Bauhaus 100: Eröffnung der Ausstellung 2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus.

Im Rahmen des hundertjährigen Bauhaus-Jubiläums fand gestern war die sehr sehenswerte Eröffnung der Ausstellungseröffnung 2 VON 14 im MAKK Museum für Angewandte Kunst Köln über die beiden Bauhäuslerinnen Margarete Heymann-Loebenstein und ihre Cousine Marianne Ahlfeld-Heymann statt. Die beiden Cousinen stammten aus Köln und besuchten das Bauhaus in Weimar in den Anfangsjahren, Margarete Heymann-Loebenstein die Bauhaustöpferei, Marianne Ahlfeld-Heymann die Bildhauerei-Werkstatt. Ihr Werk wurde lange Zeit in Köln vernachlässigt und findet nun endlich eine gebührende Beachtung. Ehrengäste der Ausstellung waren verschiedene Mitglieder der Familien Heymann und Ahlfeld.

In dem Kontext erfolgte heute eine Stolpersteinzeremonie für Margarete Heymann-Loebensteins Schwester Trude Heymann sowie für ihren Bruder Fritz Heymann mit seiner Frau Rosa Edith Heymann und ihren gemeinsamen Sohn Micheal Heymann als Verfolgte durch das NS-Regime. Die vier Stolpersteine wurden bereits am 19. März 2019 in der Kinkelstraße 9 durch den Künstler Gunter Demnig gelegt, mit Rücksicht auf die weite Anreise der Familie aus Israel fand die Zeremonie heute statt.

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Stolpersteine in der Kinkelstraße 9, Köln-Lindenthal

Am 23. Mai 2019 hält Markanto-Gründer Sven Vorderstrase in Zusammenarbeit mit der jüdischen Bibliothek Germania Judaica dazu den Vortrag „Vom Design zum Stolperstein” über die Geschichte zur Recherche nach den Spuren von Margarete Heymann-Loebenstein und Marianne Ahlfeld-Heymann in Köln. Die Veranstaltung findet im Museum für Angewandte Kunst statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.