Neue Artek Pendelleuchten von Aino Aalto und Alvar Aalto in historischer Farbgebung

Passend zum Herbstanfang hat Artek zwei Pendelleuchten nach hsitorischen Entwürfen des Aalto Ehepaars aufgelegt: die AMA500 Pendelleuchte von Aino Aalto aus den 1940er Jahren sowie die Pendelleuchte A201 ihres Mannes aus den 1950er Jahren.

Die AMA500 Pendelleuchte entstand ursprünglich für die Bibliothek der Villa Mairea in Finnland, welche nach dem Entwurf des finnischen Architekten Alvar Aalto gebaut wurde. In zwei Farbvariationen bringt Artek nun die 1941 von Aino Aalto gestaltete Pendelleuchte neu heraus: Neben dem klassischen Modell mit einem Schirm aus weiß lackiertem Stahl ist eine limitierte Edition mit dunkelgrünem Schirm erhältlich, die den Originalleuchten der Villa Mairea nachempfunden wurde. Besonderes Detail beider Modelle ist der perforierte Ring aus Messing, der das Licht sowohl konzentriert als auch harmonisch verteilt und so für eine einzigartige Atmosphäre sorgt.

Die skulpturale Pendelleuchte A201 von Alvar Aalto war eine Sonderanfertigung für die Bibliothek des Rathauses der finnischen Stadt Säynätsalo. Aalto gewann 1949 die Ausschreibung zum architektonischen Gesamtentwurf und baute Säynätsalo ein Rathaus, das mit seiner Fassade aus roten Ziegeln skulptural erscheint. Diese Grundästhetik findet sich auch in dem Entwurf der Leuchte A201 wieder. Sowohl aus dem oberen als auch unteren Stahlring kann das Licht entweichen. Verbunden mit der spezifischen Lichtgestaltung durch den abschließenden Messingring entsteht eine komplexe und sublime Atmosphäre. Auch die A201 wird von Artek sowohl im klassischen Weiß als auch in einer Sonderedition in einem tiefen Rot neu aufgelegt. Inspiriert ist die Sonderedition von einem historischen Exemplar, die Alvar Aalto in seinem Privathaus in Helsinki verendete.

1923 eröffnete Alvar Aalto nach einer ausgedehnten Studienreise durch Europa, auf der er sich vor allem vom deutschen Werkbund und vom Bauhaus inspirieren ließ, ein eigenes Architekturbüro in Helsiki. Die Architektin Aino Mariso wurde zu seiner wichtigsten Mitarbeiterin und später seine Ehefrau. Zusammen schufen sie Architektur und Design in einem engen ästhetischen Zusammenhang, das die finnische Moderne nachhaltig prägte. Zu den wichtigsten Aufträgen, in denen sich Architektur und Innenausstattung zu einem Gesamtkunstwerk verbindet, gehörten neben vielen öffentlichen Gebäuden in Finnland auch die Villa Mairea. 1935 gründeten die Aaltos gemeinsam mit der Auftraggeberin der Villa Mairea, Maire Gullichsen, und Nils-Gustav Hahlins die Firma Artek zum Vertrieb der Möbel und Leuchten.

Aino Aalto ist zudem besonders für ihr Design von Glasobjektem bekannt. 1936 gewann sie gegen ihren Mann die Goldmedaille bei der Triennale in Mailand. Ihr Entwurf des Trinkglases „Bölgeblick”, welches sich durch eine wellenförmige Abstufung des Glas auszeichnet, wird noch heute von Iittala sehr erfolgreich produziert.




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