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Schwarze Bienen im Anmarsch: Alvar Aaltos Beehive ganz in schwarz

Der 1898 geborene Finne Alvar Aalto zählt zu den bedeutendsten Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts. Zu den wichtigsten Werken des Modernisten zählen das Sanatorium in Paimio und die Bibliothek in Viipuri. Auch in Deutschland befindet sich mit dem Essener Aalto-Theater ein markanter Entwurf des finnischen Baumeisters. Wie viele Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts, ließ auch Aalto die von ihm entworfenen Gebäude oftmals mit Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen nach eigenen Entwürfen ausstatten. Zur Vermarktung seiner Möbelentwürfe gründete Aalto im Jahr 1935 gemeinsam mit seiner Frau Aino Aalto und zwei weiteren Geschäftspartnern sogar eigens das Unternehmen Artek, das bis heute existiert und seine Entwürfe weiterhin produziert. Sein bekanntester Möbelentwurf ist sicherlich der in puncto Schichtholz bahnbrechende Hocker 60, den er ursprünglich zur Ausstattung der Bibliothek in Viipuri  entworfen hatte. In gleicher Weise entstand für das von Aalto entworfene Universitätsgebäude in seiner Heimatstadt Jyväskylä im Jahr 1953 eine Pendelleuchte, die es in sich hat.

Bestehend aus fünf Aluminiumringen unterschiedlicher Größe, in deren Zwischenräume sich perforierte Stahllamellen fügen, erinnert die Leuchte A331 in ihrer Form an einen traditionellen Bienenkorb. Dieser Umstand brachte der Leuchte den Beinamen Beehive ein. Der beschriebene Lampenschirm ist – wie ein hängender Bienenkorb – unten offen, so dass er in diese Richtung direktes Licht abstrahlt. Zu den Seiten kann das Licht lediglich durch die perforierten Lamellen dringen und verleiht der Leuchte damit zusätzlichen optischen Reiz sowie eine ungeahnte Plastizität. Doch die skulpturale Qualität der assoziationsreichen Form bleibt auch im ausgeschalteten Zustand ein Genuss.

Bislang wurde die Leuchte ausschließlich mit Aluminiumringen in weißer Pulverbeschichtung angeboten. Die Stahllamellen waren dabei entweder verchromt oder vermessingt, wirkten also als silber- oder goldfarbene Akzente. Nun wagt Artek mit Aluminiumringen in schwarzer Pulverbeschichtung eine interessante Neuerung. Die ausschließlich mit vermessingten Lamellen erhältliche Variante überzeugt in der noblen Farbkombination Schwarz und Gold mit ihrer besonders wertigen Anmutung.

Natürlich denkt man bei einer Beehive-Leuchte in Schwarz gleich an schwarze Bienen. Diese auch als Holzbiene bezeichnete, in Europa nur wenig verbreitete Spezies, wartet mit einer ganz besonderen Eigenheit auf: anstatt – wie die Honigbiene – einen zum Nisten geeigneten Hohlraum zu suchen, etwa einen hohlen Baum oder einen vom Imker bereitgestellten Bienenkorb, nagt die Holzbiene sich selbst einen geeigneten Hohlraum in totes Holz. Diese Verhaltensweise brachte dem fleißigen Insekt im englischen Sprachraum den Namen Carpenter Bee also Schreinerbiene ein – womit wir wieder bei Alvar Aalto dem Schichtholzpionier wären...

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