Anvia Leuchtenkollektion von J.J.M. Hoogervorst

In Den Haag entdeckten wir diesen Sommer die Leuchtenkollektion von Anvia. Direkt nahmen wir Kontakt mit dem Hersteller auf – und bieten nun die Kollektion erstmalig in Deutschland an.

John Joseph Maria (Jan) Hoogervorst oder J.J.M. Hoogervorst gilt als der Gino Sarfatti der Niederlande. Ab den 1950er Jahren entwarf er für die Leuchtenmanufaktur Anvia zahlreiche Leuchten (wohl über 300 Modelle), die sich heute bei Sammlern großer Beliebtheit erfreuen.

Geboren wurde J.J.M. Hoogervorst am 14. April 1918 im Alkmaar. Als begabter Maler und Zeichner wurde Hoogervorst Mitglied der Künstlergruppe Kees Verwey-Groep in Haarlem, wo er sich mit dem Entwurf erster Leuchten und Möbel beschäftigte. Anfang der 1950er Jahre traf Hoogervorst dann in Utrecht auf Ilse Liebert, die damalige Geschäftsführerin von Anvia. Von diesem Zeitpunkt begann die sehr lange Zusammenarbeit zwischen Entwerfer und Hersteller. Inspiriert vom progressiven, italienischen Design der 1950er Jahre entwarf J.J.M. Hoogervorst zahlreiche Leuchten im Stil der Moderne und wurde so einer der wichtigsten niederländischen Entwerfer des Mid Century Designs. Später orientierte er seine Entwürfe am Funktionalismus der 1960er Jahre. Bis Anfang der 1980er entwarf Hoogervorst in seinem eigenen Büro Leuchten für Anvia, die in den ganzen Niederlanden eingesetzt werden – wie noch heute im Flughafen Schiphol oder bei der Hallenbeleuchtung des Luxor Theaters in Rotterdam.

Stehleuchte 1502: (Die Heuschrecke) von J.J.M. Hoogervorst

Tischleuchte 1504: Der Prokurist von J.J.M. Hoogervorst

Die heute wieder in den Niederlanden produzierten Anvia-Leuchten sind fast alle mit unterschiedlich lackierten Reflektorenfarben erhältlich, auch Sonderfarben sind auf Anfrage realisierbar. Ein gestalterisches Merkam der Kollektion ist dabei der von J.J.M. Hoogervorst entworfene T-Fuß, der bei vielen Modellen vorkommt wie hier bei der Tischleuchte 1501 mit ihrem Spitznamen Der Direktor.

Verstellbare Deckenleuchte 1506: Der hohe Fürst von J.J.M. Hoogervorst

Auch die deutsche Presse ist von der Kollektion recht angetan. Bereits schon in der Schöner Wohnen September-Ausgabe 2016 wurde die Heuschrecke von Anvia publiziert…

Im Jahr 2014 entdeckte Michel Klein die Leuchten von Anvia beziehungsweise J.J.M. Hoogervorst und beschließt diese holländischen Lichtklassiker neu aufzulegen. Dabei arbeitete er eng mit den Nachfahren der damaligen Eigentümer von Anvia und den Erben von Hoogervorst zusammen. Michel Klein sucht übrigens immer noch weiteres historisches Material über die deutsche Zeit der Manufaktur (siehe weiter unten). Wer ausführliche Informationen dazu Zeit hat, kann sich gerne bei ihm (oder bei uns) melden!

Die heute wieder in den Niederlanden produzierten Anvia-Leuchten sind fast alle mit unterschiedlich lackierten Reflektorenfarben erhältlich, auch Sonderfarben sind auf Anfrage realisierbar. Ein gestalterisches Merkam der Kollektion ist dabei der von J.J.M. Hoogervorst entworfene T-Fuß, der bei vielen Modellen vorkommt wie hier bei der Tischleuchte 1501 mit ihrem Spitznamen Der Direktor.

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