Hael Vase 178b
von Margarete Heymann-LoebensteinHaël Werkstätten Vase 178b von Margarete Heymann-Loebenstein
Die Vase 178b wurde Mitte bis Ende der 1920er Jahre von Margarete Heymann-Loebenstein entworfen.
Geboren in Köln, studierte Margarete Heymann-Loebenstein (Marks) am zuerst am Bauhaus, in den 1920er Jahren wurde sie durch ihre schlichte moderne Gebrauchskeramik bekannt. Zusammen mit ihrem damaligen Mann Gustav Loebenstein gründete sie 1923 die Haël-Werkstätten für künstlerische Keramik mit über 120 Mitarbeitern, die damals sehr erfolgreich war. Allerdings wurde ihr Leben durch zahlreiche Schicksalsschläge gezeichnet: 1928 starb ihr Mann bei einem Autounfall, einige Jahre später ihr Sohn bei einem tragischen Unglück. Während der Weltwirtschaftskrise der 1920er Jahre ihre Firma wohl zwar gut überstehen, allerdings wurde Margarete Heymann-Loebenstein ab 1933 wegen ihrer jüdischer Abstammung verfolgt und wohl gezwungen, die Haël-Werkstätten weit unter Wert zu veräußern. Margarete Heymann-Loebenstein emigrierte 1936 nach Großbritannien, konnte aber nie mehr an ihrem Erfolg in den 1920er Jahren anknüpfen. Ausführliche Informationen über das Werk finden Sie im Markanto-Blog.
Ausführung:
- Steingut, Dekor handgemalt
- Zustand: sehr guter Zustand, Mini-Chip an der Mündung, siehe Foto
- Signiert mit Haël Werkstätten, Modell 178b, Dekor 144
- Maße: 10 x 4,8 cm, Höhe 13,3 cm
- Dies ist ein gebrauchtes Designobjekt und ein Original seiner Zeit. Das Objekt ist differenzbesteuert nach § 25a UstG.
Lieferung: ca. 1 Woche frei Haus innerhalb Deutschlands