Carl Auböck 2 (1900 bis 1957) und Carl Auböck 3 (1924 bis 1993), Österreich

Richtig gelesen - es gibt mehrere Carl Auböcks. Urgroßvater, Großvater, Sohn und Enkelsohn - bei der Werkstätte Carl Auböck haben alle tatsächlich den selben Namen. Gegründet wurde die Werkstätte in Wien als Gürtler- und Ziseleurbetrieb bereits im 19. Jahrhundert und prägte mit dem charakteristischen Auböck Design das österreichische Design des 20. Jahrhunderts. Dann übernahm 1926 der Maler und Designer Carl Auböck 2 die elterliche Werkstatt und entwickelte in den 1940er Jahren seinen Stil für Gebrauchsgegenstände der gehobenen Wohnkultur.

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Carl Auböck – von Wien zum Bauhaus

Carl Auböck 2 studierte zuerst an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. 1919 folgte er zusammen mit anderen Wiener Studenten seinem Lehrer Johannes Itten an das Bauhaus nach Weimar. Hintergrund war dabei, dass Walter Gropius auf Empfehlung seiner damaligen Ehefrau Alma Mahler Itten als Lehrer an das Bauhaus rief. Carl Auböck 2 blieb zwei Jahre in Weimar, wo er  seine spätere Ehefrau Mara Uckunova am Bauhaus kennen lernte. Anschließend ging Carl Auböck 2 zurück nach Wien, um in die Werkstatt seines Vaters einzusteigen. Eine unrühmliche Rolle hatte Carl Auböck 2 in den 1930er Jahren, er wurde wohl aus materiellen Gründen 1933 Mitglied der NSDAP und war SA-Scharführer. Gleichzeitig war das Ehepaar Auböck eng mit der jüdischen Bauhäuslerin Friedl Dicker-Brandeis befreundet, die 1944 in Auschwitz ermordet wurden. Auch waren die fünf Schwestern von Carl Auböck jüdisch verheiratet. Nach dem Anschluß Österreichs an das Dritte Reich erhielt Carl Auböck als alter Parteigenosse die „SA-Erinnerungsmedaille”. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Carl Auböck 2 wegen dieser Aktivitäten kurzfristig 1945 für zwei Monate inhaftiert. Anschließend wurde die Carl Auböck Werkstätte wiedereröffnet und Carl Auböck 2 Arbeiten wurden sehr erfolgreich. Selbst die Glocke des Deutschen Bundestags in Bonn wurde von ihm entworfen. Höhepunkt bildete die Mailänder Triennale 1954, auf der Carl Auböck 2 vier Goldmedaillen für sein Werk erhielt.

Carl Auböck – Design-Innovationen über Generationen

Gegen Ende der 1940er Jahre stieg nun wiederum sein Sohn in den Betrieb mit ein – Carl Auböck 3 (1924 bis 1993), der das Werk seines Vater fortsetzte und neue Impulse brach. Denn nach einem Architekturstudium in Wien und in den USA brachte er nun den bis dahin fast unbekannten Begriff des Industrial Design nach Wien und setzte so neue Maßstäbe. Heute wird das Werk von Carl Auböck 4 in der künstlerischen Tradition des Vaters und Großvaters fortgesetzt.