Von Pollak bis formvalt
In den 1950er Jahren wurden die Möbelentwürfe von Roland Rainer von der Firma Pollak in Wien hergestellt. Die Fabrik war einer der wichtigsten Partner der Stadt Wien für die „Soziale Wohnkultur" – eine Initiative der Stadt Wien, die darauf abzog, der Wiener Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg hochwertige, funktionale und preiswerte Möbel anzubieten. Der Architekt Roland Rainer arbeitete dabei eng mit Emil & Alfred Pollak zusammen. Die Epa-Werke (benannt nach dem Akronym E-P-A von Emil und Alfred Pollak) führten daher auch Rainers Entwürfe aus. Dabei erfolgte bei Pollak auch die Weiterentwicklung des Stadthallensessels ohne Armlehnen als Werksentwurf.
Bereits in den 1960er Jahre, arbeitete die Tischlerei Plank als Zulieferer für die Firma Pollak und produzierte Möbel- und Bugholzteile. Als Pollak im Zuge der Werksschließung 1975 verkauft wurde, erwarb die Tischlerei Plank auch einige der Maschinen sowie Fräswerkzeuge. Später entstand dann der Kontakt von Roland Rainer zu Franz Plank und die Idee für eine Neuauflage der Rainer Sitzmöbel für die Stadthalle war geboren....