Made in Japan: Lemnos

Die japanische Uhrenmanufaktur Lemnos ist bekannt für ungewöhnliche Wand- und Tischuhren, die alle von japanischen Designern entworfen sind. Auch dem umfangreichen Angebot präsentierien wir die besten Entwürfe.

Über die Manufaktur Lemnos

Abgeleitet ist der Name Lemnos von der griechischen Insel Limnos (englisch Lemnos), in der antiken Mythologie die Heimat des Gottes Hephaistos, dem griechischen Gott des Handwerks. Inspiriert vom klassischen Handwerk der Antike wurde der Name bei dem 1947 im japanischen Takaoka gegründeten Unternemen in Bestandteil der Firmenphilosophie. Ursprünglich entstand die Firma dabei als Hersteller von Messingguß-Produkten, was sich heute auch noch im Design der Messing-Uhren Orb und Quaint widerspiegelt.

Bilder aus der Messingproduktion bei Lemnos

Zusammen mit der Firma Seiko Clock spezialisierte sich Lemnos ab 1966 auf die Herstellung von Uhren. Auf klarem japanischen Design liegt bis heute der Fokus von Lemnos. Firmengründer Hiroshi Takata sieht die Herstellung von Uhren als ein Meisterstück von Handwerkskunst und Design, nicht lediglich als Zeitanzeiger der unser Leben ordnet.

Das Sortiment umfasst daher vielzählige Arbeiten von japanischen Künstlern und Designerm wie Kanae Tsukamoto, Noriko Hashida, Riki Watanabe, Shin Azumi, Tomoko Azumi, Kazuo Kawaski oder Yuichi Nara. Grundsätzlich zeichnen sich Lemnos Uhren neben den optischen Vorzügen für Freune des japanischen Designs auch im technischen Bereich durch sehr hochwertige Verarbeitung und Innovationen aus, wie z.B. ein geräuscharmes Uhrwerk mit schleichendem Sekundenzeiger, so dass die Wanduhr nicht durch dauerndes Ticken ablenkt oder störend wirkt. Auch dies entspringt der japanischen Kultur, der „Kultur der Stille“.

An dieser Stelle wollen wir einige erste Entwürfe der japanische Designerin Kanae Tsukamoto vorstellen:

2010 erhielt Kanae Tsukamoto mit dem Entwurf ihrer Tischuhr Fireworks den Red Dot Award. Das besondere an dem Design ist neben der reduzierten Form das Material – die Tischuhr wird aus Porzellan gefertigt und bietet ein interessantes Spiel zwischen weichen Ausprägungen und Abdrücken in einem harten Werkstoff wie Porzellan.

Fireworks Porzellan-Tischuhr von Kanae Tsukamoto

Fast im Gegensatz zu den weichen Ausprägungen der Fireworks Tischuhr hat Kanae Tsukamoto die Porzellan-Wanduhr Agressive mit einer „Dot-Struktur“ in zwei Größen entworfen. Der Entwurf ist der Inbegriff des klassischen japanischen Designs, die reduzierte Ästhetik führt zu einer sklupturähnlichen Wirkung der Wanduhr und auch hier ist das Spiel mit den Gegensätzen zu erkennen. Dieses Meisterwerk japanischen Kunsthandwerks ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich: 15,8 x 15,8 cm und 28 x 28 cm, die Tiefe beträgt je 4,5 cm.

Agressive Wanduhren von Kanae Tsukamoto

Über Kanae Tsukamoto

Ihren Abschluß zum „Master of Ceramics & Glass Design“ machte Kanae Tsukamoto am Royal College of Art in London, welches nach einem Hochschulranking (QS World University Rankings) 2015 auf Platz 1 der weltweit besten Kunsthochschulen landete. Aufgrund ihrer Vorliebe für das Material Porzellan und Glas ist es nicht verwunderlich, dass Kanae Tsukamoto in Europa durch ihre Porzellanuhren bekannt wurde und mit ihren Entwürfen einige Auszeichnungen wie den Good Design Award (Japan) oder den Red Dot Award (Deutschland) erhalten hat.

Kanae Tsukamoto

Kanae Tsukamoto gilt als eine Allrounderin, die als Industriedesignerin auch Geschirr, Haushaltsgeräte (z.B. für Panasonic oder Sharp), Möbel, Beleuchtung oder Kosmetik-Verpackungen entwirft und ihr Wissen als Dozentin und Beraterin bei verschiedenen japanischen Institutionen weitergibt.

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