Yngve Ekström (1913 - 1988)

Yngve Ekström wurde 1913 in Südschweden geboren. Bereits sein Vater arbeitete damals in einer Möbelfabrik. Obwohl er recht früh starb, hatte er entscheidenden Einfluss auf den späteren Werdegang von Ekström. Denn die Holzschnitzarbeiten, die der Vater in seiner Freizeit anfertigte, beeinflussten den Jungen nachhaltig. Yngve Ekström studierte in den 1930er Jahren zwar Zeichnen, Malen, Musik und Kunstgeschichte, aber seinen Weg als Möbelentwerfer fand er als Autodidakt.

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Swedese und der Lamino Chair

Zusammen mit seinem Bruder Jerker Ekström gründete Yngve Ekström 1944 seine Firma ESE Möbler (später Swedese). Der erste Durchbruch kam im Jahr 1953, als Ekströms Entwürfe in dem bekannten Stockholmer Kaufhaus Nordiska Kompaniet gezeigt wurden. Der richtig große Durchbruch war dann im Jahr 1956 mit dem Sessel Lamino aus verleimtem Schichtholz. Der erfolgreiche Entwurf (über 250.000 Laminos wurden bisher von Swedese produziert) wurde 1999 von den Lesern der schwedischen Zeitschrift Sköna Hem sogar zum „Schwedischen Möbel des Jahrhunderts“ gewählt. Dabei erinnert der Lamino Sessel von der Grundform an die Entwürfe seines Landmannes Bruno Mathsson aus den 1930er Jahren, aber natürlich anders interpretiert.

Ein besonders Augenmerk der Ekström Entwürfe verdient die Idee, dass die Möbel demontiert zum Kunden geliefert werden. Bereits um die Jahrhundertwende nutzte Thonet dies für den Versand der Bugholzmöbel, später Artek für die Aalto Entwürfe. Aber Yngve Ekström entwickelte eine noch durchdachtere Lösung, indem er dem Kunden direkt das Werkzeuge für die Montage mitlieferte. Mittels eines Imbusschlüssels werden die Lamino-Sessel schnell und einfach vom Kunden selbst zu Hause montiert… Kommt Ihnen dieses Prinzip bekannt vor? Stimmt.