Ein Rot ist nicht wie das andere: Limitierter Teppich von Josef Albers

Der 1888 in Bottrop geborene Josef Albers gab 1913 seinen Beruf als Volksschullehrer auf, um eine Karriere als Künstler zu verfolgen. Er studierte zunächst an verschiedenen Kunsthochschulen in Essen, München und Berlin, bevor er 1920 – im Alter von 32 Jahren – ein Studium am Bauhaus begann. Ab 1923 lehrte er dort als Jungmeister im Vorkurs. In der Folge wurde er außerdem Werkmeister in der Bauhaus-Werkstatt für Glasmalerei und übernahm von Marcel Breuer die Leitung der Möbelwerkstatt, als dieser 1928 das Bauhaus verließ. Albers blieb am Bauhaus, bis es 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen wurde – zuletzt als stellvertretender Rektor unter Ludwig Mies van der Rohe. Gemeinsam mit seiner Frau Anni emigrierte Josef Albers in die USA, wo er zunächst am neugegründeten Black Mountain College in North Carolina und später an der Yale University lehrte.

Albers wirkte als Maler, Graphiker und Möbeldesigner. Eine zentrale Rolle in seinem künstlerischen Werk spielen Fragen der subjektiven Wahrnehmung von Farbeindrücken. In zahlreichen Gemälden und Drucken kombinierte er Farben immer wieder neu, um die Wechselwirkungen nebeneinander positionierter Farbflächen zu erforschen. Dabei ging er von der Beobachtung aus, dass derselbe Farbton eben nicht immer gleich wahrgenommen wird, sondern – neben anderen Faktoren – abhängig von seiner Umgebung unterschiedlich erscheint. Die größte Bekanntheit erlangte dabei die Bildserie „Homage to the Square“. Während der geometrisch konstruierte Bildaufbau bei dieser Serie – eine Überlappung von drei oder vier asymmetrisch konzentrischen Quadraten – unverändert bleibt, variieren die Farben der Quadratflächen. Teils bilden die gewählten Farbkombinationen starke Kontraste, teils erscheinen Sie Ton in Ton. Verschiedene Motive aus dieser Serie, sowie auch von Anni Albers sind ebenfalls auf hochwertigen Teppichen von Christopher Farr erhältlich

Ähnlich ging Josef Albers bei der Serie „Interaction of Color“ vor, aus der das Motiv des nun von Christopher Farr vorgestellten Teppichs stammt. Gleichzeitig diente dieses Motiv als Titelbild für Albers 1963 veröffentlichtes Lehrbuch, das ebenfalls den Titel „Interaction of Color“ trug, und in dem er seine Erkenntnisse zur Farbwahrnehmung sammelte. Das Motiv zeigt auf weißem Grund acht rechteckige Farbflächen in verschiedenen Rottönen, die von einem blassen Rosa bis hin zu einem dunklen Rotbraun reichen. Die Farbflächen sind in scheinbar zufälliger Anordnung zwar ungefähr parallel, jedoch nicht genau rechtwinklig ausgerichtet und überlappen sich vielfach. Es scheint als seien die Farbflächen aus Papier ausgeschnitten und zunächst akkurat angeordnet, dann aber wieder unachtsam durcheinander gebracht worden.

Der Teppich ist auf 250 Exemplare limitiert. Er weist ein Format von 180 x 150 cm auf und besteht aus reiner Wolle. Christopher Farr lässt seine getufteten Teppiche in Indien, Pakistan oder Nepal von Hand fertigen. Sie sind mit dem Fair Trade Siegel ausgezeichnet und werden mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert. Ab sofort erhalten Sie den limitierten Teppich „The Many Faces of Red“ bei Markanto.

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