Maske

von Marianne Ahlfeld-Heymann
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Maske / Mask von Marianne Ahlfeld-Heymann

Die hier angebotene Maske stammt von der Kölner Bauhaus-Künstlerin Marianne Ahlfeld-Heymann und erinnert optisch an ihre leider verschollene Handpuppe von Oskar Schlemmer. Gefertigt wurde die Maske – beeinflusst durch die Tanzmasken von Mary Wigman (und von Raden Mas Jodjana) – wohl im Rahmen der Musikveranstaltungen von Wilhelm Maler der „Gesellschaft für neue Musik“ in Köln im Juni 1931.

Die in Köln geborene Marianne Ahlfeld-Heymann besuchte ebenso – wie ihre Cousine Margarete Heymann-Loebenstein – das Bauhaus in Weimar. Zwischen 1923 und 1925 lernte sie am Bauhaus, ihr Mentor war Paul Klee, noch heute sind die Familien Klee und Heymmann befreundet. Als das Bauhaus nach Dessau zog, kehrte sie nach Köln zurück und gestaltete Bühnenbilder und Kostüme für die Kölner Oper und das Nationaltheater Mannheim. Ebenso entwarf sie verschiedene Masken und  Handpuppen für ein Kölner Puppentheater und die Gesellschaft für neue Musik. 1933 musste Marianne Ahlfeld-Heymann wegen ihres jüdlischen Glaubens nach Frankreich emigrieren, wo sie später im Konzentrationslager Gurs interniert wurde. Dort konnte sie zusammen mit ihrem Mann fliehen und lebte jahrelang versteckt in Südfrankreich. Sie starb 2003 mit 98 Jahren in Israel.

2019 zeigte das MAKK, Museum für Angewandte Kunst, in Köln im Rahmen des Bauhaus-Jubiläums eine umfangreiche Ausstellung über das Werk der beiden Kölner Cousinen. Im dem Rahmen wurde auch die Stolpersteinlegungen für Marianne Ahlfeld-Heymann und Margarete Heymann-Loebenstein sowie für sechs weitere Mitglieder der Familie initiert (u.a. durch Initiative von Markanto Geschäftsführer Sven Vorderstrase). Interessierten sei auch ein Besuch im MAKK und im Kölner NS-Dokumentationszentrum empfohlen sowie die Biographie von Marianne Ahlfeld-Heymann „Und trotzdem überlebt. Ein jüdisches Schicksal aus Köln durch Frankreich nach Israel 1905–1955. Mit Erinnerungen an Paul Klee”. Konstanz, Hartung-Gorre, 1994


Ausführung:

  • Guter Zustand, geschnitztes Holz
  • Bezeichnet: Marianne Heymann, MH, Juni 1931
  • Maße: 22,6 x 14,3 cm.
  • **Dies ist ein gebrauchtes Designobjekt und ein Original seiner Zeit. Das Objekt ist differenzbesteuert nach § 25a UstG.

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