Parliament Stehleuchte von Le Corbusier

Eine Wiederentdeckung von Markanto: Auf Grund unserer Empfehlung wird Nemo ab 2016 die Stehleuchte von Le Corbusier wieder produzieren. Ursprünglich entwarf Le Corbusier diese Leuchte für das Parlament in der indischen Stadt Chandigarh. Bisher waren nur wenige Exemplare dieser Leuchte in Design-Auktionen aufgetaucht, die alle aus Chandigarh stammen. Der Form des Schirmes (mit zwei Leuchtstellen) basiert dabei auf der Form der Marseille Wandapplike, die Le Corbusier bereits früher für das Wohnhaus Unité d’Habitation in Marseille entwarf.

Die Story

Zur Mailänder Möbelmesse 2015 fand im Showroom von Nemo eine sehr gut kuratierte Ausstellung über Leuchtenentwürfe von Charlotte Perriand und Le Corbusier statt. Gezeigt wurden dabei neben den Leuchtklassikern aus der aktuellen Nemo Kollektion auch Prototypen und original Vintage Leuchten der beiden französischen Entwerfer. Was allerdings fehlte – war die Le Corbusier Stehleuchte. Als Markanto Geschäftsführer Sven Vorderstrase diese Ausstellung besuchte, bemerkte er, dass die Stehleuchte von Le Corbusier fehlte. Und zufälligerweise war genau diese Leuchte ein Gesprächsthema am Pressetisch von Knoll an dem gleichen Abend. Gesucht wurde nämlich von der Chefredakteurin einer sehr bekannten Modezeitschrift eine Stehleuchte mit zwei Brennstellen in dieser typischen 1950er Jahre Formgebung…

Direkt in der folgenden Woche nahmen wir Kontakt mit Nemo auf und übermittelten Unterlagen zur der Le Corbusier Stehleuchte. Das Ergebnis: voraussichtlich ab Februar wird nun der Lichtklassiker in zwei Farbvarianten wieder erhältlich sein.

Chandigarh Parlament-Stehleuchte von Le Corbusier

Chandigarh Parlament-Stehleuchte von Le Corbusier

Ab 1950 entwarf Le Corbusier die Stadt Chandigarh in Indien – das umfangreichste Werk seines Lebens, der Grundstein wurde 1952 gelegt. Hierbei teilte er die Hauptstadt der beiden indischen Bundesstaaten Punjab und Haryana in 17 Sektoren auf, wo gelebt und gearbeitet wurde. Le Corbusier entwarf selbst die zahlreichen Regierungsbauten wie den Justizpalast, das Gerichts- oder das Parlamentgebäude aus Sichtbeton, die heute Architekturliebhaber weltweit erfreuen.

Zusätzlich wurden weitere Bauten von seinem Cousin Pierre Jeanneret geplant, der auch fast alle Möbel für die Stadt entwarf (die heute in Auktionshäusern weltweit für viel Geld angeboten werden). Weitere Architekten des Projektes waren Maxwell Fry, Jane Drew sowie aus Indien M.N. Sharma und Aditya Prakash.

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