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Der original Wishbone Chair von Hans Wegner zum Sonderpreis!

Der Vorzugspreis der Kampagne von nur EURO 575,00 gilt für folgende Versionen des Hans Wegner Klassikers: Buche natur (geseift), Eiche natur (geseift/geölt), Buche schwarz und Eiche schwarz lackiert sowie für die vier neuen Farben Warm Grey, Gunmetal Blue-Grey, Dark Green (Khaki) und Burgundy in der Verbindung mit Papiergeflecht in Natur. Wir haben auch eine umfangreiche Stückzahl de Stuhls auf Lager, die schnell lieferbar sind.

Die neuen Farben des Wishbone Chairs oder CH24 enstanden im Rahmen des 110jährigen Firmenjubiläums von Carl Hansen 2018. Hans Wegners Bestseller, der Stuhl CH24, wird seit seinem Entwurf im Jahr 1950 ohne Unterbrechung hergestellt und erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit.

Über die chinesischen Stühle von Hans Wegner

Der 1914 in Tondern geborene Schreiner, Architekt und Designer Hans Wegner zählt zu den Schlüsselfiguren des skandinavischen Designs. Anders als die mitteleuropäische Moderne, die – geprägt von Le Corbusier und dem Bauhaus – in dogmatischer Weise jeglichen Bezug auf traditionelle Formen und Typen ablehnte, setzte sich in Skandinavien eine gemäßigt Moderne durch, die auf der vorherigen Entwurfstradition aufbaute. Skandinavische Designer wie Børge Mogensen, Kaare Klint oder Hans Wegner bereinigten traditionelle Möbeltypen um Dekor und Ornament, ließen sich von neuen Fertigungstechniken inspirieren und fanden so zu neuen und eigenständigen Formkonzepten. Gerade Wegner, der gelernte Schreiner mit seiner handwerkstypischen Liebe zum Detail, war maßgeblich an der Entstehung dieser von skandinavischem Pragmatismus bestimmten Stilrichtung beteiligt, die modernen Funktionalismus und traditionelle Handwerkskunst in sich vereint.

Schon seit dem 16. Jahrhundert bestanden florierende Seehandelsrouten zwischen dem fernen Osten und Europa, über die auch das Wissen um chinesische Möbeltypen in den Westen gelangte. Ab den 1920er Jahren erfreute sich in Skandinavien ein bestimmter Stuhltypus aus China großer Beliebtheit, zu dessen typischen Merkmalen ein schmaler, S-förmig gebogener Rückenlehneneinsatz zählt. Dänische Designer wie Kaare Klingt und Arne Jacobsen entwarfen eigene Varianten dieser sogenannten Chinastühle. Auch Hans Wegner beschäftigte sich mit diesem Stuhltypus und entwarf Anfang der 1940er Jahre mehrere Varianten von Chinastühlen, von denen schließlich 1945 ein Modell in Produktion ging.

Mit dem 1950 für Carl Hansen entworfenen Armlehnstuhl CH24 schließlich, schuf Hans Wegner, aufbauend auf seinen Chinastühlen aber auch mit Anklängen an die klassischen Wiener Bugholzstühle, einen vollkommen eigenständigen Typus. Ein umlaufender Bugholzstab bildet Rücken- und Armlehnen, der typische Rückenlehneneinsatz der Chinastühle ist weiterentwickelt zu einer charakteristischen Y-Form. Markant ist auch die Form der Hinterbeine, die sich oberhalb der Sitzfläche fortsetzen und die Arm- und Rückenlehne stützen, wozu sie in schwungvoller Linie nach vorne und außen gebogen sind. Der Stuhl wird in seiner klassischen Variante aus Buchenholz hergestellt, da es sich besonders gut für das Bugholzverfahren eignet. Mittlerweile sind jedoch auch Varianten aus Eiche oder Nussbaum verfügbar. Die Sitzfläche besteht aus robustem Papiergeflecht, einem gleichermaßen leichten wie langlebigen Material.

Der charakteristische Rückenlehneneinsatz brachte dem CH24 gleich mehrere Spitznamen ein. So ist er als Y-Stuhl, Wünschelrutenstuhl oder als Wishbone Chair bekannt. Als Wishbone bezeichnet man im Englischen das Gabelbein, einen Y-förmigen Knochen des Vogelskeletts, der beim Thanksgiving Dinner eine zentrale Rolle spielt: Nach dem Essen wird das Gabelbein des verspeisten Truthahns entnommen und zwei Gäste ziehen an je einem Ende des Knochens bis dieser zerbricht. Wer das größere Stück in Händen hält, hat einem Aberglauben zufolge einen Wunsch frei. Da ein Truthahn nur ein einziges Gabelbein besitzt, werden mittlerweile sogar Kunststoffnachbildungen dieses Knochens angeboten, so dass jeder Gast an dem Brauch teilhaben kann.

Wie der Wishbone-Brauch erfreut sich auch der Wishbone Chair größter Beliebtheit. Zwar wurde das Modell in den Anfangsjahren seiner Produktion von der Öffentlichkeit nur zögerlich angenommen, doch mit der Zeit setzte er sich mehr und mehr durch und entwickelte sich mit den Jahren zu Hans Wegners meistverkauftem Stuhl. Insbesondere in Japan, einem Land mit großer Wertschätzung für minimalistische Formen und traditionelle Handwerkskunst, ist der Wishbone-Chair heiß begehrt.

Nachdem Carl Hansen den Wishbone-Chair nun bereits seit 1950 ununterbrochen herstellt, bietet das Unternehmen den Klassiker jetzt auch in farbiger Lackierung an. Von insgesamt acht Optionen haben wir vier Farben ausgewählt, die bei uns auf Lager und sofort verfügbar sind: das perlmuttartig schimmernde Warm Grey, das kühl-elegante Gunmetal Blue-Grey, das khakiartige Dark Green und das tiefrote Burgundy. All diesen Farben ist gemein, dass sie dem altbekannten Entwurf eine neue Anmutung abgewinnen und unsere Aufmerksamkeit auf einen Klassiker des skandinavischen Designs lenken, der es verdient, zu neuem Ruhm zu gelangen.

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