Neu eingeflogen zum Frühlingsanfang

Neu bei Markanto sind Möwen-Mobiles nach einem Entwurf des dänischen Designers Kay Bojesen. Pünktlich zum Frühlingsanfang sind die Vogelfiguren aus handbemaltem Buchenholz in drei verschiedenen Größen ab sofort lieferbar.

Kay Bojesens Möwen gehen erstmals in Serienfertigung

Der 1886 in Kopenhagen geborene Kay Bojesen begann 1906 bei Georg Jensen eine Ausbildung zum Silberschmied. Ab 1913 unterhielt er eine eigene Werkstatt und begann neben Metall nun auch Holz zu verarbeiten. Große Bekanntheit erlangte eine 1938 von ihm entworfene Besteckserie, die 1951 auf der Weltausstellung in Mailand den Grand Prix gewann und seitdem unter der Bezeichnung „Grand Prix“ bekannt ist. Das Besteck gilt in Dänemark als nationales Kulturgut und wird sowohl am Königshof als auch in sämtlichen dänischen Botschaften weltweit verwendet.

Möwe von Kay Bojesen

Dennoch ist Kay Bojesen heute vor Allem für die von ihm entworfenen Holzfiguren bekannt, die er ab 1922 herstellte. Zur Designikone wurde dabei eine 1951 entworfene Affenfigur aus Teak- und Limbaholz mit beweglichen Gliedmaßen, die schon bald nach ihrem Entwurf im Londoner Victoria & Albert Museum zu sehen war. Doch auch andere Tiere, wie etwa einen Dackel, einen Elefanten und verschiedene Singvögel, aber auch Holzfiguren, die die Soldaten der Leibgarde des dänischen Königs darstellen, fertigte Bojesen an. Sein Angebot an Kinderspielzeugen wurde abgerundet durch ein Schaukelpferd, Bauklötze und eine Rassel. Bojesens Holzfiguren weisen einen Darstellungsstil auf, der gerade naturalistisch genug ist, das jeweilige Tier auch für Kinder zweifelsfrei erkennbar zu machen, gleichzeitig reduzieren und vereinfachen sie ihr Objekt in abstrahierender Weise und übertreiben oder verfremden charakteristische Detailformen. Man denke etwa an die sehr langen, dabei aber kerzengeraden Arme des Affen, oder an seine übertrieben breite Augenpartie.

Nach Bojesens Tod im Jahr 1958 führte seine Witwe Erna Bojesen den Betrieb weiter. In den 1980er Jahren wurde Bojesens Werkstatt schließlich geschlossen und der Vertrieb der Holzfiguren vorerst eingestellt. Schon 1990 aber übernahm Rosendahl die Rechte an Bojesens Entwürfen und stellt seitdem seine Holzspielzeuge her.

Erhältlich in drei Größen: die Möwen von Kay Bojesen

Mit den Möwenmobiles hat Rosendahl nun einen Entwurf aufgelegt, der bisher nie in Serie gefertigt wurde. Bojesen stellte lediglich 23 Exemplare her, die – als Schwarm inszeniert – auf der Jubiläumsausstellung der Kopenhagener Schreinergilde im Jahr 1954 gezeigt wurden. Ihren besonderen Reiz erhält die Möwenfigur damals wie heute durch ihre bewegliche Aufhängung: die in drei verschiedenen Größen erhältlichen Figuren werden mit Spiralfedern geliefert, deren Spannkraft auf das Gewicht der jeweiligen Figur abgestimmt ist. Durch die Aufhängung an diesen Federn lassen sich die Holzmöwen sowohl durch geringfügige Luftturbulenzen als auch durch leichtes Anstupsen in eine wippende Bewegung versetzen.

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