House of Cards Giant von Charles Eames

Zwischen 1952 und 1958 entwickelte Charles Eames das House of Cards (in Deutschland auch unter dem Namen “Wolkenkuckkucksnest” bekannt). Neu bei Markanto ist die Giant Versions vom Eames Office, bestehend aus 20 verschiedenen Karten zur Konstruktion Ihrer Traumvilla.

Über Charles und Ray Eames

Das Design der amerikanischen Nachkriegszeit wurde entscheidend von Charles Eames mitgeprägt – verbunden mit einem großen Anteil, den seine zweite Frau Ray Eames daran hatte. Dabei waren beide Multifunktionskünstler, die gleichzeitig als Architekten, Fotografen, Fiilmemacher, Grapiker, Möbelgestalter oder als Künstler wirkten.

Ab 1930 hatte Charles Eames bereits  ein eigenes Architekturbüro. Ein Lehrauftrag und ein vorangegangenes Stipendium verstärkten das Interesse am Design. 1940 konnte Charles Eames sich bei dem Wettbewerb des Museum of Modern Art (zusammen mit Saarinen) mit dem Entwurf des Organic Chairs einen ersten Platz sichern; auch wurde er noch in selben Jahr Dozent für Industriedesign an der Cranbrook Academy of Art.

Während des zweiten Weltkrieges arbeitete Charles Eames mit seiner Frau Ray für die US-Regierung. Sie experimentieren mit der Konstruktion von Holzflugzeugen oder entwickelten Holzschienen (sogenannte Leg Splints) zur Versorgung verletzter Soldaten. Dabei setzten sie erstmalig das dreidimensionale Biegen von verleimtem Schichtholz ein. Dieses Verfahren waren nach dem Krieg der Grundstein für erfolgreiche Möbelkollektionen wie der Plywood Group und später auch für die Designikone des Eames Lounge Chairs. Fast gleichseitig schuf das Eames Ehepaar mit den Fiberglas-Stühlen (bzw. Eames Plastic Chairs) auch die ersten Kunststoffstühle.

1948 entwarf das Eames-Ehepaar im Rahmen des  Case-Study-Houses-Programms der Zeitschrift  Arts & Architecture das heute denkmalgeschützte Eames House in Los Angeles. Davon inspiriert entstand ein Jahr später für den Möbelhersteller Herman Miller ein variables Büromöbelprogramm. In den 1950er Jahren gelang den Eames mit der „Aluminium Group” ein Klassiker für die gehobene Büroeinrichtung, auch wenn diese Möbelkollektion ursprünglich als Gartenmöbel entworfen wurde.

Heute verwaltet der Enkelsohn von Charles Eames die Rechte der Designmöbel, 

Auch wenn Charles Eames meist zuerst genannt wird, ist der Beitrag von Ray Eames bedeutend. Als ausgebildete Künstlerin dürfte sie den kreativen Teil der Zusammenarbeit geleistet haben, während ihr Gatte eher technisch interessiert war. Ray Eames stellte auch eigenständige Skulpturen her – zum Beispiel aus jenen hölzernen Beinschienen, die sie während des Kriegs angefertigt hatte. Welchen Anteil sie am berühmten Charles Eames Lounge Chair hatte, ist aber nicht mehr herauszufinden. Die Möbelentwürfe der beiden orientierten sich am Verwendungszweck und sollten leicht wirken. Man wollte kein überflüssiges Material verschwenden, dabei aber trotzdem bequeme Sitzmöbel erschaffen und hatte bereits die Herstellung in Serie im Blick.

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