsp;Børge Mogensen, Arne Jacobsen, Poul Kjærholm oder Hans Wegner zählten,&amp;nbsp;den Wert sorgfältigen Handwerks und Prinzipien wie Präzision, Zweckmäßigkeit, Langlebigkeit und Respekt vor den natürlichen Ressourcen. Vergleichbar mit dem Bauhaus in Deutschland ging auchdie dänische Bewegung vom Funktionalismus aus.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-03-11T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">&amp;tradition Neuheiten 2024</title>
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                                            Der dänische Hersteller &amp;tradition stellt zum Jahresanfang direkt zahlreiche Neuheiten vor - darunter verschiedene Designklassiker von Verner Panton oder Viggo Boesen sowie aktuelles Design von Jaime Hayon, Sebastian Herkner, Luca Nichetto.oder Space Copenhagen.
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                 Mit einem sehr umfangreichen Paket an Produktneuheiten startet&amp;nbsp;&amp;amp;tradition in das Jahr 2024, wovon wir an dieser Stelle unsere Highlights präsentieren. Den Anfang machen natürlich die Designklassiker, hier legt&amp;nbsp;&amp;amp;tradition den Sessel Petra von&amp;nbsp; Viggo Boesen  aus den 1930er Jahren als Ergänzung zu dem Little Petra auf. Dieser kompakte Sessel mit dem typischen Schaffellbezug erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit und wurde ein Bestseller für die dänische Manufaktur. Die neue Version Petra verfügt über einen wesentlich höheren Rücken, so kann auch der Kopf angelegt werden (siehe Foto oben). Der Fußhocker ist bei beiden Sessels identisch. Der zweite neue Klassiker ist der Ax Chair von&amp;nbsp; Peter Hvidt und Orla Mølgaard Nielsen  aus dem Jahr 1949, der ursprünglich von Fritz Hansen produziert wurde. DEr Schichtholzsessel ergänzt die gleichnamige Kollektion.Ein dritter KLassiker ist später Entwurf von  Verner Panton  aus den 1980er Jahren: der preiswerte Wire Stool basiert auf seinen Drahtgittermöbeln und kann wahlweise als Beistelltisch oder als Hocker verwendet werden. Zusätzlich ist auch eine passende Sitzauflage bei&amp;nbsp; &amp;amp;tradition &amp;nbsp;erhältlich. 
 Im Bereich aktuelles Design bietet&amp;nbsp;&amp;amp;tradition erstmalig nun auch Outdoor-Möbel an. Uns gefällt besonders die umfangreiche Thorvald Kollektion von Space Copenhagen, bestehend aus Stühlen, Sesseln und verschiedenen Tischen. Der Produktname ist eine Hommage an den Bildhauer und Vertreter des dänischen Klassizismus Bertel Thorvaldsen. Neue Tische sind auch von&amp;nbsp;Sebastian Herkner und Luca Nichetto erhältlich, als Tischplatte dienen Marmor oder Rauchglas. Abgerundet werden die Möbel durch neue Leuchten von Jaime Hayon und Space Copenhagen. 
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                            <updated>2024-02-14T00:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Finnische Birke mit natürlichem Charakter: neue Holzvarietät bei Artek</title>
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                                            Mit der sogenannten Wildbirke führt Artek eine neue Holzvarietät ins Produktportfolio ein. Hierbei handelt es sich um Birkenholz mit optischen Unregelmäßigkeiten, die der Belastbarkeit der Möbel jedoch keinen Abbruch tun. Premiere feiert das charaktervolle Holz bei Arteks älte...
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                 Das Jahr 2023 steht bei Artek ganz im Zeichen des 90. Jubiläums des Entwurfs für den Hocker 60. So wurde etwa die Sonderedition Kontrasti aufgelegt, die durch die Verwendung dunkler Holzschichten die raffinierte Konstruktionsweise des Hockers besonders klar ablesbar macht (wir berichteten). 
 Der finnische Architekt und Designer Alvar Aalto entwarf den so bescheiden daherkommenden Hocker im Jahr 1933 zur Ausstattung eines ebenfalls von ihm entworfenen Bibliotheksgebäudes in Viipuri. Als er 1935 gemeinsam mit seiner Frau und weiteren Geschäftspartnern den Möbelhersteller Artek gründete, ging der Hocker in Serienproduktion und wurde zum Grundstein und Verkaufsschlager des Unternehmens. 
 Beim Entwurf des Hockers ging Alvar Aalto von dem in Finnland reichlich verfügbaren Material Birkenholz aus und berücksichtigte auch Besonderheiten, wie die aufgrund der nordischen Kälte geringen Stammdurchmesser der Bäume. Durch die Verwendung von furniertem Leimholz für die Sitzfläche, sowie der Anwendung eines speziellen Bugholzverfahrens für die Beine, gelang ein Entwurf, der die lokalen Ressourcen auf höchst effiziente Weise nutzt. Er wurde zum Vorbild einer ganzen Produktserie von Stühlen und Tischen, die jeweils auf dem gleichen Konstruktionsprinzip beruhen. Der Hocker 60 blieb seit Gründung des Unternehmens durchgängig in Produktion, wobei im Laufe der Jahre nur minimale Änderungen am ursprünglichen Entwurf vorgenommen wurden. Heute erfolgt die Fertigung in Arteks Werk im finnischen Turku und damit in der Nähe jener Birkenwälder, die den Rohstoff für die Möbelproduktion liefern. 
 In Zusammenarbeit mit dem italienischen Designstudio Formafantasma, gegründet von Andrea Trimarchi und Simone Farresin, hat sich Artek nun einer genauen Untersuchung der eigenen Rohstoffwege gewidmet. Ausgangspunkt war die Ausstellung Cambio, die das Studio nach umfangreichen Recherchen kuratiert und erstmals im Jahr 2020 in den Londoner Serpentine Galleries präsentiert hatte. Der Titel der Schau spielt sowohl auf das lateinische Wort für Veränderung an, als auch auf das Kambium, also jene Holzschicht im Stamm eines Baumes, die sich zwischen Rinde und Splintholz befindet. Die Ausstellung beschäftigt sich kritisch mit der internationalen Forstwirtschaft und beleuchtet deren zukünftige Schwierigkeiten, insbesondere angesichts des Klimawandels. Seit dem Londoner Auftakt ist Cambio weltweit auf Tournée, wobei die Ausstellung an jeden Ausstellungsort angepasst wird, also einem konstanten Wandel unterworfen ist. In Zusammenhang mit Formafantasmas Kollaboration mit Artek wurde Cambio im Jahr 2022 im Designmuseum in Helsinki gezeigt. 
 Eine Neuheit, die sich aus der Zusammenarbeit mit Formafantasma ableitet, ist die Holzvarietät Wildbirke. Hierbei handelt es sich um Birkenholz, das optische Abweichungen von Arteks strengen Anforderungsstandards aufweist. Drei solche Abweichungen sind besonders häufig: Streifen dunkleren Kernholzes, Astlöcher und Insektengänge. Insbesondere letztere kommen infolge des Klimawandels bei finnischen Birken immer häufiger vor. Sie werden von verschiedenen Insekten verursacht, die dicht unter der Baumrinde Gänge ins Holz bohren. Beim weiteren Wachstum reagiert der Baum auf diese Schädigung und verschließt die Gänge mit einem dunkelbraunen bis schwarzen Holz. In verarbeiteter Form bleiben die Insektengänge als feine dunkle Linien – teils auch mit Unterbrechungen – erkennbar. Auf die Belastbarkeit der Möbelstücke haben die genannten Abweichungen keine Auswirkung. Dem Schönheitsideal ebenmäßiger Perfektion entsprechen Sie aber natürlich nicht. Aus diesem Grund hat Artek Hölzer mit solchen Abweichungen bislang nur für farbig lackierte Möbelteile verwendet. 
 Im Rahmen der Kollboration mit Formafantasma, hat Artek nun beschlossen, Birkenholz mit optischen Imperfektionen ab sofort als eigene Varietät anzubieten. Schließlich hat dieses Holz einen ganz eigenen reizvollen Charakter. Gerade die Abweichungen vom makellosen Ideal lassen es als Naturprodukt erkennbar werden und geben Aufschluss über die Wachstumsbedingungen des jeweiligen Baums. 
 Es handelt sich bei der Einführung der neuen Holzvarietät Wildbirke keineswegs um eine limitierte Sonderedition, sondern um eine permanente Ergänzung des regulären Produktprogramms. Als erstes Produkt wird nun der Hocker 60 Villi in Wildbirke angeboten, wobei der Beiname Villi das finnische Wort für „wild“ ist, also auf das von Imperfektionen gekennzeichnete Holz hinweist. Alle weiteren Hocker, Stühle und Tische der auf dem Hocker 60 beruhenden Produktreihe, sollen zukünftig ebenfalls in Wildbirke angeboten werden. Birkenholz in gewohnt astreiner Qualität wird durch diesen Schritt nicht aus dem Programm verdrängt, sondern bleibt ebenfalls weiterhin erhältlich, so dass Sie als Kunde frei wählen können. 
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            <title type="text">Die Herbstneuheiten 2023 von Fritz Hansen</title>
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                                            Im September hat Fritz Hansen zahlreiche Neuheiten auf den Markt gebracht, wie den PK15 Chair von Poul Kjaerholm, einen Hocker von Cecilie Manz, den Carimate Chair von Vico Magistretti, zahlreiche Hocker und Barhocker von Arne Jacobsen, ein süßes Schaukelpferd aus dem Firmenar...
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                 Mit zahlreichen Neuheiten wartet  Fritz Hansen  diesen September auf, die wir hier kurz vorstellen möchten: Neu innerhalb der Kjaerholm Kollektion ist die Reedition des  PK15 Chair  von Poul Kjaerholm, seinem letzten Entwurf aus dem Jahr 1979 (Abbildung hinten). Wieder im Sortiment ist hingegen der&amp;nbsp; Carimate Chair  von Vico Magistretti, dieser wurde von Fritz Hansen bereits vor einigen Jahren als Jubiläumsedition für eine kurze Zeit gefertigt, die neue Version hat nun eine Sitzfläche mit einem Papierkordel-Geflecht. 
 Völlig neu ist hingegen das Möbel  Taburet  der dänischen Designerin Cecilie Manz (Abbildung vorne). Gedacht als Hocker oder Beistelltisch ist das Möbel in Kirsche oder Kiefer erhältlich. Damit ist Fritz Hansen nach  vaarnii  aus Finnland der zweite Hersteller, der Kiefernholz wieder verwendet. Aus dem Jahr 1939 stammt hingegen das tolle Schaukelpferd, dass der dänische Hersteller im Firmenarchiv wiederentdeckte. Gefertigt aus mehrlagigen Schichtholz war das  Rocking Horse  eine frühere Grundlage für die spätere Entwicklung der ganzen Arne Jacobsen Schichtholzstühle. Apropos Jacobsen, endlich bietet&amp;nbsp;Fritz Hansen den  Jacobsen Barhocker  mit vier Beinen mit einer Sitzhöhe von 76 cm wieder an. Die neue Kollektion der Hocker umfasst auch eine 65 cm hohe Counter-Version (wahlweise drei- der vierbeinig) und den klassischen  THE DOT  Hocker mit einem Schichtholzsitz. 
 Eine letzte Neuheit ist die  MS Leuchtenserie  der dänischen Designerin Mette Schelde, bestehend aus der Stehleuchte MS011, der Schreibtischleuchte MS021 und der Tischleuchte MS022.&amp;nbsp;Alle drei Modelle sind aus Edelstahl gefertigt. Leitmotiv ihres Entwurfs ist die geometrische Figur des Kreises: Sie fußen auf einem flachen Zylinder auf dem jeweils asymmetrisch ein ebenfalls zylindrischer Dimmschalter, sowie ein senkrecht stehender Stab mit kreisförmigem Profil, angebracht sind. Der Stab trägt bei der Tischleuchte direkt den Leuchtenkopf; bei der Schreibtisch- und der Stehleuchte ist er mittels eines ebenfalls zylindrischen Gelenks zunächst mit einem weiteren Stab verbunden. Dieser Stab überragt das Gelenk zu einer Seite um etwa ein Drittel seiner Länge, während er auf der anderen Seite den Kopf der Leuchte trägt. Dieser setzt sich formal wiederum aus zwei Teilen zusammen: einer zylindrischen Basis, und einem Reflektor, der sich als Wicklung eines Kreises um einen Kegel beschreiben lässt. Das Resultat dieser Wicklung ist eine anmutige, fast organische Form, die einerseits an die asymmetrischen Kegel bei Arne Jacobsens Leuchtenserie AJ erinnert, und andererseits vortrefflich mit der ansonsten stringenten Klarheit des Entwurfs kontrastiert. So entsteht ein Gleichgewicht, strenger und weicher Formen, in dem der Reiz Serie MS besteht. Steh- und Schreibtischleuchte sind höhenverstell- und schwenkbar; der Reflektor ist bei allen drei Leuchten rotierbar. Die Leuchten der Serie MS sind wahlweise mit gebürsteter, silberfarbener Oberfläche, oder mit einer schwarzen PVD-Beschichtung erhältlich. Sie werden mit einem LED-Leuchtmittel geliefert, das mit einer angenehm warmen Farbtemperatur von 2.700 Kelvin leuchtet. Bei einer Leistung von zehn Watt erreicht das dimmbare Leuchtmittel eine Helligkeit von 503 Lumen. Es ist nicht fest verbaut, sondern kann bei Defekt leicht ausgebaut und ersetzt werden. 
 Die 1985 geborene Dänin Mette Schelde studierte Architektur an der Arkitektskolen Aarhus und schloss ihr dortiges Studium im Jahr 2013 als Master ab. Bereits im Jahr zuvor hatte sie – ebenfalls in Aarhus – ein eigenes Studio gegründet, das bis heute besteht. Mette Schelde arbeitet sowohl als Innenarchitektin als auch als Designerin. So hat sie etwa für Fritz Hansen zuvor bereits den Beistelltisch Stub entworfen und außerdem im Auftrag von Bang &amp;amp; Olufsen gearbeitet. Mette Schelde wurde unter anderem mit dem IF Concept Design Award ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2022 ein Stipendium der Danish Art Foundation. 
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                            <updated>2023-09-18T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vaarnii aus Finnland: Brutalismus trifft auf Holz </title>
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                                            „Brutal &amp; Sophisticated” ist das Motto der jungen finnischen Marke Vaarnii aus Finnland. Die Kollektion aus Kieferholz ist ab sofort bei Markanto ehrältlich und wird im Rahmen einer Ausstellung ab Ende September im Markanto Depot gezeigt.
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                 In Zeiten des Klimawandels steigt das Bedürfnis nach beständigen und nachhaltigen Materialen und Alltagsobjekten. Das junge Unternehmen vaarnii aus Finnland hat sich das Ziel gesetzt, langlebige Designmöbel zu produzieren, die nicht nur zweckmäßig, sondern eben durch die ihre Materialität und Produktion auch sehr nachhaltig sind. 
 vaarnii wurde von Antti Hirvonen und Miklu Silvanto im Jahre 2021 in Finnland gegründet. Der Name ist eine Kombination der Wörter „vaarna“ (Dübel) und „saarni“ (Esche) und zeigt hier schon die Grundphilosophie des Unternehmens: Die Stärke des Materials Holz und die Verbindung von Handwerk und Technik. Deswegen setzt vaarnii auch nur auf heimische Materialien, vor allem auf die finnische Waldkiefer (Pinus Sylvestris), aus denen die erste Kollektion hauptsächlich besteht. Die Kiefer ist die am meisten verbreitete Baumart in Finnland. Das Unternehmen achtet darauf, dass die verwendeten Hölzer aus nachhaltigem Abbau stammen. Da die Waldkiefer, im Gegensatz zur kultivierten Kiefer, langsam wächst, ist das Holz um so härter und somit für die Produktion anspruchsvoller Möbel bestens geeignet. Neben der Nutzung rein heimischer Materialien setzt vaarnii genauso auf eine Herstellung vor Ort und arbeitet mit lokalen Handwerkern und Betrieben zusammen. 
 International sind dagegen die aktuellen Entwerfer der Möbelkollektion, die aus Dänemark (Cecilie Manz), Großbritannien (Max Lamb und Studiomama), Schweden (Fredrik Paulsen), der Schweiz (Dimitri Bähler) und sogar aus Korea (Kwangho Lee) stammen. Zusätzlich bietet vaarnii noch eine Leuchtenkollektion des schwedischen Entwerfers Hans-Agne Jakobsson aus den 1960er Jahren an. 
 &amp;nbsp;Die robusten Kiefermöbel der vaarnii Kollektion werden in Köln erstmalig ab Ende September im Markanto Depot vorgestellt. Das verwendete Holz wird übrigens manuell ausgewählt, bedingt durch die teilweise starke Maserung der Kiefer ist jedes Objekt individuell und einzigartig. Durch die enthaltenen Harze und Öle der Kiefer verändert sich die Farbe der Objekte im Laufe der Jahre von dem ursprünglichen hellen Kieferton zu einem satten Honigton. 
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                            <updated>2023-09-05T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Carl Hansen Sonderaktion: CH24 Wishbone Chair in Eiche mit rund 30% Rabatt</title>
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                                            Bis zum 30. November 2023 ist der Y-Stuhl von Hans Wegner als einmaliges exklusives Angebot von Carl Hansen &amp; Søn zum Aktionspreis mit rund 30% Rabatt erhältlich. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung!
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                <![CDATA[
                 Bis zum 30. November 2023 ist der CH24 in Eiche zu einem einmaligen, exklusiven Sonderpreis ab EURO 735,00 erhältlich (laut Aussage Carl Hansen), dies gilt für die Varianten Eiche geseift, geölt, weiß geölt oder schwarz lackiert. Erstbesteller erhalten zusätzlich noch 10% Erstbesteller-Rabatt, bitte verwenden Sie dazu den Code:  Welcome2023 . Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
  Eiche geseift, geölt oder lackiert - wo ist der Unterschied?  
 
 Bei der Ausführung Eiche geseift wird das Holz nur geseift, so ist die Eiche sehr hell, dunkelt aber im Laufe der Jahre nach. Diese Version ist vor allem in Dänemark sehr beliebt! 
 Bei der Ausführung Eiche geölt wird das Holz geölt, wodurch das Holz direkt einen schönen, warmen Goldton erhält. Diese Version finden wir am Schönsten! 
 Bei der Ausführung&amp;nbsp;&amp;nbsp;Eiche weiß geölt wird das Holz sehr hell geölt 
 Bei der Ausführung Eiche schwarz lackiert wird bei Carl Hansen die Eiche lackiert, dabei ist die Holzstruktur noch fühlbar bzw. sichtbar 
 
 Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
 Der CH24 Wishbone Chair gilt als als einer der wichtisten Stühle von Hans Wegners und war das allererste Modell, das der dänische Designer 1949 exklusiv für die Manufaktur Carl Hansen &amp;amp; Søn entwarf. Mit seiner einzigartigen Form nimmt der ikonische CH24 von Hans Wegner einen besonderen Platz in der Welt des modernen Designs ein. Der Wishbone Chair wird seit seiner Einführung im Jahr 1950 von Carl Hansen ununterbrochen produziert und markiert damit den Beginn einer langen und wertvollen Partnerschaft zwischen Hersteller und Entwerfer. Um diese besondere Partnerschaft zu würdigen, bietet Carl Hansen &amp;amp; Søn jetzt eine außergewöhnliche und reduzierte unverbindliche Preisempfehlung für vier ausgewählte Varianten des CH24 Wishbone Chair an.... 
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                            <updated>2023-09-01T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Mogens Koch Kollektion von Getama</title>
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                                            Bereits letztes Jahr präsentierte die dänische Manufaktur Getama den Falthocker von Mogens Koch. Dieses Jahr wurde das Möbel um eine ganze Kollektion des bedeutenden dänischen Architekten und Designers ergänzt.
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                 Die dänische Manufaktur Getama war bisher nur für die Möbelentwürfe von Nanna Ditzel und Hans Wegner bekannt, die sie teilweise seit den 1950er Jahren produziert. Nun präsentiert Getama eine dritte Möbelserie – die Entwürfe des dänischen Designpioniers Mogens Koch, darunter sein berühmter Klappstuhl und sein durchdachtes Bücherregal. Beide Entwürfe stammen bereits aus den 1920er und 30er Jahren und gelten als Vorreiter des dänischen Designs. 
 Geboren 1898 in Kopenhagen, studierte Mogens Koch zwischen 1925 und 1932&amp;nbsp;Architektur an der Königlich Dänischen Kunstakademie unter Carl Petersen, Ivar Bentsen und Kaare Klint. Besonders sein Lehrer&amp;nbsp;Kaare Klint hatte dabei großen Einfluß auf seine späteren Arbeiten und unterstützte das Talent seines Studenten, indem er ihm direkt einen Job in seinem&amp;nbsp;Architekturbüro anbot. In der Zeit fallen auch seine wichtigsten Möbelentwürfe wie sein Klappstuhl aus dem Jahr 1932, der aber wohl erst ab den 1950er Jahren gefertigt wurde. Das&amp;nbsp;Bücherregal hingegen entwarf&amp;nbsp;Mogens Koch zuerst für sein eigenes Haus mittels eines durchdachten mathematischen Systems verschiedener Elemente, die sich ergänzen und modular erweiterbar sind. Das Möbelsystem gilt heute designhistorisch als Vorläufer vieler Modulmöbel und erfreut sich in Dänemark immer noch großer Beliebtheit. 
 Im Jahr 1934 eröffnete&amp;nbsp;Mogens Koch sein eigenes&amp;nbsp;Architekturbüro und wurde in Dänemark mit der&amp;nbsp;Renovierung von Kirchen bekannt.&amp;nbsp;Er war auch am Umbau des ehemaligen Frederiks-Krankenhauses in Kopenhagen beteiligt, das heute vom Dänischen Museum für Kunst und Design genutzt wird. 
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                            <updated>2023-08-20T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neue Paavo Tynell Leuchten von Gubi</title>
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                                            Zum 10. August erweitert Gubi die Leuchtenserie des finnischen Designers und Kunstschmieds Paavo Tynell um einige neue Modelle wie die helmförmige Tischleuchte 9209 aus Messingblech aus den 1950er Jahren.
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                 2023 erweitert Gubi die Leuchtenserie des finnischen Designers Paavo Tynell&amp;nbsp;um die&amp;nbsp;Tischleuchten 9205 und 9209 sowie die Pendelleuchten 1967 und 1972 (wahlweise auch in einer höhenverstellbaren Variante mit Gegengewicht). Neben den vier Leuchten bietet Gubi zusätzlich die Stehleuchte 9602 in zwei neuen Varianten an, wahlweise mit einem Bambusschirm oder in einer farbenfrohen Stoffversion der Pariser Manufaktur Pierre Fry als Limited Edition. 
 Der Designer und Kunstschmied Paavo Tynell, gilt als derjenige „der Finnland erleuchtete”, und gehört zu den führenden finnischen Vertretern des Industriedesigns des 20. Jahrhunderts. Geboren 1890 in armen Verhältnissen, war Tynell&amp;nbsp;das siebte Kind von neun Kindern einer finnischen Arbeiterfamilie.&amp;nbsp;Im Alter von 16 Jahren begann er eine Lehre in der Metallwerkstatt von G.M. Sohlberg, wo er sechs Jahre lang als arbeitete, bevor er eine weitere einjährige Lehre als Schmied absolvierte. Tynells letztes Projekt in diesem Jahr seiner Ausbildung war eine Leuchte aus Messing - ein Werkstoff, für das er im Laufe seiner Karriere bekannt werden sollte. 1918 gründete&amp;nbsp;Paavo Tynell zusammen mit seinem ehemaligen Lehrer Ehrström, dem Metallschmied Frans Nykänen, dem Bildhauer Emil Wickström und dem Industriellen Gösta Serlachius das Unternehmen Taito Oy (benannt nach dem finnischen Wort für Geschicklichkeit). Als Geschäftsführer leitete Tynell die Produktion einer Reihe von Leuchten, funktionalen Metallobjekten und Skulpturen sowie groß angelegten Sonderanfertigungen in der firmeneigenen Gießerei. 
 Ab den 1920er Jahren Paavo Tynell dann selbst zum Hauptdesigner von Taito Oy, arbeitete aber gleichzeitig anderen Designern, Künstlern und Bildhauern zusammen, darunter Alvar Aalto, Henry Ericsson und Ville Vallgren. In den 1930er Jahren war&amp;nbsp;vor allem eine Zeit des Experimentierens, in der er seinen Stil von den funktionalistischen und Art déco-Entwürfen seiner früheren Karriere zu dekorativeren und eleganteren Ausdrucksformen weiterentwickelte. Bekannt wurden dann vor allem in den 1940er und 50er Jahren seine höchst dekorativen und ungewöhnlichen Leuchten. 
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                            <updated>2023-08-10T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neuen Farben für die AJ Leuchtenserie von Louis Poulsen</title>
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                                            Die AJ Leuchtenserie wurden 1957 für das SAS Royal Hotel in Kopenhagen entworfen und zählt zu den bekanntesten Entwürfen von Arne Jacobsen. Nun bietet Louis Poulsen die Leuchten in fünf neuen Farben an,
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                 Für das SAS Royal Hotel in Kopenhagen entwickelte der dänische Architekt Arne Jacobsen 1957 die beliebte AJ Leuchtenserie.&amp;nbsp;Jacobsen plante damals nicht nur das Hotel im Herz von Kopenhagen für die dänische Fluglinie, sondern entwarf die komplette Inneneinrichtung als ein Gesamtkunstwerk, wozu auch seinen Sessel Egg Chair und Swan Chair zählten. Noch heute findet sich im&amp;nbsp;SAS Royal Hotel die Suite 606, die die damalige Inneneinrichtung zeigt und auf Anfrage besichtigt werden kann (lohnt sich!) 
 Ursprünglich umfasste die AJ Produktfamilie eine Stehleuchte, eine Wandleuchte, eine Tischleuchte und eine kleinere Tischleuchte sowie eine Tischleuchte, die zur Befestigung am Tisch gedacht war. Die Wandleuchte war reihenweise in der Hotellobby des SAS Royal zu finden und sorgte für schöne Beleuchtung und einen eleganten Touch. Die AJ Leuchte hat einen ikonischen, grafischen Ausdruck, der wunderbar zu Jacobsens Designstil passt und im Kontrast zu den organischen Formen seiner Sessel steht. Nun hat&amp;nbsp;Louis Poulsen der Farbpalette der Leuchtenserie ein Update verpasst – neue sind die fünf Farben Warm Sand (Abbildung oben), Soft Lemon, Dusty Blue, und Warm Grey. Geblieben sind die Farben Schwarz, Weiß,&amp;nbsp;Pale Petroleum und natürlich die Varianten in Edelstahl. 
 Pale Petroleum.jpg Electric Orange 
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            <title type="text">Neue Sitzmöbel von Poul Kjærholm</title>
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                                            Die beiden dänischen Hersteller Carl Hansen und Fritz Hansen bringen neue Editionen bzw. Entwürfe von einem unserer Lieblingsdesigner heraus. Fritz Hansen legt den PK4 Holscher Chair auf, Carl Hansen nimmt den PK1 Stuhl wieder in das Sortiment auf.
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                 Poul Kjærholm mit seinen reduzierten Entwürfen ist erklärtermaßen einer unserer Lieblingsentwerfer. Nun legen die beiden dänischen Hersteller Carl Hansen und Fritz Hansen neue Editionen bzw. Entwürfe des dänischen Designers heraus. 
 Mit dem sogenannten PK4 Holscher Chair legte Fritz Hansen einen sehr frühen Entwurf aus dem Jahr 1952 auf, der früher von Thorsen Møbler produziert wurde (den Sessel hatten wir damals schon im Angebot). Typisch für&amp;nbsp;Kjærholm ist hier bereits die Bespannung mit&amp;nbsp;Flaggenseil, was er später auch für andere Möbel wie den PK25 Sessel verwenden sollte. Aber im Gegensatz zu den meisten späteren Entwürfe ist das Gestell noch nicht Flachstahl - sondern ein Rundmetall. 
 Carl Hansen nimmt hingegen den PK1 Stuhl wieder in das Sortiment auf. Der Stuhl war bis von einem Jahr bereits in der Kollektion mit einer&amp;nbsp;Flaggenseilbespannung, die neue Edition verfügt hingegen über ein&amp;nbsp; Papierkordelgeflecht. Die Fotos für den Stuhl entstanden übrigens passend im Barcelona Pavillon von Ludwig Mies van der Rohe - einem der großen Vorbilder von&amp;nbsp;Poul Kjærholm.  
  Ergänzt werden die beiden Sitzmöbel durch die neue, zeitlich limitierte Edition des PK22 Sessels in einem ungefärbtem Anilinleder.&amp;nbsp;Auf Anfrage ist ebenso der Hocker PK33 in diesem Naturleder zum Sonderpreis bei Fritz Hansen bis zum Jahresende 2023 erhältlich.  
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            <title type="text">Ein Leben im Dienste modernen Designs: Zum 100. Geburtstag von Nanna Ditzel</title>
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                                            Gestern begann in Kopenhagen die diesjährige „3 Days of Design&quot;, ein Höhepunkt ist der 100jährige Geburtstag von Nanna Ditzel. Denn sie zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des dänischen Designs im 20. Jahrhundert. Neben Textilien und Schmuck ist sie vorrangig für die Gesta...
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                 Nanna Ditzel ist eine der wichtigsten weiblichen Persönlichkeiten des dänischen Designs und wäre dieses Jahr 100 Jahre geworden.&amp;nbsp; Ihr Werk ist daher ein wichtiger Bestandteil der diesjährigen Designmesse&amp;nbsp;„3 Days of Design&quot; in Kopenhagen, zusätzlich findet ab September 2023 im Trapholt – Museum of Modern Art and Design eine umfangreiche Ausstellung über ihr Werk statt. Der dänische Hersteller Frederica legt bereits ihren Sessel&amp;nbsp;Chaconia Chair aus dem Jahren 1962 in einer kleinen Edition auf. 
 Am 6. Oktober 1923 als Nanna Hauberg in Kopenhagen geboren, absolvierte Nanna Ditzel eine Schreinerlehre, bevor sie erst an der Kopenhagener Kunstgewerbeschule und dann an der Architekturschule der Königlich Dänischen Kunstakademie studierte. Dort zählte Kaare Klint zu ihren Lehrern, der mit seinem funktionalen Ansatz eine ganze Generation dänischer Designer prägte. Nanna Ditzel schloss ihr dortiges Studium im Jahr 1946 ab. Noch im selben Jahr heiratete sie ihren Kommilitonen Jørgen Ditzel und gründete mit ihm gemeinsam ein Designstudio. 
 Die Zusammenarbeit des Ehepaars war äußerst erfolgreich. So entstand in dieser Zeit mit dem aus Rattan gefertigten Hängesessel Egg einer von Ditzels markantesten Entwürfen. Dabei inspirierte auch ihr Privatleben die Designtätigkeit. So fungierten die gemeinsamen Kinder – die erstgeborene Tochter Dennie sowie die Zwillinge Lulu und Vita – für den 1954 vorgestellten Kinderhochstuhl ND54 als Testsitzer und Proportionsmodelle. Das Ehepaar Ditzel wurde mit Silber- und Goldmedaillen auf der Mailänder Triennale ausgezeichnet und erhielt den Lunning-Preis, einen skandinavischen Designpreis, der von 1951 bis 1970 vergeben wurde. Nach nur fünfzehn Jahren kam sowohl die Ehe als auch die gemeinsame Tätigkeit durch den frühen Tod Jørgen Ditzels im Jahr 1961 jedoch zu einem jähen Ende. 
 Vorerst auf sich alleine gestellt, setzte Nanna Ditzel die Tätigkeit als Entwerferin fort und schuf in dieser Zeit etwa den bekannten Kinderhocker Trissen, der wiederum von ihren drei Töchtern inspiriert war. Wie auch ihre späteren Kindermöbel erfüllt der Hocker neben seiner eigentlichen Aufgabe als Sitzmöbel eine zusätzliche Funktion als Spielzeug. So lässt sich der in seiner Form an eine Spule erinnernde Hocker auf die Seite gelegt rollen. Bald darauf folgte der bekannte Kleiderständer ND09 mit seinen charakteristischen gedrechselten Stäben – ein weiterer Klassiker im Werk Nanna Ditzels. Ebenfalls in den 1960er Jahren schuf sie ganze Interieurs für Kinder, die mit Hockern und Tischen der Serie Trissen, sowie Miniaturvarianten des Kleiderständers ND09 ausgestattet waren und darüber hinaus Kletterwände aufwiesen um den kindlichen Bewohnern Möglichkeiten zur Bewegung zu bieten. 
 Im Jahr 1968 heiratete Nanna Ditzel den in London lebenden Deutschen Kurt Heide, der dort ein führendes Geschäft für moderne Möbel betrieb. Ditzel zog zu ihrem neuen Mann nach London, wo beide gemeinsam das Unternehmen Interspace gründeten – ein Designstudio mit eigenem Showroom. Zu dieser Zeit experimentierte Ditzel bevorzugt mit damals neuartigen Kunst- und Schaumstoffen. 
 Nachdem 1985 auch Kurt Heide verstarb, kehrte Nanna Ditzel in ihre Heimatstadt Kopenhagen zurück, wo sie erneut ein Designstudio gründete. Unterstützt unter anderem von ihrer Tochter Dennie widmete sie sich bis zu ihrem eigenen Tod im Jahr 2005 der Entwurfstätigkeit. In dieser Zeit schuf sie mit dem Stuhl Trinidad für den Hersteller Fredericia einen jungen Klassiker, dessen markante Rückenlehne aus formverleimtem Schichtholz von fächerartig angeordneten Schlitzen durchzogen ist, die ihre kurvierte Form betonen und dem gesamten Stuhl eine elegante Leichtigkeit verleihen. 
 Neben Möbeln entwarf Nanna Ditzel auch Schmuck und Textilien. So gestaltete sie eine Reihe silberner Schmuckstücke für die Kopenhagener Schmiede Georg Jensen und schuf mit dem Stoff Hallingdal für die Weberei Kvadrat einen der bis heute beliebtesten Bezugsstoffe für Polstermöbel. Ihr Heimatland Dänemark ehrte Nanna Ditzel als Ritterin des Dannebrogordens. &amp;nbsp;  
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                            <updated>2023-06-08T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kundeninformation: Neue Produktnamen der Panthella Leuchten von Louis Poulsen</title>
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                                            Zum 1. Juni ändert Louis Poulsen die Produktnamen der beliebten Panthella Leuchtenserie von Verner Panton. Die Serie ist nun komplett nach den Durchmessern des runden Lampenschirms benannt.
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                <![CDATA[
                 Seit dem 1. Juni 2023 hat die bei unseren Kunden sehr beliebte&amp;nbsp;Panthella Leuchtenserie von Louis Poulsen neue Produktnamen erhalten. Die Serie von Verner Panton ist nun komplett nach den verschiedenen Durchmessern des runden Reflektors benannt: 
 
  Panthella 160 Portable  (die kleinste Version mit 16 cm Durchmesser, früherer Name&amp;nbsp;Panthella Portable V2) 
  Panthella 250 &amp;nbsp;(die Version mit 25 cm Durchmesser, früherer Name&amp;nbsp;Panthella Mini) 
  Panthella 320  (die Zwischengröße mit 32 cm Durchmesser, früherer Name&amp;nbsp;identisch) 
  Panthella 400 &amp;nbsp;(die Originalversion mit 40 cm Durchmesser nach dem Design von 1971) 
 
 Unverändert ist hingegen der Name der Panthella Stehleuchte, wir bitten um Beachtung. 
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                            <updated>2023-06-01T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ein dänischer Klassiker im neuen Gewand: Der J39 von Børge Mogensen</title>
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                                            Der J39 Stuhl ist eine der wichtigsten Entwürfe von Børge Mogensen. Jetzt wird der ikonische Stuhl von Fredericia in neuen Ausführungen lanciert, die durch das Leben des dänischen Designers inspiriert wurden.
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                 Im Jahr 2022 feierte der Suhl J39 von Børge Mogensen sein 75-jähriges Jubiläum – ein Beleg für den Status und die Beliebtheit, die dieser Stuhl im Laufe der Jahre erreicht hat. Ursprünglich konzipiert als preiswerter Stuhl wurde der J39 zu einem der erfolgreichsten dänischen Stühle des 20. Jahrhunderts. 
 Hergestellt wird der dänische Designklassiker immer noch von Fredericia – wahlweise in wie FSC®-zertifizierter Eiche, Nussbaum und Buche. Während des gesamten Herstellungsprozesses weist der Stuhl dabei einen sehr geringen CO2-Fußabdruck auf. Seit diesem Frühjahr präsentiert sich der J39 in zwei neuen Farben und einer Lackvariante – zwei weitere Farben kommen im Herbst auf den Markt. Die neuen Ausführungen zeichnen sich durch Lackierungen auf Wasserbasis aus, die auf Buchenholz lackiert sind und dadurch eine schöne, glatte Oberfläche und dezente, gedämpfte Farben wie das o.g, abgebildete&amp;nbsp;Kakigrün bieten. Die neuen Farben wurden durch das charaktervolle Landhaus und Atelier von Børge Mogensen in Lynderup am Limfjord inspiriert. Die sorgfältig ausgewählten Materialien und Farben dieses im Jahr 1969 fertiggestellten Hauses schaffen in Verbindung mit dem sanften Licht eine einzigartige Atmosphäre, die Mogensens besonderen Sinn für Ästhetik unterstreicht. Inmitten der wilden und schönen Landschaft mit Blick auf den Fjord hatte Mogensen ein Refugium aus Holz, Ziegelsteinen und Klinker in Kombination mit einer unprätentiösen Einrichtung in gedeckten Farben geschaffen, das zum Entspannen und zur vertieften Beschäftigung einlädt. 
 Zusätzlich enwickelte Fredericia in Anspielung auf die zahlreichen Vintage-J39-Stühle eine Lackierung mit einem besonderen Charakter. Die bräunliche Tongebung macht es einfach, den Stuhl mit anderen Holzarten zu kombinieren, da sie einen idealen Kontrast bietet und der Lack für ein patiniertes Aussehen sorgt, ohne jedoch den Gelbstich aufzuweisen, zu dem Buche neigen kann. 
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                            <updated>2023-04-25T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Hocker 60: Alvar Aaltos wichtigster Möbelentwurf wird 90 Jahre</title>
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                                            Das ganze Jahr über feiert Artek das neunzigjährige Jubiläum des Hockers 60 mit mehreren Sondereditionen und Ausstellungen – und Markanto feiert natürlich mit. Den Auftakt macht die Sonderedition Kontrasti, die die Konstruktionsweise des ikonischen Hockers ablesbar macht.
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                 Der finnische Architekt und Designer Alvar Aalto entwarf den Hocker 60 im Jahr 1933 zur Ausstattung der Stadtbibliothek von Viipuri. Das Bibliotheksgebäude in der damals finnischen und heute russischen Stadt zählt zu den frühesten größeren Gebäuden nach Entwurf Aaltos und trug dazu bei, ihn auch über Finnland hinaus als feste Größe der modernen Architektur zu etablieren. 
 Der Hocker 60 ist fast vollständig aus Birkenholz gefertigt. Seine kreisrunde Sitzfläche ruht auf drei Beinen, die von L-förmig gebogenen Kanthölzern gebildet werden. Den so bescheiden daherkommenden Hocker bezeichnete Alvar Aalto selbst als seinen wichtigsten Möbelentwurf. Für diese – angesichts des unspektakulär scheinenden Hockers – zunächst verblüffende Einschätzung, gibt es handfeste Gründe: Die bewusst einfache Form des Hockers 60 macht diesen zu einem universellen Objekt, das sich problemlos mit anderen Möbeln kombinieren und in verschiedenste Interieurs integrieren lässt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Gleichzeitig ist seine Konstruktion von außerordentlicher Raffinesse und hat sich als zukunftsweisend erwiesen. Ihr Kernstück sind die L-förmig gebogenen Beine, für deren Fertigung Aalto ein Verfahren ersann, das der Herstellung von formverleimtem Schichtholz ähnelt: Massive Kanthölzer werden von einer ihrer Stirnseiten her mit mehreren parallelen Sägeschnitten versehen. Diese Schnitte erstrecken sich etwa auf ein Drittel der Länge der Kanthölzer; das verbleibende Stück bleibt unangetastet. Die Sägeschnitte werden mit passenden Furnierstücken gefüllt. Der so präparierte Teil des Beins wird unter Dampfeinfluss gebogen und in der gewünschten Form verleimt. Das Resultat ist ein Bein, das in seinem senkrecht stehenden Bereich massiv ist, im oberen, gebogenen Bereich jedoch einer Schichtholzkonstruktion entspricht. 
 Die gebogene Form der Beine ermöglicht es, diese direkt an die Unterseite der Sitzfläche zu schrauben. Eine aufwändigere Rahmenkonstruktion kann dadurch entfallen. Da das Anschrauben der Beine auch von Laien im Handumdrehen erledigt werden kann, wird der Hocker 60 platzsparend im zerlegten Zustand transportiert und vom Kunden montiert – ein Prinzip, das sich später Ikea mit großem Erfolg zu eigen gemacht hat. Aber auch der von Alvar Aalto selbst gegründete Möbelhersteller Artek hat mit verschiedenen Tischen, Stühlen und Bänken weitere Produkte im Portfolio, die auf dem Konstruktionsprinzip des Hockers 60 basieren. Er ist damit Grundstein des Möbelherstellers Artek und dessen Bestseller zugleich. 
 Für die Sitzflächen kommt eine Sandwichkonstruktion zum Einsatz, für die Leimholzbretter mit Oberflächen aus Furnier oder Linoleum versehen werden. Des weiteren ist der Hocker 60 mit farbig lackierten Sitzflächen verfügbar, so dass sich eine breite Auswahl ergibt. Die Verwendung von Leimholz ist durch die geringen Stammdicken der in der finnischen Kälte wachsenden Birken bedingt, und bietet gegenüber massiven Brettern den Vorteil größerer Formbeständigkeit. Insgesamt ist die Entscheidung für Birkenholz ein Bekenntnis zur nordischen Heimat des Entwurfs und Ausdruck finnischen Nationalstolzes. Darüber hinaus liegt die Verwendung lokaler, nachwachsender Rohstoffe aus ökologischer wie ökonomischer Perspektive als sinnvoll auf der Hand. 
 Der Hocker 60 wurde in den vergangenen 90 Jahren, während derer er durchgängig in Produktion war, kaum verändert. Die nun vorgestellte Sonderedition Kontrasti betont die Konstruktionsweise des Hockers, indem das von Natur aus helle Birkenholz mit stark kontrastierendem Holz kombiniert wird. Hierbei handelt es sich ebenfalls um Birkenholz, das jedoch durch eine thermische Behandlung eine deutlich dunklere Färbung erhält. Das dunklere Holz wird für die Furnierstreifen in den gebogenen Bereichen der Beine eingesetzt und macht dort die erfolgte Bearbeitung offensichtlich. Deutlich erkennbar werden etwa die abgestuften Einschnitttiefen der insgesamt fünf Sägeschnitte. In der Sitzfläche kommt das kontrastierende Holz zwischen den einzelnen Brettern der Leimholzplatte, sowie zwischen dieser und den beiden äußeren Decklagen zum Einsatz. 
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                            <updated>2023-04-03T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fritz Hansen 5+1 Aktion für die Ameise, den Grand Prix und die Serie 7 von Ar...</title>
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                                            Erhalten Sie bis zum 30. April 2023 bei der Bestellung von fünf Arne Jacobsen Stühlen einen sechsten Stuhl kostenlos!
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                 Die Stühle Ameise, Grand Prix und der Serie 7 (3107...) sind Designikonen in der modernen Möbelgeschichte und wurden in den 1950er Jahren von dem dänischen Architekten Arne Jacobsen für Fritz Hansen entworfen. Nun bietet der Hersteller bis zum 30. April 2023 eine besondere Aktion: Beim Kauf von fünf dieser Stuhlmodelle erhalten Sie einen sechsten Stuhl gratis dazu! Hier ist der Link zu den ganzen verschiedenen Stühlen: 
  www.markanto.de/hersteller/fritz-hansen/arne-jacobsen-stuehle/  
 Bitte bestellen Sie bei Interesse bei Markanto.de einfach fünf Stühle, wir werden Ihnen anschließend den sechsten Stuhl zusätzlich ohne Berechnung bestätigen. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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                            <updated>2023-02-14T00:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Flowerpot mit dem psychedelischen Dekor von Verner Panton</title>
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                                            Zum Jahresanfang überarbeitete andtradition die Farbgebung der Flowerpot Leuchtenserie, zusätzlich wurde der Lichtklassiker in dem ikonischen psychedelischen Dekor von Verner Panton. wieder aufgelegt.
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                 Seit Februar 2023 präsentieren sich die Leuchten der Flowerpot-Serie in neuen bunten Farben. Zusätzlich hat der Hersteller&amp;nbsp;andtradition den dänischen Lichtklassiker in der berühmten Version mit dem&amp;nbsp;psychedelischen Muster von Verner Panton aufgelegt. Der Entwurf selbst stammt aus dem Jahr 1968, die Flowerpot wurde schell zu einer der beliebtesten Leuchten Dänemarks. Denn nicht nur der Entwurf in &amp;nbsp;Form einer Kugel (der Durchmesser der oberen Schale doppelt so groß wie der der unteren Schale) traf den Nerv der damaligen Zeit,&amp;nbsp;auch der damalige günstige Verkaufspreis des Leuchtenherstellers Louis Poulsen trug zur Verbreitung bei.  
  Das&amp;nbsp;psychedelischen Dekor entstand nach unseren Informationen wenige Jahre nach dem Entwurf um 1971 und wurde nur für eine kurze Zeit produziert. Dabei wurden die Flowerpot Leuchten&amp;nbsp;Louis Poulsen hergestellt, aber die Veredelung erfolgte in der Schweiz, wo Verner Panton einen passenden Betrieb zur&amp;nbsp; Emaillierung entdeckte. Erhältlich mit dem sogenannten Pattern-Dekor sind die kleine Flowerpot sowie die mittlere und große Version. Der offizielle Produkt-Launch der neuen Leuchten erfolgte offiziell am 2. Februar im Modemuseum in Antwerpen, Gäste waren unter anderem Pantons Tochter&amp;nbsp;Carin Panton von Halem und die angesagte niederländische Designer Sabine Marcelis. Einziger Wermutstropfen – leider sind die Leuchten erst im Juli 2023 verfügbar.   
 &amp;nbsp; 
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