Keramiken von Barbara und Gisbert Haberland
In den 1960er und 70er Jahren schuf das Ehepaar Barbara und Gisbert Haberland in Berlin außergewöhnliche Keramiken im Stil des Brutalismus, die aktuell wiederentdeckt werden. Sowohl Barbara wie Gisbert Haberland studierten an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, wo sie sich vermutlich kennenlernten. 1961 eröffneten sie die gemeinsame Keramikwerkstatt in Berlin.
Ihre Arbeiten sind häufig sehr dunkel glasiert und wirken durch die bewusst eingearbeiteten Strukturen – Kreise, Spiralen, Stacheln – gleichzeitig futuristisch und geheimnisvoll. So erinnern die organisch geformten Keramiken zum Teil an den Science Fiction-Universum von HR Giger, dem Erfinder der Alien-Filmwelten. Durch die tiefdunkle, fast schwarze Oberfläche treten die Strukturen subtil hervor und verleihen den Keramiken Tiefe. Unterseitig sind die Arbeiten zumeist mit einem handschriftlichen, schwarzen H signiert, welches im Kontrast zum verwendeten roten Ton steht.
Aktuell zeigen wir im Markanto Depot in der Kölner Südstadt eine Auswahl ihrer Arbeiten, wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Leider liegen aktuell wenige Informationen über die Künstler vor, nur ihre Lebensläufe sind uns bekannt (vielen Dank an Dr. Walter Lokau). Über weitere Informationen würden wir uns sehr freuen!