Eine lange Erfolgsgeschichte: Wilde-Spieth und Egon Eiermann
Ein entscheidender Meilenstein in der Geschichte von Wilde+Spieth war die Zusammenarbeit mit dem Architekten und Designer Egon Eiermann. Ab 1948 begann das Unternehmen mit der Produktion innovativer Sitzmöbel aus Formholz. In den folgenden Jahrzehnten entstanden über 30 verschiedene Stuhlmodelle, die Funktionalität und Ästhetik perfekt verbinden.
Die von Eiermann entworfenen Formholzstühle (besonders die Modelle SE 18, SE 42 und SE 68) zählen heute zu den Designklassikern der jungen Bundesrepublik Deutschland und waren Deutschlands Wiedereinstieg in die Welt des Designs nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Stühle finden sich heute in zahlreichen Firmen, Hochschulen Universitäten aber auch in vielen Privaträumen weltweit. Neben Egon Eiermann arbeitete Wilde+Spieth auch mit renommierten Entwerfern wie Paul Schneider-Esleben, Herta-Maria Witzemann und Herbert Hirche zusammen.
Der SE 68 Mehrzweckstuhl ist bis heute zu der erfolgreichste Stuhl von Wilde+Spieth und wird umgangsprachlich auch als Eiermann-Stuhl bezeichnet.